DE450962C - Quertriebskoerper, insbesondere zum Antrieb von Schiffen - Google Patents

Quertriebskoerper, insbesondere zum Antrieb von Schiffen

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DE450962C
DE450962C DEST40204D DEST040204D DE450962C DE 450962 C DE450962 C DE 450962C DE ST40204 D DEST40204 D DE ST40204D DE ST040204 D DEST040204 D DE ST040204D DE 450962 C DE450962 C DE 450962C
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DE
Germany
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cylinder
cage
propulsion bodies
propelling ships
transverse propulsion
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DEST40204D
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VINCENZ STRUZYNA
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VINCENZ STRUZYNA
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63HMARINE PROPULSION OR STEERING
    • B63H9/00Marine propulsion provided directly by wind power
    • B63H9/02Marine propulsion provided directly by wind power using Magnus effect
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63HMARINE PROPULSION OR STEERING
    • B63H1/00Propulsive elements directly acting on water
    • B63H2001/005Propulsive elements directly acting on water using Magnus effect
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02TCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES RELATED TO TRANSPORTATION
    • Y02T70/00Maritime or waterways transport
    • Y02T70/50Measures to reduce greenhouse gas emissions related to the propulsion system
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Description

  • Quertriebskörper, insbesondere zum Antrieb von Schiffen. Ein Körper erleidet in einer gegen ihn strömenden Flüssigkeit, Luft u. dgl. einen Auftrieb, also eine Kraft, quer zur Anströmrichtung, wenn er die Strömung ablenkt. Die Auftriebskraft ist gleich dem Antrieb (Masse mal Geschwindigkeitskomponente in der Querrichtung) für die Zeiteinheit. So kommt es, daß unsymmetrische Körper (Tragflügel) einen Auftrieb geben. Eine Schicht des strömenden Mediums haftet auf der Körperoberfläche, verliert dort durch Reibung einen Teil ihrer Geschwindigkeit, also ihrer Energie, ist daher nicht mehr imstande, die Umwandlung von Geschwindigkeit in Druck hinter dem größten Querschnitt des Körpers voll mitzumachen, löst sich daher dort ab und rollt sich zu Wirbeln auf, die den Widerstand des Körpers in dem Medium ergeben. Die gebremste Schicht nennt man Grenzschicht. Führt man der Grenzschicht irgendwie Energie zu, so läßt sich die Ablösung hinausschieben, die Wirbelbildung und damit der Widerstand vermindern. Wird die Energie einseitig zugeführt, so erhält man auch an symmetrischen Körpern Auftrieb. Diese Energiezufuhr kann auf verschiedene Weise geschehen. Bekannt ist neben Versuchsanordnungen zum Bewegen der Körperoberfläche eine Vorrichtung, die einen ganzen angeblasenen Zylinder dreht, der Mägnus-Rotor oder die Windwalze. Ferner hat man versucht, die Grenzschicht abzusaugen, also an Stelle der gebremsten Teilchen andere mit ungeschwächter Geschwindigkeit an die Körperoberfläche heranzubringen. Umgekehrt kann man auch durch Ausblasen von Luft aus Längsspalten ruhender Zylinder deren Grenzschicht beschleunigen und damit an der Ablösung verhindern. Endlich ist es bekannt, die Oberfläche der umlaufenden Windwalze aufzurauhen oder gar mit radialen Schaufeln zu versehen; man hoffte hiermit die Rotorwirkung durch Erfassen größerer Luftmassen zu verstärken, erzielte jedoch keinen erhöhten Nutzen, weil es genügt, die Grenzschicht selbst zu erfassen. Diese Anordnungen sind"erwähnt, weil sie den Übergang von der vielseitig bekannten Windwalze zur vorliegenden Erfindung bilden.
  • Vorliegende Erfindung stellt einen ruhenden Zylinder dar, um den ein einfaches System von radialen Blechstreifen oder eines Leistenkäfigs rasch herumbewegt wird. Durch den umlaufenden Leistenkäfig wird der gebremsten Grenzschicht Energie zugeführt, so daß sie der ungebremsten Strömung im freien Raum ähnlich wird, also die Grenzschicht wird beseitigt.
  • Zur Veranschaulichung der Erfindung ist auf der beiliegenden Zeichnung in Abb. z die Ansicht und in Abb.2 die Draufsicht eines feststehenden Quertriebskörpers mit Stromlinien zur Darstellung gebracht. Beschreibung. Eine durch die Mitte des ruhenden Zylinders r vertikal angeordnete Welle 2 bringt den außerhalb des ruhenden Zylinders aus Stäben oder Leisten 3 und Ringen q. angefertigten _ Käfig in Pfeilrichtung in eine rotierende Bewegung. Um eine Verdrehung des schnell umlaufenden Käfigs zu vermeiden, kann er durch eine entsprechende Vorrichtung gleichzeitig unten unter dem Zylinderboden und über dem Zylinderdeckel angetrieben werden. Die Stäbe oder Leisten 3 können aus jedem geeigneten Material bestehen und auch eine runde, kantige oder andere Form besitzen.
