DE451132C - Zaehler-Antriebsvorrichtung an Stempelfrankiermaschinen - Google Patents

Zaehler-Antriebsvorrichtung an Stempelfrankiermaschinen

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DE451132C
DE451132C DEH107696D DEH0107696D DE451132C DE 451132 C DE451132 C DE 451132C DE H107696 D DEH107696 D DE H107696D DE H0107696 D DEH0107696 D DE H0107696D DE 451132 C DE451132 C DE 451132C
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Description

  • Zähler-Antriebsvorrichtung an Stempelfrankiermaschinen. Die Erfindung betrifft eine Zähler-Antriebsvorrichtung an Stempelfrankiermaschinen mit mehreren konzentrisch um die Welle eines drehbaren Stempelträgers herum angeordneten Zählwerken, von denen jedes in einer bestimmten, ihm allein zugeordneten Drehstellung des Stempelträgers durch je ein Zahnrädchen mit gerader Zähnezahl antreibbar ist. Alle diese Zahnrädchen sind außerhalb der Stellung, in der das zugehörige Zählwerk geschaltet werden soll, gegen Drehung durch eine allen Zahnrädchen gemeinsame Sperrscheibe gesichert. Diese Sperrscheibe weist an ihrer Umfläche einen Ausschnitt auf, der durch einen Schieber überbrückt ist. Bisher wurde dieser Schieber mit Hilfe einer Schraubenfeder mit demiUmfang der Sperrscheibe bündig gehalten und entgegen dieser Feder von dem sich in seinem Bereich befindlichen Zahnrädchen zurückgedrängt. Hierbei kommt es leicht vor, daß diese Feder infolge zu starker Spannung lahm wird oder bricht, so daß der Schieber seinen Zweck nicht mehr erfüllt. Bei der Antriebsvorrichtung nach der Erfindung ist dieser Nachteil behoben, indem der Schieber an einem zwangläufig gesteuerten Glied angeordnet ist.
  • Auf der Zeichnung sind die in Betracht fallenden Teile eines Ausführungsbeispieles des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
  • Abb. i zeigt einen Schnitt durch diese Teile; Abb.2 und 3 sind Stirnansichten.
  • Mit i ist die Welle eines scheibenförmigen, als Stempelträger dienenden Rades 2 bezeichnet, das an seinem Umfang ächt Stempel (in Abb. 2 der Zeichnung sind nur drei ersichtlich) trägt. Um die Welle = herum sind zu je einem Stempel gehörige Zählwerke angeordnet, die zwischen zwei kreisrunden, auf der Welle i festsitzenden Scheiben 5 (nur eine ersichtlich) drehbar gelagert sind und zusammen einen Zählerkäfig bilden. Der Antrieb jedes Zählwerkes erfolgt in bekannter Weise von einer Welle q. aus, die in den Scheiben 5 gelagert ist und am einen Ende ein Zahnrädchen 6 mit acht Zähnen trägt. Diese Zahnrädchen 6 greifen auf einem Teil ihrer Breite über eine auf der Welle i angeordnete, jedoch nicht drehbare Scheibe 7. Jeder zweite Zahn der Zahnrädchen 6 ist um die Breite der Scheibe 7 kürzer. Die letztere ragt mit einem Teil ihres Umfanges in die Lücke zwischen zwei langen Zähnen hinein und verhindert dadurch eine Drehung aller Zahnrädchen 6. Die Scheibe 7 besitzt einen nach ihrem Umfang hin auslaufenden Ausschnitt B. Beim Einstellen des Stempelträgers 2 in eine bestimmte Stellung wird die Welle i mit den beiden die Zählwerke tragenden Scheiben 5 gedreht, bis das Zahnrädchen 6 des dem zum Abdruck zu bringenden Stempel zugehörigen Zählwerkes sich gegenüber dem Ausschnitt 8 der Scheibe 7 befindet, in welcher Lage es im Bereich eines um eine Achse g drehbaren .Schaltrades =o liegt, das nur zwei Zähne hat. Das -Schalträdchen =o ist mit einem Zahnrad =i fest verbunden, das auf der Achse g lose drehbar ist und seinen Antrieb durch ein Zahngetriebe 12,13 vom Antriebsmechanismus der Maschine aus erhält. Damit die Umfläche der Scheibe 7 beim Ausschnitt 8 gewöhnlich geschlossen ist, ist der letztere durch einen Schieber 14 überbrückt. Der Schieber 14 ist durch eine von einer auf= und abwärts schiebbaren Kulisse 15 seitwärts vorstehenden Nase gebildet. Die Kulisse 15 greift mit ihrem unteren gabelförmigen Ende über die Welle i und ist am oberen Teil mit einer Öffnung 16 versehen, in welcher eine zwischen dem Schalträdchen =o und dem Zahnrad =i angeordnete, mit dem letzteren fest verbundene Unrundscheibe 17 liegt. Die letztere besitzt auf der den Zähnen des Schalträdchens =o gegenüberliegenden Seite eine Abflachung 18. Der Rand der Öffnung 16 weist oben einen Nocken =g auf.
