DE45056C - - Google Patents

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DE45056C
DE45056C DENDAT45056D DE45056DA DE45056C DE 45056 C DE45056 C DE 45056C DE NDAT45056 D DENDAT45056 D DE NDAT45056D DE 45056D A DE45056D A DE 45056DA DE 45056 C DE45056 C DE 45056C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41BMACHINES OR ACCESSORIES FOR MAKING, SETTING, OR DISTRIBUTING TYPE; TYPE; PHOTOGRAPHIC OR PHOTOELECTRIC COMPOSING DEVICES
    • B41B3/00Apparatus for mechanical composition using prefabricated type, i.e. without casting equipment
    • B41B3/04Means for distributing type

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

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KAISERLICHES
PATENTAMT
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet eine Maschine, welcher die Aufgabe zufällt, die einzelnen Lettern eines Satzes nach vollendetem Abdrucke von einander zu trennen und zu sortiren.
Der Erfindung gemäfs vollzieht die Maschine diese Arbeit insofern vollkommen selbstständig, als ein Fingerdruck auf eine Taste genügt, um die vom Satz selbstthätig losgetrennte Letter auf gleiche Weise in das hierfür bestimmte Fach zu bringen.
Charakteristisch ist, dafs ein Transporthebel, die Bewegungen des menschlichen Armes nachahmend, in seiner Mittelstellung die abgelegten Lettern aufnimmt und dieselben, sich nach rechts oder links bewegend, auf dem kürzesten Wege nach den für sie bestimmten Fächern bringt.
Durch die Anordnung parallel neben einander liegender rinnenförmiger Fächer, in welchen die Lettern gleicher Sorte stehend gesammelt werden, wird ermöglicht, dieselben der Setzmaschine unmittelbar wieder zuzuführen.
In den anliegenden Zeichnungen giebt:
Fig. ι die Maschine im Aufrifs und Verticalschnitt.
Fig. 2 ist eine Vorderansicht der Letternfächer und des zur Aufnahme des abzulegenden Satzes bestimmten Apparates,
Fig. 3 ein Schnitt nach der Linie x-x in Fig. i, die Tasten in Oberansicht darstellend. Fig. 4 ein Schnitt nach der Linie x1-x1 in Fig. i, die Anordnung der unter den Tasten liegenden Hebel darstellend,
Fig. 5 ein Schnitt nach y-y in Fig. 3, die Lagerung der Enden der in Fig. 4 dargestellten Hebel zeigend,
Fig. 6 ein Schnitt nach yl-yl in Fig. 3, die Lagerung der Stifte zeigend, in welche die Tastenhebel eingreifen,
Fig. 7 ein Schnitt nach der Linie ^-^ in Fig. 4, die Lagerung der unter den Tasten befindlichen Hebel im Aufrifs darstellend.
Fig. 8 zeigt in Vorderansicht den stufenförmig überhöhten Rahmen, auf welchem die Tastenhebel gelagert sind.
Fig. 9 ist eine Oberansicht des Mechanismus, welcher das Transportiren der Lettern in das ensprechende Fach besorgt, wobei der Obertheil über der Linie x2-x2 in Fig. 1 abgehoben dargestellt ist.
Fig. 10 zeigt in Oberansicht den Antriebsmechanismus für die in Fig· 9 dargestellte Letterntransportvorrichtung sammt dem für die Aufnahme des abzulegenden Satzes bestimmten Apparat.
Fig. 11 ist ein Schnitt nach der Liniey2-y2 in Fig. 3.
Fig. 12 zeigt den Obertheil der Fig. 1 in vergröfsertem Mafsstabe.
Die Fig. 13, 14 und 15 zeigen denjenigen Theil, in welchem die Letter transportirt wird, in mehreren Ansichten.
Fig. 16 zeigt den in Fig. 9 dargestellten Mechanismus in vergröfsertem Mafsstabe, während
Fig. 17 und 18 Einzelheiten hierzu sind.
Fig. 19 ist eine Rückansicht des rechten oberen Theiles der Fig. 12 und 16 in entsprechender Gröfse;
Fig. 20 ein Schnitt bezw. eine Oberansicht nach der Linie ^1-^1 in Fig. 19.
Fig. 21 zeigt in Vorderansicht den mittleren Theil der Fig. 12 und 16, welcher bestimmt ist, den Letterntransporthebel immer in der Mittelstellung festzulegen.
Fig. 22 ist eine zugehörige Einzeldarstellung.
Fig. 23 zeigt den für die Aufnahme des Satzes und zur Abtrennung der einzelnen Lettern bestimmten Apparat in Oberansicht und
Fig. 24 in Seitenansicht.
Fig. 25 ist ein Schnitt nach ^3 -%3 und
Fig. 26 nach ^1-1^'1 in Fig. 23.
Fig. 27 und 28 sind Stirnansichten jenes Theiles des Apparates, welcher das Lostrennen der einzelnen Lettern besorgt.
Fig. 29 ist eine zu Fig. 24 gehörige Einzeldarstellung.
