DE449083C - Absorptionskaeltemaschine - Google Patents

Absorptionskaeltemaschine

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DE449083C
DE449083C DEB105916D DEB0105916D DE449083C DE 449083 C DE449083 C DE 449083C DE B105916 D DEB105916 D DE B105916D DE B0105916 D DEB0105916 D DE B0105916D DE 449083 C DE449083 C DE 449083C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F25REFRIGERATION OR COOLING; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS; MANUFACTURE OR STORAGE OF ICE; LIQUEFACTION SOLIDIFICATION OF GASES
    • F25BREFRIGERATION MACHINES, PLANTS OR SYSTEMS; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS
    • F25B17/00Sorption machines, plants or systems, operating intermittently, e.g. absorption or adsorption type
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02ATECHNOLOGIES FOR ADAPTATION TO CLIMATE CHANGE
    • Y02A30/00Adapting or protecting infrastructure or their operation
    • Y02A30/27Relating to heating, ventilation or air conditioning [HVAC] technologies
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02BCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES RELATED TO BUILDINGS, e.g. HOUSING, HOUSE APPLIANCES OR RELATED END-USER APPLICATIONS
    • Y02B30/00Energy efficient heating, ventilation or air conditioning [HVAC]
    • Y02B30/62Absorption based systems

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Thermal Sciences (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Feeding, Discharge, Calcimining, Fusing, And Gas-Generation Devices (AREA)
  • Sorption Type Refrigeration Machines (AREA)

