DE455135C - Maschine zum Lochen von Streifen, insbesondere fuer Lichtreklamezwecke, bei welcher eine Gruppe von Lochstempeln mit einer entsprechend durch-loecherten Platte zusammenwirkt und durch oberhalb derselben auf Dreh-koerpern befindliche Matrizen wahlweise nach unten gedrueckt wird - Google Patents

Maschine zum Lochen von Streifen, insbesondere fuer Lichtreklamezwecke, bei welcher eine Gruppe von Lochstempeln mit einer entsprechend durch-loecherten Platte zusammenwirkt und durch oberhalb derselben auf Dreh-koerpern befindliche Matrizen wahlweise nach unten gedrueckt wird

Info

Publication number
DE455135C
DE455135C DED50637D DED0050637D DE455135C DE 455135 C DE455135 C DE 455135C DE D50637 D DED50637 D DE D50637D DE D0050637 D DED0050637 D DE D0050637D DE 455135 C DE455135 C DE 455135C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
drum
dies
punching
machine
group
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DED50637D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Application granted granted Critical
Publication of DE455135C publication Critical patent/DE455135C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G09EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
    • G09GARRANGEMENTS OR CIRCUITS FOR CONTROL OF INDICATING DEVICES USING STATIC MEANS TO PRESENT VARIABLE INFORMATION
    • G09G3/00Control arrangements or circuits, of interest only in connection with visual indicators other than cathode-ray tubes
    • G09G3/004Control arrangements or circuits, of interest only in connection with visual indicators other than cathode-ray tubes to give the appearance of moving signs

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Computer Hardware Design (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)

