DE449012C - Foerdervorrichtung fuer Walzwerke - Google Patents

Foerdervorrichtung fuer Walzwerke

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DE449012C
DE449012C DEM92155D DEM0092155D DE449012C DE 449012 C DE449012 C DE 449012C DE M92155 D DEM92155 D DE M92155D DE M0092155 D DEM0092155 D DE M0092155D DE 449012 C DE449012 C DE 449012C
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Germany
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rollers
bars
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Expired
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DEM92155D
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English (en)
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Siemens Industry Inc
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Morgan Construction Co
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21BROLLING OF METAL
    • B21B43/00Cooling beds, whether stationary or moving; Means specially associated with cooling beds, e.g. for braking work or for transferring it to or from the bed
    • B21B43/003Transfer to bed
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G13/00Roller-ways
    • B65G13/08Roller-ways of curved form; with branch-offs

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Rollers For Roller Conveyors For Transfer (AREA)
  • Metal Rolling (AREA)
  • Attitude Control For Articles On Conveyors (AREA)

Description

  • Fördervorrichtung für Walzwerke. Den Gegenstand der Erfindung bildet eine aus schrägliegenden, konischen Förderrollen bestehende Fördervorrichtung für Walzwerke, die dazu dient, raschlaufende heiße Metallbarren, die in ihrer Längsrichtung in dichter Folge auf die Rollen geliefert werden, unter Verlangsamung ihrer Bewegung seitwärts zu fördern.
  • Von den bekannten Vorrichtungen dieser Art unterscheidet sich der Erfindungsgegenstand dadurch, daß die Rollen in der Weise geformt und so geneigt angeordnet sind, daß die Umfangsgeschwindigkeit der Barrenaufnahmeteile der Rollen von der Zuführgeschwindigkeit der Barren abweicht, so daß zu Anfang gleitende Reibung zwischen Barren und Rollen eintritt, und daß die Seitwärtsverschiebung eines Barrens so lange verzögert wird, bis der Barren eine Geschwindigkeit erlangt hat, die der Umfangsgeschwindigkeit der Barrenaufnahmeteile entspricht. Auf diese Weise wird erreicht, daß die relativ weichen und plastischen Metallbarren sicher gerade bleiben. .
  • In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele schematisch dargestellt: Abb. i ist ein Grundriß einer Anlage mit Verlangsamungstisch, dem die Schienen zugeführt werden, Abb.2 eine Einzeldarstellung einer kegeligen schiefgestellten Rolle für diesen Tisch, Abb.3 eine Darstellung einer anderen Form einer solchen Rolle, Abb. d. ein Teilgrundriß einer Anlage mit etwas anderem Verlangsamungstisch.
  • Die hintereinanderfolgenden heißen Schienen oder Barren i (Abb. i) laufen rasch dicht hintereinander auf gewöhnlichen Förderrollen 2. Diese sind auf Wellen 3 gelagert, die durch Getriebe 4. von einer Antriebswelle 5 gedreht werden, welche durch Getriebe 6 von einem Motor 7 angetrieben wird. Die Rollen 2 bilden in Verbindung mit entsprechend angetriebenen Klemmrollen 8 in Abb. i die t?berführung zum Verlangsamungstisch. Hierbei ist für die Herstellung eines angemessenen Zwischenraumes zwischen den Enden aufeinanderfolgender Barren, die am Verlangsamungstisch ankommen, gesorgt, indem dessen Rollen in bestimmtem Maße rascher laufen als die Rollen 2 und B.
  • Gemäß Abb. 4 erhalten die aufeinanderfolgenden heißen Schienen oder Barren i, die in dichter Folge auf die Förderrollen 2 geliefert werden, angemessenen Zwischenraum zwischen ihren Enden vor dem Erreichen des Verlangsamungstisches, indem man die Barren über mehrere Förderrollen 9 laufen läßt, die -in bestimmtem Verhältnis rascher als die Rollen 2 laufen. Dies ermöglicht, daß die Rollen des Verlangsamungstisches weit langsamer als die entsprechenden Rollen in Abb. i laufen. Sonst sind die Verlangsamungstische nach Abb. i und d. identisch.
  • Der Verlangsamungstisch wird durch eine Mehrzahl wesentlich konischer Rollen io gebildet, deren Wellen i i z. B. durch Getriebe 12 von einer Welle 13 des Motors 7 gedreht werden. Die Achsen der Rollen io sind relativ zur Längsrichtung der Bahn der Barren i, welche an diese Rollen abgeliefert werden, schiefgestellt und bilden spitze Winkel mit den ankommenden Schienen oder Barren. Die Rollen io können die Form nach Abb. 2 mit schräg aufwärts gerichteter Achse oder die Form nach Abb.3 mit wagerechter Achse haben. In ersterem Falle bildet das Empfangsende der Rolle, das in Flucht mit den Rollen 2 und 8 oder 9 ist, die Überführung zum Ablegetisch und ist wesentlich zylindrisch, wie bei 1¢ (Abb.2) gezeigt. Im zweiten Falle ist dieses Ernpfangsende der Rolle io kegelstumpfförinig, wie bei 15 in Abb. 3 gezeigt. In beiden Fällen ist die durch die Empfangsteile 14 oder 15 der Rollen io gebildete Barrentragfläche gegen die Wagerechte um einen etwas kleineren Winkel als der Gleitwinkel der aufgenommenen Barren geneigt (Abb. 2 und 3). Die auf die Empfangsteile 14. oder 15 auflaufenden Barren werden zu Anfang durch die Schwerkraft in seitlicher Berührung mit einer Seitenführung 16 gehalten. Jenseits der Empfangsteile 14 oder 15 haben die Rollen io längliche kegelstumpfförmige Verlangsamungsteile 17, die vorzugsweise Umdrehungsflächen aufweisen, die nach großem Halbmesser gekrümmt sind.
