DE455221C - Maschine zum Geraderichten von Naehmaschinennadeln, leichten Stangen o. dgl. - Google Patents

Maschine zum Geraderichten von Naehmaschinennadeln, leichten Stangen o. dgl.

Info

Publication number
DE455221C
DE455221C DES71029D DES0071029D DE455221C DE 455221 C DE455221 C DE 455221C DE S71029 D DES71029 D DE S71029D DE S0071029 D DES0071029 D DE S0071029D DE 455221 C DE455221 C DE 455221C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
needle
hammer
shaft
straightening
machine
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DES71029D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Singer Co
Original Assignee
Singer Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Singer Co filed Critical Singer Co
Priority to DES71029D priority Critical patent/DE455221C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE455221C publication Critical patent/DE455221C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21GMAKING NEEDLES, PINS OR NAILS OF METAL
    • B21G1/00Making needles used for performing operations
    • B21G1/006Special treatments of pins or needles, e.g. annealing, straightening
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21GMAKING NEEDLES, PINS OR NAILS OF METAL
    • B21G1/00Making needles used for performing operations
    • B21G1/12Securing, cleaning-off burrs, reconditioning polishing, grinding

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

  • Maschine zum Geraderichten von Nähmaschinennadeln, leichten Stangen o. dgl. Die Erfindung bezieht sich auf eine Maschine zum Geraderichten von Nähmaschinennadeln, leichten Stangen u. dgl., bei der die in einem Nadelhalter befindlichen Nadeln von einem Hammer geradegeschlagen werden, während sie von dem Halter festgehalten werden.
  • Gemäß der Erfindung ist die Einrichtung so getroffen, daß die Hammerantriebsvorrichtung auf der einen Seite der Nadelachse liegt und daß der Hammerstiel quer zu der Nadelachse verläuft, wodurch die Leistungsfähigkeit der Maschine erheblich vergrößert wird. Infolge der erwähnten Anordnung der Teile kann die Nadelüberführungsvorrichtung so ausgebildet werden, daß die Nadeln in achsialer Richtung einem Nadelhalter zugeführt werden können, der sich in einer solchen vorgeschobenen Stellung befindet, daß sofort das Geraderichten der Nadeln durch den Hammer erfolgen kann. Man vermeidet hierdurch die Notwendigkeit, den Nadelhalter in die zum Geraderichten erforderliche Stellung zu verschieben, nachdem ihm eine krumme Nadel übergeben worden ist.
  • In den Zeichnungen ist eine Ausführungsform der Erfindung beispielsweise dargestellt, und zwar ist Abb. i eine Draufsicht auf die Maschine zum Geraderichten einer Nadel gemäß der Erfindung.
  • Abb. 2 ist eine im wesentlichen in der Richtung der Nadel verlaufende Schnittansicht, und Abb. 3 ist ein Querschnitt nach der Linie 3-3 der Abb. i.
  • Abb. q. ist eine Endansicht, teilweise im Schnitt, der Vorrichtung zum Anheben des umlaufenden Gliedes, um die Einführung und Entfernung der Nadel zu ermöglichen.
  • Abb. 5 ist eine Einzelansicht des Hammers und der Vorrichtung zur Regelung seiner Arbeitsweise.
  • Abb.6 ist eine schaubildliche Darstellung der Hammerwelle mit dem Anschlaggliede und einem Teil des Hammerstieles.
  • Abb. 7 ist eine der Abb. 6 ähnliche Ansicht von der anderen Seite.
  • Abb. 8 ist eine Einzelansicht des Steuerzylinders zur Betätigung der Nadelüberführungsvorrichtung.
  • Abb. 9 ist eine schaubildliche Ansicht des Hammerkopfes.
  • Abb. io veranschaulicht in einer Schnittansicht einen Teil der Antriebsvorrichtung für das umlaufende Glied.
  • Abb. i i veranschaulicht die Abwicklung des Steuerzylinders zur Herbeiführung der gegenseitigen Vorschubbewegungen zwischen der Nadel und der Vorrichtung zum Geraderichten.