Description

  • Maschine zum Lochen von Streifen, insbesondere für Lichtreklamezwecke, bei welcher eine Gruppe von Lochstempeln mit einer entsprechend durchlöcherten Platte zusammenwirkt und durch oberhalb derselben auf Drehkörpern befindliche Matrizen wahlweise nach unten gedrückt wird. Für Leuchtanzeigevorrichtungen, in denen durch mechanische Schaltung auswählbare elektrische Glühlampen Schriftzeichen bilden, sind gelochte Streifen erforderlich, durch deren Löcher Kontakte hindurchtr eten, um mit einem zweiten Kontakt in Berührung zu kommen und so ganz bestimmte, die Schriftzeichen bildende Lampen einzuschalten.
  • Gegenstand der Erfindung ist eine Maschine zur genauen und raschen Herstellung derartiger Lochstreifen, die aber auch zum Lochen von Streifen für andere Verwendungszwecke benutzt werden kann.
  • Lochvorrichtungen für Karten u. dgl. sind bereits bekannt. Ihr gemeinsames Merkmal besteht in der Zuordnung von verhältnismäßig zahlreichen Steuerwalzen zu- jedem einzelnen Lochstempel oder zu einzelnen Lochstempelreihen. Eine Lochung setzt also stets die vorherige Einstellung einer größeren Zahl von Steuermitteln voraus, deren Einwirkung auf die Einzelstempel oder -stempelreihen nur vermittels vieler Hebel o. dgl. ermöglicht wird.
  • Im Gegensatz hierzu werden bei der neuen Vorrichtung sämtliche Lochstempel gleichzeitig durch eine einzige Abwärtsbewegung der einzigen Matrizentrommel ohne Vermittlung von irgendwelchen Übertragungsmitteln betrieben. Der Lochstreifen vollführt beim Stanzen keinerlei Bewegung. Der Übergang von einem Stanzzeichen zum nächsten geschieht auf einfache und schnelle Weise durch Drehen der Matrizentrommel, deren genaue Einstellung durch eine besondere Vorrichtung jeweils gesichert wird.
  • In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt: Abb. i eine Vorderansicht der Maschine, Abb. 2 im vergrößerten Maßstabe die Einrichtung zum Bewegen des Streifens in der Lochmaschine.
  • Abb. 3 ist eine Seitenansicht zum genauen Einstellen der Trommel.
  • Abb. q. ist ein Aufriß hiervon.
  • Eine Trommel i trägt am Umfang die Matrizen a und dreht sich um eine Welle 3, die von einem lotrechten, auf Ständern d. verschiebbaren Rahmen 5 getragen wird, der durch Federn 6 nach oben gegen Grenzanschläge 7 gedrückt wird, um die Trommel von dem die Lochstempel 8 tragenden Tisch wegzurücken. Von den Stempeln 8 sind 35 vorhanden, nämlich fünf Gruppen in der Lagerichtung des Streifens und zu jeder Gruppe sieben Lochstempel quer zum Streifen x. Diese Zusammenanordnung von Lochstempeln gestattet, jeden Buchstaben, jede Ziffer und jedes Zeichen zu bilden. Die Lochstempel8 haben etwas verdickte Köpfe und hängen in Löchern in einer Platte 9, die auf vier Säulen io mit etwas verdickten oberen Enden gleiten kann, auf welche Federn ii aufgezog°n sind, welche die Platte 9 in die Höchstlage zu drücken suchen. Die Lochstempel 8 sind in einem Block 12 geführt und können in Löcher 13 in der Platte 14 und 15 der Lochstempelgruppe eintreten. Der zu lochende Streifen x geht in der Pfeilrichtung durch einen federnden Drücker 16 und dann unter den Klotz i2 und schließlich durch ein nachstehend beschriebenes Schaltwerk. Wird die Trommel i z. B. von einem Tritt aus mittels der Stange 17 (Abb. i) niedergedrückt, während eine Matrize 2 vor der Lochstempelgruppe steht, und in dieser Lage durch Paßstifte 18 gehalten, die in entsprechende Löcher jeder Matrize eintreten können, so wird die Platte 9 niedergedrückt und ebenso die Lochstempel 8, die sich gegenüber den vollen Teilen der Matrize 2 befinden. Diese Lochstifte lochen daher den Streifen x, während die Lochstempel 8, die von den vor den Durchbrechungen der Matrize 2 stehenden Lochstempeln 8 nicht niedergedrückt werden, den Streifen nicht lochen. Die Butzen gehen durch die Löcher 13 und werden in einem Behälter gesammelt. Hebt man die Trommel i, so wird die Platte 9 durch die Federn i i gehoben und nimmt die fünf Lochstempel mit. Der Streifen x kann dann vorgeschaltet werden. Ist die Trommel eingestellt, so braucht man bloß die Trommel niederzudrücken, um den Streifen zu lochen.
  • Um ein Niederdrücken des Rahmens 5 zu verhindern, solange die Trommel i sich nicht in der richtigen Stellung einer der Matrizen 2 gegenüber der Lochstempelgruppe befindet, ist die in Abb. 3 und 4 dargestellte Einrichtung getroffen. Die Trommel i besitzt an der Seite Einkerbungen 22, in welchen eine Rolle 23 an einem Arm 24 einfallen kann, der in einem Zapfen 25 drehbar ist, welcher in der Längsrichtung des Rahmens 5 angeordnet ist. Die Feder 26 läßt den Arm 24 gegen die Stirnseite der Trommel i drücken und die Rolle 23 in die Ausnehmungen 22 der Trommel i drängen und letzterer eine bestimmte Stellung gegenüber dem Rahmen 5 erteilen, dessen Aufwärtsbewegung durch den Anschlag 7 begrenzt ist. Ein Ansatz 27 am Arm 24 kann beim Herabsinken des Rahmens 5, sobald die Rolle 23 in eine Einkerbung 22 eingefallen ist, in einen Ausschnitt 28 im Flansch 29 eines Ständers 3o eingreifen. Ist die Trommel i gegenüber dem Rahmen 5 und der Lochstempelgruppe nicht richtig eingestellt, so stellen sich die Einkerbungen 22 der Trommel i nicht genau vor die Rolle 23, so daß diese in Abb. 3 etwas nach links verschoben ist und dann auf dem Arm 24 nach links rückt. Versucht man dann den Rahmen 5 herabzudrücken, sei kann der Ansatz 27 nicht in den Ausschnitt 28 eintreten, sondern stößt auf die Oberseite des Flansches 29 und hindert das Herabdrücken des Rahmens 5.
