DE454702C - Antriebsvorrichtung fuer ein Giesswerk zur Herstellung von Stereotypplatten - Google Patents

Antriebsvorrichtung fuer ein Giesswerk zur Herstellung von Stereotypplatten

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DE454702C
DE454702C DEM93579D DEM0093579D DE454702C DE 454702 C DE454702 C DE 454702C DE M93579 D DEM93579 D DE M93579D DE M0093579 D DEM0093579 D DE M0093579D DE 454702 C DE454702 C DE 454702C
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DE
Germany
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casting mold
segment
drive device
toothed
shaft
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DEM93579D
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English (en)
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WINKLER MASCHF
Fallert and Co AG
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WINKLER MASCHF
Fallert and Co AG
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Classifications

    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41D—APPARATUS FOR THE MECHANICAL REPRODUCTION OF PRINTING SURFACES FOR STEREOTYPE PRINTING; SHAPING ELASTIC OR DEFORMABLE MATERIAL TO FORM PRINTING SURFACES
    • B41D3/00—Casting stereotype plates; Machines, moulds, or devices therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Dental Prosthetics (AREA)

Description

  • Antriebsvorrichtung für ein Gießwerk zur Herstellung von Stereotypplatten. Die Erfindung betrifft eine Antriebsvorrichtung für ein Gießwerk zur Herstellung von Stereotypplatten, bei dem die Gießform zum Guß unmittelbar an die Ausflußöffnung des Schmelztiegels angeschlossen wird. Das Kennzeichen dieses Antriebes besteht darin, daß er das Schließen der Gießform sowie deren Anfahren an den Schmelzkessel schneller bewirkt als deren Öffnen und Abfahren.
  • Der hierdurch erzielte Vorteil besteht in einer besseren Einteilung der für den Guß jeder Platte erforderlichen Zeit. Bei ständig gleichmäßiger Bewegung der genannten Teile muß man Rücksicht darauf nehmen, daß ein zu schnelles Öffnen der Form für die mechanische Trennung der Matrize von der neu gegossenen Platte Anlaß zu Matrizenrissen gibt und daher eine langsamere Durchführung aller Bewegungen bedingt. Die Erfindung ermöglicht es, diesen Nachteil des Matrizenreißens ohne Verlängerung der Gußzeit zu vermeiden, indem das Öffnen und Abfahren der Gießform langsam und das Schließen und Anfahren derselben schneller stattfinden.
  • Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise schematisch veranschaulicht.
  • Abb. i ist ein senkrechter Schnitt durch den Antrieb und Abb.2 ein wagerechter Schnitt durch den Antrieb.
  • Durch die Kupplung i, 2 wird die Längswelle 3 mit einem in der Zeichnung nicht veranschaulichten Antriebsmotor gekuppelt. Auf der Welle 3 sitzt eine Schnecke 4, die das Schneckenrad 5 dreht. Dieses sitzt zusammen mit dem Zahnrad 6 und der Nockenscheibe 7 lose auf der Querwelle B. Das Rad 6 greift in ein Zahnsegment 9, das auf der Welle io sitzt und die Segmente 1i, z2, 13 und 14 mitdreht. Das größere Segment i i greift in gewissen Winkelstellungen in das Zahnrad 15 und das kleinere Zahnsegment r2 in anderen Winkelstellungen in das Zahnrad 16 ein. Die Zahnräder 15 und 16 sind auf der Querwelle 17 befestigt, die durch ihre Teildrehungen in bekannter Weise das Schließen und Anfahren sowie das Öffnen und Abfahren der Gießform bewirkt. Das Zahnsegment 14 hat zwei