  • Gemäß Abb. i laufen die heißen biegsamen Barren i durch die Klemmrollen 8 auf den Aufnahmeteil 14 oder 15 der Rollen io. Obwohl diese Aufnahmeteile eine größere Oberflächengeschwindigkeit als die Schiene haben, kann diese dadurch doch nicht beschleunigt werden, bevor ihr hinteres Ende von den Klemmrollen freigegeben ist. Sobald dies geschieht, fängt der Barren an rascher zu laufen, wodurch der Abstand zwischen seinem hinteren Ende und dem vorderen Ende des nächsten Barrens vergrößert und ein ausreichender Zwischenraum zwischen den Barren geschaffen wird. Während dieser Beschleunigung läuft der Barren, bis er die Oberflächengeschwindigkeit der Aufnahmeteile 1.4 oder 15 erlangt hat, geradlinig in Berührung mit der Seitenführung 16 weiter, weil die Reibung zwischen ihm und der Tragfläche eine gleitende Reibung ist, die trotz der Schiefstellung der Achsen der Rollen io nicht ausreicht, um die breitseits aufwärts kletternde Bewegung des Bärrens von der Seitenführung r( hinweg einzuleiten. Wenn aber der Barren durch die Beschleunigung die Oberflächengeschwindigkeit der Aufnahmeteile 1q. oder 15 angenommen hat, so kommt statt der Reibung der Bewegung die stärkere Reibung der Ruhe in Frage, so daß der Barren unter dem Einfluß der schiefen Achsenlage der Rollen io an der Schrägung der Aufnahmeflächen aufwärts und auf die Teile 17 zu wandern beginnt. Auf diesen setzt sich. die Breitseitsbewegung im Verein mit der Längsbewegung fort und führt zu einer allmählichen Verlangsamung der Längsbewegung, da die Oberflächengeschwindigkeit der Rollen io nach dem spitzen Ende zti immer geringer wird. Diese Verlangsamung führt selbsttätig zu einer Überlappung der Barren (Abb. 2) und erlaubt schließlich die seitliche Ablieferung von den Rollen io stets am gleichen Punkt ohne nennenswerte Geschwindigkeit und ohne daß eine Verbiegung oder Deformation beim Verlangsamen erfolgt wäre.
  • Bei der Ausführung nach Abb. 4 ist die Wirkung des Verlangsamungstisches ebenso, soweit es sich um das Verlangsamen und Überlappen der Barren handelt. Die Vergrößerung des Abstandes zwischen den Enden hintereinanderliegender Barren wird hier aber durch die raschlaufenden Förderrollen 9 bewirkt, so daß die Rollen des Verlangsamungstisches langsamer statt rascher laufen können. Daher besteht die Anfangswirkung der Aufnahmeteile 1.4 oder 15 der Rollen io in einer Verlangsamung jedes Barrens, und während dieser Verlangsamung, welche eine gleitende Reibung zwischen den Rollen und dem Barren bedingt, bleibt dieser in Kantenberührung mit der Seitenführung 16. Wenn die Geschwindigkeit des Barrens auf die Geschwindigkeit der Rollen vermindert ist, so ermöglicht der Wechsel zwischen gleitender Reibung und ruhender Reibung in der oben erläuterten Art, daß der Barren sich der schiefen Achslage der Wellen io durch Seitwärtsbewegung an der Schrägung der Aufnahmeteile 14 oder 15 hinauf anbequemt, wodurch die seitlich fortschreitende Verlangsamung und L`berlappung auf den konischen Rollenteilen 17 bewerkstelligt wird, wie oben beschrieben. Bezüglich Abb. 4"%7"o raschlaufende Förde:--rollen 9 vor dem Verlangsamungstisch liegen, ist zu beachten, daß dessen Rollen statt der gezeichneten besonderen Kegelform glatt zylindrisch sein und relativ langsam laufen könnten. Der Unterschied in der Geschwindigkeit zwischen den Rollen 9 und den zylindrischen schiefgestellten Rollen des Verlangsamungstisches muß groß genug gemacht «-erden, um jeden Barren um wesentlich seine volle Länge auf den schiefen zylindrischen Rollen wandern zu lassen, bevor eine Seitwä rtsbewegung beginnt. Dadurch würde jede Abbiegung oder Verbiegung der Barren auf dem Verlangsamungstisch verhindert werden.
  • Bei beiden Ausführungsformen werden die heißen Barren i trotz ihrer Biegsamkeit und Empfindlichkeit gegen Formänderung stets in geradliniger Form gehalten. Dabei ist zu beachten, claß die Längsablieferung eines heißen biegsamen Barrens auf gewöhnliche schiefgestellte Rollen das Bestreben zeitigt, das Vorderende des Barrens seitwärts zu bewegen, bevor das hintere Ende des Barrens unter den Einfluß der Schiefrollen kommt, wodurch der Barren verbogen und aus der zur vorherigen Bewegungsbahn parallelen Richtung - abgelenkt würde. Die Erfindung vermeidet <lies, indem die Geschwindigkeitsdifferenz zwischen den Zuführungsförderrollen 2 oder 9 und den Verlangsamungsrollen 1o im Verein mit der beschriebenen Ausbildung der Ernpfangsteile letzterer Rollen die Seitenschubwirkung der Schiefrollen io wirksam verzögert, bis die ganze Länge des Barrens auf den Rollen ruht.

