DE449651C - Zuendeinrichtung fuer mit elektrischem Anlassmotor ausgeruestete Brennkraftmaschinen - Google Patents

Zuendeinrichtung fuer mit elektrischem Anlassmotor ausgeruestete Brennkraftmaschinen

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DE449651C
DE449651C DER59706D DER0059706D DE449651C DE 449651 C DE449651 C DE 449651C DE R59706 D DER59706 D DE R59706D DE R0059706 D DER0059706 D DE R0059706D DE 449651 C DE449651 C DE 449651C
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DE
Germany
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starter motor
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internal combustion
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DER59706D
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English (en)
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MAX JEAN CAMILLE ROTTELEUR
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MAX JEAN CAMILLE ROTTELEUR
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02PIGNITION, OTHER THAN COMPRESSION IGNITION, FOR INTERNAL-COMBUSTION ENGINES; TESTING OF IGNITION TIMING IN COMPRESSION-IGNITION ENGINES
    • F02P1/00Installations having electric ignition energy generated by magneto- or dynamo- electric generators without subsequent storage
    • F02P1/005Construction and fastening of elements of magnetos other than the magnetic circuit and the windings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Ignition Installations For Internal Combustion Engines (AREA)

Description

  • Zündeinrichtung für mit elektrischem Anlaßmotor ausgerüstete Brennkraftmaschinen. Die Erfindung betrifft eine Zündeinrichtung für mit elektrischem Anlaßmotor versehene Brennkraftmaschinen, bei der zwei Zündstromkreise verwendet werden, ein Stromkreis einer magnetelektrischen Zündmaschine mit einem Anker für niedrige Spannung und ein Akkumulatorstromkreis mit der für Kraftwagen üblichen Spannung. Beide Stromkreise sind an die Primärwicklung eines Transformators angeschlossen, dessen Sekundärspule den Strom für die Zündkerzen der Maschine liefert. Die Erfindung besteht in der Vereinigung eines Anlaßschalters., der die Batterie mit dem Anlaßmotor und der Zündeinrichtung verbindet, und einer mit der magnetelektrischen Zündmaschine umlaufenden Schaltvorrichtung besonderer Bauart. Sie besitzt zwei Schaltteile, einen für die Steuerung des Zündmaschinenstromes und einen zweiten für die Steuerung des Batteriestromes,. Nur der letztere wird über einen Summer geleitet. Beide Stromkreise werden zeitlich gegeneinander verschoben geöffnet und geschlossen.
  • Durch eine derartige Einriclitung wird erreicht, daß nur ein einziger Schalter, der Anlaßschalter, zu bedienen ist, um den Motor anzulassen und die Batteriezündung einzuschalten.
  • Durch Einwirken auf einen Fußhebel oder einen Anlaßknopf wird die Akkumulatoren,-batterie mit dem Anlaßmotor und der Zündeinrichtung verbunden. Die Brennkraftmaschine läuft mit Batteriezündung an, die Magnetmaschinenzündung beginnt allmählich ebenfalls wirksam zu werden. Das. Loslassen des Fußhebels oder das Abstellen des Anlaßknopfes in die Ausgangsstellung bewirkt das Unterbrechen des Akkumulatorstromkreises, während die Magnetzündmaschine von diesem Augenblick an allein die Zündung des Motors übernimmt und während des normalen Laufes durchführt.
  • Es sind sehon Vorrichtungen mit zwei Zündstromkreisen, Akkumulator- und Magnetmaschinenstromkreis,, bekannt, bei denen es jedoch notwendig ist, beim Übergang von dem einen zum anderen Stromkreis einen beson:-deren Umschalter von Hand zu bedienen.. Hierbei ist meistens nur einer dieser Stromkreise jeweils einschaltbar, und beide benutzen den gleichen Selbstunterbrecher oder Summer, was eine störende Abnutzung der mit Platinspitze versehenen Kontaktschraube des Summers zur Folge hat.