  • Nach dem Lochen muß der Streifen um ein bestimmtes Stück vorgeschoben werden, um die nächste Lochung vornehmen zu können. Dies wird wie folgt erreicht: Sobald der Streifen x die Lochstempel verlassen hat, gelangt er auf eine Trommel 34 gegen die er durch eine Rolle 32 federnd angedrückt wird und mit der zwei entgegengesetzt gezahnte Schalträder 33, 34 fest verbunden sind. Die Klinke 35 wird für gewöhnlich durch eine Feder außer Eingriff mit dem Schaltrad 34 gehalten und kann dann nur durch einen Finger 36 am Ende einer Klinke 37, die am beweglichen Arm 38 befestigt ist und mit dem Schaltrad 33 in Eingriff steht, in Eingriff gebracht werden. An dem letzteren Schaltrad steht eine Gegenklinke 39 ständig in Eingriff, so daß jede Rückbewegung der Trommel 31 verhindert wird. Um den Streifen x fortzuschalten, genügt es, den Arm 38 in der Richtung des Pfeiles 40 zu drehen, wobei die Trommel und der Streifen durch die Klinke 36 mitgenommen werden. Sobald der Arm 38 am vorderen: Hubende angelangt ist, drückt der Finger 36 der Klinke 37 gegen die Klinke 35, die mit dem Schaltrad 34 .in Eingriff tritt und eine weitere Drehung der Trommel 31 hintanhält. Bei der Rückbewegung des beweglichen Armes 38 wird die Klinke 35 vom Finger 36 freigegeben, wodurch auch die Trommel 31 freigegeben wird, wobei aber die Klinke 39 die Rückdrehung der Trommel verhindert. Der Ausschlag des beweglichen Armes 38 ist derart bestimmt, daß er der Teilung der Streifen entspricht. Die Streifen haben im allgemeinen gleiche Breite, indessen kann diese Breite sich auch ändern, z. B. in bezug auf die Trommel i. Man braucht dann nur die Rückbewegung des Armes 38 zu verringern, um eine kleinere Bewegung bei der Trommel zu erreichen. Das Mitnehmen des Streifens x durch die Tromrnel 3 1 wird mittels einer Druckrolle 41 gesichert, deren Zapfen 42 .sich in einer Nut 43 in einem festen Arm 44 verschiebt und von einem Ar -in 45 getragen wird, der für gewöhnlich durch eine Feder 45 am Arm 44 beeinflußt wird, die Rolle 41 gegen die Trommel 31 zu drücken.
  • Die beschriebenen Anordnungen können vielfach abgeändert werden., ohne vom Wesen der Erfindung abzuweichen. Es könnte beispielsweise der gelochte Streifen in der beschriebenen Maschine auch selbsttätig vorgeschaltet werden, indem man die Kurbel 38 der Schalträder mit der Matrizentrommel oder einem von dieser Trommel abhängigen Mittel verbindet.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCIIE: i. Maschine zum Lochen von Streifen, insbesondere für Lichtreklamezwecke, bei welcher eine Gruppe von Lochstempeln mit einer entsprechend durchlöcherten Platte zusammenwirkt und durch oberhalb derselben auf Drehkörpern befindliche Matrizen wahlweise nach unten gedrückt wird, dadurch gekennzeichnet, daB nur eine einzige Trommel (i), welche auf ihrem Umfange die Matrizen (2) trägt, deren jede einem Buchstaben oder Zeichen entspricht, auf die Gesamtheit der Lochstempel (8) einwirkt, die nach dem gewünschten Zeichen von den erhabenen Teilen der Matrizen beim Senken der Trommel niedergedrückt werden und ein entsprechendes Lochzeichen in den Streifen (_x) stanzen.
  2. 2. Maschine zum Lochen von Streifen nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine Vorrichtung zur Verhütung des Niederdrückens der Trommel (i), solange diese sich nicht in der Lage gegenüber der Lochstempelgruppe befindet, welche aus einem auf dem die Trommel tragenden Rahmen (5) angelenkten schwingenden Arm (2q.) besteht, der eine Rolle (23) trägt, die mit einer seitlichen Zahnung (22) der Trommel zusammenwirkt und ferner einen Ansatz (27) aufweist, der nur dann von einem die Abwärtsbewegung des Rahmens begrenzenden Anschlag (29) weggerückt ist, wenn die Rolle durch eine Feder (26) des Armes (2q.) vollends in eine der Zahnlücken der Trommel gedrückt ist.
DED50637D 1924-02-18 1924-12-07 Maschine zum Lochen von Streifen, insbesondere fuer Lichtreklamezwecke, bei welcher eine Gruppe von Lochstempeln mit einer entsprechend durch-loecherten Platte zusammenwirkt und durch oberhalb derselben auf Dreh-koerpern befindliche Matrizen wahlweise nach unten gedrueckt wird Expired DE455135C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB455135X 1924-02-18