Die Fig. 30 bis 36 zeigen den in Fig. 27 und 28 dargestellten Theil des Letterntrennungsapparates in vergröfsertem Mafsstabe, wobei die Reihenfolge der Figuren den stufenweisen Vorgang des Lostrennens der Lettern veranschaulicht.
Fig. 37 zeigt den in Fig. 9 und 16 dargestellten Mechanismus in jener Stellung, welche derselbe beim Transportiren der Lettern in ein Fach der rechten Hälfte der Maschine einnimmt.
Im allgemeinen, ohne auf die einzelnen Functionen der verschiedenen Mechanismen einzugehen, verrichtet die Maschine, die Bewegungen des menschlichen Armes nachahmend, das Ablegen der Lettern auf folgende Weise:
Der von der Form kommende Satz wird auf die Platte B, Fig. 1 und 23, gebracht, woselbst ein Schieber £4 die Lettern successive in den Lostrennungsapparat C schiebt. Durch den Gang der Maschine erfolgt auf jede Umdrehung das Lostrennen einer Letter, welche in einen Behälter D fällt, der mit einem Hebel D1 in Verbindung steht.
Dieser Hebel bringt dann den Behälter über jenes Fach K, welches für die betreffende Letter bestimmt ist. An dieser Stelle öffnet sich der Behälter selbsttätig und läfst die Letter in das Fach gleiten.
Dafs dieser Behälter über das zur Letter gehörige Fach gebracht wird, bewirkt man dadurch, dafs man auf jene Taste einer Klaviatur E drückt, auf welcher die gleiche Buchstabenbezeichnung angebracht ist.
Durch das Niederdrücken dieser Taste wird der in Fig. 9 dargestellte, zur Transportirung der Letter bestimmte Mechanismus D2H eingerückt, worauf sich die vorher besprochenen Arbeiten selbsttätig vollziehen.
Nach dem Ablegen der Letter kehrt der Hebel mit dem Behälter immer selbsttätig in seine Mittelstellung zurück, von welcher aus nach rechts und links das Austragen der Lettern stattfindet.
In den Fig. 1 bis 11 ist die Gesammtanordnung der Maschine dargestellt, während die übrigen Figuren, auf welche hauptsächlich im Verlaufe der Beschreibung Bezug genommen ist, Details in gröfserem Mafsstabe enthalten.
Der Antrieb der Maschine erfolgt von einer Kurbelwelle A, Fig. 1 und 4, aus, welche selbst mittelst Trittschemel getrieben wird, und von welcher aus die Bewegung durch eine über die Kettenräder α gelegte endlose Kette a1, Fig. 1, auf die im obersten Theile der Maschine gelagerte Vorgelegskurbelwelle A1 übertragen wird. Von dieser aus werden den verschiedenen Bewegungsmechanismen die Impulse gegeben.
Der abzulegende Satz wird auf eine mit Rollen b auf Schienen 61 ruhende Plattform B, Fig. i, 2, 10, 12 und 26 bis 29 gebracht, deren Seitenwand b2 zum entsprechenden Festhalten des Satzes verstellbar ist.
Die Plattform erhält, um den einzelnen Lettern unter einander eine günstige Anlehnung zu sichern, nach zwei Seiten hin eine entsprechende Neigung, wie dies aus Fig. 2 und 12 am besten zu ersehen ist.
Die erste Zeile lehnt sich einerseits an die Seitenwand bs Nan und andererseits wird ein Schieber b* so weit hinausgeschoben, dafs derselbe hinter das Ende der Zeile zu stehen kommt.
Dieser Schieber b4, Fig. 12, 25 und 30, besitzt innen eine Verzahnung, in welche ein Rad b5 eingreift, das weiter mit einem Getriebe be und Zahnrad b1 in Verbindung steht. Eine im Federhause b% Fig. 23, des Rades bn angebrachte Uhrfeder,· welche beim Zurückschieben des Schiebers gespannt wird, hat das Bestreben, den Schieber sammt der Letternzeile beständig nach vorn zu drücken. Dadurch wird erreicht, dafs die vorn befindliche Letter 6° stets gegen die Austrittsöffnung, welche sie nach dem Lostrennen zu passiren hat, angeprefst wird.
Der Zusammenstofs der beiden Seitenwände b3 b]0, Fig. 23 und 30, bildet eigentlich einen kurzen Kanal bn, in welchen die vordersten Lettern zu stehen kommen, und welcher vorn an einem Seitenrande oben und am anderen Seitenrande unten Erweiterungen von solchen Dimensionen besitzt, dafs darin ein Ganzgeviert um einen gewissen Winkel zur Seite geneigt werden kann.
Zwischen dem Ende dieses Kanales b11 und Aer in der Kanalverschlufsklappe c2 angebrachten Letternaustrittsöffnung &12 ist um den Stift c drehbar ein Schieber C gelagert, dessen Dicke der schwächsten Letter entspricht. Der Schieber selbst ist mit einem Spalt c1 versehen, we-lcher genau die Breite einer Letter besitzt. Dieser Spalt steht parallel zur Letternstellung, so dafs immer die erste Letter je nach ihrer Dicke theilweise oder ganz in den Spalt des Schiebers zu stehen kommt.
