DE449230C - Zwirnknopf und Maschine zur Herstellung desselben - Google Patents
Zwirnknopf und Maschine zur Herstellung desselbenInfo
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- DE449230C DE449230C DEW72316D DEW0072316D DE449230C DE 449230 C DE449230 C DE 449230C DE W72316 D DEW72316 D DE W72316D DE W0072316 D DEW0072316 D DE W0072316D DE 449230 C DE449230 C DE 449230C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65H—HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
- B65H81/00—Methods, apparatus, or devices for covering or wrapping cores by winding webs, tapes, or filamentary material, not otherwise provided for
- B65H81/02—Covering or wrapping annular or like cores forming a closed or substantially closed figure
Landscapes
- Sewing Machines And Sewing (AREA)
Description
- Zwirnknopf und Maschine zur Herstellung desselben. Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Zwirnknöpfen. Nach den bisher gebräuchlichen Verfahren bediente man sich entweder einer Schiffchenmaschine, die wechselweise sowohl den. metallischen RingkÖrper benähte als auch die Ringöffnung bewickelte, oder eines ringförmigen Schiffchens, mittels dessen man zuerst den Ringkörper umspann und dann den ganzen Ring bewickelte, worauf in beiden Fällen der Knopf jedesmal mit einer besonderen Nadel und besonderem Faden oder überhaupt auf einer anderen Maschine gesteppt wurde. Neuerdings benutzt man aber auch drei Maschinen, je eine zum Umspinnen bzw.L"mstrikken, zum Bewickeln. und zum Vernähen. Der den 'Gegenstand der Erfindung bildende Zwirnknopf hat den Vorzug, daß zu seiner Herstellung _ einmal jedes Schiffchen vermieden wird, zum andern statt der erwähnten drei Maschinen nur zwei nötig sind, indem nach der Erfindung eine Wickel- und eine Ketbenstichrnaschine zu einer Maschine vereinigt sind. Dadurch wird es möglich, einen umsponnenen oder umstrickten Ring mit einem einzigen Faden zu bewickeln und an derselben Arbeitsstelle zu vernähen. Eine beispielsweise Ausführung der Erfindung ist an Hand der Zeichnungen und der Beschreibung erläutert.
- Es ,zeigen: Abb. i die Ringhalter mit eingelegtem Ring von oben gesehen, Abb. 2 einen Schnitt durch Abb. i in Richtung A-A, Abb. 3 eine Seitenansicht von Abb. i, Abb. q. Schnitt durch den Ring bei Beginn des Vernähens.
- Der zweiteilige drehbare Ringhalter der Wickelmaschine hat in seinen beiden Hälften i und ia je eine halbkreisförmige, schlitzartige Ausbuchtung 2 und 2a, die zur Aufnahme des Ringes q. entsprechender Größe dient. In der Hälfte i des Ringhalters sind zwei kleine, gegeneinander unter Federdruck stehende geriffelte Walzen 3 so angeordnet, daß der Ring beim Einschieben in den Schlitz zwischen diesen festgeklemmt wird. Die Walzern werden bei jeder Umdrehung des Ringhalters, d: h. der Wickelmaschine, sowie später beim Vernähen mit Kettenstich in Tätigkeit gesetzt und bewirken das Weiterrücken des Ringes. Die - Riiighalterhälftte-ia dreht sich mittels der kleinen Welle 5 in Hebel 6, der zur Herausnahme bzw. zum Einschieben des Ringes zurückgeschlagen werden. kann. Die zur Kettenstichmasch.ne gehörige Nadel 7, durch deren Öhr der Faden 8 läuft, befindet sich so über der Seitenmitte des Ringhalters, daß sie beim Abwärtsgange dicht am inneren Ringrande durch den Knopf sticht.
- Tritt die Wickelmaschine in Tätigkeit, d. b. drehen sich die Ringhalter i, Ja mit dem eingelegten Ring ¢ in der Pfeilrichtung bei stillstehender Nadel 7, so legt sich infolge der Umdrehung des Ringhalters um seine Achse und gleichzeitiger Drehung des Ringes ¢ um seine eigene Achse der Faden in der zwischen den leiden Hälften i und Ja gelassenen Lecke um den Ring, so daß dieser sich selbst mit dem durch das Öhr der. Kettenstichnadel laufenden Faden 8 sternförmig bewickelt. Mit Beendigung der Bewicklung gelangt die Wikkelmaschine zum Stillstand -und nimmt die in den Abb. i bis 3 gezeichnete Stellung sein, worauf die Kettenstichmaschine zu arbeiten beginnt. In Abb. q. ist der Durchmesserquerschnitt eines bewickelten Ringes und der Lauf des Fadens beim ersten Nadelstich vergrößert dargestellt.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Zwirnkuopf, dadurch gekennzeichnet, daß die Metallringeinlage mit ein und demselben Faden sternförmig bewickelt und mit Kettenstich vernäht -ist, so daß bei Lösen der letzten Kettenstichschlinge sowohl die Kettanstichnaht als auch die sternförmige Bewicklung aufgezogen werden kann.
- 2. Maschine zur Herstellung von Zwirnknöpfen nach Anspruch.i, dadurch gekennzeichnet, daß die Maschine aus einer mit einer -Kettenstichnähvorrichtung verbundenen Wickelvorrichtung besteht und derart arbeitet, daß der durch die Wickelvorrichtung in Umdrehung versetzte zu umspinnende Ring den durch das Öhr der zur Kettenstichnähvorrichtung gehörenden Nadel laufenden Faden sternförmig um sich wickelt, worauf nach Beendigung der Umwicklung das Vernähen mit Kettenstichen in derselben Maschine erfolgt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW72316D DE449230C (de) | 1925-12-03 | 1925-12-03 | Zwirnknopf und Maschine zur Herstellung desselben |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW72316D DE449230C (de) | 1925-12-03 | 1925-12-03 | Zwirnknopf und Maschine zur Herstellung desselben |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE449230C true DE449230C (de) | 1927-09-10 |
Family
ID=7609117
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEW72316D Expired DE449230C (de) | 1925-12-03 | 1925-12-03 | Zwirnknopf und Maschine zur Herstellung desselben |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE449230C (de) |
-
1925
- 1925-12-03 DE DEW72316D patent/DE449230C/de not_active Expired
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