DE452935C - Anordnung zur Verminderung der Verluste in Hochfrequenzerzeugern - Google Patents

Anordnung zur Verminderung der Verluste in Hochfrequenzerzeugern

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DE452935C
DE452935C DEG53359D DEG0053359D DE452935C DE 452935 C DE452935 C DE 452935C DE G53359 D DEG53359 D DE G53359D DE G0053359 D DEG0053359 D DE G0053359D DE 452935 C DE452935 C DE 452935C
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Germany
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voltage
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DEG53359D
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Inventor
Mendel Osnos
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Telefunken AG
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Telefunken AG
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    • H—ELECTRICITY
    • H03—ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03H—IMPEDANCE NETWORKS, e.g. RESONANT CIRCUITS; RESONATORS
    • H03H2/00—Networks using elements or techniques not provided for in groups H03H3/00 - H03H21/00
    • H03H2/005—Coupling circuits between transmission lines or antennas and transmitters, receivers or amplifiers

Landscapes

  • Electrical Discharge Machining, Electrochemical Machining, And Combined Machining (AREA)

Description

  • Anordnung zur Verminderung der Verluste in Hochfrequenzerzeugern. Vorliegende Erfindung bezweckt, die Verluste in Hochfrequenzmaschinen bzw. Transformatoren zu verringern.
  • Zur Erläuterung des Erfindungsgedankens ist in Abb. r schematisch eine Hochfrequenzanlage in der einfachsten Weise dargestellt. In der Abbildung bedeuten: M die Hochfrequenzmaschine oder im allgemeinen die Hochfrequenzquelle (Frequenzwandler, Transformator usw. ), A die - Antenne, La deren Verlängerungsspule (Selbstinduktion) und E die Erdung. Um stabile Verhältnisse zu bekommen, muß bekanntlich die Eigenfrequenz des Antennenkreises, bestehend aus Maschine bzw. Elektrizitätsquelle, Verlängerung und Antenne, etwas größer als die Frequenz des Wechselstromes sein, d. h. die Antenne müß auf dem aufsteigenden Ast der bekannten Resonanzkurve arbeiten (Punkt P der Abb. z).
  • In diesem Falle liefert aber die Maschine einen Strom, der ihrer inneren EMK in der Phase voreilt. Dieses verursacht eine wesentliche Steigerung der Klemmenspannung über den Wert der EMK, wodurch nicht nur eine größere Isolation benötigt wird, sondern auch große Eisenverluste entstehen und als deren Folge eine große Erwärmung stattfindet. Andererseits wird die Leistung der Maschine durch den benötigten größeren Raum für die Isolation verkleinert. Nach der Erfindung werden alle diese Nachteile dadurch vermieden, daß parallel zur Maschine eine gegebenenfalls einstellbare Selbstinduktion L, geschaltet wird (s. Abb.3), die dem Antennenkreis den voreilenden Strom liefert, also die Maschine von diesem Strom ganz oder teilweise entlastet, und zwar in solchem Maße, daß die Klemmenspannung der Maschine bei der Belastung nicht oder nicht wesentlich über ihre innere Spannung bzw. die Leerlaufspannung hinausgehen kann. Man kann zweckmäßigerweise die Größe von L, so wählen, daß die Klemmenspannung der Maschine gleich oder nahezu gleich ist ihrer inneren EMK, d. h. ihrer Leerlaufspannung (bei der gleichen Gleichstromerregung). Statt L, direkt parallel zur Maschine zu legen, kann man sie natürlich auch indirekt mit der Maschine kapazitiv oder induktiv (vermittels Transformatoren) koppeln.
  • Es ist bereits eine Anordnung bekannt, bei der die Verlängerungsspule statt in Reihe parallel zur Antenne gelegt wird. Diese Anordnung verfolgt den Zweck, zur direkten Speisung der Antenne eine Hochspannungsmaschine (d. h. deren Spannung nahe an der Antennenspannung liegt) verwenden zu können. Bei dieser Anordnung ist die Bemessung der Parallelinduktion (Verlängerungsspule ) so getroffen, daß der Maschinenstrom in Phase mit der inneren EMK der Maschine ist. Bei dieser Bemessung steigt die Klemmenspannung mit der Belastung beträchtlich über den Leerlaufswert.
  • Demgegenüber wird nach der vorliegenden Erfindung die Parallelselbstinduktion so bemessen bzw. eingestellt, daß die Spannung bei der Belastung gegenüber der Leerlaufspannung nicht oder nicht wesentlich ansteigt; dies ist aber nur dann möglich, wenn die Parallelselbstinduktion gegenüber der bekannten Anordnung so verkleinert ist, daß der Maschinenstrom der inneren EMK nacheilt.
  • Das wird im nachstehenden an Hand der Vektordiagramme (Abb.4 bis 6) näher erklärt.
