DE452113C - Kopiermaschine mit um zwei sich kreuzende Gelenkachsen drehbaren Traegern fuer den Taster und die Werkzeuge - Google Patents
Kopiermaschine mit um zwei sich kreuzende Gelenkachsen drehbaren Traegern fuer den Taster und die WerkzeugeInfo
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- DE452113C DE452113C DEW68638D DEW0068638D DE452113C DE 452113 C DE452113 C DE 452113C DE W68638 D DEW68638 D DE W68638D DE W0068638 D DEW0068638 D DE W0068638D DE 452113 C DE452113 C DE 452113C
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23Q—DETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
- B23Q17/00—Arrangements for observing, indicating or measuring on machine tools
- B23Q17/22—Arrangements for observing, indicating or measuring on machine tools for indicating or measuring existing or desired position of tool or work
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Machine Tool Units (AREA)
Description
Bei nach Art eines Storchschnabels arbeitenden
Kopiermascninen für Bildhauerarbeiten
o. dgl. sind die Träger für den Taster umd
die Werkzeuge tun zwei sich kreuzende Gelenkachsen drehbar. Diese beiden Achsen
hatte man bisher in einem Gelenkstück vereinigt, in dem die wagerechte Achse, auf der
die Träger für den Taster und die Werkzeuge befestigt sind, drehbar in einem Lager ruiht,
ίο das mit einem senkrechten Zapfen in dem Maschinengestell drehbar ist.
Sollen Werkstücke in verschiedener Größe hergestellt werden, so werden zur Einstellung
der Träger für den Taster und die Werkzeuge mittels eines Lineals auf der wagerechten
Gelenkachse die Abstände der Träger von dem Schnittpunkt der beiden Gelenkachsen
aus berechnet. Dieser Schnittpunkt muß daher sehr genau feststellbar sein. Nach der Erfindung ist die genaue Feststellung
dieses Schnittpunktes dadurch ermöglicht, daß das Lineal für die Einstellung der
Werkzeuge nach dem Taster im Schnittpunkt der beiden Gelenkachsen drehbar und abnehinbar
gelagert ist. Der Drehpunkt des Lineals bildet daher den Schnittpunkt, von dem aus
die Bemessung der Abstände der Träger der Werkstücke vorgenommen wird.
Wird dabei eine größere Anzahl von Werkstücken hergestellt, so wird die wagerechte
Gelenkachse sehr lang. Es muß daher Vorsorge getroffen werden, daß sich diese Achse
nicht durchbiegt, was die Vergrößerung unscharf machen würde. Dies ist erfindungsgemäß
dadurch vermieden, daß die wagerechte Gelenkachse an einem frei tragenden Träger
befestigt ist, der am Maschinengestell um die senkrechte Gelenkachse schwenkbar ist. Der
Träger kann dabei so stark ausgebildet werden, daß eine Durchbiegung der wagerechten
Drehachse ausgeschlossen ist.
Zur Vereinfachung der drehbaren und abnehmbaren Lagerung des Lineals ist vorteilhaft
am unteren Ende der senkrechten Gelenkachse ein gabelförmiger Träger befestigt, in den das Lineal zwischen zwei Klemmschrauben
o. dgl. eingespannt wird.
Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Kopiermaschine nach der Erfindung
dargestellt, und zwar zeigen:
Abb. ι eine Vorderansicht der Maschine, Abb. 2 den Grundriß der Abb. 1,
Abb. 3 einen Längsschnitt durch einen Teil der Abb. 1 in größerem Maßstabe,
Abb. 4 einen Querschnitt nach der Linie
der Abb. 3,
Abb. S einen anderen Teil der Abb. 1 in größerem Maßstabe und
Abb. S einen anderen Teil der Abb. 1 in größerem Maßstabe und
Abb. 6 einen Schnitt nach der Linie C-D der Abb. 5.
