DE449363C - Belechtungsanlage fuer Kraftfahrzeuge - Google Patents

Belechtungsanlage fuer Kraftfahrzeuge

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DE449363C
DE449363C DEH106679D DEH0106679D DE449363C DE 449363 C DE449363 C DE 449363C DE H106679 D DEH106679 D DE H106679D DE H0106679 D DEH0106679 D DE H0106679D DE 449363 C DE449363 C DE 449363C
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headlight
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headlights
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60QARRANGEMENT OF SIGNALLING OR LIGHTING DEVICES, THE MOUNTING OR SUPPORTING THEREOF OR CIRCUITS THEREFOR, FOR VEHICLES IN GENERAL
    • B60Q1/00Arrangement of optical signalling or lighting devices, the mounting or supporting thereof or circuits therefor
    • B60Q1/02Arrangement of optical signalling or lighting devices, the mounting or supporting thereof or circuits therefor the devices being primarily intended to illuminate the way ahead or to illuminate other areas of way or environments
    • B60Q1/04Arrangement of optical signalling or lighting devices, the mounting or supporting thereof or circuits therefor the devices being primarily intended to illuminate the way ahead or to illuminate other areas of way or environments the devices being headlights
    • B60Q1/06Arrangement of optical signalling or lighting devices, the mounting or supporting thereof or circuits therefor the devices being primarily intended to illuminate the way ahead or to illuminate other areas of way or environments the devices being headlights adjustable, e.g. remotely-controlled from inside vehicle
    • B60Q1/076Arrangement of optical signalling or lighting devices, the mounting or supporting thereof or circuits therefor the devices being primarily intended to illuminate the way ahead or to illuminate other areas of way or environments the devices being headlights adjustable, e.g. remotely-controlled from inside vehicle by electrical means including means to transmit the movements, e.g. shafts or joints

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Lighting Device Outwards From Vehicle And Optical Signal (AREA)