  • Abb.4 stellt ein Spannungsdiagramm bei Voreilung des Maschinenstromes gegenüber der inneren Spannung dar. Hier bedeuten e - 0A die in der Armatur durch das Magnetfeld induzierte innere Spannung und i den etwa um einen Zeitwinkel cp voreilenden Strom (effektiver -Wert). Dieser Strom erzeugt in der Armatur infolge ihrer Reaktanz eine dem Strom um 9o° nacheilende S@elbstinduktionsspannung (induktiver Spannungsabfall) AB=!. L," w (L," ist der Selbstindnktionskoeffizient der Maschine und w die Kreisfrequenz), die also mit der inneren Spannung ei einen stumpfen Winkel (go+cp) bildet. Die innere Spannung 0A und der induktive Spannungsabfall summieren sich vektoriell zu einer Klemmenspannung ek = OB, die, da sie dem stumpfen Winkel des Dreiecks O-A-B gegenüberliegt, größer ist als die Seite 0A. Der induktive Spannungsabfall bedingt also in diesem Fall eine bedeutende Erhöhung der Klemmenspannung gegenüber der inneren Spannung bzw. der Leerlaufspannung.
  • Diese unerwünschte Spannungserhöhung besteht immer, wie klein auch der Voreilungswinkel cp sein mag.
  • Auch im Falle, daß der Strom i nicht mehr voreilend, sondern wie bei der bekannten Anordnung phasengleich mit der inneren Spannung e ist, erhält man eine bedeutende Klemmenspannungserhöhung bei der Belastung, wie dies die Abb.5 zeigt; der zu dem Stromvektor senkrechte Vektor AB des induktiven Spannungsabfalles ist jetzt auch senkrecht zu dem Vektor e der inneren Spannung; folglich ist die Klemmenspannung ek als Hypotenuse größer als die Kathete 0A = ei.
  • Wie groß die Spannungserhöhung in diesem Falle sein kann, zeigt am besten ein Zahlenbeispiel aus der Praxis: ein Hochfrequenzgenerator für 500 Volt Leerlaufspannung und io ooo Perioden pro Sekunde besitzt eine Selbstinduktion von 1,75.1a-4 Henry, also bei der oben angegebenen Frequenz eine Induktanz von w L"L = 2 7r it L"= = 2 r # 10000 # 1,75 -10 @ = 1.1 Ohm. Der normale Belastungsstrom beträgt etwa 4o Amp. Der induktive Spannungsabfall i (wL"), d. h. die Kathete AB in Abb. 5, ist also gleich 40 # i i = 440 Volt und die Klemmenspannung (Hypotenuse) gleich gegenüber der Leerlaufspannung von nur 500 Volt.
  • Diese unerwünschte Spannungserhöhung bekämpft eben die vorliegende Erfindung; soll die Parallelinduktanz so eingestellt werden, daß die Klemmenspannung der Maschine bei voller Belastung gleich oder nahezu gleich ist ihrer inneren EMK (bzw. ihrer Leerlaufspannung), so ist dies, wie aus den obigen Betrachtungen ohne weiteres einleuchtet, nur dann möglich, wenn der Maschinenstrom der Spannung ei nacheilt, wie dies Abb.6 zeigt; eilt nämlich der Maschinenstrom. i der inneren Spannung um cp° nach, so bildet dann der Vektor AB des induktiven Spannungsabfalles einen spitzen Winkel (-go - cp) mit der inneren Spannung 0A, so daß die Klemmenspannung OB jetzt in gewünschten Grenzen gehalten werden kann.
  • Will man insbesondere die Klemmenspannung gleich der inneren Spannung erhalten, so wählt man den Nacheilungswinkel cp, so daß das Dreieck A-O-B ein gleichschenkliges ist, mit der Basis A-B und gleichen Schenkeln O- A und 0-B; dazu ist es notwendig und hinreichend, daß der zur Basis A-B senkrechte Stromvektor i den Winkel A-O-B halbiert; es muß also cp in diesem Falle so gewählt werden, daß der Maschinenstrom der inneren Spannung um so viel nacheilt, um wieviel er der Klemmenspannung voreilt, und der Nacheilungswinkel cp bestimmt sich in diesem Falle aus Abb. 6 wie folgt: Bei den Verhältnissen des obigen Zahlenbeispieles wäre der Nacheilungswinkel wie folgt: 25,2° cos cp - 0,9-Aus obigen Ausführungen ist es ersichtlich, daß, während bei der bekannten Anordnung der ganze Kreis (die Selbstinduktion der Maschine einbegriffen) so abgestimmt ist, daß man eine Resonanz hat, nach der vorliegenden Erfindung die Parallelselbstinduktion kleiner bemessen wird, so daß die Eigenfrequenz des ganzen Kreises kleiner und die Eigenfrequenz des Antennenzweiges -größer ist als die Frequenz des Wechselstromes.
  • Die richtige Einstellung der Parallelinduktanz ist leicht zu treffen; man ändert das Variometer L", bis das Voltmeter bei der vollen Belastung die gewünschte Klemmenspannung hat.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Anordnung zur Verminderung. der Verluste in Hochfrequenzerzeugern, bei welcher der Verbraucher bzw. die Antenne auf dem aufsteigenden Ast der Resonanzkurve arbeitet, dadurch gekennzeichnet, daß parallel zur Energiequelle eine derart bemessene Selbstinduktion geschaltet ist, daß der Strom der inneren EMK der Energiequelle in der Phase nacheilt zum Zwecke, daß die Klemmenspannung bei der Last gegenüber der Leerlaufspannung nicht oder nicht wesentlich ansteigen kann. a. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die parallele Selbstinduktion so gewählt ist, daß die Klemmenspannung bei der Belastung gleich oder nahezu gleich der Leerlaufspannung bei gleicher Gleichstromerregung ist.
DEG53359D 1921-03-12 1921-03-12 Anordnung zur Verminderung der Verluste in Hochfrequenzerzeugern Expired DE452935C (de)

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