Die in der Klappe c2 vorhandene Austrittsöffnung &12, welche die Letter nach dem Lostrennen passirt, bildet einen gegen den Schieber C zu öffnenden Kanal, dessen Richtung gegen den Spalt c1 des Schiebers C schief gestellt ist, so dafs der Kanal den Spalt c1 des Schiebers C kreuzt. Vermöge dieser Anordnung verwehren kleine vorspringende Flächen von dreieckiger Form, welche infolge der schrägen Stellung des Austrittskanales i>12 vor die Spaltöffnung des Schiebers cl zu stehen kommen, das selbstthä'tige Uebertreten der Letter aus dem Spalt des Schiebers in den Austrittskanal &12 der Klappe c2.
Wird der Schieber C durch die Einwirkung des in Bewegung befindlichen Mechanismus der Maschine, wie später erklärt werden wird, in der Richtung des Pfeiles α, Fig. 32 und 33, gedreht, so dafs er in die.Stellung von Fig. 34 gelangt, so wird dadurch die Richtung der Spaltöffnung c1 im Schieber mit der Richtung des Austrittskanales £>12 in eine gleiche Lage gebracht.
Die im Spalt eingeklemmte Letter tritt dadurch in die Austrittsöffnung &12 und wird unter der Einwirkung der nachdrückenden Lettern in letztere hinabgestofsen, von wo sie, wie später beschrieben, in den Behälter der Transportvorrichtung gelangt.
Bei der in Fig. 34 gezeigten Stellung des Schiebers C sperrt derselbe auf analoge Weise, wie vorher für den Austrittskanal £12 erklärt, der nächsten Letter den Eintritt in seinen Spalt so lange ab, als er nicht wieder in seine Normalstellung, Fig. 33, zurückgebracht ist. Geschieht das, so schiebt sich die nächste Letter in den Spalt des Schiebers ein und rückt bis zum Austrittskanal 612 vor.
Es versieht also eigentlich der Schieber den Dienst des Losbrechens oder Trennens der Lettern.
Wie erwähnt, ist der Schieber C nur so dick, als die schwächste Letter stark ist. Lettern von gröfserer Dicke treten, wenn der Schieber sie in der beschriebenen Weise um einen kleinen Winkel verstellt, in die oben erwähnten Erweiterungen zu beiden Seiten des äufseren Endes von Kanal bu.
Damit nun verhindert werde, dafs infolge der Friction auf einander haftender Lettern — wenn z. B. mehrere Viertel- oder Halbgevierte nach einander kommen — nicht mehrere Lettern gleichzeitig durch den Schieber schief ge-, stellt und dann daher in den Austrittskanal £12 gestofsen werden, sind unmittelbar hinter dem Schieber C zu beiden Seiten der Lettern Federn b13, Fig. 35 und 36, angebracht. Diese Federn sind, um das Schrägstellen von Lettern aller Dimensionen zu gestatten, mehrtheilig gespalten , und es entspricht die Breite jedes Theiles der Feder der Differenz zwischen den Dicken zweier auf einander folgender Gröfsengattungen.
In der Zeichnung ist angenommen, es seien vier Gröfsengattungen von Lettern vorhanden, nämlich Ganzgevierte, Dreiviertelgevierte, Halbgevierte und Viertelgevierte, weshalb die Federn b13 in vier Theile gespalten sind.
Würde sich unter diesen Umständen z. B. ein Dreiviertelgeviert im Spalt des Schiebers befinden, so würden beim Schrägstellen derselben zwei Federtheile links und rechts mit ausweichen, während die nächstfolgenden Federtheile ein etwa folgendes Viertelgeviert in seiner früheren Lage erhalten würden.
Das Abwä'rtsbewegen des Schiebers C zum Lostrennen einer Letter erfolgt nach jeder Umdrehung der Kurbelwelle A' durch Einwirkung eines auf letzterer angebrachten Daumens α2, Fig. ι und 10. Dieser Daumen drückt nämlich auf einen Winkelhebel α3, Fig. 1, 10, 12 und 19, welcher durch ein Gestänge α4, Fig. i, 10, 12 und 24, mit einem zweiten Winkelhebel c3, Fig. 12, verbunden ist, und ein Ende dieses Winkelhebels c3 greift in das Auge des Schiebers C ein.
Um momentan Spatien oder Ausschliefsungen mit der Hand entfernen zu können, sperrt man den Schieber bk durch eine Klemmschraube bli, Fig. 23 und 24, zu welchem Zwecke die durch einen Hebel ci verschlossen gehaltene und in Scharnieren drehbare Klappe c2 zu öffnen ist. Fig. 27 zeigt, diese Klappe c2 in geschlossenem, Fig. 28 in geöffnetem Zustande.
Um ein Nachrücken der nächsten Letternzeile zu ermöglichen, ist die Platte B, auf welcher der Satz ruht, verschiebbar, während die Umrahmung b"2 b3 und b10 auf drei Seiten fest bleibt. Die Platte bewegt sich also unterhalb dieser Umrahmung nach vorn. Die vierte Rahmenseite bis, welche zur leichteren Einbringung des Satzes nach aufsen umklappbar sein kann, dient dem Satz beim Vorschieben der Platte B um eine Zeile als Anlehnung.
