DE451865C - Verschlussklappe fuer Netzknuepfmaschinenschiffchen - Google Patents

Verschlussklappe fuer Netzknuepfmaschinenschiffchen

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DE451865C
DE451865C DEK100733D DEK0100733D DE451865C DE 451865 C DE451865 C DE 451865C DE K100733 D DEK100733 D DE K100733D DE K0100733 D DEK0100733 D DE K0100733D DE 451865 C DE451865 C DE 451865C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04GMAKING NETS BY KNOTTING OF FILAMENTARY MATERIAL; MAKING KNOTTED CARPETS OR TAPESTRIES; KNOTTING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D04G1/00Making nets by knotting of filamentary material

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Braiding, Manufacturing Of Bobbin-Net Or Lace, And Manufacturing Of Nets By Knotting (AREA)

Description

  • Verschlußklappe für Netzknüpfmaschinenschiffchen. Die Erfindung betrifft eine mit regelbarer Fadenbremsung versehene Verschlußklappe für Netzknüpfmaschinenschiffchen.
  • Das Wesen der Erfindung besteht zunächst in einer für jede Fadenspannung einstellbaren Fadenbremse an der Schiffchenverschlußklappe. Die gewünschte Bremsstärke wird erreicht, indem der Faden um die Verschlußklappe geschlungen und zu Beginn der Umschlingung von einem Flügel geklemmt wird, dessen Klemmdruck durch entsprechende Spannung einer Feder beliebig einstellbar ist. Alsdann ist zur Sicherung der Klappe in ihrer Arbeitsstellung im Spulenschlitten ein Sperrhebel angeordnet, welcher derart hinter einen Ansatz der Verschlußklappe greift, daß durch Ausschwenken dieses Sperrhebels die Verschlußklappe zum Öffnen durch eine Feder freigegeben wird.
  • Bei den meisten Netzknüpfmaschinen, welche mit Schiffchen oder Spulenschlitten arbeiten, ist entweder kein völlig sicher wirkender Verschluß an denselben angebracht, so dient z. B. die bei den jouanninschen Maschinen angebrachte Klappe nur als Deckung gegen das Verfangen der Schlinge in der Spulenöffnung, schützt aber die Spule während der Arbeit nicht gegen das Herausspringen aus dem Schiffchen, oder der Verschluß ist getrennt von der Fadenhaltung, oder es kann die Fadenbremsstärke an der fadenhaltenden Verschlußklappe nicht geregelt werden. Alle bisher bekannten Schiffchen, bei welchen der Faden an der Verschlußklappe austritt, haben keine regelbare Fadenbremseinrichtung an derselben. Die Folge davon ist, daß die Maschinen mit solchen Schiffchen Netze mit ungleich zugezogenen Knoten herstellen. Werden bei diesen Maschinen aber Schiffchen mit Verschlußklappen gemäß vorliegender Erfindung angewandt, so werden alle Knoten vollkommen gleichmäßig festgezogen, weil die Spannung des Fadens zwischen Knotungspunkt und Schiffchen durch die regelbare Bremseinrichtung an der Verschlußklappe bei jedem Schiffchen genau eingestellt werden kann.
  • Besonders gut läßt sich die Erfindung auch bei den Jouanninschen Maschinen verwenden. Bei diesen wurde bisher der aus der Spule kommende Faden um den am Hinterteil des Schiffchens sitzenden Haken geschlungen (Abb. 2). Selbst eine dort angebrachte besondere Bremsvorrichtung für den Faden konnte in der Praxis ihren Zweck nicht erfüllen, weil beim Umschlingen des Hakens j edesmal die Nachbarfäden der in enger Teilung nebeneinanderruhenden Schiffchen mit niedergedrückt und dadurch gelockert wurden, was wiederum die verschiedenste Spannung der Fäden zwischen Haken und Knotungspunkt hervorrief. Auch fielen dabei nicht selten die gelockerten Fäden aus ihren Haken heraus. Infolge dieser Übelstände erzeugen die jouanninschen Maschinen ein Netz mit verschieden angezogenen Knoten und ungleichen Maschenschenkeln. Wird aber eine Verschlußklappe mit Fadenbremsung gemäß dieser Erfindung bei den