Description

  • Absorptionskältemaschine. Die Erfindung betrifft eine Absorptionskältemaschine mit einem als Kocher und Absorber wirkenden Behälter. Der Kocher ist mit einer Kälteflüssigkeit- (z. B. einer wäßrigen-Ammoniaklösung) gefüllt und steht mit einem Kondensator und Verdampfer, gasdicht nach außen abgedichtet, in Verbindung.
  • Während der sogenannten Austreibe- oder Kochperiode wird der Behälter beheizt und hierdurch das Ammoniak oder sonstige Kältemittel aus dem Wasser herausgetrieben. Es strömt in Gasform zum Kondensator, der beispielsweise durch Wasserkühlung gekühlt wird, wird dort kondensiert und gelangt in flüssigem Zustand in den Verdampfer. Der Verdampfer ist in dem Raum, der gekühlt werden soll, beispielsweise in einem Kühlschrank, eingebaut und nimmt Wärme von außen auf. Durch diese wird das flüssige Kühlmittel verdampft, wodurch es Wärme seiner Umgebung entzieht und diese abkühlt. Nach vollständiger Austreibung des Kältemittels im Kocher - was verhältnismäßig rasch vor sich geht, während die Verdampfung im Verdampfer verhältnismäßig längere Zeit in Anspruch nimmt - wird die Heizung des Kochers abgestellt und dieser abgekühlt, beispielsweise durch Wasserkühlung, wodurch ein Vakuum in ihm oberhalb des Wassers entsteht und das im Verdampfer durch Wärmeaufnahme von außen wiederum verdampfte und auf höherem Druck befindliche gasförmige Kältemittel zurückgesaugt werden kann. Das Kältemittel kann hierbei seinen Weg über den Kondensator nehmen, dessen Kühlung dann regelmäßig abgestellt wird, oder auf einem anderen Wege zum Behälter zurückgeleitet werden.
  • Das rückströmende gasförmige Kältemittel ist derart dem Behälter zuzuführen, daß es die Flüssigkeit in ihm von unten nach oben durchströmen muß, um in das Vakuum oberhalb der Flüssigkeit zu gelangen. Hierbei wird das rückströmende Kältemittel, das geeignet ausgewählt ist, von der Flüssigkeit im Behälter gierig absorbiert bzw. gelöst, so daß schließlich wiederum die anfangs vorhandene, mit dem Kältemittel angereicherte Flüssigkeit vorhanden ist.
  • Kältemaschinen nach diesem sogenannten Absorptionssystem sollen nun möglichst wenig oder gar keine bewegten Teile haben, welche den Übergang von der Koch- in die Absorptionsperiode und umgekehrt herbeiführen, soweit diese Vorrichtungen in den Gasraum des Kochers, Kondensators oder Verdampfers oder deren Verbindungen hineinreichen und somit ihrerseits einer heiklen und gefährlichen Abdichtung bedürfen. Ferner soll die Apparatur einfach ausführbar sein, und schließlich sollen die beschriebenen Bedingungen für gute Absorption.des Kältemittels erfüllt sein.
  • Die Erfindung gibt eine diesen Bedingungen entsprechende Kältemaschine an. Sie besteht darin, daß in den als Kocher und Absorber wirkenden Behälter ein an sich bekannter Einsatz eingesetzt ist, dieser Einsatz jedoch ausschließlich eine Öffnung an seiner Unterseite, also im übrigen keinerlei Gaszu-oder -abführungen oder sonstige zusätzliche Einrichtungen, wie Zirkulationsvorrichtungen usw., besitzt und mit dieser bei Nichtgebrauch bzw. bei Beginn der Kochperiode und am Ende der Absorptionsperiode um ein vorbestimmbares Maß in die Kälteflüssigkeit eintaucht, und die Zu- und Abführungen für die Gase bzw. das eigentliche Kältemittel (Salmiakgeist o. dgl.) ausschließlich in den äußeren, den Einsatz umschließenden Behälter eininünden. Des weiteren sind die Heizvorrichtungen, deren Wärme im übrigen einer beliebigen Quelle entnommen werden kann (Elektrizität, Gas, Erdöle us.w.), möglichst unmittelbar unter der Öffnung des Einsatzes untergebracht.
  • Weitere Einzelheiten der Erfindung seien an Hand des Ausführungsbeispiels der Zeichnung erläutert.
  • Abb. i ist ein Schnitt durch die Vorrichtung im sogenannten Ruhezustand, Abb.2 ein Schnitt durch die Vorrichtung nach Einleitung der Austreibeperiode (Kochperiode) ; Abb. 3 ist ein Schnitt durch die Vorrichtung zum Beginn der Absorptionsperiode. Ein kesselförmiger Behälter A, der im Schnitt dargestellt ist, besitzt einen Einsatz J, der vorzugsweise kreisförmig gewölbt ist und an der Unterseite eine entsprechend breite Öffnung aufweist. Wie die Zeichnung im übrigen erkennen läßt, besitzt er sonst keinerlei Kommunikations- oder Zirkulationsvorrichtungen.
