DE45436C - Aufschneidbare Weichenstell- und Verschlufs-Vorrichtung - Google Patents

Aufschneidbare Weichenstell- und Verschlufs-Vorrichtung

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DE45436C
DE45436C DENDAT45436D DE45436DA DE45436C DE 45436 C DE45436 C DE 45436C DE NDAT45436 D DENDAT45436 D DE NDAT45436D DE 45436D A DE45436D A DE 45436DA DE 45436 C DE45436 C DE 45436C
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DE
Germany
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cut
locking device
open switch
switch setting
rods
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT45436D
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English (en)
Original Assignee
H. BÜSSING in Braunschweig
Publication of DE45436C publication Critical patent/DE45436C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L5/00Local operating mechanisms for points or track-mounted scotch-blocks; Visible or audible signals; Local operating mechanisms for visible or audible signals

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Railway Tracks (AREA)
  • Train Traffic Observation, Control, And Security (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
. KLASSE 20: Eisenbahnbetrieb.
In den Fig. 1 bis 11 sind zwei aufschneidbare Weichenstell- und Verschlufsvorrichtungen dargestellt, die folgendermafsen eingerichtet sind:
Zwei regulirbare Stangen A A1 sind mit einem Ende jede an eine der beiden Weichenzungen beweglich angeschlossen und unter sich durch zwei Scharnierstücke B und C verbunden. Die gabelförmig über einander greifenden Stücke B und C nehmen zwischen sich das vordere Ende des einarmigen Hebels F auf und sind mit diesem und unter sich durch den Bundbolzen G beweglich verbunden, Fig. 2 und 4. An den unteren Theil von G greift das Bewegungsgestänge H an. Hebel F dient zur Führung der Theile von ABC und H und ist in dem Bock K auf Zapfen / gelagert.
Der Gufsbock K ist zwischen den Weichenzungen· fest gelagert und enthält die beiden Stützflächen M und N, gegen welche die vorderen Theile D bezw. E der Stangen A bezw. A1 treten, um den Verschlufs der anliegenden Weichenzungen zu bewirken.
Die Fig. ί bis 6 zeigen eine Lage von / und MN gegen einander, die Fig. 7 bis 11 die andere Lage.
Die Bewegung des Gestänges H wird von den Gelenken B und C aufgenommen und infolge der Führung dieser durch Hebel F auf die Stangen A und A1, wie die in den Fig. 5 und 6 dargestellte Kräftezerlegung zeigt, in den verschiedenen Stadien übertragen.
In Fig. 5 ist die Bewegung der Zungen in der Richtung I durch die Kraft P2 erfolgt, die Zunge liegt an, die Verschlufsfläche desKopfesD correspondirt mit der Stützfläche M, und es wird durch die Weiterwirkung von P die Kraft P1 die Stange A schwenken und den vorderen Kopf D derselben vor die Stützfläche M führen, womit die anliegende Zunge verriegelt ist. In Fig. 6 ist der Entriegelungsvorgang durch die Gestängebewegung in Richtung II dargestellt. Hierbei bewegt eine Kraft P1 die Stange A und zieht den vorderen Kopf D derselben von der Stützfläche M ab; nachdem dieses geschehen, werden die Zungen durch die Kräfte P2 weiter bewegt.
In beiden Fällen, sowohl beim Verriegeln wie beim Entriegeln der anliegenden Zungen, wird die abstehende um ein entsprechendes Stück mitbewegt; diese Bewegung wird beim Aufschneiden der Weiche nutzbar für das Entriegeln der anliegenden Zunge. Wird z. B. die Weiche in der Lage Fig. 2 aufgefahren, so wird die dadurch zuerst entstehende Bewegung der abstehenden Zunge in Richtung II durch die Stange A1 auf die Gelenke B und C sowie auf Stange A übertragen, wobei dieselbe Wirkung, wie in Fig. 6 dargestellt, erzielt wird.
Die an dem Bock K befestigte Leiste O hat den Zweck, in Berührung mit den auf den Bolzen L nach oben angebrachten Röllchen Q. Q die vorderen Theile D und E der Stange A A1 auf der am Bock K zwischen den Stützflächen M und N befindlichen Gleitfläche zu führen, um eine constante Winkelstellung zwischen den Gelenken B C und den Stangen A A1 bei Beginn der Verriegelungsbewegung zu erhalten.
Die in den Fig. 7 bis 11 dargestellte Construction ist in ihrer Wirkungsweise wie in den einzelnen Theilen im wesentlichen derselben
Art wie die vorstehend beschriebene, und sind dementsprechend auch die einzelnen Theile mit denselben Buchstaben bezeichnet.
Abweichend davon ist die Anordnung des Drehpunktes vom Hebel F auf der entgegengesetzten Seite der Stangen A A1 , Fig. 7 und 8; aufserdem sind an Stelle der Führungsleiste O und der Röllchen Q. Anschläge R an den Köpfen D und E der Stangen A A1 angebracht, die mit den an B und C sitzenden rechteckigen Flächen S in Berührung treten, Fig. 8, um den Stangen A die constante Winkelstellung in den betreffenden Stadien zu verleihen.
Aufser der hierdurch eventuell bedingten constructiven Vereinfachung der Vorrichtung ist durch die Anordnung des Drehpunktes vom Hebel F zu den Stangen ^yI1 noch erreicht, dafs die Kraft P1, Fig. 10, auf dem Verriegelungswege nicht Null wird, wie solches bei der Construction Fig. 1 bis 6 der Fall ist, wenn die Mittellinien von F und B zusammenfallen, Fig. 2.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    An Weichenstellvorrichtungen die Verbindung des mittels Hebels F geführten Gestängeendes H mit den abgeflachten Enden der Schubstangen A A1 , welche mit den Stützflächen M N in Wechselwirkung stehen, durch die Gelenkstücke B C, zum Zweck, die Weichenzungen zu bewegen und zu verriegeln, sowie ein Entriegeln beim Auffahren zu ermöglichen.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DENDAT45436D Aufschneidbare Weichenstell- und Verschlufs-Vorrichtung Expired - Lifetime DE45436C (de)

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