Description

  • Beleuchtungsanlage für Kraftfahrzeuge. Die Erfindung bezieht sich auf eine elektrische Beleuchtungsanlage für Kraftfahrzeuge mit einer Vorrichtung zum Verhüten des Blendens beim Begegnen zweier Fahrzeuge, bei der zwei mit Nebenscheinwerfern versehene Hauptscheinwerfer verbunden sind, von denen der eine, feststehende, beim Drehen des anderen abgeblendet wird.
  • Die Erfindung wird darin gesehen, daB die Abblendung des festen Scheinwerfers nur während einer bestimmten, sich an eine kurze Anfangsdrehzone anschließenden Drehzone des beweglichen Scheinwerfers erfolgt, nach deren Verlassen der feste Scheinwerfer seine volle Lichtstärke wiedererhält.
  • Ein weiteres Kennzeichen der Erfindung besteht unter anderem in der Ausschaltbarkeit des die Abblendung bewirkenden Organs, das am Stellhebel für den beweglichen Scheinwerfer angeordnet ist.
  • Auf der Zeichnung sind zwei Ausführungsformen der Erfindung dargestellt Die Abb. i und 2 stellen schematisch in Seiten- bzw. Vorderansicht die Vorrichtung zum Drehen des beweglichen Scheinwerfers mit dem ausrückbaren Schalter für die Abblendung dar.
  • Abb. 3 zeigt das Schaltungsschema einer zweiten Ausführungsform.
  • Bei der Ausführungsform nach Abb. i und 2 kann der Hand- oder Fußhebel i um eine Achse 2 gedreht werden, die in das Gehäuse 3 für die Schaltvorrichtung hineinreicht. Der Handhebel regelt die Drehung des. beweglichen Scheinwerfers. Wenn dieser aus der der Geradeausfahrt entsprechenden Ruhelage 0-A nach einer kurzem, dem Winkel !11-0-B entsprechenden Anfangsdrehzone in die Zone geschwenkt wird, in welcher der feste Scheinwerfer abgeblendet werden soll und die durch den Winkel B-O-C dargestellt ist, so bringt eine geeignete Vorrichtung an dem Hebel diese Abblendung hervor. An dem Umfang des Gehäuses 3 befindet sich ein Druckkontakt 4., dessen peripherische Ausdehnung dem Winkel B-O-C, d. h. der Abblendungsdrehzone, entspricht. Der Handhebel i besitzt eine in der Längsrichtung des Hebels verschiebbare, mit einer rechtwinkligen Abbiegung 7 versehene Schaltstange 6, die in der vorgeschobenen Stellung nach Zurücklegung des Drehwinkels A-O-B mit ihrer Abbiegung den Kontakt 4 trifft und dadurch entweder einen Widerstand in der Leitung zum festen Scheinwerfer einschaltet oder aber diese Leitung ganz unterbricht. Ist der Schalter bis zur Linie 0-C weiterbewegt und somit auch der bewegliche Scheinwerfer entsprechend weitergedreht, so ist die Drehzone der Abblendung des festen Scheinwerfers durchlaufen. Angrenzend an die Linie 0-C ist auf dem Gehäuse 3 ein fester Anschlag 5 vorgesehen, der die Weiterdrehung des Hebels zunächst hindert, da die Abbiegung 7 sich gegen diesen Anschlag legt. Soll der Handhebel weitergedreht werden, so ist die Schaltstange 6 zurückzuziehen, so daß die Abbiegung 7 über den Anschlag 5 fortbewegt werden kann. Dadurch wird der Druckkontakt q. von der Abbiegung 7 frei, und die volle Lichtstärke des festen Scheinwerfers ist wiederhergestellt. Der bewegliche Scheinwerfer kann nunmehr bei voller Lichtstärke des festen Scheinwerfers in die jenseits der Grenzlinie 0-C liegende Zone hineingedreht werden. Soll der bewegliche Scheinwerfer gedreht werden, ohne den festen Scheinwerfer abzublenden, so muß beim Umlegen des Stellhebels i die Schaltstange 6 unbewegt bleiben, in welchem Fall der Kontakt q. unbeeinflußt ist.
  • Die Abb. 3 zeigt eine Ausführungsform der elektrischen Schaltung, bei welcher der Schalter, der die Abblendung des festen Scheinwerfers i i regelt, unmittelbar durch den beweglichen Scheinwerfer 8 gesteuert wird.
  • Hier wird die Abblendung des festen Scheinwerfers. dadurch bewirkt, daß die Nebenlampen der beiden Scheinwerfer mit den zugehörigen Hauptlampen in Reihe geschaltet werden, was gleichbedeutend ist mit der Einschaltung eines Widerstandes in den Leuchtstromkreis des festen Scheinwerfers.
  • Der bewegliche Scheinwerfer 8 sowie der feste Scheinwerfer i i bestehen je aus einer Hauptlampe mit dem Faden 9 bzw. 12 und je einer Hilfslampe mit dem Faden i o bzw. 13.
  • Auf einem Schaltbrett 14 ist ein Schalter 15 drehbar, der über eine Leitung 16 mit der Batterie i9 verbunden ist, deren anderer Pol an Masse liegt. Der Schalter 15 beeinflußt die Kontakte 17 oder 18. Von dem ersteren führen die Leitungen 2o, 21 zu den Fäden 12 bzw. 9 der Hauptlampen, während von dem Kontakt 18 eine Leitung 22 zu den Fäden 13 bzw. 9 der Nebenlampen abgeht.