  • Die Absorptionsflüssigkeit F erfüllt den Behälter A und den unteren Teil des Einsatzes J im Rubezustande vor Beginn der Austreibungs- (Koch-) Periode (Abb. i) in v urbestimmbarem Maße. Der Einsatz J ist also nach Art einer Taucherglocke ausgebildet. Über der Flüssigkeit befindet sich im Einsatz J ein mit D bezeichneter Raum, der den sogenannten Dampfraum darstellt. In ihm ist eine Kühlschlange X angebracht entsprechender Abmessungen, die im Ruhezustand (Abb. i) mehr oder weniger oberhalb der Absorptionsflüssigkeit F im Dampfraum liegt und jedenfalls nicht vollständig in die Absorptionsflüssigkeit eintaucht. Sie sei von einem fliissigen Kühlmittel durchflossen, das bei Wl- eintritt und bei WZ austritt.
  • Wie *nun die Zeichnung weiter erkennen läßt, ist möglichst unmittelbar unter der Öffnung des Einsatzes J und in der Absorptionsflüssigkeit F ein Heizrohr H vorgesehen, in das beispielsweise eine oder mehrere Heizpatronen eingesetzt sind, denen über die Leitungen E Strom zugeführt werden kann. Die Räume oberhalb der Absorptionsflüssigkeit ebenso wie der Kondensator und Verdampfer sind so gut als möglich evakuiert.
  • Im Ruhezustand (Abb. i) sei die Absorptionsflüssigkeit F (beispielsweise Wasser) mit dem Kältemittel (beispielsweise Ammoniak) angereichert bzw. gesättigt.
  • Wird nun die Heizung eingeschaltet, so kocht ,die Flüssigkeit alsbald auf, und das Kältemittel entweicht unter erhöhtem Druck aus der Flüssigkeit. Es gelangt hierbei sowohl in den Raum G zwischen dem Behälter A und dem Einsatz J als auch in den Dampfraum D. Während -es - sich- -aber aus dem Raum G sofort zum Kondensator und Verdampfer ausdehnen und somit zunächst keine hohen Drücke erreichen kann, steigt der Druck im verhältnisrhäßig kleinen Raum D auch wegen der unmittelbaren Beheizung durch- das möglichst nahe angeordnete Heizrohr H rasch an und treibt die Flüssigkeit vollständig aus dem Raum J aus. Infolgedessen steigt sie seitlich an und erfüllt einen Teil des Raumes G. Dieser sich sehr rasch nach eingeschalteter Heizung einstellende Zustand ist in Abb.2 dargestellt. Durch die fortgesetzte Heizung wird das Kältemittel nunmehr vollständig aus der Absorptionsflüssigkeit ausgetrieben und strömt aus dem Raum G in den Kondensator über, wo es niedergeschlagen wird und zum Verdampfer -%veiterfließt. Der Niveauunterschied zwischen der Flüssigkeit im Raum C' r und unterhalb des Raumes D' bzw. des Einsatzes J wird durch die auftretenden und durch die Heizquelle aufrechterhaltenen Überdrücke im gasförmigen Kältemittel leicht überwunden, so daß das etwa in den Gasraum D verdampfende Kältemittel aus diesem in der eingezeichneten Pfeilrichtung wieder austritt und in den Raum G usw. gelangt.
  • Sobald -das Kältemittel vollständig ausgetrieben ist und nur noch der vernachlässigbare Teil im Raum D vorhanden ist, der zur Herstellung des Gleichgewichtes zu dem außenhöher stehenden Teil der Flüssigkeit erforderlich ist, wird die Heizung abgestellt. Es kommt nunmehr die Kühlschlange K zur Wirkung, welche das gasförmige Kältemittel im Raum D rasch abkühlt, wodurch dessen Druck erniedrigt wird und ein Unterdruck entsteht. Infolgedessen steigt die Absorptionsflüssigkeit in den Dampfraum D auf, so weit, bis die Flüssigkeit außen im Raum G bis zu den Rändern der unteren Eintrittsöffnung des Einsatzes J abgesunken ist. Diesen Zustand zeigt Abb. 3. Infolge des Unterdruckes oberhalb der Flüssigkeit im Raum D wird nun das im Verdampfer durch Wä rineaufnahine von außen - worin die Kühlwirkung der :Maschine besteht - verdampfte Kühlmittel zurückgesaugt und muß hierbei in Richtung der eingezeichneten Pfeile die Absorptionsflüssigkeit durchströinen (Absorptionsperiode). Hierbei wird es zu kräftigen Wirbelbildungen Anlaß geben, die Absorptionsflüssigkeit gut durchmischen und hierbei von dieser absorbiert werden bis zur Sättigung der Flüssigkeit. Durch entsprechende Abmessungen der Querschnitte der Räume D und G sowie Bemessung der Absorptionsflüssigkeit selbst wird erreicht, daß die letztere vollständig mit dem Kältemittel gesättigt ist, `nenn die allmählich während des Absorptionsprozesses in das V akutim oberhalb der Flüssigkeit im Raum D eintretenden Gase des Kältemittels dieses Vakuum beseitigt haben und die Absorptionsflüssigkeit so weit abgesunken ist, daß gleiches Niveau außerhalb wie innerhalb des Einsatzes J herrscht und somit der Ruhezustand (Abb. i) wiederum erreicht ist.