  • Gemäß der Erfindung geht der von der Magnetmaschine gelieferte Zündstrom nicht durch die Kontaktschraube des Summers, und da mit dem Abschalten der Batterie die Tätigkeit des Summers beendet ist, wird dessen Abnutzung nach Möglichkeit vermindert.
  • Bei Eintritt eines Unfalles oder einer Störung und beim Anfahren des Wagens ist es notwendig, den Akkumulatorstromkreis zu schließen, um nachher die Zündung durch die Magnetmaschine aufzunehmen. Hierzu sind bei den bekannten Einrichtungen zwei Griffe nötig. Bei Benutzung des Erfindungsgegenstandes jedoch ist nur ein Tritt auf den Fußhebel nötig, um sämtliche Schaltungen zu beherrschen.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel für den Erfindungsgegenstand dargestellt.
  • Die Abb. i und 2 sind ein Längsschnitt und eine Stirnansicht gegen die Magnetzündmaschine und Transformator mit abgenommenem Deckel. Die Abb. 3 und 4 zeigen Einzelschnitte durch die Schaltvorrichtung in zwei aufeinanderfolgenden Stellungen nach Zurücklegung einer Viertelumdrehung. In Abb. 5 ist das Gesamtschema der elektrischen Verbindungen gezeigt.
  • Wie aus Abb. z und 2 ,ersichtlich ist, besitzt die magnetelektrische Zündmaschine einen Anker 2, dessen Wicklung einerseits an das Gestell 42 (Abt. 5) und .anderseits über .die Schrauben 6 und 7 und Anschlag 8 an den Kontakt 9 angeschlossen ist. Die Kontaktschraube 9 ist mit den Bürsten 14 fest verbunden und gewöhnlich in Berührung mit einem an das Gestell angeschlossenen Arm io (Abt. 2 und 5), der bei der Drehung des Ankers durch einen nicht dargestellten festen Nocken zwecks öffnung des Unterbrechers 9, 1o vorübergehend verschwenkt werden kann. Auf der Achse 51 des Ankers 2 ist eine Schaltvorrichtung (Abt. 3, 4) befestigt, die- zwei voneinander isolierte Lamellen 37, 38 mit je zwei sich gegenüberliegenden Vorsprüngen 371, 38i besitzt, die gegeneinander versetzt sind.
  • Die Lamellen 37 gehören zum Stromkreis der Magnetmaschine. Sie schleifen durch einen Arm 372 auf den inneren Bürsten 14 und können auch auf den äußeren Bürsten 44 schleifen, die über eine Leitung 5o an die Primärwicklung 4 des Transformators. angeschlossen sind (Abt. 5). Der Transformator und ein Kondensator 3 sind mit der Magnetmaschine in einem gemeinsamen Isolierkörper untergebracht und in ein Gehäuse 33 eingeschlossen (Abt. i). Die Primärwicklung 4 und die Sekundärwicklung 23 enden am Gestell 42 (Abb.5) unter Einschaltung des Kondensators 3. Die Sekundärwicklung 23 ist durch Reibstück 25, Leiter 26 und Kontaktfeder 28 (Abt. i) an den sich drehenden Verteiler 3 i (s. auch Abb. 5) angeschlossen, dessen Drehung durch die Achse 5 des Ankers unter Benutzung der Zahnräder 29 und 30 (Abt. i ) erfolgt. Zwischen dem Verteiler und der Spule ist ein Isolierstück 32 untergebracht, an dem zur Abnahme des Zündstromes, Kontaktstücke 46 (Abt. 5) sitzen, die durch die Leitungen 4? mit den Zündkerzen 48 verbunden sind. Der Deckel 3 1a, der zweckmäßig eine Blitzvorrichtung trägt, bedeckt das Ende der Schalterachse.
  • Die Lamellen 38 gehören zum Akkumulatorstromkreis. Sie sind ständig an den Stromkreis durch Reibstücke 5 1 (Abt. 3, 5) und einen Reibkranz 43 angeschlossen, der über eine Leitung 52 und den Anlaßschalter 49 mit der Batterie 39 in Verbindung steht. Der Anlaßschalter 49 schließt auch den Stromkreis des Anlaßmotors 53, der beim Anlassen die Drehung des Ankers 2 bewirkt. Der Anlaßschalter 49 wird durch einen Druckknopf oder den Anlaßfußhebe1491 geschlossen. Die Lamellen 38 können an äußeren Bürsten 45 schleifen, die durch eine Leitung 54 mit der mit Platinspitze versehenen Schraube 41 verbunden sind. Diese ist auf der Kopfplatte 17 gelagert und bildet den festen Kontakt eines Summers 4o, der vom Transformatorkern beeinflußt wird (Abb.5 und i).