  • Die Stromkreise der Haupt- und Nebenlampe des beweglichen Scheinwerfers. sind durch Anschluß an den Körper des Scheinwerfers geschlossen. Dieser Scheinwerfer selbst liegt an Masse. Dagegen ist der feste Scheinwerfer isoliert und mit der Masse durch eine Leitung 23 über einen Umschalter verbunden, der geöffnet wird, wenn der bewegliche Scheinwerfer sich in der Abblendungszone des festen Scheinwerfers befindet. Der Umschalter besteht aus den Kontakten 2q., 25, von denen der eine feste Kontakt 2¢ durch die Leitung 23 mit dem Körper des festen Scheinwerfers in Verbindung steht. Der andere Kontakt 25 ist an dem beweglichen Scheinwerfer angeordnet und daher selbst beweglich. Die Form und die Anordnung der Kontakte ist derart, daß der Umschalter geschlossen ist, wenn der bewegliche Scheinwerfer sich in den Zonen des vollen Lichtes des festen Scheinwerfers befindet, die den Winkeln A-O-B und C-O-D der Abb.2 entsprechen. Er ist hingegen geöffnet, wenn der bewegliche Scheinwerfer innerhalb der Abblendungszone B-O-C des festen Scheinwerfers steht. In den Zonen des vollen Lichtes ist der feste Scheinwerfer i i über die Leitung 23 und den Körper des beweglichen Scheinwerfers 8 geerdet.
  • Befindet sich der Drehschalter 15 in der in ausgezogenen Linien gezeichneten Stellung, so brennen die Hauptlampen 9, 12 der beiden Scheinwerfer. Denn es geht der Strom von der Batterie i 9 einerseits über 16, 15, 17, 21, 9, 8, anderseits über 16, 15, 17, 20, 12, 11, 23, 24, 25, 8 zur Masse. Ist dagegen "die Batterie 19 durch - den Drehschalter 15 mit dem Kontakt i 8 verbunden, so brennen nur die Nebenlampen 13, io über die Leitung 22, wobei die Nebenlampe 13 des beweglichen Scheinwerfers unmittelbar mit der Masse, diejenige des festen Scheinwerfers über die Leitung 23 und den beweglichen Scheinwerfer an Masse gelegt ist.
  • Wird nun in der in ausgezogenen Linien gezeigten Stellung des Drehschalters 15 der bewegliche Scheinwerfer *8 gedreht, so verläuft der die Hauptlampe 9 dieses Scheinwerfers speisende Strom wie zuvor. Dagegen ist der Strom, der den Hauptfaden der festen Lampe speist, unterbrochen, da ja der Kontakt 24, 25 offen ist. Es verläuft jedoch ein Strom über 17, 20, 12, 11, von hier weiter durch die Nebenlampen 13, io über den Körper des Scheinwerfers 8 zur Masse. Infolge des Widerstandes der beiden Nebenlampen. 13, i o ist der Strom, der durch die Hauptlampe 12 des festen Scheinwerfers fließt, schwäch und genügt nicht, um sie zum Leuchten zu bringen. Dagegen reicht der Strom aus, um die beiden Nebenlampen zu speisen. Somit wird durch die Drehung des beweglichen Scheinwerfers das Erlösehen der Hauptlampe 12 des festen Scheinwerfers und das Leuchten der Nebenlampen io, 13 beider Scheinwerfer erzielt.
  • Die stets leuchtende Lampe g des beweglichen Scheinwerfers blendet nicht, da der letztere seitlich ausgeschwenkt ist.
  • Es wird also erfindungsgemäß die Abblendung des festen Scheinwerfers i i durch den beweglichen Scheinwerfer g gesteuert,. wobei beim Drehen des letzteren infolge des hierbei stattfindenden öffnens des Umschalters 24, 25 die Hauptlampe 12 des festen Scheinw,-rfers hintereinander mit den Nebenlampen 13, i o beider Scheinwerfer geschaltet wird.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Beleuchtungsanlage für Kraftfahrzeuge mit einer Vorrichtung zum Verhüten des Blendens beim Begegnen zweier Fahrzeuge, bestehend aus zwei am Kopfende des Fahrzeuges angeordneten, mit Nebenscheinwerfern versehenen Hauptscheinwerfern, von denen der eine, feststehende, beim.Drehen dejs anderen abgeblendet wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Abblendung des festen Scheinwerfers nur während einer bestimmten, sich an eine kurze Anfangsdrehzone anschließenden Drehzone des beweglichen Scheinwerfers erfolgt, nach deren Verlassen der feste Scheinwerfer seine volle Lichtstärke wiedererhält.
  2. 2. Vorrichtung für Kraftfahrzeuge nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das die Abblendung des festen Scheinwerfers bewirkende und am Stellhebel für 'den beweglichen Scheinwerfer sitzende Organ ausgeschaltet werden kann.
  3. 3. Ausführungsform nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Umfang des die Verstellvorrichtung einschließenden Gehäuses (3) ein mit einem elektrischen Kontakt zusammenwirkender Druckknopf (4) aufgesetzt ist, während der zugehörige Stellhebel (i) für den beweglichen Scheinwerfer einen, Schieber (6) trägt, der in seiner Tiefstellung den Druckknopf beim Drehen des Stellhebels beeinflußt, wobei ein auf dem Gehäuseumfang (3) angeordneter Anschlag (5) die Bewegung des Stellhebels (i) begrenzt.
  4. 4. Zweite Ausführungsform nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der die Abblendung des festen Scheinwerfers bewirkende Umschalter durch den beweglichen Scheinwerfer gesteuert wird, wobei der eine Kontakt (25) des Umschalters unmittelbar an dem beweglichen Scheinwerfer ,(8) angeordnet sein kann, während der andere unbewegliche Kontakt (24) durch eine Leitung (23) mit dem festen Scheinwerfer (i i ) verbunden ist.
  5. 5. Ausführungsform nach den Ansprüchen i, 2 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß beim Drehen des beweglichen Scheinwerfers (8) und des hierbei stattfindenden Öffnens des Umschalters (24, 25) die Hauptlampe (12) des festen Scheinwerfers (i i) hintereinander mit den beiden Nebenlampen (io, 13) der beiden Scheinwerfer (8, 1 i) geschaltet wird.
DEH106679D 1926-05-26 1926-05-26 Belechtungsanlage fuer Kraftfahrzeuge Expired DE449363C (de)

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