DE451176C - Verfahren zum Regeln des Spundungsdrucks - Google Patents

Verfahren zum Regeln des Spundungsdrucks

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DE451176C
DE451176C DEW72510D DEW0072510D DE451176C DE 451176 C DE451176 C DE 451176C DE W72510 D DEW72510 D DE W72510D DE W0072510 D DEW0072510 D DE W0072510D DE 451176 C DE451176 C DE 451176C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C12BIOCHEMISTRY; BEER; SPIRITS; WINE; VINEGAR; MICROBIOLOGY; ENZYMOLOGY; MUTATION OR GENETIC ENGINEERING
    • C12LPITCHING OR DEPITCHING MACHINES; CELLAR TOOLS
    • C12L9/00Venting devices for casks, barrels, or the like

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Description

  • Verfahren zum Regeln des Spundungsdrucks. Die vorliegende Erfindung besteht in der Anwendung eines bisher nur zum Messen der Geschwindigkeit und der Menge von strömenden Gasen verwendeten Verfahrens auf das Spunden von Gärgefäßen. Eine in einer Düse sich auf und ab bewegende Stauscheibe odex ein in einer zylindrischen öffnung sich auf und ab bewegender Staukegel läßt die überschüssige Kohlensäure durch Freigabe des entsprechenden freien Querschnittes entweichen und schließt bei zu geringem Spunddruck den Durchtritt für die Kohlensäure ab.
  • Gegenüber den bekannten Gärspunden, die mit belasteten Ventilen durchgebildet sind, stellt das Verfahren der Erfindung einen gewerblichen Fortschritt insofern dar, als der Spunddruck genau konstant gehalten wird, da nach dem bekannten Schwimmermeßprinzip der Staukörper, in der durcliströmenden Kohlensäure -schwimmend, eine gleichbleibende Druckdifferenz ergibt. Anders verhalten sich die bekannten Ventilspunde, wobei der Anhubdruck auf ein Ventil ein entsprechee der Menge des durchströmenden Mittels ist. Gegenüber den be- kannten Flüssigkeitspunden arbeitet das Verfahren der Erfindung ohne Zuhilfenahme von Flüssigkeiten. Es kann also auch nicht vorkommen, daß beispielsweise Quecksilber fortgerissen wird. Durch den Fortfall der Flüssigkeit tritt eine wesentliche Vereinfachung des Spundverfahrens hinzu. Hierbei kann de - r Staukörper durch veränderliche oder einzeln abnehmbare Gewichte belastet oder entläsf(#t werddh, um den Spunddruck höh8r oder niedriger zu halten, wie dies für Flüssigkeits- und Ventilspunde an sich bekannt ist.
  • Das Verfahren kann auch gleichzeitig dazu dienen, die Menge der entweichenden Kohlensäure sichtbar vor Augen zu führen, indem die Aufundabbewegung des Stamkörpers auf eine Anzeige- oder Registriervorrichtung übertragen wird.
  • In der Abb. i und 2 sind zwei Vorrichtungen zur Durchführung des Verfahrens gemäß der vorliegenden Erfindung in ein-ex beispielsweisen Ausführungsform wiedergegeben.
  • Die Kohlensäure tritt bei a in die Vorrichtun- ein und gelangt nach Abb. i unter die Stanscheibe b, die mittels einer Spindel c unten in d, oben in c geführt wird. Die Stauscheibe bewegt sich in einer Düse/, durch welche die Kohlensäure unter konstanter Druckhaltung hindurchströmt. In der Abb. 2 ist an die Stelle der Stauscheibe ein Staukegel g getreten, der sich in einer runden öffnung li senkrecht auf und nieder bewegt. Zur Dämpfung der Bewegung wird zweckmäßig der Staukörper mit einem über oder unter ihm angeordneten Dämpfungskolben, der in einem Zylinder d. gleitet, verbunden. Wie in der -Abb. i dargestellt ist, wird von der Staukörperspind#elc über dem Lenkerk der Anzeigehebel !betätigt. Die Belastung der Stauk - örperspindel c geschieht vermittels der Gewichte 1, 11, 1." welche abnehmbar sind.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum Regeln des Spundungsdrucks in Gäxgefäßen oder Kolonnen unter Anwendung des zum Messen der Geschwin-digkeit und der Menge von strömenden Gasen bekannten Verfahrens, dadurch gekennzeichnet, daß sich eine Stauscheibe in einer Düse oder ein Staukegel in einer Öffnung auf und ab bewegt, wobei der Staukörper unter Konstanthaltung des Druck-es einen der Menge der überschüssigen Kohlensäure entsprechenden freien Querschnitt zwischen sich und der Düse oder der öffnung freigibt und bei zu ge-Yingem Spunddluck. den Durchtnitt für die Kohlensäiure schließt.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Staukörper zur Einstellung auf einen anderen konstant zu haltenden Druck mit veränderlichen oder abnehmbaren Gewichten belastet wird. 3. Verfahren nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichneE, daß die Bewkgung des Staukörpers auf eine - Anzeige-oder Registriervorrichtung Übertrag gen wird, welche die Menge der ausströmenden Kohlensäure anzeigt.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP2055769A2 (de) 2005-04-04 2009-05-06 Leo Kübler GmbH Automatisches Gärsystem und Gärkontrolle

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP2055769A2 (de) 2005-04-04 2009-05-06 Leo Kübler GmbH Automatisches Gärsystem und Gärkontrolle
EP2055769A3 (de) * 2005-04-04 2009-06-24 Leo Kübler GmbH Automatisches Gärsystem und Gärkontrolle

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