Schiffchen jouanninschen Systems verwendet, so i-#ird in allen Fällen zwischen Schiffchen und Knotungspunkt gleichbleibende Spannung gewahrt; weil beim Spulenwechsel der Faden um die offene, d. h. einzelstehende Verschlußklappe geschlungen wird (Abb. 3), die Nachbarfäden also gar nicht berührt werden, wird demzufolge ein völlig einwandfreies Netz erzeugt. Hierzu sei noch erwähnt, daß .ein Herausfallen des Fadens aus seiner Haltung vollkommen ausgeschlossen ist. Als weiterer Vorteil wird bei diesen Maschinen erreicht, daß der Schiffchenfaden bei gleichem Schiffchenweg die Herstellung von weit größeren Maschen zuläßt, weil der Kamm näher an das Schiffchen heran kann, oder anders gesagt, bei, gleicher Maschengröße der Schiffchenweg verkürzt wird; die Maschine kann damit schneller laufen, also bei gleicher Maschenbeschleunigung mehr Netz herstellen (Abb. 2 und 3).
  • In A#bb. i ist die Ausführungsform des neuen Schiffchenverschlusses beispielsweise dargestellt. Der Schiffchenkörper a trägt den um den Bolzen b drehbaren- Sperrhebel c, welcher bei .geschlossenem Schiffchen durch den Druck der Feder d hinter den Ansatz der um den Bolzen e schwingenden Verschlußklappe f greift. Im Schiffchenkörper a ist ferner ein Bolzen g mit Feder h angebracht. Die Verschlußklappe f trägt den Klemmflügel i, um dessen Schaft die Schraubenfeder k gelagert ist.
  • Handhabung und Wirkungsweise des Schiffchenverschlusses ist folgende: Ist die Spule leergelaufen, wird durch Ausschwenken des Sperrhebels c entgegen der Wirkung der Feder d die V erschlußklappe f entsichert und in bekannter Weise durch den Druck des Federbolzens g, h selbsttätig " geöffnet. Die leere Spule wird durch eine volle ersetzt, das Fadenende von der Spule um die Verschlußklappe f in die dafür hergerichtete 1@lut geschlungen, wobei der Faden ohne weiteres hinter den Klemmflügel i rutscht und von diesem gegen die Verschlußklappe f geklemmt wird. Durch einen Zug an dem Fadenende in der Richtung zum Anknüpfungspunkt wird die Klappe f geschlossen und durch selbsttätiges Einschnappen des Sperrhebels c gesichert.
  • Der Faden kann nur mit einer ganz bestimmten Spannung von dem Schiffchen abgezogen werden, weil der um die Verschlußklappe .geschlungene Faden durch das Anklemmen des Flügels i dem Abziehen einen ganz bestimmten Reibungswiderstand entgegensetzt. Die Größe dieser Abzugsspannung richtet sich nach der Stärke der Flügelkletnmung; diese kann beliebig geregelt werden, indem man beispielsweise den Flügel aus seinem Sitz herauszieht und durch Umdrehung um seine Schaftachse der Schraubenfeder k- mehr oder weniger Spannung gibt. -Der Klemmflügel i zieht sich durch den Zug der Feder k von selbst wieder in seinen Sitz zurück. Statt dessen kann man auch der Schraubenfeder k durch eine Schraubenmutter mehr oder weniger Spannung geben.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verschlußklappe für Netzknüpfmaschinenschiffchen, dadurch gekennzeichnet, daß an ihr eine für jede Fadenspannung einstellbare Fadenbremse angebracht ist.
  2. 2. Verschlußklappe nach Ansprach z, dadurch .gekennzeichnet, daß der um die Klappe (f) geschlungene Faden durch einen Flügel (i) geklemmt wird, dessen Klemmdruck durch entsprechendes Spannen einer Feder (k) beliebig eingestellt wird.
  3. 3. Verschlußklappe nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zur Sicherung der Klappe (f) in ihrer Arbeitsstellung im Spulenschlitten ein Sperrhebel (c) angeordnet ist, welcher derart hinter einen Ansatz der Verschlußldappe greift, daß durch Ausschwenken dieses Sperrhebels die Spannung gelöst und die V erschlußklappe zum öffnen freigegeben wird.
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