DE45023C - Antriebsvorrichtung für Nähmaschinen und dergl - Google Patents

Antriebsvorrichtung für Nähmaschinen und dergl

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DE45023C
DE45023C DENDAT45023D DE45023DA DE45023C DE 45023 C DE45023 C DE 45023C DE NDAT45023 D DENDAT45023 D DE NDAT45023D DE 45023D A DE45023D A DE 45023DA DE 45023 C DE45023 C DE 45023C
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DE
Germany
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spring
footboard
flywheel
elastic
sewing machines
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT45023D
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English (en)
Original Assignee
J. H. WHITNEY in Brooklyn, New-York
Publication of DE45023C publication Critical patent/DE45023C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B69/00Driving-gear; Control devices
    • D05B69/02Mechanical drives
    • D05B69/06Pedal drives

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
Die vorliegende Erfindung betrifft eine elastische Verbindung zwischen dem Fufstritt und der Haupttriebwelle einer durch den Fufs in Bewegung zu setzenden Maschine, insbesondere zum Betriebe von Nähmaschinen. Diese elastische Verbindung kennzeichnet sich durch eine elastische Lagerung des Fufstrittes und der Kurbelwelle, sowie durch ein elastisches endloses Zugkraftorgan zwischen der Kurbelwelle und der Greiferwelle (bezw.. der getriebenen Maschinenwelle). Die elastische Lagerung des Fufstrittes wird durch Einrichtungen ermöglicht, wie sie durch die Fig. 2, 3 und 6 bis 10 veranschaulicht werden. Die elastische Lagerung der Kurbelwelle (welche wie in der Fig. 4 dargestellt ausgeführt werden kann) kann als bekannt vorausgesetzt werden. Das elastische endlose Zugkraftorgan, durch welches die Bewegung von der Kurbelwelle aus auf die Haupttriebwelle übertragen wird, besteht aus einer Anzahl von unelastischen Stücken (Leder-, Seil- u. s. w. Stücken), welche durch elastische Zwischenglieder, Fig. 12, verbunden sind.
Der Zweck der durch Vorstehendes im allgemeinen Umrifs gekennzeichneten Antriebsvorrichtung geht dahin, die für gute Instandhaltung der Maschine gefährlichen Ungleichförmigkeiten und Stöfse im Antrieb zu verhindern,' die Thätigkeit der Füfse bedeutend zu erleichtern und denselben eine elastische Stütze zu bieten, welche vor Ermüdung schützt.
Auf den beiliegenden Zeichnungen ist als Beispiel eine Nähmaschine gewählt, welche in Fig. ι in der Vorderansicht und in Fig. 11 in gröfserem Mafsstabe in der Seitenansicht veranschaulicht ist. Mit Bezug auf letztere Figur ist zu erwähnen, dafs es bei einem elastischen Antriebsmechanismus der vorliegenden Art vortheilhaft ist, das auf der Kurbelwelle festgekeilte Schwungrad B an einer Stelle seines Umfanges mit einem Uebergewicht wx zu versehen und dasselbe derart anzubringen, dafs es die Wirkung des Tretens möglichst unterstützt. In Fig. 11 bezeichnen die Buchstaben w wx w1 w% vier verschiedene Stellungen des genannten Schwungradübergewichts #>', ρ ρ lp^ps die diesen Stellungen entsprechenden Stellungen der Kurbelwelle, thtlhlt2h2 und i3 hs die zugehörigen Lagen des Fufstrittes. Unter Voraussetzung einer elastischen Lagerung des genannten Fufstrittes vermittelst einer Feder M, welche den Vordertheil (den Angriffspunkt des Absatzes) unterstützt und in die Lagerstange D des Fufstrittes