DE449793C - Vorrichtung zur Vergroesserung der Reibung durch magnetische Anziehung bei Antriebsscheiben - Google Patents

Vorrichtung zur Vergroesserung der Reibung durch magnetische Anziehung bei Antriebsscheiben

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DE449793C
DE449793C DEU9203D DEU0009203D DE449793C DE 449793 C DE449793 C DE 449793C DE U9203 D DEU9203 D DE U9203D DE U0009203 D DEU0009203 D DE U0009203D DE 449793 C DE449793 C DE 449793C
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magnetic
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E H GEORG ULLRICH DR ING
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Classifications

    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B03—SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03C—MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03C1/00—Magnetic separation
    • B03C1/02—Magnetic separation acting directly on the substance being separated
    • B03C1/16—Magnetic separation acting directly on the substance being separated with material carriers in the form of belts
    • B03C1/18—Magnetic separation acting directly on the substance being separated with material carriers in the form of belts with magnets moving during operation

Landscapes

  • Rollers For Roller Conveyors For Transfer (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Vergrößerung der Reibung durch magnetische Anziehung bei Antriebsscheiben.
  • Zusatz zum Patent 449 792. Die Erfindung betrifft eine weitere Ausbildung fiter Vorrichtung nach Patent 449 792 und ist für alle Transportvorrichtungen, Elevatoren, Becherwerke u. dgl. Förder- und Hebeeinrichtungen bestimmt, die mit der Vorrichtung des Hauptpatents versehen sind.. Es ist dabei ohne Belang, ob die Förder- oder Hubvorrichtung in senkrechter oder wagerechter Richtung oder mehr oder weniger schräg aufwärts wirkt. Die Erfindung besteht darin, daß diejenige Führungsrolle, über die der Abwurf des geförderten Gutes erfolgt, und die zur Vergrößerung der Reibung gemäß Einrichtung des Hauptpatents magnetisiert ist, als magnetische Scheidevorrichtung ausgebildet ist, indem der magne;ische Einfluß über die für den freien Fall in Frage kommende Abwurfstelle hinaus erhalten wird, so daß an dieser Abwurfstelle nur unmagnetisches oder schwachmagnetisches Gut abfällt, während das magnetische oder stärker magnetische Gut länger festgehalten wird. Die Gutsorten werden, wie bei Magnetscheidern üblich, getrennt aufgefangen, wobei außer unmagnetischem und magnetischem Gut auch s,chwaclunagnetische Mittelprodukte getrennt von obigen Gutsorten zum Abwurf gebracht und besonders aufgefangen und- abgeleitet werden können. Man kann die Mitnehmer, die beliebig als Winkelleisten, Becher usw. ausgebildet sein können, als Hilfspole verwenden, wenn sie aus magnetisierbarem Baustoff bestehen. Die Kraftlinien werden dadurch auf schmale Streifen konzentriert, und infolgedessen wird die magnetische Einwirkung auf das Gut verstärkt. Man kann ferner auf dem Zugorgan, Band, Kette, Riemen u. dgl., sowohl wenn es aus magnetischem als auch wenn es aus unmagnetischem Baustoff besteht, in seiner Längsrichtung Streifen aus magnetischem Baustoff aufsetzen oder einflechten; diese würden dann, wenn sie um die magnetisierte Abwurfrolle herumlaufen, ähnlich wirken wie die Hilfspolringe bei Magnetscheidern. Wenn man die quer- zur Laufrichtung des Zugorgans stehenden Mitnehmer als Hilfspolleisten ausbildet, kann man noch eine weitere -Feldverstärkung dadurch herbeiführen, daß- man die Mitnehmer in der Längsrichtung des Zugorgans teilt und zwischen beiden Teilen einen Luftspalt frei läßt, der dann für die durch die Mitnehmer von Pol zu Pol laufenden Kraftlinien als Hilfsfeldspalt wirkt.
  • Es ist ferner in vielen Fällen zweckmäßig, die Transportvorrichtung, besonders dann, wenn sie zugleich als magnetische Scheideverrichtung ausgebildet ist, ortsbeweglich anzuordnen, indem man Mittel vorsieht, um sie entweder an Transportvorrichtungen, z. B. Hebezeugen, aufzuhängen oder auf fahrbaren Gestellen zu montieren. Man kann auch beide Fälle vorsehen, indem man eine leicht lösbare Verbindung mit einem Fahrgestell und außerdem Mittel zum Aufhängen an einem anderen Transportmittel vorsieht. Auch Schwenkvorrichtungen und in einer oder verschiedenen Richtungen wirkende Versstellvorrichtungen können allein oder in Verbindung mit ortsbeweglicher Anordnung zweckmäßig sein.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung in einigen Ausführungsbeispielen veranschaulicht. Es zeigen Abb. i eine Gesamtansicht einer zugleich als Scheidevarrichtung ausgebildeten Transportvorrichtung, Abb.2 bis 4 Einzelheiten verschiedener Ausführung.
  • Die Abb. i veranschaulicht eine Ausführung der Erfindung an einem Becherwerk. Das von den Bechern i aufwärts bewegte Gut wird um die Abwurfrolle 2 herumgeführt, die unter magnetischem Einfluß steht.-Sie kann als Magnetwalze ausgebildet sein oder, wie das Beispiel zeigt, als um einen feststehenden Magneten kreisende Trommel. Etwa an der Stelle A, tritt .ein Abwurf des Gutes im freien Fall ein. Es wird aber nur das unmagnetische oder schwachmagnetische Gut abgeworfen, während durch die magnetische Einwirkung des Magneten 3 das magnetische oder stärker magnetische Gut bis etwa zur Stelle B in den Bechern i oder am endlosen Zugorgan 4 festgehalten wird. Das nach Passieren dieser Stelle abfallende magnetische Gut wird durch den Auslauf 5 abgeführt, während das unmagnetisiche Gut getrennt davon durch den Auslauf 6 abgeht.
  • Macht man die Mitnehmer (Becherwinkel, Winleelstücke, Flacheisenstäbe, Blechstücke usw.) aus magnetischem Baustoff, so leiten sie, wie oben angedeutet, beim Umlauf um die Abwurfrolle oder -tromm@el2 die magnetischen Kraftlinien von Pol zu Pol. Um auf diesem Wege einen Hilfsfeldspalt zu schaffen, kann man die Mitnehmer in der Längsrichtung des Zugorgans teilen und zwischen beiden Teilen einen Luftspalt belassen. Für Pecher zeigt eine solche Einrichtung Abb. 2. In Abb. 3 ist ein Schnitt nach der Linie x-1r der Abb.2 veranschaulicht. Der Becher besteht aus den beiden Teilen ia und iU, zwischen denen ein Spalt 7 belassen ist. Durch diesen Spalt entsteht im Becher ein konzentriertes Magnetfeld.
  • Abb.4 zeigt ein mit winkelförmigen Mitnehmern 8 besetztes Transportband. Die Mitnehmer sind geteilt, und es ist ein Luftspalt 7 vorgesehen, in dem ein Magnetfeld gebildet wird. Der Luftspalt kann bei allen solchen Ausführungen mit unmagnetischem Stoff 9 (Abb. 3) unterlegt sein, -um ein Zurückfallen von unmagnetischem oder schwachmagnetischem Gut zu verhindern.