Zur Erreichung des soeben erwähnten Zweckes ist die Platte B mit Rollen b auf Schienen bl beweglich hergestellt und trägt unten an beiden Längsseiten Zahnstangen ble, in welche Zahnräder 2>17, Fig. 2, 23, 24 und 27, eingreifen. Um den Satz beständig gegen die
fixe schmale Rahmenseite b3 und den Schieber £4 hin angeprefst zu erhalten, ist an der Platte B eine Schnur b18, Fig. 2 und 10, angebracht, welche über eine Rolle bw läuft und ein Gewicht b20 trägt, das beständig bestrebt ist, die Platte weiterzuziehen.
Die Welle, auf welcher die Zahnräder b17 sitzen, trägt ein Sperrrad b21, Fig. 23, 24 und 29, und ein in dasselbe eingreifender Anker Z>22 verhindert das beständige Fortbewegen der Platte durch das Gewicht b20.
Ist eine Zeile vollkommen abgelegt, so schiebt man den Schieber bi am Griff b'23 ganz zurück, wobei die im Federhaus bs des Rades b7 befindliche Feder wieder gespannt wird. Gegen Ende der Verschiebung stöfst der Ansatz b2i am Schieber an eine Klinke b2i, Fig. 24 und 29, welche den einen Zahn des Ankers b22 aus dem Sperrrad b21 auslöst, während der andere Zahn, ähnlich wie bei dem Steigrad einer Uhr, in den nächsten Zahn des Sperrrades einfällt. Während dieser Zeit hat sich die Platte unter Einwirkung des Gewichtes um eine Zeilenbreite weiter bewegt. Nach dem Ansetzen des Schiebers £4 an die neue Zeile kehrt der Anker in seine alte Lage zurück.
Die den Austrittskanal b12 passirende Letter gelangt in den unmittelbar darunter stehenden Behälter D, Fig. 1, 2, 9, 12 und 16, welcher die Letter zu ihrem Fach transportirt und dort ablegt.
Damit die Letter während ihres Fallens die ursprüngliche Stellung beibehält, sind im Kanal b12, Fig. 25, der Klappe c2 bewegliche Zungen £>26 angebracht, welche der Letter eine sichere Führung geben.
Wie bereits erwähnt, erfolgt das Einrücken des Mechanismus zum Transportiren der Letter in ihr Fach dadurch, dafs man auf einer an der Maschine angebrachten Klaviatur E, Fig. 1, 3, 9 und 12, jene Taste niederdrückt, welche der vor der Austrittsöffnung des Letternlostrennapparates stehenden Letter entspricht.
Um ein taktmäfsiges Zusammenarbeiten des am Pedal arbeitenden Fufses und der die Tasten niederdrückenden Hand zu ermöglichen, ist die Construction und Verbindung aller Theile des Mechanismus eine derartige, dafs das Niederdrücken der jeweilig entsprechenden Taste in dem Moment zu geschehen hat, wo die Kurbel A des Antriebes mit dem Fufse auf den tiefsten Punkt gebracht ist. Knapp vor diesem Zeitpunkt ist nä'mlich das Lostrennen und Abfallen der Letter erfolgt.
Die Klaviatur E, welche sämmtliche Schriftzeichen und je nach Wunsch auch Spatien enthält, kann beliebig angeordnet sein. Im vorliegenden Falle sind die Tasten c in drei Reihen über einander angeordnet, so zwar, dafs eine Reihe die-andere stufenförmig überragt. In den Fig. 1, 3,4, 8, 9 und 12 ist die Anordnung der Tasten deutlich ersichtlich. Jede Taste e besteht aus einem um einen fixen Drehpunkt beweglichen Tastenhebel e1 und wird durch eine Feder c2 in der in Fig. 1 und 12 gezeigten Lage erhalten.
Die hinteren Enden e3, Fig. 3, 4 und 12, der Tastenhebel sind gegabelt, und jedes Hebelende ist mit einem Stift / in Verbindung gebracht. Diese Stifte / sind in Durchlochungen von drei über einander angeordneten Ringsegmenten FF'F2 gelagert und jeder Stift/ besitzt einen Bund f1, auf welchen sich das gegabelte Hebelende e3, Fig. 12, stützt, wodurch der Stift stets so niedergehalten wird, dafs sein Kopf/2 nicht über die Oberfläche des obersten Ringsegmentes ,F" hervorragt. Unter dem oberen Ringsegment F trägt jeder Stift / einen zweiten Bund /3, welcher das Mafs begrenzt, um welches der Stiftenkopf über das Ringsegment hinausgedrückt werden soll. Aufserdem ist über dem gegabelten Theil e3 des Tastenhebels e1 auf jeden Stift eine lose Scheibe/4 aufgesteckt, und zwischen dieser Scheibe /4 und dem oberen Bund /3 befindet sich eine Schraubenfeder/5, Fig. 12, welche so gespannt ist, dafs bei einem Druck auf die Taste der Stiftenkopf sofort so weit über das Ringsegment gehoben wird, dafs der Bund am oberen Ringsegment F ansteht.