  • Abb. 12 ist -eine schaubildliche Ansicht der Lagerung für den selbsttätigen Schlagregler, und Abb. 13 ist eine schaubildliche Darstellung eines Teiles des Trägers für die Vorrichtung zur Drehung der Nadel.
  • Hauptantrieb. Das Maschinengestell besitzt die Grundplatte i, auf der mittels der Schrauben 2 die Füße 3 der Endständer 4 befestigt sind, die das Bett 5 tragen. Auf der Unterseite des Bettes 5 sind Lager 6 befestigt, in denen die Steuerwelle 7 gelagert ist, auf der das Schneckenrad 8 (Abb. 2) sitzt, welches mit der Schnecke 9 in Eingriff steht, die auf der Maschinenantriebswelle io befestigt ist, welche in auf der Grundplatte i befestigten Lagern i i ruht. Auf der Maschinenantriebswelle io ist die Nabe i2 der Schnurscheibe 13 lose gelagert, die von einem Riemen 14 umgeben wird, der zu der auf der Kraftwelle S sitzenden Schnurscheibe P führt.
  • Ein Kupplungszahn 15 der Nabe 12 (Abb. 3) kann mit einem Kupplungszahn 16 des auf der Maschinenantriebswelle io befestigten Bundes 17 in Eingriff treten. Von einer zweiten auf der Welle S sitzenden Schnurscheibe 18 führt eine Schnur i9 zur Schnurscheibe 2o, die auf der Hammerantriebswelle 21 (Abb. i und 3) befestigt ist, welche in Lagerständern 22 ruht. Die Nabe 12 ist auf ihrer linken Seite in Abb. 3 mit einer ringförmigen Nut 23 versehen, in die der abgeflachte Kopf 24 (Abb. 2) des Hebels 25 eingreift, der mittels eines Schraubzapfens 26 auf der Stütze 27 in wagerechter Ebene ausschwingbar gelagert ist; der Hebel 25 stellt somit ein Mittel dar, um die Schnurscheite 13 zu verschieben, so daß die Kupplungszähne 15 und 16 miteinander in oder außer Eingriff gebracht werden können, so daß die Maschinenantriebswelle io und die Kraftquelle miteinander verbunden bzw. voneinander gelöst werden können. Eine flache Feder R arbeitet mit einem am Handhebel 25 angeordneten Ansatz 25' (Abb. 1, 2) zusammen, um den Hebel nachgiebig in seinen Stellungen zu halten.
  • Hammer- und Hammerantriebsv orrichtung.
  • Auf der Hammerantriebswelle 2i (Abb. i und 5) ist die Nabe 28 der Steuerscheibe 29 befestigt, die mit einer Reihe am Umfang sitzender Gähne 3o versehen ist, deren abgeschrägte äußere Flächen in verschiebenden Eingriff mit der konkav gekrümmten angrenzenden Kante des Armes 31 treten, der eine gespaltene Nabe 32 aufweist, die starr mittels der Klemmschraube 33 auf der Hammerschwingzvelle 34 gelagert ist. Die Nabe 32 besitzt einen zweiten Arm 35, der auf seiner Oberseite mit in einem gewissen Abstand voneinander stehenden Kerben 36 zur Aufnahme der Schlinge 37 an dem oberen Ende einer Spannungsfeder 38 versehen ist, deren unteres Ende an einer auf dem Bett 5 befestigten Öse 39 (Abb. 3) angreift. Die Feder 38 dient dazu, den Arm 3i nachgiebig in Arbeitslage zu dem Steuerrad 29 zu halten, und unterstützt die anderen Teile der Hammervorrichtung bei Ausübung ihrer Schlagwirkung. Auf der Schwingwelle 34 ist ein Klotz 40 (Abb. 6, 7) befestigt, der einen seitlichen Vorsprung 41 zwecks Herstellung einer Anschlagschulter 42 und einen vorderen Ansatz 43 aufweist.
  • Die gespaltene Nabe 44 des Hammerstieles 45 ist mit im Abstand voneinander liegenden Lappen 46 versehen, die mittels der Schraube 47 auf der Welle 34 festgeklemmt sind. Auf dem äußeren Ende des Stieles ist der Hammerkopf 48 (Abb. 9) einstellbar befestigt, dessen abgeflachte Nase 49 in Gestalt einer besonderen gehärteten Platte an dem Kopf 48 mittels einer Schraube 49' befestigt ist. Der Kopf 48 ist mit einem Schlitz 48' versehen, der bis an die Bohrung zur Aufnahme des Stieles reicht; eine Klemmschraube 48x ist quer zu dem genannten Schlitze angeordnet. Die abgeflachte obere Seite des Stieles 45 neben der Nabe liegt unterhalb des Ansatzes 43 des Klotzes 4o und ist an ihm durch eine Schraube 5o befestigt (Abb. 7), die durch den Ansatz 43 hindurchgeht und in den Stiel eingeschraubt ist. Eine Einstellschraube 51 ist ebenfalls in den Ansatz 43 eingeschraubt, und ihre Spitze ruht auf der Oberseite des Stieles auf. Durch die Schrauben 47, 50 und 51 kann der Hammerkopf mit Bezug auf seine Welle 34 eingestellt werden.