einander gegenüberliegende Zahnkränze, die je in entsprechenden Winkelstellungen in das gleiche Zahnrad 18 greifen, das auf der Querwelle 8 befestigt ist. Diese dient in bekannter Weise zur Steuerung der Verbindung zwischen dem Schmelztiegel und der Gießform. In den Winkelstellungen, in denen das Zahnrad 6 gegenüber dem nicht verzahnten Teil des Segmentes 9 steht, wird das Zahnsegment 13 durch das Einzahnrad 7 Zahn für Zahn unter Mitnahme der Zahnsegmente 9, ii, i2 und 14 weitergeschaltet. Die Welle io dient daher als Zeitwelle. Zwischen jeder Schaltung des Zahnsegmentes 13 wird dieses durch eine Klinke 27 gehalten, deren eines Ende in die Zähne des Segmentes 13 greift, während das entgegengesetzte Ende auf dem Umfang des Einzahnrades 7 gleitet, welcher durch einen Ausschnitt an entsprechender Stelle ein Überschnappen der Klinke 27 von dem einen Zahn zu dem anderen Zahn des Zahnsegmentes 13 gestattet.
  • Damit die Welle 8, von der aus die Bewegung des Steuerungsorgans in der Verbindung zwischen dem Schmelztiegel und der Gießform erfolgt, nach Aufhören des Antriebes durch das Zahnsegment 14 und Zahnrad 18 in der richtigen Stellung angehalten bzw. gesichert wird, ist auf der Querwelle 8 eine Sperrscheibe i9 vorgesehen, die derartig mit einer Scheibe 2o auf der Welle io zusammenarbeitet, daß eine Drehung der Welle 8 so lange durch den Umfang der Scheibe 2o verhindert wird, bis durch die Schaltung des Einzahnrades 7 und des Segmentes 13 verzahnte Teile des Segmentes 14 wiederum mit dem Zahnrad i8 in Eingriff gebracht worden sind, in welcher Stellung Ausschnitte 21 und 22 der Scheibe 2o die Drehung der Sperrscheibe i9 gestatten.
  • Eine ähnliche Sperrscheibe 23 ist auf der Querwelle 17 befestigt, die, sobald das Schließen und Anfahren der Gießform an dem Metallauslauf des Schmelztiegels vollzogen ist, durch eine Scheibe 24 auf der Querwelle io an weiterer Drehung gehindert wird. Diese Scheibe a4 besitzt ebenfalls Ausschnitte 25, 26, welche die weitere Drehung der Scheibe 23 und Welle 17 ermöglichen, wenn verzahnte Teile der Zahnsegmente i i und 12 mit den Zahnrädern 15 und 16 wieder in Eingriff gelangen.
  • Die Wirkungsweise des Getriebes ist folgende Durch die Querwelle 17 soll, wie oben bemerkt, die Gießform, die zu Anfang offen und abgefahren ist, zunächst geschlossen und dann an den Metallaustritt des Schmelztiegels angefahren werden, hierauf in dieser Stellung so lange verbleiben, bis eine Platte gegossen Lud abgekühlt ist, wörauf sie durch eine weitere Drehung der Welle 17 von der Auslauföffnung des Schmelztiegels abgefahren ttnd dabei geöffnet werden soll.
  • Die zum Zwecke des Schließens und Anfahrens der Gießform erforderliche halbe Umdrehung der Welle 17 erzielt man durch die Drehung des Zahnrades 6, das in den verzahnten Teil des Zahnsegmentes 9 greift. Die' Drehung des Segmentes 9 wird durch das Zahnsegment i i, dessen verzahnter Teil in diesem Augenblick mit dem Zahnrad 15 in Eingriff steht, auf dieses und die Querwelle 17 übertragen. Die Länge des verzahnten Teiles des Segmentes i i ist so bemessen, daß, wenn das Zahnrad 15 gerade gegenüber dem nichtverzahnten Teil des Zahnsegmentes i i steht, die Welle 17 eine halbe Drehung gemacht hat. Die Halbmesser des Zahnsegmentes i i und des Zahnrades 15 sind so gewählt, daß sich die halbe Umdrehung der Welle 17 und infolgedessen das Schließen der Gießform und deren Heranfahren an den Metallauslauf des Tiegels schnell erfolgt. Die Scheibe 23 steht dann mit ihrem konkaven Teil gegen den Umfang der Scheibe 24 gerichtet und kann sich daher nicht weiterdrehen, so daß die Gießform verriegelt ist.