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE455135C true DE455135C (de) 1928-01-26

Family

ID=10437496

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DED50637D Expired DE455135C (de) 1924-02-18 1924-12-07 Maschine zum Lochen von Streifen, insbesondere fuer Lichtreklamezwecke, bei welcher eine Gruppe von Lochstempeln mit einer entsprechend durch-loecherten Platte zusammenwirkt und durch oberhalb derselben auf Dreh-koerpern befindliche Matrizen wahlweise nach unten gedrueckt wird

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE455135C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE455135C (de) Maschine zum Lochen von Streifen, insbesondere fuer Lichtreklamezwecke, bei welcher eine Gruppe von Lochstempeln mit einer entsprechend durch-loecherten Platte zusammenwirkt und durch oberhalb derselben auf Dreh-koerpern befindliche Matrizen wahlweise nach unten gedrueckt wird
DE3018806C2 (de) Stempelmaschine zum Einprägen mehrstelliger unterschiedlicher Kennzeichen in ein Blech oder dergleichen
DE611280C (de) Automatisch ausschaltbarer Einzelstempel in kombinierten Stanzwerkzeugen
DE487767C (de) Vorrichtung zum Etikettieren von schachtelartigen Werkstuecken
DE477794C (de) Maschine zum UEbertragen von Loechern einer Hauptkarte auf Nebenkarten o. dgl.
DE619243C (de) Zickzackstanze zum versetzten Ausstanzen von Scheiben aus Tafeln und Baendern
DE704810C (de) Vorrichtung zum Biegen von Blechstreifen zu Teigausstechformen o. dgl.
DE462756C (de) Vorrichtung zum Lochen von Lochkarten fuer statistische und Buchhaltungszwecke
DE675862C (de) Schliessvorrichtung fuer Metallbandbereifungen von Packstuecken
DE451424C (de) Selbsttaetig wirkende Schreibmaschine
DE524292C (de) Stempelapparat zur Registrierung beliebiger Werte ueber Geschaefts- oder Betriebsvorgaenge
DE410368C (de) Selbstfaerbestempel mit mehreren in einem Gehaeuse gelagerten Stempeln und mit einer Zaehlvorrichtung fuer die ausgefuehrten Stempelungen
AT117582B (de) Stempel-Apparat zur Registrierung beliebiger Werte über Geschäfts- oder Betriebsvorgänge.
DE74054C (de) Numerirwerk für Druckerpressen
DE71382C (de) Matrizenstanzmaschine
DE529188C (de) Vorrichtung zur Herstellung von breitkoepfigen Naegeln, insbesondere Reisszwecken, aus einem fortlaufenden Metallband
DE563478C (de) Registerstreifenlochmaschine, bei der bei dem jedesmaligen Anschlagen einer Taste mechanisch bewegte Ausloesestaebe die Lochstempel in Taetigkeit setzen
DE650937C (de) Verbundwerkzeug zur Herstellung von Knoepfen mit Annaehoese aus einer T-foermigen Metallschiene
DE26927C (de) Maschine zur Herstellung von Matrizen für Stereotypplatten
DE436121C (de) Stempelapparat mit Zaehlwerk
DE133213C (de)
DE416703C (de) Registrierkasse mit zwei Kontrollstreifen, von denen der eine bedruckt, der andere gelocht wird
DE2150750C3 (de) Einrichtung zum Erzeugen von Zeichen auf einem Band
AT113082B (de) Vorrichtung zum Lochen von Karten für Rechenmaschinen, Evidenzhaltungsmaschinen u. dgl.
DE283379C (de)