In einem Ständer α des Maschinengestells b ist mittels eines Lagers c eine senkrechte
Achse d befestigt. Um diese Achse ist mit
Augene ein frei tragender Träger/ schwenkbar,
an dessen unterer Seite mittels Böcke g eine wagerechte Achseh aufgehängt ist, die
sich in den Böcken drehen kann, aber gegen Längsverschiebung gesichert ist. Auf dieser
Drehachse h sind die Träger i für den Taster k und die Bohrer / längsverschiebbar
und feststellbar angeordnet. Diese Träger i sind ferner so gelenkig mit der Drehachse h
und durch eine Gelenkstange in miteinander verbunden, daß die Bohrer I mit dem Taster k
nach Art eines Storchschnabels in bekannter Weise zusammenwirken.
Am Maschinengestell b ist unterhalb der wagerechten Drehachse h eine schräge Führungsbahn
ti vorgesehen. Diese Bahn steigt unter einem beliebigen Winkel nach der Verlängerung
der senkrechten Drehachse d hin an, bildet also in ihrer Verlängerung mit der
Verlängerung der wagerechten Drehachse Ii einen spitzen Winkel. Auf der schrägen Führungsbahn
ti sind Fußstücke ο längsverschiebbar und feststellbar, auf denen quer zur Führungsbahn
η Führungsschienen ρ befestigt sind. Auf diesen Führungsschienen ρ sind
längsverschiebbar und feststellbar die Böcke q, zwischen die das Modell, auf dem der Taster k go
entlanggeführt wird, und die zu vergrößernden oder zu verkleinernden Werkstücke eingespannt
werden.
Die Feststellung des Fußstücks ο auf der schrägen Führungsbahn ti erfolgt mittels Exzienterverschlüsse.
Zu diesem Zweck ist in dem Fußstück ο eine Exzenterwelle r gelagert,
die durch einen Handhebels gedreht werden kann. Die Exzenterwelle r trägt mittels einer
Gelenkstange t eine Klaue ti, die unter nach innen vorspringende Flansche n1 der Führungsbahn
ti greift (Abb. 3, 4). Ebenso ist in den Böcken q eine Exzenterwelle r1 gelagert,
die durch einen Handhebel s1 drehbar ist und mittels einer Gelenkstange P- .eine
Klaue κ1 trägt, die unter nach innen vorspringende Flansche p1 der Führungsschienen
ρ greift. An dem unteren, durch das
Claims (3)
- Lager c hindurchgeführten Ende der senkrechten Achse d ist ein Bund ν vorgesehen, auf den sich um die Achse d drehbar ein gabelförmiger Kopf w stützt (Abb. i, 5, 6). In den beiden Zinken des Kopfes w sind Klemmschrauben* gelagert, die mit Körnerspitzen y versehen sind. Die Verbindungslinie der beiden Körnerspitzen y liegt genau im Schnittpunkt der mittleren Achse der Achsel und der mittleren Achse der Drehachse h. Zwischen den beiden Klemmschrau- - bean je kann ein Lineal ζ eingespannt werden, das mit einem so einseitig angeordneten Lagerauge z1 versehen ist, daß die obere Kante des Lineals durch die Verbindungslinie' der Spitzen y der Klemmschrauben χ hindurchgeht.Für die Einstellung der Kopiermaschinewerden nach Maßgabe der gewünschten Größenverhältnisse der zu bearbeitenden Werkstücke die Abstände der Werkzeugträ ger/ von dem Schnittpunkt der beiden Ge lenkachseni? und h berechnet. Darauf werden die Träger i durch Verschieben und Feststellen auf der Drehachse h in dem erforderliehen Abstande festgestellt, wobei der Schnittpunkt der beiden Drehachsen ganz genau feststellbar ist, da er in der Verbindungslinie der Spitzen y der Klemmschrauben λ: liegt. Nach dem Einspannen des Tasters k wird das Linealz mit seinem Augez1 so zwischen die Spitzen); der Klemmschrauben λ: eingespannt, daß seine obere Kante in der Verlängerung die Verbindungslinien zwischen den Spitzen y schneidet. Das Lineal ζ wird dann an die Spitze des Tasters k gelegt, wie dies in Abb. 1 mit gestrichelten Linien dargestellt ist, und die Bohrer I werden bis auf das Lineal ζ heruntergelassen und darauf festgestellt. Taster und Bohrer stehen dann in dem richtigen gegenseitigen Höhenverhältnis. Die Fußstücke ο mit den darauf stehenden Böcken q werden nun auf der schrägen Führungsbahn η längsverschoben, bis ihre senkrechten