DE449164C - Misch- und Zerkleinerungstrommel fuer Fleischmasse - Google Patents
Misch- und Zerkleinerungstrommel fuer FleischmasseInfo
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- DE449164C DE449164C DEG68000D DEG0068000D DE449164C DE 449164 C DE449164 C DE 449164C DE G68000 D DEG68000 D DE G68000D DE G0068000 D DEG0068000 D DE G0068000D DE 449164 C DE449164 C DE 449164C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B02—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
- B02C—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
- B02C18/00—Disintegrating by knives or other cutting or tearing members which chop material into fragments
- B02C18/30—Mincing machines with perforated discs and feeding worms
- B02C18/301—Mincing machines with perforated discs and feeding worms with horizontal axis
- B02C18/302—Mincing machines with perforated discs and feeding worms with horizontal axis with a knife-perforated disc unit
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Food Science & Technology (AREA)
- Crushing And Pulverization Processes (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Misch- und Zerkleinerungstrommel
für Fleischmasse, welche eine Zusatzmaschine zum Fleischwolf darstellt
und mit diesem gekuppelt ist, so ddß die aus dem Fleischwolf austretende Fleischmasse
in die Misch-, und Zerkleinerungstrommel gelangt und hier von einer Messerwelle
mit tangential angeordneten, propellerartigen Messern weiter fein zerkleinert und durchmengt
wird.
Es sind Einrichtungen dieser Art bekannt, um fein zerkleinerte Fleischmasse herzustellen.
Diese bestehen aber nur in der Hintereinanderschaltung zweier oder mehrerer Fleischwolfschnecken, die entweder in einem
aufschraubbaren oder gemeinsamen Trommelrohr befestigt sind. Jeder der so hintereinandergeschalteten
Fleischwölfe trägt einen Messergang, und zwar sind diese so angeordnet, daß die Fleischmassen nach dem Trommelausgang
hin durch immer engere Lochscheiben hindurchtreten müssen. Dadurch wird erreicht, daß die Zerkleinerung in verschiedenen
Stufen erfolgt. Infolge der vergrößerten Reibung der von der Förderschnecke gegen die Lochscheiben der Messerglänge gedrückten
Fleischmasse wird diese aber stark erwärmt und unansehnlich gemacht.
Gemäß der Erfindung ist zur Beseitigung dieses Übelstandes an Stelle der Förderschnecke
in der Trommel eine Messerwelle angeordnet, die mit einer Anzahl propellerartiger
Messer versehen ist, die tangential am Umfang der Messerwelle befestigt sind. Durch
diese Anordnung der Messer wird jede Erwärmung der Fleischmasse durch wiederholte
Pressung vermieden.
An sich ist es zwar ebenfalls bekannt, im
Innern einer Trommel eine Messerwelle mit Messern o. dgl. anzuordnen. Bei den bekannten
Einrichtungen sind jedoch entweder eine Anzahl kreuzförmiger Messer auf einer besonderen.
Welle oder zapfenartige Messer auf einem als Welle dienenden Hohlzylinder angeordnet,
welche in Verbindung mit im Innern der Trommel sitzenden Nocken die Fleisch-
masse zerkleinern und mischen. Auch sind einflügelige Messer bekannt, die radial an der
Messerwelle befestigt und im Winkel geschränkt sind.
Beim Erfindungsgegenstand erfolgt die Mengung der Fleischmasse durch propellerartige
Messer, die tangential am Umfange der Messerwelle befestigt sind. Durch die tangentiale Anordnung der Messer wird die
ίο Fleischmasse nach Art des ziehenden Schnittes zerschnitten, ebenso wird dadurch die
Durchmengung der Fleischmasse verbessert. Die Misch- und Zerkleinerungstrommel ist
in der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigen
Abb. ι einen Längsschnitt und Abb. 2 einen Querschnitt. In Abb. 2 ist
der Deutlichkeit halber nur ein Messer gezeichnet.