  • Versetzt man den Käfig in eine schnell umlaufende Bewegung, die eine größere Geschwindigkeit aufweisen muß als das anströmendeMedium, so wird die gebremste Grenzschicht von den Stäben oder Leisten 3 derart erfaßt und mitgerissen, da,ß unmittelbar um die ganze Zylinderoberfläche sowie noch in .einiger Entfernung außerhalb des Käfigbereichs eine Zirkulationsströmung entsteht. Die Umlenkung des anströmenden Mediums ist bei vorliegender Vorrichtung bedeutend größer als bei dem bekannten Magnus-Rotor. Je größer nun die Umlenkung des anströmenden Mediums ist, desto stärker wird der Auftrieb, also um so größer, je weniger der glatte Verlauf der Stromlinien gestört wird, je mehr man sich also dem Idealfall der Potentialströmung nähert. Der umlaufende Käfig gibt aber den ruhigsten Verlauf der Strömung, da hier infolge Nichtvorhandenseins einer Grenzschicht auch nicht ihre Ablösung von der Zylinderoberfläche, also keine Wirbelbildung stattfinden kann.
  • Versuche mit dem ruhenden Zylinder und dem umlaufenden Käfig ohne Endscheiben haben ergeben, daß der Auftrieb schon so groß ist wie bei einem gleich großen Zylinder mit Endscheiben bei einem Verhältnis von 2 : r zum Zylinderdurchmesser. Eine große Rolle spielt bei dem ruhenden Zylinder mit umlaufendem Käfig der Abstand zwischen der inneren Kante eines einzelnen Stabes oder einer. Leiste 3 und der Zylinderoberfläche, da ein zu kleiner Abstand einen Strömungswiderstand und ein zu großer Abstand einen Strömungsverlust hervorrufen würde. Ferner spielt bei dem ruhenden Zylinder mit umlaufendem Käfig die Anzahl der Stäbe oder Leisten 3 eine sehr große Rolle. Durch Versuche wurde z. B. festgestellt, daß bei einem Zylinderdurchmesser von r2 cm der stärkste Auftrieb mit zwei bis vier Stäben undbei derAnordnung von acht Stäben fast garkein Auftrieb hervorgerufen wurde. Durch die Wahl kleiner Breiten der Stäbe oder Leisten 3 wird der Reibungswiderstand, den sie hervorrufen, wesentlich verkleinert.
  • Im allgemeinen entsteht der Auftrieb (Querkraft) dadurch, daß das gegen den ruhenden Zylinder mit dem umlaufenden Käfig strömende Medium in der Drehrichtung des Käfigs auf der einen Seite eine größere Geschwindigkeit erfährt, wodurch ein Unterdruck (-) entsteht, während auf der anderen Seite des Zylinders durch den dem anströmenden Medium entgegenrotierenden Käfig seine Geschwindigkeit verringert und deshalb ein Überdruck (-@-) hervorgerufen wird.
  • Die vorliegende Erfindung- eines ruhenden Zylinders mit.einem umlaufenden Käfig stellt einen Quertriebkörper dar, bei dem viele Vorteile gegenüber den bekannten Umlenkvorrichtungen zu verzeichnen sind: Beispielsweise kann man den inneren Raum des Zylinders für Kajüten, Aussichtsturm u. dgl. verwenden. Der feststehende Zylinder mit dem umlaufenden Käfig ist billiger und mechanisch einfacher gegenüber dem_ Magnus-Rotor und den bekannten Sauge nd Blasanordnungen. Die im Innern des Magnus-Rotors hervorgerufenen Reibungsverluste fallen beim feststehenden Zylinder fort. Das leichte Gewicht des Käfigs verursacht nur ganz geringe Reibungsverluste, und zu seiner Lagerung genügen schon kleine Kugellager. Der feststehende Zylinder mit dem umlaufenden Käfig stellt daher einen großen wirtschaftlichen Fortschritt in konstruktiver Hinsicht und in Ausnutzung der Wind- und Flüssigkeitsströmung dar.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Quertriebkörper, insbesondere zum Antrieb von Schiffen, dadurch gekennzeichnet, daß er aus einem feststehenden Zylinder (z) besteht, um den sich ein aus Stäben oder Leisten (3) sowie Ringen (q.) konstruierter Käfig rasch herumbewegt.
DEST40204D 1925-10-18 1925-10-18 Quertriebskoerper, insbesondere zum Antrieb von Schiffen Expired DE450962C (de)

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DEST40204D DE450962C (de) 1925-10-18 1925-10-18 Quertriebskoerper, insbesondere zum Antrieb von Schiffen

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DEST40204D DE450962C (de) 1925-10-18 1925-10-18 Quertriebskoerper, insbesondere zum Antrieb von Schiffen

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DE450962C true DE450962C (de) 1927-10-17

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DE (1) DE450962C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2591182A1 (fr) * 1985-12-10 1987-06-12 N Proizv Ob Tulatschermet Dispositif de commande d'un objet submerge remorque.

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2591182A1 (fr) * 1985-12-10 1987-06-12 N Proizv Ob Tulatschermet Dispositif de commande d'un objet submerge remorque.

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