DE455123C - Cotton-Wirkmaschine - Google Patents

Cotton-Wirkmaschine

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DE455123C
DE455123C DER66779D DER0066779D DE455123C DE 455123 C DE455123 C DE 455123C DE R66779 D DER66779 D DE R66779D DE R0066779 D DER0066779 D DE R0066779D DE 455123 C DE455123 C DE 455123C
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DE
Germany
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knitting machine
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cotton knitting
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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B11/00Straight-bar knitting machines with fixed needles
    • D04B11/18Straight-bar knitting machines with fixed needles for producing patterned fabrics
    • D04B11/20Straight-bar knitting machines with fixed needles for producing patterned fabrics with colour patterns

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Knitting Machines (AREA)

Description

  • Cotton -Wirkmaschine. Die Mustermöglichkeit auf Cottonmaschinen unter Verwendung von als Wendeplatinen ausgebildeten Kulierplatinen ist insofern begrenzt, als sich mit einer Anordnung der Platinen auch nur eine Musterung erzielen läßt. Ein Wechsel in der Musterung ist nur durch Umgruppierung der Platinen möglich. Um nun eine größere Verstellungsmöglichkeit der Wendeplatinen zu ermöglichen, hat man eine besondere Platinenbewegungsvorrichtung geschaffen, die einen Wechsel im Vorschub der Wendeplatinen gestattet. Diese Vorrichtung reicht aber für eine vielseitige Musterung und bei Herstellung von Versatzmustern von größeren Abmessungen nicht aus, und im übrigen ist es umständlich in der Bauart, wenn man die Bewegungsvorrichtung einer jeden Platine verstellen muß. Um eine insgesamt wirkende Verstellung zu erzielen und damit vielseitige Musterung von größerem Versatz ausführen zu können, ist gemäß vorliegender Erfindung der ganze Platinenkopf der Cottonmaschine seitlich verstellbar, d. h. in der Längsrichtung der Wirkmaschine verschiebbar angeordnet.
  • Auf den Zeichnungen ist die Vorrichtung in Abb. i im Schnitt, von der Seite gesehen, und in Abb.2 in Draufsicht dargestellt. Die Bewegungsvorrichtung des Platinenkopfes ist in einer beispielsweisen, nicht zur Erfindung gehörenden Ausführungsform in Abb.3 in Rückansicht der Wirkmaschine und in den Abb. 4 und 5 in der zugehörigen Seitenansicht und Draufsicht veranschaulicht.
  • Das die Wendekulierplatinen 1, a und die Platinenführung 4 tragende Kopfstück 3 (Abb. i und a) ist durch kräftige Tragarme mit einem Schlitten 6 (Abb. 4 und 5) verbunden, welcher im Gestell 5 mittels Schwalbenschwanzführung in der Längsachse der Maschine verschiebbar geführt ist. Der Schlitten 6 trägt an beiden Enden zwei Lagerböckchen 7, in welchen die Führungsrollen 8 drehbar gelagert sind. Die Übertragung der Schaltbewegung auf den Platinenkopf 3 erfolgt z. B. durch Musterketten 9, welche an den Rollen 8 anliegen und durch Kettenräder io bewegt werden. Mit den Musterkettenrädern io sind die Klinkenräder ri fest verbunden und in den an beiden Seiten des Gestells 5 befindlichen Stützlagern 1z drehbar geführt. Die Weiterschaltung der Klinkenräder i i erfolgt in bekannter Weise durch Stoßklinken 13 und durch Klinkenstößel 14, welche an den Klinkenenden durch die in der Lagerung der Klinkenräder i i geführten Kurbelarme 1,5 und durch angelenkte, im Gestell 5 drehbar gelagerte Schwingen 16 zwangläufig geführt werden. An den freien Enden der Stößel 14 sind Führungsrollen 17 geführt, welche an den auf der Hauptwelle 18 aufgekeilten Exzentern i9 anliegen und durch diese betätigt werden. Durch die Anordnung der Schaltvorrichtung auf beiden Stuhlseiten ist der Zwanglauf der Platinenkopfverschiebung gesichert.
  • Die Wirkungsweise dieser Vorrichtung ist folgende: Die Exzenter i9 drehen sich während des Ganges der Maschine, bewegen die Stößel 14 und schalten damit die Musterkettenräder io so weit, bis durch Auflaufen der Rollen 8 auf andere Gelenke der Musterketten 9 eine Verschiebung des Schlittens 6 stattfindet. Je nach der Form und Reihenfolge der Musterkettengelenke wird der Platinenkopf 3 um eine oder mehrere Nadelteilungen in der einen oder entgegengesetzten Richtung verschoben und dadurch der gewünschte Versatz im Muster erzielt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Cotton-Wirkmaschine, dadurch gekennzeichnet, daß der Platinenkopf (3) mitsamt seinen Bewegungsmitteln in Längsrichtung der Maschine verschiebbar angeordnet ist, um bei Verwendung von als Wendeplatinen ausgebildeten Kulierplatinen Änderungen im Muster herbeiführen zu können, ohne diese Platinen umgruppieren zu müssen.
DER66779D Cotton-Wirkmaschine Expired DE455123C (de)

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DER66779D DE455123C (de) Cotton-Wirkmaschine

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DE455123C true DE455123C (de) 1928-01-24

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DE (1) DE455123C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1082695B (de) * 1955-04-27 1960-06-02 Textile Machine Works Antriebsvorrichtung fuer die Platinenschachtel von flachen Kulierwirkmaschinen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1082695B (de) * 1955-04-27 1960-06-02 Textile Machine Works Antriebsvorrichtung fuer die Platinenschachtel von flachen Kulierwirkmaschinen

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