Das Trommelrohr λ ist mit Handhaben b versehen, die es ermöglichen, das glatte Rohr
selbst mit fettigen Händen anzuschrauben. Der Flanscht, der mittels Überwurfmuttere
am Wolf ende ti in bekannter Weise befestigt wird, nimmt an seinem Gewinde c das Troinmelrohr
auf. Die Messerwelle/ mit den Messern g, die mittels Schrauben h befestigt sind,
befindet sich im Trommelrohr und ist mit der Wolfwelle gekuppelt. Die Kupplung besteht
aus einer Hülse n, die über das in bekannter Weise mit Zweikant versehene Wolfwellenende
tn und den ebenfalls mit Zweikant ausgestatteten Anfang/ der Messerwelle/gesteckt
ist. Um die Unterschiede verschieden langer Wolfwellenenden auszugleichen, ist die Messerwelle
mit einer Bohrung versehen, in die der Zapfen k des Mitnehmers I gesteckt und
mittels Schraube; befestigt wird. Am Messerwellenende ist ein Vierkant r angebracht,
auf das ein Kreuzmesser ο gesteckt wird, das in bekannter Weise an einer vielfach gelochten
Scheibe ρ läuft und einen weiteren Messergang darstellt. Der Zapfens der Messerwelle
ist in der Bohrung der Lochscheibe ρ gelagert; die Lochscheibe ρ ist in ebenfalls
bekannter Weise mittels Überwurfmutter q auf dem Gewindet des Trommelrohres α gehalten.
Das Trommelrohr α nimmt die aus dem Wolf kommende halbfertige Fleischmasse auf
und leitet sie an den Messern |f vorbei, die so geformt sind, daß sie einerseits mit den
Schneidens das Fleisch zerkleinern, andererseits- den Weitertransport der Masse bis zum
nächsten Messer bzw. bis zum Ausgang veranlassen. Letzteres wird durch die Schrägsteilung
der Messer im Winkel α erreicht.
Daß die Fleischmasse von den Messern in der Trommel zerschnitten wird, ist durch die
Stellung der Schneidkanten ζ auf ziehenden Schnitt verbürgt. Es ist z. B. (Abb. 2) der
Messerflügel ^1 mit der Schneide nicht radial,
sondern tangential an einen gedachten Kreis gelegt, so daß der Punkt ν dem
Punkte w der Schneide vorauseilt. Umgekehrt ist es beim MesserfLügel g2 der Fall. Hier eilt
der Punkty dem Punktex voraus. Dieses bewirkt
aber ein Zerschneiden der Fleischteilchen ähnlich dem Zerschneiden von Hand,
bei dem die Schneide des Messers unter leichtem Andrücken durch das Fleisch gezogen
wird. Es ist also die Gewähr gegeben, daß die Fleischmasse wirklich zerschnitten und
nicht zerquetscht wird.
Der Hauptzweck der Messerstellung auf An-Stellwinkel ist aber die Gewähr für eine einwandfreie
und gleichmäßige Mischung der Fleischmasse. Die Schneidez des Messerflügels J^1 steht unter dem Anstellwinkel ß, die
des Messerflügels g2 unter dem AnsfcLLwinkely.
Dabei wird durch den Mess er winkel α (Abb. 1) zugleich der Transport besorgt, so
daß die größte überhaupt erreichbare Durchmengung der Fleischmasse stattfindet.
Die Anschaffungskosten betragen bei der Mischtrommel nur meinen Bruchteil von denen
eines Kutters. Die doppelten Arbeitsgänge, die mit den bekannten Maschinen notwendig
sind, fallen fort, wodurch bedeutende Ersparnisse gemacht werden. Ferner ist die Mischtrommel
für kleinste wie auch für größte Mengen Fleischmasse gleichmäßig wirtschaftlich anwendbar. Die Durchmengung der Fleischmasse
bis zum höchsten erreichbaren Grad ist durch die Mischtrommel möglich. Ebenso ist die Behandlung der Fleischmasse -vom
hygienischen Standpunkt aus einwandfrei erreichbar, denn das Durchmengen der Fleischmasse
von Hand fällt gänzlich fort.
Claims (1)
100 Patentanspruch:
Misch- und Zerkleinerungstrommel für Fleischmasse, welche aus einem Trommelrohr
besteht, das am Fleischwolf in bekannter Weise mittels Überwurfmutter befestigt
wird, und bei welcher im Innern eine mit der Fleischwolfwelle kuppelbare,
eine Anzahl Messer tragende Messerwelle angeordnet ist und welche am Trommelrohrausgang
mit einem bekannten Messergang versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Messer (g) tangential am Um:
fang der Messerwelle (/) befestigt und zweiflügelig ausgebildet sind.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG68000D DE449164C (de) | 1926-08-18 | 1926-08-18 | Misch- und Zerkleinerungstrommel fuer Fleischmasse |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG68000D DE449164C (de) | 1926-08-18 | 1926-08-18 | Misch- und Zerkleinerungstrommel fuer Fleischmasse |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE449164C true DE449164C (de) | 1927-09-06 |
Family
ID=7134317
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEG68000D Expired DE449164C (de) | 1926-08-18 | 1926-08-18 | Misch- und Zerkleinerungstrommel fuer Fleischmasse |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE449164C (de) |
-
1926
- 1926-08-18 DE DEG68000D patent/DE449164C/de not_active Expired
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