DE45432C - Ausziehtisch - Google Patents
AusziehtischInfo
- Publication number
- DE45432C DE45432C DENDAT45432D DE45432DA DE45432C DE 45432 C DE45432 C DE 45432C DE NDAT45432 D DENDAT45432 D DE NDAT45432D DE 45432D A DE45432D A DE 45432DA DE 45432 C DE45432 C DE 45432C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- drawers
- parts
- pushed
- drawer
- extending table
- Prior art date
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- Expired - Lifetime
Links
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47B—TABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
- A47B1/00—Extensible tables
- A47B1/04—Extensible tables with supplementary leaves or drop leaves arranged at the periphery
- A47B1/05—Extensible tables with supplementary leaves or drop leaves arranged at the periphery the leaves being extensible by drawing-out
Landscapes
- Drawers Of Furniture (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
Vorliegende Neuerung bezweckt, einen Tisch
zu schaffen, bei welchem in jeder Stellung die Schubladen benutzt werden können und aufserdem
eine sehr grofse Verlängerung der Tischplatte möglich ist.
Fig. ι zeigt eine Oberansicht desselben, Fig. 2 einen Längenschnitt nach A-B, Fig. 3 einen
Querschnitt nach C-D in normaler Stellung bei eingeschobenen Hülfsplatten.
In einfacher Stellung besteht die Tischplatte aus zwei Theilen, nämlich α und b, welche in
ihrer normalen Stellung durch Haken bezw. Oesen u. dergl. sich gegenseitig festhalten und
welche, in Coulissen c geführt, herausgezogen werden können. Die beiden Platten α und b
tragen die Schubladen d, welche in Leisten e,
Fig. 2, laufen. Werden erstere aus einander gezogen, so gelangen sie in die Stellung von
Fig. ι. Es handelt sich nun darum, den leeren Raum zwischen α und b auszufüllen, d. h. die
Tischplatte zu vervollständigen.
Zu diesem Zweck werden die seitlich links und rechts unter der Zarge eingeschobenen
Hülfstheile/und g, Fig. 3, herausgezogen und zwischen die beiden Theile α und b eingeschoben.
Der Hülfstheil f trägt in scharnierartiger Verbindung die Platte/1; dieselbe ist
umklappbar, und zwar deshalb, weil die Breite der Tischplatte gröfser ist als die äufsere
Zargenentfernung.
Soll nun der Tisch noch einmal verlängert werden, so werden die Schubladen herausgezogen
und auf dieselben die Plattentheile h und ι gelegt, welche auf ihrer unteren Seite
Winkel n> tragen zum Einstecken in die Kanten von α bezw. b, welche Winkel den
Schubladen als Führung dienen. In dieser Stellung werden die Platten h und i auch noch
mit dem Schlofsriegel der Schublade, der in diesem Fall gesperrt werden mufs, festgehalten,
da sie sonst herunterfallen würden. Sie bedürfen ferner am äufseren Tischtheile noch
einer Stütze, und sind zu dem Zweck an der Schubladenzarge Oesen / angebracht, in welche
die Haken der Stützen m eingesteckt werden. Fig. 4 und 5 zeigen die Einsteckvorrichtung im
Detail, und besteht dieselbe darin, dafs die Haken η vorn Ansätze /' erhalten, welche den
Aussparungen ml der Oesen entsprechen, und zwar derart, dafs die Stützen in horizontaler
Lage eingeführt und dann um 90 ° gedreht werden, so dafs sie nun auf dem Boden aufstehen
und gegen Herausfallen gesichert sind. Selbstredend kann die Fixirung auch auf andere
entsprechende Weise erfolgen. Damit die heruntergeklappten Stützen in dieser Stellung
fixirt bleiben und daher ein Verschieben derselben unmöglich ist, giebt man ihnen durch
Vorschieben eines Riegels oder dergleichen den entsprechenden Halt.
Bei Nichtbenutzung werden die Plattentheile h und i in der aus Fig. 3 ersichtlichen Weise
auf die eingeschobenen Hülfsplatten f und g aufgelegt, und zwar erhalten die letzteren den
Ansätzen n> entsprechende Aussparungen n1,
Fig. ι, in welche beim Einlegen die Ansätze zu liegen kommen, damit dieselben dem Einschieben
der Schubladen nicht hinderlich sind. An der Schublade können natürlich Schlösser
oder sonstige Sperrvorrichtungen angebracht sein.
Um bei eingeschobenem Tisch das Herausfallen der Schubladen zu verhindern, dient die
aus Fig. 6- und 7 (Detail) ersichtliche Vorrichtung. Die Schublade erhält oben in ihrer
hinteren Wand eine Nuth o, welche ein Durchgleiten der um px drehbaren, rechteckigen
Leiste ρ ihrer Länge nach gestattet. Um das Durchgleiten zu verhindern, also ein Herausziehen
der Schublade aus der Stellung von Fig. 2 oder ein gänzliches Herausziehen bei zusammengeschobenem Tisch unmöglich zu
machen, wird die Leiste einfach in die Stellung von Fig. 7 gedreht, steht also an der
hinteren Wand der Schublade an.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Ein Ausziehtisch, dadurch gekennzeichnet, dafs in den beim Auseinanderziehen der mit Schubladen d versehenen Theile α und b gebildeten Raum die für gewöhnlich unter der Zarge seitlich eingeschobene getheilte Hülfsplatte f und g eingeschoben wird, und bei welchem eine weitere Verlängerung dadurch ermöglicht wird, dafs die für gewöhnlich in der aus Fig. 3 ersichtlichen Lage untergebrachten Plattentheile h und i auf die herausgezogenen Schubladen d aufgelegt, mit den Ansätzen w und dem Schubladenriegel in dieser Stellung festgehalten und mittelst der leicht lösbar zu verbindenden Stützen m gestützt werden.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE45432C true DE45432C (de) |
Family
ID=320604
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT45432D Expired - Lifetime DE45432C (de) | Ausziehtisch |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE45432C (de) |
-
0
- DE DENDAT45432D patent/DE45432C/de not_active Expired - Lifetime
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