  • Beim Antrieb der Maschine zur Erzeugung eines Stempelabdruckes werden durch das Zahnradgetriebe 13, i2, =i die Scheibe 17 und das Schalträdchen =o gedreht. Die Ausgangsstellung des letzteren ist in Abb.2 ersichtlich. Das Schalträdchen =o ist mit dem zwischen ihm und dem Ausschnitt 8 bzw. dem Schieber i4 befindlichen Zahnrädchen 6 gewöhnlich nicht in Eingriff, und die Kulisse 15 liegt mit dem Nocken =g auf dem kreisrunden Teil der Scheibe 17 auf, die folglich der Kulisse 15 und dem Schieber 14 keine Abwärtsbewegung gestattet. Der Schieber 14 verhindert also, daß das auf ihm aufliegende Zahnrädchen 6 gedreht werden kann. Kommen die Zähne des Schalträdchens 1o beim Drehen desselben mit den genannten Zahnrädchen 6 in Eingriff, so gelangt die Abflachung 18 unter den Nocken =g. Gleichzeitig wird das betreffende Zahnrädchen 6 vom Schalträdchen =o gedreht. Die Kulisse 15 bewegt sich dabei mit dem Schieber 14 abwärts. Mit dem Drehen des Zahnrädchens 6 wird das ihm zugehörige Zählwerk geschaltet. Kommt bei seinen Weiterdrehung das Schalträdchen =o mit dem Zahnrädchen 6 außer Eingriff, so läuft der volle Teil der Scheibe 17 unter den Nocken =g, wodurch die Kulisse 15 mit dem Schieber 14 wieder aufwärts bewegt und das Zahnrädchen 6 von neuem durch den Schieber 14 gesperrt wird. Wie aus Vorstehendem ersichtlich, können die Zahnrädchen 6 und die ihnen zugehörigen Zählwerke nur in der mit dem Ausschnitt der Scheibe 7 sich deckenden Stellung angetrieben werden. Der Schieber 14 wird mit der Kulisse i5 zwangläufig gesteuert, wodurch der leicht eintretende Federbruch und die aus demselben hervorgehende Betriebsstörung vermieden wird.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Zähler-Antriebsvorrichtung an Stempelfrankiermaschinen mit konzentrisch um die Welle eines drehbaren Stempelträgers herum angeordneten Zählwerken, von denen jedes in einer bestimmten, nur ihm entsprechenden Drehstellung des Stempelträgers durch je ein Zahnrädchen angetrieben werden kann, welche Zahnrädchen außerhalb ihrer Antriebsstellung gegen Drehung durch eine allen Zahnrädchen gemeinsame Sperrscheibe gesichert sind, die einen radialen, an ihren Rand heranreichenden Ausschnitt aufweist, der durch einen nach innen verschiebbaren Schieber überbrückt ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Schieber (14) an einem zwangläufig gesteuerten Glied (15) angeordnet ist.
  2. 2. Zähler-Antriebsvorrichtung an Stempelfrankiermaschinen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Schieber (14) an einer Kulisse (15) befestigt ist, die in der einen Richtung durch eine Steuerscheibe(i7), in der anderen durch das ein Zählwerk antreibende Schalträdchen (6) bewegt wird, wobei die Steuerscheibe und das Schalträdchen gemeinsam vom Antrieb der Maschine aus gedreht werden.
  3. 3. Zähler-Antriebsvorrichtung an Stempelfrankiermaschinen nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerscheibe (17) in einer Öffnung (16) der Kulisse (15) liegt und die Begrenzungsfläche dieser Öffnung einen nach innen springenden Nocken (=g) aufweist, gegen welchen die Steuerscheibe (17) anliegt, wenn sie die Kulisse in der einen Richtung bewegt, während das mit ihr fest verbundene Schalträdchen (=o) durch Auftreffen auf die den Schieber bildende Nase (14) der Kulisse deren Bewegung in der anderen Richtung bewirkt.
DEH107696D 1925-09-14 1926-08-20 Zaehler-Antriebsvorrichtung an Stempelfrankiermaschinen Expired DE451132C (de)

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ID=4515479

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DEH107696D Expired DE451132C (de) 1925-09-14 1926-08-20 Zaehler-Antriebsvorrichtung an Stempelfrankiermaschinen

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