Bei weiterem Druck auf die Taste giebt die Schraubenfeder/5 nach, wodurch für die Stärke des auf die Taste ausgeübten Druckes der weiteste Spielraum gewährt wird.
Die Normalstellung des den Behälter D tragenden Letterntransporthebels D1 theilt die Maschine in zwei Hälften, von welchen jede für sich ihren eigenen Mechanismus zum Einrücken des Transporthebels in den Antriebsmechanismus enthält.
■ Die Functionsweise dieses Mechanismus ist in jeder Hälfte eine vollkommen gleiche, weshalb in nachstehendem nur die Vorgänge beschrieben sind, welche sich abspielen, wenn auf der rechten Hälfte der Maschine getastet wird.
Unter jeder selbstständigen Hälfte jeder Tastenreihe liegt ein zweiarmiger Hebel e4e6, Fig. i, 3, 4, 7 und 12, welcher bei ee seinen Drehpunkt hat, und dessen vorderer Arm e4 rahmenförmig gestaltet ist.
Das Ende des hinteren Armes e5 ist gegabelt, und alle drei Hebel einer Maschinenhälfte sind mit demselben Stift e7 in Verbindung gebracht (s. Fig. 1, 4, 5 und 1 2). Dadurch wird bezweckt, dafs beim Anschlagen jeder Taste einer Maschinenhälfte ein Impuls auf den beweglichen Stift e7 ausgeübt werde.
Es erfolgt also beim Niederdrücken einer Taste das Heben eines Stiftes/ im Ringseg-
ment F und gleichzeitig auf analoge Weise das Heben des Stiftes e7.
Jeder Hebel ei e5 wird durch eine auf. den vorderen rahmenförmigen Arm e4 einwirkende Feder e8, Fig. i, 3, 4 und 11, an die Unterfläche der Tastenhebel angedrückt erhalten. Der besprochene Stift e1 einer jeden Hälfte wirkt auf einen Apparat G, Fig. 16, 17 und 19, ein, welcher die unmittelbare Veranlassung zur Ingangsetzung des Letterntransporthebels D1 bildet. Der Letterntransporthebel Z)1, welcher, wie gesagt, an seinem vorderen Ende den Behälter D trägt, in welchen die vom Lostrennapparat C kommende Letter fällt, ist an einem Zahnradsector D 2, Fig. 9 und 16, befestigt.
Dieser Zahnradsector ist durch den Hebel D1 in zwei Hälften d getheilt und jede Hälfte besitzt an der Aufsenseite einen in der Verticalebene drehbaren Arm dl, welcher, wie aus der rechten Hälfte der Fig. 19 zu entnehmen ist, immer nach abwärts gerichtet ist, wenn nicht getastet wurde. Wird eine Taste niedergedrückt, so hebt der weiter oben erwähnte Apparat G den Arm d\ wodurch auf die in folgendem angegebene Art der Letterntransporthebel D1 eingerückt wird.
Der Zahnradsector D 2 ist auf eine verticale Welle d'2 aufgekeilt, welche unter dem Letterntransporthebel Z)1, knapp über dem oberen Ringsegment F, einen Arm Z>3, Fig. 1, 3 und 12, trägt. Arm D3 ist also gezwungen, sich immer mit dem Letterntransporthebel £)' zu bewegen, sobald letzterer in Bewegung versetzt wird.
Zu beiden Seiten des Doppelsectors D'2 sind Zahnradsectoren H, Fig. 16 und 19, angeordnet, welche auf verticalen Wellen h sitzen.
Diese Zahnradsectoren H werden durch einen geeigneten, von Welle A1 aus angetriebenen Mechanismus in continuirliche Schwingungen gegen den Doppelsector Z)2 hin und von demselben weg versetzt. Zu diesem Zwecke gehen von den Kurbeln a& der Welle A\ Fig. 10, Gelenkstangen ae, Fig. 1 und 10, ab, welche erst die verticalen Wellen h1 von Vorgelegen H1 in Schwingungen versetzen. Von den Wellen h' aus wird dann durch Gelenkstangen h2 die schwingende Bewegung auf die Wellen h der Zahnradsectoren H übertragen.
Damit der Antrieb der verticalen Wellen hl von den Kurbeln a5 der horizontalen Welle A1 aus möglich sei, ist die von den Kurbeln a5 ausgehende Gelenkstange ae mit Universalgelenken a1 versehen (Fig. 1 und 10). Um zu ermöglichen, dafs der ununterbrochene Gang der Maschine auf den Letterntransporthebel Z)1, so lange keine Taste niedergedrückt wird, ohne Einflufs bleibe, ist. der mittlere Doppelsector mit Bezug auf seine Mittelstellung so weit vor den Tangirungspunkten der Theilkreise abgeschnitten, dafs, wie aus Fig. 16 ersichtlich, die Kopfkreise β der seitlichen Sectoren H hinter den Enden der am Doppelsector vorhandenen Bogen d vorbei passiren.