Claims (4)

  1. PATE NTANS1'1tÜC13E: i. Vorrichtung zur Vergrößerung der Reibung durch magnetische Anziehung bei Antriebsscheiben nach Patent 449 792, dadurch gekennzeichnet, daß die magnetisierte Rolle, über die der Abwurf des gehobenen oder gefärderten Gutes erfolgt, als magnetische Scheidevorrichtung ausgebildet ist, indem über die Stelle (A) hinaus, bei der der Abwurf im freien Fall erfolgen kann, eine magnetische Einwirkung auf die Förderorgane bis zu einer zweiten Abwurfstelle (B) beibehalten wird und .getrennte Auffangvorrichtungen (5, 6) für magnetisches und unmagnetisches . Gut an den beiden Abwurfstellen (As, B) angeordnet werden.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine Zwischenabwurfstelle . für schwachmagnetische Mittelprodukte.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch. gekennzeichnet, daß die, am Zugorgan befestigten Mitnehmer (Becher, Winkel, Flacheisen usw.) aus magnetisierbarem Baustoff bestehen, in der Laufrichtung des Zugorgans geteilt sind und zwischen beiden Teilen ein Luftspalt belassen wird, der für die den Mitnehmer längs durchsetzenden Kraftlinien als Hilfsfeldspalt dient.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch ortsbewegliche Anordnung der Transport- und Scheidevorrichtung.
DEU9203D 1926-03-16 1926-03-16 Vorrichtung zur Vergroesserung der Reibung durch magnetische Anziehung bei Antriebsscheiben Expired DE449793C (de)

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