DE453381C - Loesbare Befestigung von Wandplatten an Saeulen bei Behaeltern fuer Wirtschaftsduenger, Gruenfutter, staedtische Abfallstoffe und aehnlichem vergaerbaren, organischen Massengut - Google Patents

Loesbare Befestigung von Wandplatten an Saeulen bei Behaeltern fuer Wirtschaftsduenger, Gruenfutter, staedtische Abfallstoffe und aehnlichem vergaerbaren, organischen Massengut

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DE453381C
DE453381C DEG68308D DEG0068308D DE453381C DE 453381 C DE453381 C DE 453381C DE G68308 D DEG68308 D DE G68308D DE G0068308 D DEG0068308 D DE G0068308D DE 453381 C DE453381 C DE 453381C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01CPLANTING; SOWING; FERTILISING
    • A01C3/00Treating manure; Manuring
    • A01C3/02Storage places for manure, e.g. cisterns for liquid manure; Installations for fermenting manure

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Assembled Shelves (AREA)

Description

Behälter mit wegnehmbaren Wandungen sind in letzter Zeit für die pflegliche Behandlung und Aufbewahrung von Wirtschaftsdüngern, Grünfutter, städtischen Abfallstoffen und ähnlichen vergärbaren, organischen Massen in Vorschlag gebracht und eingeführt worden. Sie gestatten, insbesondere wenn sie unterteilt konstruiert sind, eine weitgehende Anpassung an die betriebstechnischen Erfordernisse einer pfleglichen Behandlung solcher organischer Substanz, ermöglichen im Bedarfsfalle eine rasche Entleerung des Behälters und zeichnen sich, infolge der Versetzbarkeit und Wiederverwendbarkeit der einzelnen Wandungen, durch Wohlfeilheit aus.
Die seither bekannten Ausführungsformen solcher Behälter kennzeichnen sich durch Säulen von zumeist rechteckigem Querschnitt, an welche die Wandungen so angelegt und befestigt werden, daß ein Randstreifen ihrer gegen das Innere des Behälters gewendeten Fläche sich an Yorsprünge des Säulenquerschnittes anlegt. Gegen das Ausweichen nach der andern Richtung hin sind die Wandungen entweder dadurch geschützt, daß sie dort ebenfalls an Vorsprüngen des Säulenquerschnittes anliegen (z. B. in Nuten der Säulen eingeschobene Bohlen), oder daß sie sich gegen besondere, an den Säulen angebrachte wegnehmbare oder ausschwenkbare Stützteile lehnen.
Bei den Wandungen, welche den Behälterraum als Außenwandungen begrenzen, bietet die konstruktive Durchführung der Wandplattenbefestigung nach den genannten Gesichtspunkten keine besonderen Schwierigkeiten. Bei jenen Wandungsteilen hingegen, welche als Zwischenwandungen innerhalb des Behälters an verschiedenen Stellen desselben verwendbar sein sollen, ist die konstruktive Durchbildung schwieriger, weil oft der Betrieb eines derartigen Behälters so ist, daß der Druck auf die Zwischenwandungen einmal von der einen und das andere Mal von der andern Seite erfolgt. Zumeist kommt bei solchen Behältern auch noch die Forderung hinzu, daß die an die Säulen angelegte Zwischenwandung einen vollkommen dichten Abschluß des umwandeten und in Benutzung genommenen Behälterteiles bewirken muß, und daß diese Zwischenwandung bei gefülltem Behälter in Teilen, und zwar unten beginnend und nach oben fortschreitend, weggenommen werden muß. In Nuten der Säulen eingeschobene Bohlen können diesen Forderungen nicht genügen, weil sie nur nach oben aus der Nut herausgeschoben werden können und deshalb z. B. die Entfernung des untersten Wandungsteiles voraussetzt, daß auch die
darüber befindlichen Wandungsteile vorher herausgeschoben werden. Überdies ist ein Herausschieben solcher Bohlen aus den Nuten der Säulen wegen des Seitendrucbes des Stapelgutes auf diese Bohlen in der Regel nicht möglich.