eingesteckt ist, wird bei der Bewegung des Uebergewichtes n>' von der Stellung wz aus nach der Stellung n> hin die Kurbel von ps nach ρ hin bezw. der Fufstritt aus der Lage tz 3 in die Lage t h übergeführt, wobei die Feder M ihre stärkste Durchbiegung erleidet, während das Schwungradübergewicht n>x an seinem gröfsten Hebelarm positiv wirkt. Beim Uebergang des genannten Uebergewichtes von w nach wx bewegt sich die Kurbel von ρ nach px bezw. der Fufstritt von t h nach i1 h1. Hierbei wirkt das Schwungradübergewicht n>1 noch positiv, jedoch lediglich infolge seiner lebendigen Kraft, und wird dabei durch die Feder M unterstützt. Bei dem Uebergang des Uebergewichtes von wx aus in die Stellung 7p2 wirkt dasselbe negativ, dagegen ist die Feder M während des gleichzeitig erfolgenden Ueberganges des Fufstrittes
aus der Stellung f1 hl in die Stellung i2 h'2 im Zustande ihrer gröfsten Energie, welche auf das Schwungrad rückwirkend ist, insofern als dieses Schwungrad hierbei seine Gröfse der lebendigen Kraft, die dasselbe bei dem Niedergang des Gewichtes w1 aus der Stellung »>3 in die Stellung w activ aufgewendet hatte, um die Durchbiegung der Feder M zu unterstützen, wiedergewinnt. Bei dem Uebergang des Uebergewichtes wx aus der Stellung w1 in die Stellung ws übt der Tretende mit dem Ab-satze einen Druck auf den Fufstritt aus, um denselben aus der Stellung t2 h- in die Stellung ts h3 überzuführen, wobei fast nur der Widerstand zu überwinden ist, welchen die Feder M einer schwachen Durchbiegung entgegensetzt, weil das Uebergewicht w! durch seine eigene (wieder erlangte) lebendige Kraft über seine höchste Lage hinweg bewegt wird. Es ist hiernach ersichtlich, dafs der an der Maschine Arbeitende immer nur sehr geringe Druckwirkung mit dem Absatz auszuüben hat, während die Feder M in Verbindung mit dem in beschriebener Weise construirten Schwungrad in den für den Arbeitenden ungünstigsten Stellungen derart activ wirkt, dafs bei der Bewegung der Kurbelwarze durch die eine ungünstige Strecke das Schwungrad und beim Durchlaufen der zweiten ungünstigen Strecke die Feder M treibend wirkt.
Diese vortheilhafte Wirkung der Feder M und des Schwungradübergewichtes η>λ wird wesentlich durch die elastische Verbindung zwischen der Kurbelwelle und der Haupttriebwelle (der Greiferwelle) der Maschine, sowie durch die elastische Lagerung der Kurbelwelle selbst gesichert. Zugleich besitzt das elastische endlose Zugkraftorgan, Fig. 12, in Verbindung mit der elastischen Lagerung der Kurbelwelle die Eigenschaft, dem Uebergewicht des Schwungrades derart entgegen zu wirken, dafs seine Spannung und der Reibungswiderstand durchaus constant bleiben und eine Verlängerung des endlosen Bandes niemals eintritt.
Die constructive Ausführung des endlosen Zugkraftorgans ist aus den Fig. 12 und 5 zu ersehen. Dasselbe besteht aus einer Anzahl Stücke L aus nicht elastischem Material, welche mit einander durch Spiralfedern Z oder ein anderes elastisches Material (Gummi u. dergl.) verbunden sind. Wie aus der Fig. 12 zu ersehen , darf die Anzahl der elastischen Verbindungsstücke Z für die Gesammtlänge eines solchen endlosen Zugkraftorgans nicht kleiner sein als drei, da jeweils diejenigen Verbindungsstücke Z, welche direct an den Rollen anliegen, um welche sich das Zugkraftorgan herumlegt, keine elastische Rückwirkung auf letzteres haben.