Die Bewegung des Letterntransporthebels Z)1 durch einen der Sectoren H wird nur dann möglich, wenn man einen von den rechts und links am Doppelsector Z)'2 gelagerten Armen ^' von seiner nach abwärts gerichteten Lage, Fig. 19, in die horizontale bringt, so dafs dieser Arm d1 vom schwingenden Sector H getroffen und dadurch der Doppelsector Z)2 verstellt wird. Das Heben des Armes dl wird, wie gesagt, durch den in Fig. 17 dargestellten Apparat ■ G beim Tasten bewerkstelligt.
Es drückt nämlich der Kopf e9 des beim Tasten nach aufwärts gehobenen Stiftes e7 auf die bewegliche Zunge g des Apparates G, Fig. 17, und hebt dadurch denselben, so dafs der unter dem Arm dl stehende Ansatz gl diesen Arm aus seiner nach abwärts gerichteten Lage in die horizontale einstellt, wie dies aus der linken Hälfte der Fig. 19 ersichtlich ist.
Ist der Arm gehoben, so bietet das vordere Ende d3 desselben, welches über die Zahnhöhe der Verzahnung des Doppelsectors D'2 hervorragt, ein Hinderniis, an welches der nach einwärts schwingende Sector H mit dem ersten Zahn seiner Verzahnung anschlägt. Infolge dieses Anschlagens wird der Doppelsector Z)2 um einen genügend grofsen Winkel verstellt, dafs die Verzahnung des Sectors H in denselben eingreifen kann, und es dreht sich nun der Doppelsector nach jener Seite hin, auf welcher getastet wurde (s. Fig. 37). Damit das Einrücken des Hebels dl rasch erfolge, drückt der Kopf c9. des Stiftes e7 nur so lange auf die bewegliche Zunge g des Apparates G, als zum Heben des Armes dl nöthig ist. Ist derselbe genügend gehoben, so hat sich die Zunge g infolge ihrer Krümmung und ihres Anliegens an den in Fig. 17 ersichtlichen Führungsbügel so weit zurückbewegt, dafs sie vom Kopf e9 des Stiftes' e7 abgleitet, worauf der Apparat unter der Einwirkung der im Gehäuse gelagerten Schraubenfeder g2 in seine alte Lage zurückkehrt. Es ist daher die Zeitdauer, wie lange man den Stift e7 durch Niederdrücken einer Taste gehoben erhält, gleicb-
Um zu ermöglichen, dafs der Arm dl auch dann richtig eingestellt werde, wenn er durch das Tasten nicht genug gehoben würde, ist an jedem Sector H ein beweglicher Flügel h3, Fig. 16, 19 und 37, angebracht.
Dieser Flügel greift beim Einschwenken des Sectors H unter den Ansatz d* am Arm dl und hebt denselben in seine richtige Lage. Hat der Flügel den Ansatz passirt, wobei er
etwas nach abwärts gedrückt wurde, so nimmt derselbe wieder seine Normalstellung an. Beim Zurückgehen des Sectors drückt der Flügel /z3 mit seiner unteren Fläche auf den Ansatz di des Armes d\ wodurch der Arm wieder hinabgedrückt wird.
LJm das elastische Nachgeben des Flügels /j3 zu ermöglichen, ist derselbe um eine Achse h* drehbar angebracht, welche eine Schraubenfeder /ζ5 beständig in einer Normalstellung zu erhalten trachtet. Unmittelbar vor dem Kuppeln des einen der Sectoren H mit dem Doppelsector Z)2 erfolgt das Auslösen der Sperre, welche den Transporthebel JD1 in seiner Mittelstellung fixirt.
Diese Sperre besteht aus zwei beweglichen Stützen i, Fig. 12, 16 und 21, welche von Seite der Vorgelege H' beim Einschwenken der Sectoren H ausgelöst werden.
Jede verticale Vorgelegewelle hi trägt einen Daumen z'1, Fig. 21, mit schräg gestellter Endfläche, welche beim Vorübergleiten über die drehbaren Kniestücke z2, Fig. 22, letztere behufs Auslösung der Stützen i niederdrücken. Damit die Stützen i sofort in ihre alte Lage zurückkehren und sich selbstthätig wieder hinter den Transporthebel D1 einlegen, wenn derselbe in seine Mittelstellung zurückkehrt, sind die Stützen i drehbar mit den KniestLicken z'2 verbunden, und zwei Federn z'3z'4, Fig. 21, geben dem System die nöthige Steifheit. Beim Zurückgehen der Daumen V bewegen sich dieselben unter den Kniestücken z'2 hindurch; wobei letztere nach ein- und aufwärts bewegt werden, welche Bewegung infolge des Vorhandenseins von Nasen an dem äufseren Ende der Stützen ζ ohne Einflufs auf diese Stützen bleibt.
Haben sich die Daumen z'1 unter den Kniestücken z'2 vorbeibewegt, so kehren die letzteren wieder in die in Fig. 21 gezeigte Stellung zurück.
Ist der Transporthebel Z)' in Bewegung gebracht, so kann er sich nur so weit bewegen, bis der untere Hebel D3 an den hervorstehenden Kopf/2 des Stiftes/ im oberen Ringsegment F anschlägt. In dieser Stellung steht dann der die abzulegende Letter enthaltende Behälter D des Transporthebels D1 genau über der Oeffnung k des rinnenförmigen Faches K, in welche die Letter abgelegt werden soll. In dieser Stellung ist Hebel D1 in Fig. 16 eingezeichnet, und sie entspricht immer jener Letter, für welche getastet wurde.