Will man dieser Schwierigkeit dadurch begegnen, daß man die Zwischenwandung nach der einen Richtung an feste Vorsprünge (Anschlagleisten) der Säulen anlegt und die Sicherung gegen das Ausweichen der Zwischenwandung nach der anderen Richtung hin durch wegnehmbare oder ausschwenkbare Stützeinrichtungen vornimmt, so ist wohl ein X5 Abnehmen einzelner Teile der Zwischenwandung in wagerechter Richtung möglich; jedoch nur nach der Seite hin, wo die Stützung der Wandplatten durch besondere Stützteile erfolgt, welche nach Bedarf abgenommen werden oder ausweichen können. Nach der andern Richtung liegen die Wandplatten an den festen Vorsprüngen der Säulen (Anschlagleisten) an und können nach dieser Richtung hin nicht fortgezogen werden. »5 In der Praxis hat dies dazu geführt, daß die genannten Anschlagleisten wegnehmbar gemacht wurden und deshalb je nach Bedarf an verschiedenen Stellen der Säulen befestigt werden mußten. Dieses Verfahren ist aber umständlich und hat überdies bei nicht sehr sorgsamer Handhabung ein schnelles Zugrundegehen der Anschlagleisten (welche zumeist aus Holz bestehen) zur Folge.
Die vorliegende Erfindung vermeidet die vorstehend angeführten Nachteile dadurch, daß die Wandplatten nicht mit Randstreifen ihrer mit dem Stapelgut in Berührung stehenden großen Flächen an die Säulen angelegt werden, sondern daß die Wandplatten mit eigens geschaffenen, schräg zu ihrer Hauptausdehnung liegenden Flächen an die im spitzen oder stampfen Winkel zur Wandungsfläche orientierten Seitenflächen der Säulen angelegt werden.
Die Abb. 1 bis 12 zeigen Ausführungsbeispiele der Erfindung. In Abb. 1 ist in einem Grundriß die quadratische Säule 1 dargestellt, an welche sich die Außenwandplatten 2 und die Innenwandplatten 3 lehnen. Durch die Innenwandplatten 3 ist der in der Nähe der Säule liegende Behälterraum in die Zellen I und II unterteilt. Sowohl die Außenwandplatten 2 als auch die Innenwandplatten 3 besitzen Querleisten 4.
Der Säulenquerschnitt weist zwei aufeinander senkrechte Bohrungen auf, in welche Steckbolzen S hineingesteckt werden können. Mit Hilfe dieser Steckbolzen 5 und der fünfeckigen Querschnitt aufweisenden Keile 6 werden die Wandplatten 2 und 3 an die Säule angedrückt. Hierbei dienen die Leisten 4 der Wandplatten zusammen mit den benachbarten Flächenteilen der Wandplatten selbst als Klemmflächen für die Keile. In der Abb. 1 ist die Zelle I gefüllt und die Zelle II leer. Dementsprechend ergibt sich ein Seitendruck des Stapelgutes auf die Innenwandplatten 3 in der Pfeilrichtung.
Die Abb. 2 stellt den gleichen Schnitt des Behälters in der Umgebung der Säule 1 dar, jedoch mit dem Unterschied, daß nunmehr die Zelle I leer und die Zelle II gefüllt ist. Darum ergibt sich ein entgegengesetzter Druck auf die Zwischenwand 3, und darum ist diese zweckmäßig von der andern Richtung her an die Säule angelehnt.
In den Abb. 3 und 4 sind dieselben Situationen dargestellt, mit dem Unterschied, daß die Säule nicht quadratisch ist, sondern sechseckigen Querschnitt aufweist. Demzufolge sind die beiden Stellungen der Zwischenwand 3 um ein größeres Maß (nämlich um die Seitenlänge des Querschnittsechseckes) voneinander entfernt. Dies kann zur Bildung eines Isolierungshohlraumes ausgenutzt werden, wie Abb. 5 zeigt.
In der Abb. 6 ist die Umgebung einer Säule 7 dargestellt, welche sich im Innern des Behälters befindet. Drei Seitenflächen der quadratischen Säule stoßen an gefüllte Zellen, die vierte Seitenfläche jedoch an eine leere Zelle. Zur Abgrenzung der leeren Zelle gegenüber den benachbarten gefüllten dienen wiederum Zwischenwände 3, deren an die Säule stoßende Stirnflächen nunmehr an der gleichen Seitenfläche der Säule anliegen. Die Befestigung der Zwischenwände an den Säulen erfolgt, wie früher, mittels Steckbolzen 5 und Keilen 6, j edoch ist entsprechend der in Abb. 6 dargestellten Situation nur ein Steckbolzen vorhanden, gegen den sich die beiden Keile 6 stützen.
Erforderlichenfalls kann der Steckbolzen 5 auch wegbleiben, so daß sich die Keile 6 gegeneinander abstützen. In Abb. 7 ist eine solche Anordnung wiedergegeben; sie wird insbesondere dann nötig sein, wenn die Steckbolzen 5 nicht gerade sind, wie in den Abb. 1 bis 6, sondern gekröpft, wie in Abb. 8.
