DE449618C - Kabelmuffe zur loesbaren Verbindung von Kabelenden - Google Patents
Kabelmuffe zur loesbaren Verbindung von KabelendenInfo
- Publication number
- DE449618C DE449618C DEK101146D DEK0101146D DE449618C DE 449618 C DE449618 C DE 449618C DE K101146 D DEK101146 D DE K101146D DE K0101146 D DEK0101146 D DE K0101146D DE 449618 C DE449618 C DE 449618C
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- sleeve
- cable
- end pieces
- pins
- detachable connection
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- 230000007812 deficiency Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01R—ELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
- H01R13/00—Details of coupling devices of the kinds covered by groups H01R12/70 or H01R24/00 - H01R33/00
- H01R13/62—Means for facilitating engagement or disengagement of coupling parts or for holding them in engagement
- H01R13/627—Snap or like fastening
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01R—ELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
- H01R2101/00—One pole
Landscapes
- Processing Of Terminals (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
19. SEPTEMBER 1927
19. SEPTEMBER 1927
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21 c GRUPPE
Richard Kleff in Leipzig.
Kabelmuffe zur lösbaren Verbindung von Kabelenden. Patentiert im Deutschen Reiche vom 12. Oktober 1926 ab.
Die übliche Art der Verbindung von Kabelenden, insbesondere der Spülenkabel an Bahnmotoren,
geschieht bekanntlich dadurch, daß die die Kabelenden aufnehmenden Endstücke überlappt und verschraubt werden.
Eine solche Verbindungsart hat den Nachteil, daß durch die Erschütterungen des
Motors und die Bewegung der Kabelenden die die Endstücke verbindenden Schrauben zum
Lockern neigen. Dieser Übelstand tritt besonders dann ein, wenn die die beiden Kabelendstücke
verbindenden Schrauben aus Mangel an Gewissenhaftigkeit oder durch Unachtsamkeit
nicht genügend fest angezogen worden sind. Die Folge der Schraubenlockerung bildet den sogenannten Wackelkontakt, der
bekanntlich leicht zur Entstehung von Brandstellen an den Teilfugen der Kabelverbinder
Veranlassung gibt.
Bei Bahnmotoren, welche zur Erzeugung des Bremsstromes für die Kurzschlußbremse
benutzt werden, hat die Lockerung der Schrauben häufig eine Unterbrechung des Stromes zur Folge und damit auch ein Versagen
der Kurzschlußbremse.
Dieser Mangel soll durch die Erfindung beseitigt werden, indem die die Kabelenden
tragenden Endstücke von einer Muffe aufgenommen werden, in der sie durch an den Endstücken-angeordnete, unter Federwirkung
stehende Zapfen, die durch die Wandung der Endstücke hindurchgehen und sich in in der
Wandung der Muffe angeordnete Bohrungen legen, in dieser gehalten sind.
Die unter Federwirkung stehenden Zapfen sind so ausgebildet und angeordnet, daß sie
in die für sie bestimmten Aufnahmebohrungen der Verbindungsmuffe beim Einführen
der Endstücke selbsttätig einschnappen und sich von dieser nicht mehr lösen können.
Die Trennung der Kabelverbindung kann nur durch ein entsprechendes Werkzeug erfolgen,
durch das die Zapfen aus den Aufnahmebohrungen der Muffe herausgedrückt werden.
Der sich aus der geschilderten Ausführung ergebende Vorteil besteht in der Möglichkeit,
ίο die Kabelverbindung außerordentlich schnell herstellen zu können, da die die Kabelenden
aufnehmenden Endstücke nur in die Muffe eingeschoben zu werden brauchen, um eine
feste Verbindung herzustellen. Weiter ergibt sich aber auch noch der Vorzug, daß ein
absolut sicherer Kontakt gewährleistet ist, und daß Schrauben gänzlich in Wegfall kommen
können, so daß auch die durch diese bedingte Gefahr eines Brechens oder eines selbsttätigen Lösens verhindert ist.
In der Zeichnung ist die Kabelmuffe zur lösbaren Verbindung von Kabelenden in einer
beispielsweisen Ausführungsform dargestellt, und zwar zeigt
Abb. ι einen Längsschnitt, während
Abb. ι einen Längsschnitt, während
Abb. 2 ein Querschnitt nach der Linie A-B der Abb. 1 und
Abb. 3 ein Querschnitt nach der Linie C-D der Abb. 1 ist. Die
Abb. 4 stellt eine Ansicht dar.
Abb. 4 stellt eine Ansicht dar.
Die in der üblichen Weise in die Kabelendstücke α und b eingelöteten Kabelenden c
sitzen mit ihrem vorderen abgedrehten Teil d in der Bohrung einer Muffe e, deren Außendurchmesser
zweckmäßig mit demjenigen der Kabelendstücke übereinstimmt.