Claims (1)

  1. PA T EN TAIQSPRUCH Fördervorrichtung für Walzwerke, bestehend aus schrägliegenden, konischen Förderrollen, um raschlaufende heiße Metallbarren, die in ihrer Längsrichtung in dichter Folge auf die Rollen geliefert werden, unter Verlangsamung ihrer Bewegung seitwiirts zu fördern, dadurch gekennzeichnet, daß die Rollen in der Weise geformt und so geneigt angeordnet sind, daß die Umfangsgeschwindigkeit der Barrenaufnahmeteile der Rollen von der Zuführgeschwindigkeit der Barren abweicht, so daß zu Anfang gleitende Reibung zwischen Barren und Rollen eintritt, und daß die Seitwärtsverschiebung eines Barrens so lange verzögert wird, bis der Barren eine Geschwindigkeit erlangt hat, die der Umfangsgeschwindigkeit derBarrenaufnahmeteile entspricht.
DEM92155D 1925-11-19 Foerdervorrichtung fuer Walzwerke Expired DE449012C (de)

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DEM92155D DE449012C (de) 1925-11-19 Foerdervorrichtung fuer Walzwerke

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DEM92155D DE449012C (de) 1925-11-19 Foerdervorrichtung fuer Walzwerke
GB29238/25A GB257789A (en) 1925-11-19 1925-11-19 Improvements in handling and conveying hot metal stock

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DE449012C true DE449012C (de) 1927-09-05

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ID=10288317

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DEM92155D Expired DE449012C (de) 1925-11-19 Foerdervorrichtung fuer Walzwerke

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US (1) US1587069A (de)
DE (1) DE449012C (de)
FR (1) FR607202A (de)
GB (1) GB257789A (de)

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FR607202A (fr) 1926-06-28
GB257789A (en) 1926-09-09
US1587069A (en) 1926-06-01

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