In Abb. 8 ist die Befestigung einer Wandplatte 8 dargestellt, deren Dicke im Verhältnis zum Querschnitt der Säule wesentlich größer ist als in den Abb. 1 bis 7. Eine Befestigung mit geraden Bolzen kommt hier nicht in Betracht, weil die Verwendung eines solchen eine genügende Querschnittausbildung des Keiles nicht zulassen würde. Infolgedessen ist der Steckbolzen 9 gekröpft, wodurch dem Keil 10 ausreichende Dimensionen gegeben werden können. Mit Hilfe der An-Ordnung der gekröpften Steckbolzen wird auch die Sicherheit für richtige Stellung so-
wohl des Keils (Anliegen des freien Steckbolzensehenkels in halber Höhe des Keils) als auch des Steckbolzens (genügende Eintauchtiefe des schrägen Steckbolzenschenkels) erreicht, und zwar dadurch, daß hierfür eine ganz bestimmte gegenseitige Lage erforderlich ist, weiche zwangläufig erst dann eintritt, wenn der Steckbolzen gerade so weit eingeschoben wird, daß der mit der einen Seitenfläche an der Querleiste 4 anliegende Keil auf seiner andern Seitenfläche vom Mittelteil des Steckbolzens berührt wird. Bei Verwendung gerader Steckbolzen ist hingegen das Ansetzen der Keile auch dann möglich, wenn die Steckbolzen unachtsamerweise nicht genügend tief in die Säulenlöcher eingeschoben wurden.
Um jeden Spielraum in dieser Beziehung
gründlich auszumerzen, kann man die Keile auch so ausbilden, daß eine Verjüngung (Anzug) nach zwei aufeinander senkrecht stehenden Achsen (also doppelt) besteht.
Das schräge Abschneiden der Wandplatten, das bei minderer Qualität des Holzes schwer sauber durchzuführen ist, kann vermieden werden, wenn man nach Abb. 9 die erforderliche Schrägfläche durch Befestigen einer entsprechend geformten Leiste 11 auf der normal abgeschnittenen Wandplatte 12 schafft. Eine solche Anordnung gestattet auch, für die Leiste 11 ein besonders widerstandsfähiges Material zu wählen, um der Abnutzung der Wandplattenränder beim Anlehnen an die oft rauhen Seitenflächen der Säulen entgegenzuwirken.
In Abb. io ist schließlich zum besseren Verständnis eine perspektivische Darstellung der in Abb. 8 im Querschnitt gezeigten Konstruktion der Säule, Wandplatten, Keile und Bolzen für den Fall wiedergegeben, daß der Steckbolzen in der Höhe der Trennungsfläche zwischen zwei Wandplatten angebracht ist, also jeder Keil zwei Wandplatten gleichzeitig stützt. Es kann aber auch die Anordnung so getroffen werden, daß der Steckbolzen auf der Höhe der wagerechten Mittellinie der Platte liegt (Abb. 11), oder es kann, zweckmäßig bei sehr starken Seitendrücken des Stapels, nach Abb. 12 jede Wandplatte durch zwei Keilbolzengarnituren abgestützt werden.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Lösbare Befestigung von Wandplatten an Säulen bei Behältern für Wirtschaftsdünger, Grünfutter, städtische Abfall- stoffe und ähnlichem vergärbaren, organischen Massengut, dadurch gekennzeichnet, daß die Wandplatten mit schräg zu ihrer Hauptausdehnung liegenden Flächen an den spitz- oder stumpf-, aber nicht rechtwinklig zur Wandungsfiäche orientierten Seitenflächen der Säulen anliegen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DEG68308D 1926-09-30 1926-09-30 Loesbare Befestigung von Wandplatten an Saeulen bei Behaeltern fuer Wirtschaftsduenger, Gruenfutter, staedtische Abfallstoffe und aehnlichem vergaerbaren, organischen Massengut Expired DE453381C (de)

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DE (1) DE453381C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2547347A (en) * 1945-09-28 1951-04-03 Clarence A Stoldt Attachment of preformed blocks to wall studs
US2724151A (en) * 1950-11-22 1955-11-22 Emmet G Stack Grain bins and the like

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2547347A (en) * 1945-09-28 1951-04-03 Clarence A Stoldt Attachment of preformed blocks to wall studs
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