Steht der Behälter D über der Oeffnung k des Faches K, so erfolgt auf automatische Weise das Oeffnen und Entleeren des bisher verschlossen gehaltenen Behälters.
Zu diesem Zwecke trägt die Kurbelwelle A1 einen Daumen a8, Fig. 1 und 10, welcher bei jeder Umdrehung auf einen zweiarmigen Hebel α9, Fig. 12 und 19, drückt. Durch diesen Hebel wird dann eine von einer Schraubenfeder I stets nach aufwärts gehaltene Stange /' nach abwärts bewegt.
Dabei drückt Stange V mittelst einer Nase /2 auf das hintere Ende eines unter dem Letterntransporthebel D1 an demselben um m drehbar gelagerten Hebels M, Fig. 12, so dafs das vordere Ende m1 desselben sich nach aufwärts bewegt.
Infolge dessen gleitet der auf der Achse d5 des Behälters Z), Fig. 13. lose sitzende Daumen wz2 zwischen den zangenbackenartig angeordneten Theilen de, Fig. 14, des Behälterverschlusses nach aufwärts und drückt die beiden bügeiförmigen Backen d1, welche mit ihrem unteren Theil die Letter am Herausfallen hinderten, aus einander (s. Fig. 1 5). Durch auf die Backen d7 einwirkende Federn d6 wird der Behäter wieder geschlossen, sobald Daumen m2 sich wieder senkt. Aus dem offenen Behälter D fällt die Letter in die Oeffnung k des darunter befindlichen Faches.
Die Fächer K sind parallel neben einander angeordnete Rinnen, in welchen die Lettern stehend gesammelt werden, so dafs sie schliefslich in jeder Rinne hinter einander gereiht stehen. Ein in jeder Rinne mit entsprechender Reibung eingesetzter verschiebbarer Klotz kl, Fig. 12, erhält die Lettern in stehender Lage.
Die aufgebogenen Enden k der Fächer K liegen mit parallelen Vorderrändern stufenförmig in einem Bogen, welcher, durch die Mitten aller Fachvorderwände laufend, mit einem Radius beschrieben ist, der dem Abstande der vordersten Kante der Letternbehälteröffhung vom Drehpunkte des Hebels Z)1 entspricht.
Damit nun der Behälter Z), wie aus Fig. 16 ersichtlich, immer eine correspondirende Stellung zur Fachöffnung annehmen könne, ist dieser Behälter auf einem Zahnrad η montirt, dessen kurze Welle rf5 in einem Halslager am Letterntransporthebel D1 ruht. Sobald der Transporthebel seine Mittelstellung verläfst, um sich nach rechts oder links zu bewegen, veranlafst eine Zahnstange N, welche in das den Behälter D tragende Zahnrad η und in ein die Welle d2 des Zahnrad-Doppelsectors Z)2 umgebendes, am Gestell vermittelst einer Hülse n\ Fig. 12, fest gelagertes Zahnrad m2 eingreift, dafs der Behälter D während seiner Bewegung fortwährend zu seiner Mittelstellung parallel bleibt (s. Fig. 16, zweite Stellung des Hebels Z)1).
Das Nachschieben der Lettern im Fach K besorgt ein Schieber o, Fig. 12 und 16, wovon je einer für jedes Fach auf einem Ringsegment angebracht ist.
Dieses Segment O, welches mit dem die Rinnen K tragenden Segmente verschiebbar verbunden ist, steht durch Stangen o1, Fig. i, 9 und io, mit Hebeln o2 in Verbindung, auf welche an der Kurbelwelle A1 sitzende Daumen α10 so einwirken, dafs nach jedesmaligem Ablegen einer Letter ein Einschieben der Schieber ο in die Fächer K behufs Nachschiebens der Lettern stattfindet.
Um das Aufhalten des Hebels D3 bezw. des Letterntransporthebels D1 bei jedem beliebigen Stift f des oberen Stiftenringsegmentes .F zu ermöglichen, ohne den Gang der Maschine zu hemmen, sind die Zahnradsectoren H auf ihre verticale Wellen h nicht aufgekeilt; die Wellen h tragen vielmehr ein Federhaus h6, Fig. 18, dessen gespannte Spiralfeder h 7 die Welle h mit dem Zahnradsector H verbindet, Fig. 16 und i8. Der Druck der Feder h1 ist so grofs, dafs der Zahnradsector H beim Einschwenken dem Antrieb folgt und aufserdero noch den Transporthebel D' in Bewegung zu setzen vermag. Wird der Hebel an irgend einem Punkte des Stiftenringsegmentes F angehalten, so bleibt der Zahnradsector H stehen,, während die Welle h durch das Antriebsgestänge Λ2 h9 weiter gedreht wird (s. Fig. 18).