Ueber die Verbindung des Fufstrittes C, Fig. 2, 3 und 6 bis 10, mit der Stützstange D wurde bereits angeführt, dafs der Vordertheil des Fufstrittes durch eine Feder M zu unterstützen ist, die man in der Stützstange D befestigt. Wenn diese Feder aus Draht hergestellt wird, so wickelt man zweckmäfsigerweise die beiden Enden derselben mehrere Male um die Stützstange D herum (s. in m, Fig. 7) und steckt dann die äufsersten Ausläufer η der Feder in Bohrungen der Stange D ein; den mittleren Theil der Feder M dagegen biegt man etwa V-förmig, und zwar derart, dafs die Feder den Vordertheil des Fufstrittes möglichst im Mittelpunkte des Absatzdruckes unterstützt. Aufserdem aber ist es im allgemeinen nothwendig, dafs der Fufstritt noch an einer oder zwei anderen Stellen mit der Stange D verbunden wird. Dies geschieht am zweckmäfsigsten vermittelst Zapfen g, welche einerseits entweder die Stange D. scharnierartig umfassen, Fig. 2 und 3, oder in derselben befestigt und dann gelenkartig gegliedert sind, Fig. 6, 8, 9 und 10, während diese Zapfen andererseits durch Bohrungen f 'der Fufstrittsplatte hindurchgreifen und unterhalb derselben von je einer Spiralfeder I oder dergleichen umgeben sind, welche zwischen der Trittplatte und der Stange D federt.
Auch empfiehlt es sich, oberhalb der Plattendurchbohrung/ eine Spiralfeder J (oder Gummibuffer oder dergleichen) anzuordnen, welche zwischen der Trittplatte und einer auf dem Bolzen aufgeschraubten Mutter oder einem festen Kopf K desselben federt. Wenn nun ein Druck auf den Fufstritt ausgeübt wird, so bewirkt derselbe eine Durchbiegung der unteren Feder 1 und eine Entlastung der eventuellen oberen Feder oder dergleichen J. Läfst der Druck auf den Fufstritt nach, so hat umgekehrt die untere Feder / das Bestreben, den Fufstritt wieder in die Höhe zu drücken und dadurch die eventuell obere Feder oder dergleichen J wieder zusammenzudrücken. Die Federn / und J können auch beiderseits weggelassen werden, wenn man anstatt einer aus Draht hergestellten Stützfeder M, Fig. 7, eine an der Trittplatte zu befestigende Plattfeder M1, Fig. 8, anordnet, die in zwei Gabelstücken nl endigt, welche in die Stange D eingesteckt werden. Man kann übrigens auch eine aus Draht hergestellte Stützfeder M direct mehrere Male um den Zapfen g (s. /', Fig. 10) und dann erst in Windungen m um die Stützstange D wickeln. Diese Windungen m müssen bezw. etwas weiter sein als der Durchmesser des Zapfens g bezw. der Stützstange D. damit die Feder keinen oder nur mäfsigen Bewegungswiderstand erleidet.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . Ein Antriebsmechanismus für Nähmaschinen u. dergl., bei welchem die Bewegung durch
    ein Trittbrett eingeleitet wird, das an seiner den Absatz des Fufses aufnehmenden Seite von einer Feder (M) unterstützt wird, durch die in Verbindung mit einem (auf dem vom Trittbrett bewegten Schwungrad angeordneten) Uebergewicht (tv) eine gleichmä'fsige Umdrehung des Schwungrades herbeigeführt wird, welche dasselbe durch ein endloses Zugkraftorgan, das aus wenigstens drei unelastischen, durch elastische Zwischenglieder (I) verbundenen Stücken besteht, auf die Triebwelle der Maschine überträgt.
    Ein Antriebsmechanismus der unter ι. bezeichneten Art, sofern bei demselben die Beweglichkeit des Trittbrettes (C) dadurch erhöht wird, dafs dasselbe mit seiner Schwingungsachse (D) durch einen aus zwei oder mehr Theilen bestehenden Gelenkbolzen (g) verbunden ist, welcher axial federnd in dem Trittbrett verschiebbar ist.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT45023D Antriebsvorrichtung für Nähmaschinen und dergl Expired - Lifetime DE45023C (de)

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