  • Die Wirkungsweise der beschriebenen Zündeinrichtung ist folgende: Die Akkumulatoren 39 werden durch Einwirken auf den Fußhebel 491 in den Stromkreis eingeschaltet; worauf der Anlaßmotor 53 anläuft und den Anker 2 und die mit ihm zusammenhängenden Teile mitnimmt. Infolgedessen wird der sich drehende Arm io auf den nicht dargestellten Nocken stoßen, der in seiner Bahn angebracht ist, und daher die Entfernung des Armes io vom Kontakt 9 bewirken. Es stellt sich also ein öffnungsinduktionsstrom ein, welcher durch die Bürsten 14 und die Lamellen 37 zu den Bürsten 44 gelangt, mit denen die Lamellen durch die Drehung der Schaltvorrichtung in Berührung gekommen sind. Der Strom fließt weiter durch die Primärwicklung 4 des Transformators., ohne durch den Summer 40 zu laufen (Abb. 5). Dann bildet sich durch den in der Sekundärwicklung 23 entstehenden Strom über den Verteiler 3 i, 46 an den Zündkerzen 48 ein Funke, der zu Anfang infolge der geringen Drehzahl des Ankers 2 für die Zündung noch nicht heiß genug ist. Da sich aber die Drehung der Schaltvorrichtung fortsetzt, kommen kurz darauf die Lamellen 38 zu den Bürsten 45, so da;ß der Strom der Akkumulatoren 39 zur Schraube 41 gelangt und den Summer 40 arbeiten läßt. Der so periodisch unterbrochene Strom fließt dann in die Transformatorwicklung 4, der in der Wicklung 23 entstehende Strom fließt wiederum über den Verteiler 31, 46 und bewirkt die Zündung der Kerzen 48 mit Sicherheit.
  • Die Arbeitsweise setzt sich in der beschriebenen Weise fort, wobei die Transformatorspule 4 abwechselnd mit -dem öffnungsinduktionsstrom des Ankers 2 und mit dem Strom der Akkumulatoren 39 arbeitet, so lange, als die Einwirkung auf das Pedal 491 andauert.
  • Es ist zu bemerken, daß der Funke der Magnetmaschine sich vor der Zündung durch die Akkumulatoren einstellt; daraus ergibt sich, daß, wenn die Magnetmaschine wie gewöhnlich 4 bis 6 mm vor dem Totpunkt eingestellt ist, die Zündung durch die Akkumulatoren sich im Totpunkt oder etwas nach dem Totpunkt einstellt, wodurch rückläufige Drehungen der Maschine vermieden werden.
  • Wenn die Geschwindigkeit des Motors zuninunt, wird der öffnungsinduktionsstrom des Ankers 2 in einem bestimmten Augenblick eine genügende Intensität aufweisen, um einen für die sichere Zündung genügend heißen Funken hervorzubringen. Dieser Funke kann sich zwischen zwei aufeinanderfolgenden Funkenentstehungen bilden, die selbst vom Akkumulatorstromkreis ausgehen.
  • Wenn man mit der Einwirkung auf den Fußhebel 491 ,aufhört und der Akkumulatorstromkreis infolgedessen unterbrochen. ist, wird damit der Summer 40 selbsttätig aus dem Stromkreis ausgeschaltet, so daß die Schraube 41 sich nicht mehr abnutzen kann. Der Betrieb erfolgt dann mit Zündurig durch die Magnetmaschine allein, ohne daß man noch irgendeinen zusätzlichen Handgriff zu tun braucht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Zündeinrichtung für mit elektrischem Anlaßmotor ausgerüstete Brennkraftmaschinen, bei der die Primärwicklung eines Transformators für die Speisung der Zündkerzen entweder durch eine magnetelektrische Zündmaschine oder durch eine Akkumulatorenbatterie gespeist wird, gekennzeichnet durch einen Anlaßschalter -(49), der die Batterie (39) mit dem Anlaßmotor (53) und der Zündeinrichtung verbindet, und durch eine mit der Zündmaschine (2) umlaufende Schaltvorrichtung, deren einer Teil (37) den Stromkreis der Zündmaschine (2) öffnet und schließt und deren anderer Teil (38) den über einen Summer (40) geführten Stromkreis der Batterie (39) zeitlich gegen den Stromkreis der Zündmaschine verschoben öffnet und schließt.
DER59706D 1923-08-25 1923-11-11 Zuendeinrichtung fuer mit elektrischem Anlassmotor ausgeruestete Brennkraftmaschinen Expired DE449651C (de)

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