Beim Rückgang erfolgt durch einen auf Welle h sitzenden Mitnehmer hs, welcher sich an den Zahnradsector H anlehnt, die Zurückführung dieses Sectors und des Transporthebels -D1 in die Ruhestellung. Damit bei der Bewegung des Transporthebels jedes Schleudern vermieden werde, ist am oberen Theil der Welle d'2 desselben ein Zahnradsector p, Fig. 12, 19 und 20, aufgekeilt, welcher mittelst der Daumen ρ', je nachdem sich der Transporthebel Z)1 nach rechts oder nach links bewegt, einen oder den anderen von zwei Zahnradsectoren p'2 p2 einrückt. Jeder Zahnradsector trägt, ein Federhaus ρΆ, dessen Feder analog wirkt, wie bezüglich Fig. 18 beschrieben.
Beim Drehen des eingerückten Zahnradsectors p2 wird die Feder im Gehäuse ρ 3 gespannt, so dafs der Hebel D1 zügig geführt wird.
In der Mittelstellung wirken beide Daumen pi der Sectoren p'2 gleichmäfsig auf den Sector ρ des Hebels -D1 ein.
Die Taste q, Fig. 3, für die Mittelstellung des Letterntransporthebels besitzt keine Verbindung mit einem Stift f im Ringsegment F und ist daselbst auch kein solcher vorhanden.
Die vom Lostrennapparat kommende Letter, welche mit der Mitteltaste q gleiche Type trägt, fällt immer direct und wird auch abgelegt, ohne dafs sich der Transporthebel bewegt.
Die Anordnung der verschiedenen Schriftzeichen auf den Tasten ist so getroffen^ dafs die zumeist gebrauchten gegen die Mitte zu liegen, um häufige grofse Hebelbewegungen beim Transportiren der Lettern zu vermeiden. Die Tasten tragen Scheiben e10, Fig. 12, von welchen die den Versalien, den gewöhnlichen Buchstaben, den Ligaturen, den Zahlen, den übrigen Schriftzeichen und den Spatien entsprechenden durch je eine besondere Farbe erkenntlich gemacht sind.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . Bei einer Schriftsatz - Ablegemaschine eine Vorrichtung zum successiven Losbrechen einzelner Lettern von einer in einem Kanal b11 stehenden und gegen ein Ende desselben gedrückten Kolonne ungleich dicker Lettern, bestehend aus einer der Kanalausmündung in einer der Dicke der dünnsten Lettern gleichen Entfernung gegenüberstehenden Rinne &12 von Letternbreite, welche Rinne mit dem' Kanal bli einen gewissen Winkel bildet, und aus einem den Zwischenraum zwischen Kanal b11 und Rinne bn ausfüllenden, um c. drehbaren Schieber C, dessen Ausschnitt c1 von Letternbreite abwechselnd mit der Ausmündung des Kanales b11 und mit Rinne b12 übereinfällt und dabei die in seinen Ausschnitt c1 eingetretene Letter derartig verstellt, dafs sie in die Rinne £12 übertreten und in derselben herabfallen kann, wobei, um das Verstellen von Lettern zu ermöglichen, welche dicker als der Schieber C sind, das Ende des Kanales b11 an den Stellen, gegen welche hin die Letter gedreht werden soll, ausgeschnitten und durch Federn bu begrenzt ist, deren Breite der Dickendifferenz zweier Letterngattungen nahezu gleich ist, so dafs die gewendete vorderste Letter nur die ihrer Dicke entsprechende Anzahl von Federn δ13 umbiegt, alle hinteren Lettern aber in ihrer .Lage gehalten werden.
  2. 2. Zum Zwecke des Transportes der Lettern, welche durch die unter 1. angegebene Satzbrechvorrichtung losgetrennt worden, in die betreffenden Verwahrungsfächer ein in der Horizontalebene drehbarer Arm D1, an dessen in der Ruhestellung unter der Rinne b12 stehendem freien Ende ein Behälter D zum Auffangen der losgetrennten Lettern sitzt, während sich unterhalb der kreisbogenförmigen Bahn des Behälters D die Oeffnungen k der Letternfächer K befinden, wobei der Arm D1 zum Zwecke seiner Verstellung nach rechts und links an jeder Seite einen Zahnradsector d trägt, welchem gegenüber ein Zahnradsector H mittelst einer Spiralfeder Iv mit einer schwingenden verticalen Welle h verbunden ist,
    so dafs auch die Sectoren H beständig schwingen, ohne dabei in die einen entsprechend kleinen Winkel umfassenden Sectoren d des in der Mittelstellung befindlichen Armes D1 einzugreifen, und wobei ferner noch beim Niederdrücken der der gefallenen Letter entsprechenden Taste e10 einer Klaviatur E zwei Stifte e7 und f gehoben werden, von welchen der erstere e1 auf der Seite des Armes JD1, auf welcher er sich befindet, den vom Hinterrande jedes Zahnradsectors d herabhängenden Arm d1 in horizontale Lage hebt, so dafs dann der gegenüberstehende schwingende Sectorii an diesen Arm anschlägt und mit Sector d in Eingriff kommt, also den Arm D1 verstellt, während der zweite gehobene Stift/ einen Anschlag bildet, durch welchen der Behälter D über dem entsprechenden Letternfach arretirt wird.
    Hierzu 8 Blatt Zeichnungen.
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