Die Befestigung kommt durch Zapfen / zustande, die unter Federwirkung stehen und
durch die Wandung des Teiles d der Kabel-4.0 endstücke hindurchgeführt sind. Die Zapfen f
ragen mit ihren Enden in an der Muffenwandung vorgesehene Aufnahmebohrungen g,
so daß also die Endstücke auch bei starkem auf die verbundenen Kabel einwirkenden Zug
ohne jede Verschraubung in der Muffe e festgehalten
werden.
Im Ausführungsbeispiel bilden die Zapfen /
die Schenkelenden von in der Bohrung h der Teile d untergebrachten U-förmig gestalteten
Federn i. Durch das Bestreben der Federn i, die in der Spannung befindlichen Schenkel zu
spreizen, ergibt sich ein unnachgiebiges Einpassen der abgebogenen Zapfen in die Bohrungen
der Muffe.
Damit zwischen den Endstücken α und b
und der Muffen ein inniger Kontakt zustande kommt, sind die Endstückteile d zweckmäßig
mit Längsschlitzen k ausgestattet, wodurch eine federnde Wirkung zustande kommt und
das Bestreben vorhanden ist, sich fest gegen die Innenwandung der Muffe e zu legen.
Um ein selbsttätiges Einschnappen der Zapfen / in die Aufnahmebohrungen g der
Muffe zu veranlassen, sind von diesen aus beginnend nach den Muffenenden zu in der
Muffenwandung Gleitnuten I angeordnet. Dieselben laufen mit" ihrer Sohle nach den
Enden der Muffe zu schräg, derartig, daß beim Einführen eines der Endstücke α oder b
in die Muffe e die Zapfen f von den Nuten /
aufgenommen werden, wobei sich die Feder i zusammendrückt, bis die Zapfen / in die Aufnahmebohrungen
g eingeführt sind. Dadurch findet die Feder i keinen Widerstand mehr,
und die Zapfen schnappen in die Bohrungen g ein.
Um die Kabelverbindung zu trennen, bedient man sich einer Zange 1, die so ausgebildet
ist, daß an ihr vorgesehene Zapfen 2 gegen die Stirnfläche der Zapfen/ gepreßt werden
können, so daß die letzteren aus den Aufnahmebohrungen g der Muffe austreten. Nunmehr
kann das entsicherte Endstück aus der Muffe e herausgezogen werden.
Wie schon erwähnt, sind die Federn i im Ausführungsbeispiel U-förmig gewählt. Dieselben
können selbstverständlich auch jede andere Form erhalten. Wesentlich ist, daß die die Verbindung bewirkenden Zapfen f
unter dem Einfluß von Federn stehen.
Claims (2)
- Patentansprüche:ι. Kabelmuffe zur lösbaren Verbindung von Kabelenden, dadurch gekennzeichnet, daß die die Kabelenden (c) tragenden Endstücke (c und b) von einer Muffe (e) aufgenommen werden, in der sie durch an den Endstücken angeordnete, unter Federwirkung stehende Zapfen (f), die durch die Wandung der Endstücke (a und b) hindurchgehen und sich in in der Wandung der Muffe (e) angeordnete Bohrungen (g) legen, in dieser gehalten sind.
- 2. Kabelmuffe zur lösbaren Verbindung von Kabelenden nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Muffe (e) mit auf ihre Bohrungen (g) mündenden Nuten (I) ausgestattet ist, in denen die Zapfen (/) beim Einführen eines Endstückes (a oder b) in die Muffe gleiten, so daß sie selbsttätig in die an den Enden der Gleit-• nuten (T) sitzenden Aufnahmebohrungen (g·) schnappen können.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK101146D DE449618C (de) | 1926-10-12 | 1926-10-12 | Kabelmuffe zur loesbaren Verbindung von Kabelenden |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK101146D DE449618C (de) | 1926-10-12 | 1926-10-12 | Kabelmuffe zur loesbaren Verbindung von Kabelenden |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE449618C true DE449618C (de) | 1927-09-19 |
Family
ID=7239580
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK101146D Expired DE449618C (de) | 1926-10-12 | 1926-10-12 | Kabelmuffe zur loesbaren Verbindung von Kabelenden |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE449618C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2834550A (en) * | 1955-05-16 | 1958-05-13 | United States Steel Corp | Rail bond or electrical connector |
-
1926
- 1926-10-12 DE DEK101146D patent/DE449618C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2834550A (en) * | 1955-05-16 | 1958-05-13 | United States Steel Corp | Rail bond or electrical connector |
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