  • In diesem Augenblick oder etwas vorher kommt der verzahnte Teil des auf der Querwelle io befestigten Segmentes 14 mit dem auf der Querwelle 8 befestigten Zahnrad 18 in Eingriff, so daß dieses und die Querwelle 8 von dem Schneckenrad 5 durch Vermittlung des Zahnrades 6, Zahnsegmentes 9, der Welle to und des Segmentes 14 gedreht wird. Durch diese Drehung der Querwelle 8 wird das Steuerorgan für den Metallausfluß geöffnet und die Gießform gefüllt. Bis zur Erstarrung der Stereotypplatte soll diese Verbindung zwischen dem geschmolzenen Metall in dem Schmelztiegel und der gegossenen Platte aufrechterhalten werden, was dadurch erzielt wird, daß nach der erfolgten Teildrehung der Querwelle 8 das Zahnrad 6 gegenüber dem nichtverzahnten Teil des Segmentes 9 steht: Gleichzeitig ist aber der verzahnte Teil des Segmentes i_3 in Eingriff mit dem Einzahnrad 7 gebracht worden, so daß bei jeder weiteren Umdrehung des Schneckenrades 5 und damit des Einzahnrades 7 das Zahnsegment 13 um einen Zahn weitergeschaltet wird. Demgemäß dreht sich die Welle io mit allen darauf befestigten Teilen langsam weiter, bis der verzahnte Teil des Segmentes 9 wiederum mit dem Zahnrad 6 in Eingriff kommt, worauf die Welle io nochmals schneller bewegt wird. Däbei wird zunächst durch die zweite Verzahnung .des Segmentes 14 das Zahnrad 18 und damit die Welle 8 gedreht, um die Verbindung zwischen dem Schmelztiegel und der Gießform aufzuheben und daran anschließend durch das Zahnsegment 12, das Zahnrad 16 und die Querwelle 17 die geschlossene Gießform vom Schmelztiegel abzufahren und zu öffnen. In diesem Zeitpunkt steht das Zahnrad 6 gegenüber dem mittleren Teil der Verzahnung des Zahnsegmentes 9; nunmehr wird durch eine selbsttätige Vorrichtung bekannter Art die Welle 3 vom Antriebsmotor entkuppelt. Es sind dann alle Teile in der richtigen Stellung, so daß bei Wiedereinkupplung des Motors die oben beschriebenen Vorgänge sich wiederholen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Antriebsvorrichtung für ein Gießwerk zur Herstellung von Stereotypplatten mit einer unmittelbar an den Metallauslauf des Schmelztiegels anschließbaren Gießform, dadurch gekennzeichnet, daß das Schließen der Gießform und deren Anfahren an den Schmelztiegel schneller erfolgt als deren Öffnen und Abfahren. Antriebsvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ein fortlaufend angetriebener Teil (5, 6, 7) die die Gießform bewegende Querwelle (i7) durch Vermittlung einer Zeitwelle (io) mit daraufsitzenden Zahnsegmenten (11, 1a) von verschiedenen Durchmessern verschieden schnell antreibt. 3. Antriebsvorrichtung nach Anspruch i und z, dadurch gekennzeichnet, daß die Zeitwelle (io) in den Zeitabschnitten, in denen sie die die Gießform bewegende Querwelle (i7) antreibt, von dem ständig angetriebenen Teil (5) durch Zahnrad (6) und Zahnsegment (9) und in den Zwischenzeiten durch ein Schaltgetriebe (7, 13) gedreht wird. Antriebsvorrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet. daß die Zeitwelle (io) nach dem Schließen und Anfahren der Gießform durch ihre Weiterdrehung auch das Verschlußorgan zur Überleitung des Schmelzgutes in die Gießform bewegt.
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