Mittelebenen in gleicher Flucht mit dem Taster k bzw. den4-5 Bohrern I liegen. Die in die Böcke q einzuspannenden Werkstücke, z. B. Statuen, haben dann schon das gegenseitige Höhenverhältnis, das sie in Hinblick auf die verschiedenen Höhen des Tasters k und der Bohrer I haben müssen, um scharfe Vergrößerungen zu erhalten. Die Fußstücke ο werden dann auf der schrägen Führungsbahn // dadurch festgestellt, daß der Hebels des Exzenterverschlusses umgelegt wird. Dadurch werden die Klauen ti gegen die Flansche n1 der Führungsbahn η so fest angepreßt, daß die Fußstücke ο unverrückbar mit dem Bett der Maschine verbunden sind. Liegen dabei die Mitten der Werkstücke nicht in gleicher Flucht zueinander, so werden die Böcke q auf den Füh- rungsschienenρ quer zur Führungsbahn« entsprechend verschoben. Die Feststellung der Böcke q auf den Führungsschienen ρ erfolgt durch Umlegen des Handhebels s1, wodurch die Klauen u1 gegen die Flansche^1 der Führungsschienen ρ fest angedrückt werden.Die Bedienung der Kopiermaschine ist demnach dadurch sehr vereinfacht, daß lediglich die Fußstücke 0 auf der schrägen Führungsbahn« verschoben und festgestellt zu werden brauchen, wobei sowohl zur Feststellung dieser Fußstücke als auch der Böcke q lediglich ein Handhebel umgelegt zu werden braucht. Die Genauigkeit der Vergrößerung ist dabei dadurch gesichert, daß die Fußstücke ο mit breiten Auflagerflächen auf der schrägen Führungsbahn ti unmittelbar aufliegen können, so daß ein Schwanken der Werkstücke bei der Bearbeitung durch die Bohrer/ ausgeschlossen ist. Auch ist die Genauigkeit dadurch erhöht, daß der Schnittpunkt der beiden Gelenkachsen d und h genau feststellbar ist. Ferner sind die Fußstücke ο und die Böcke q leicht zugängig, da die wagerechte Gelenkachse h keiner Unterlage an ihrem freien Ende bedarf, vielmehr an dem frei tragenden Träger / mittels der Hängelager g so aufgehängt ist, daß sie sich nicht durchbiegen kann. Auch die Einspannung des Lineals ζ geht schnell vor sich, da es nur zwischen die Klemmschrauben χ eingespannt zu werden braucht, die am unteren Ende der senkrechten Gelenkachse d nach außen völlig freiliegen.Ρλ τ ι; ν τ α ν s i> r ü c η κ :ι. Kopiermaschine mit um zwei sich kreuzende Gelenkachsen drehbaren Trägern für den Taster und die Werkzeuge, dadurch gekennzeichnet, daß das Lineal (z) zum Einstellen der Werkzeuge (I) nach dem Taster (k) im Schnittpunkt der beiden Gelenkachsen (d, Ii) drehbar und abnehmbar gelagert ist.
- 2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die wagerechte Gelenkachse (k) an einem frei tragenden Träger (/) befestigt ist, der am Maschinengestell (ff, b) um die senkrechte Gelenk achse (d) schwenkbar ist.
- 3. Maschine nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß am unteren Ende der senkrechten Gelenkachse (d) ein gabelförmiger Träger (w) angebracht ist, in den das Lineal (z) zwischen zwei Klemmschrauben (x) eingespannt wird.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW68638D DE452113C (de) | Kopiermaschine mit um zwei sich kreuzende Gelenkachsen drehbaren Traegern fuer den Taster und die Werkzeuge |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW68638D DE452113C (de) | Kopiermaschine mit um zwei sich kreuzende Gelenkachsen drehbaren Traegern fuer den Taster und die Werkzeuge |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE452113C true DE452113C (de) | 1927-11-05 |
Family
ID=7608147
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEW68638D Expired DE452113C (de) | Kopiermaschine mit um zwei sich kreuzende Gelenkachsen drehbaren Traegern fuer den Taster und die Werkzeuge |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE452113C (de) |
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0
- DE DEW68638D patent/DE452113C/de not_active Expired
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