  • Bemerkenswert bei diesem durch die Einrichtung gemäß der Erfindung verwirklichten Vorgang ist, daß einerseits eine rasche vollkommene Austreibung des Kältemittels, andererseits aber auch ein solches Zurücksaugen stattfindet, daß beim letzteren von dein zurückströmenden gasförmigen Kältemittel stets ein erheblicher Teil der Absorptionsflüssigkeit durchströmt werden muß. Ein solcher Erfolg wurde bisher nur dadurch erreicht, daß komplizierte Zirkulationsvorrichtungen im Einsatz oder äußeren Behälter vorgesehen wurden, die einerseits die Herstellung des Apparates schwierig und teuer machten, andererseits aber von fragwürdiger Wirkung waren.
  • Ein weiterer Vorteil ist, daß die Kühlschlange K dauernd vom Kältemittel durchströmt «-erden kann, ohne daß eine Abstellung nötig ist wie bisher.- 'Man hat also nicht nur in den Räumen des Behälters A, des Kondensators und Verdampfers keinerlei bewegliche Vorrichtungen nötig (Hähne, Ventile, bewegliche Rohre o. dgl., die zu Undichtigkeiten und Versagen des Apparates Anlaß geben), sondern erspart auch ein Bedienungselement in der Kühlwasserleitung des Kochers. Dieser Erfolg wird dadurch erreicht, daß im Dampfraum D vor und nach Anstellen der Heizung nur die Gase des Kältemittels vorhanden sind, und zwar von den während des Kochens entwickelten Gasen wiederum nur ein vollkommen vernachlässigbarer Bruchteil, so daß eine geringfügige Wärmeentziehung an dieser Stelle für die i=)konomie des Apparates ohne Bedeutung ist. Ferner ist auch der Wärmeübergang von einem Gas zu einem gekühlten Rohr ganz erlieblich geringer als von einer Flüssigkeit zu einem solchen gekühlten Rohr. Infolgedessen wird die Kühlwirkung bei einem Zustand gemäß Abb. 3 sehr energisch sein, während eine solche während des Zustandes gemäß Abb. ohne weiteres vernachlässigbar ist.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Absorptionskältemaschine mit einem als Kocher und Absorber wirkenden Behälter mit fest eingebautem Einsatz., dadurch gekennzeichnet, daß dieser Einsatz (J) ausschließlich eine Öffnung an seiner Unterseite, im übrigen aber keinerlei Kommunikations- oder 7irkulationsvorrichtungen besitzt, Zu- und Abführungen für die Gase des Kältemittels (Ainmoniakgas o. dgl.) ausschließlich in den äußeren Behälter (A) einmünden und eine Heizvorrichtung (H) möglichst unmittelbar unter der Öffnung des Einsatzes (J) vorzugsweise in der Absorptionsflüssigkeit selbst untergebracht ist.
  2. 2. Absorptionskältemaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die zum Kühlen während des Absorbierens vorgesehenen Vorrichtungen (Kühlschlangen K) dauernd, also auch während des Kochens, vom Kühlmittel durchströmt sind und im Einsatz (J) angeordnet sind.
  3. 3. Absorptionskältemaschine nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Absorptionsflüssigkeit während des Austreibens im äußeren Behälter (A) höher steht als im Einsatz (J) und die dauernd vom Kühlmittel durchströmten Kühlvorrichtungen (K) im wesentlichen nur im Gasrahm des Einsatzes liegen, während beim Absorbieren die Absorptionsflüssigkeit im Einsatz (J) höher steht als im äußeren Behälter (A) und die Kühlvorrichtungen (K) im wesentlichen in der Absorptionsflüssigkeit liegen.
DEB105916D 1922-08-03 1922-08-03 Absorptionskaeltemaschine Expired DE449083C (de)

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FR598397D FR598397A (fr) 1922-08-03 1924-09-04 Appareil frigorifique du type à absorption

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GB226744A (en) 1925-01-01

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