  • Aus Abb. i ist zu erkennen, daß die Wellen 21 und 34 im wesentlichen parallel zu der Nadeln verlaufen und auf deren einer Seite liegen, so daß der Hammerstiel 45 quer zur Nadel und vorzugsweise rechtwinklig zu ihr liegt. Infolge dieser Anordnung nehmen der Hammer und seine Antriebsvorrichtung sehr wenig Raum in der Nähe der Nadel ein und lassen auf deren anderer Seite und in Ausrichtung mit der Nadel genügend Raum für die Nadelvorschub- und Auswurfvorrichtung. Nadelwiderlag er.
  • Unterhalb des Hammers 49 (Abb. 5), seitlich seiner Schwingebene befindet sich das Widerlager 52 für die Nadel, das mit einem Jceilförmig gestalteten stumpfen oberen Ende 53 und an seinem unteren Ende mit einem Flansch 54 versehen ist, durch den die Einstellschraube 55 hindurchgeht, deren Spitze auf der Oberseite eines Klotzes 55' aufruht, der in eine Ausnehmung 55" in der Oberseite des Bettes 5 eingelassen ist. Das Widerlager 5a sitzt passend innerhalb einer Führung des Lagerbockes, in der es mittels einer Klemmschraube befestigt ist, die durch einen Schlitz des Lagerbockes hindurchgeht und in das Widerlager eingeschraubt ist. Der Lagerbock 56 ist mit Füßen 59 versehen, die längliche Ausnehmungen 6o (Abb. i) für die Befestigungsschrauben 61 aufweisen, mittels deren der Lagerbock auf dem Bett 5 zwecks Einstellung der wirksamen Fläche des Widerlagers in der Längs- und Querrichtung einstellbar befestigt ist.
  • Vorschubbewegung zwischen Hammer und Nadel.
  • Auf dem Oberteil des Bettes 5 ist eine längs verlaufende Führungsnut 62 (Abb. q.) mit Führungsleisten 63 vorgesehen, die auf dem Blatt durch Schrauben 64 befestigt sind und die seitlichen Ränder der Nut übergreifen. Innerhalb der Führung sitzt ein Schlitten 65, von dem durch einen Schlitz 66 des Bettes ein Zapfen 67 (Abb. 2) mit Rolle 68 hinabragt, die in die Kurvennut 69 eines Steuerzylinders 70 greift, der auf der Steuerwelle 7 befestigt ist und von dem der Schlitten seine in der Längsrichtung des Bettes verlaufenden Hinundherbewegungen erhält.
  • Die Gestalt der Kurvennut 69 geht am besten aus Abb. i i hervor. Der gerade Teil 69a stellt die zu Anfang auftretende Ruhepause her, während welcher die Nadel an dem dem verdickten Schaftteil zunächst liegenden Teil dem Hammer für eine Reihe geraderichtender Schläge ausgesetzt wird. Der schräg verlaufende Teil 69v erzeugt den in der Längsrichtung verlaufenden Vorschub der N adel, um die Hammerschläge längs der Nadel zu verteilen, und der gerade verlaufende Teil 69c hält den Vorschub der Nadel an, um den neben dem Ohr liegenden Teil einer letzten Reihe von Hammerschlägen auszusetzen. Nach dem Anhalten der Hammerschwingungen tritt die Rolle 68 des Zapfens 67 in den steil geneigten Teil 69d der Kurvennut ein, um eine schnelle Vorbewegung der Nadel in die Anfangsstellung zum Geraderichten herbeizuführen, in der sie durch den gerade verlaufenden Teil 69a gehalten wird, während die geradegerichtete Nadel aus dem beweglichen Halter ausgeworfen und eine krumme Nadel in den Halter eingesetzt wird und die zuerst auftretenden Schläge zum Geraderichten in der Nähe des verdickten Schaftteiles, wie oben erwähnt, ausgeführt werden, worauf die Bewegung der Rolle 68 durch den schrägen Kurvennuttei169b hindurch die Vorbewegung der Nadel in die äußerste zurückgezogene Stellung wieder verursacht. Die die Ruhepause darstellenden Teile 69a und 69c, die bei der Darstellung der Abb. i i in Ebenen rechtwinklig zur Achse des Steuerzylinders 7o verlaufen, brauchen nicht notwendigerweise in den erwähnten Ebenen zu liegen, da eine geringe Schräglage dieser Teile unter gewissen Umständen und bei Nadeln gewisser Härtegrade erwünscht sein kann, um die am Anfang und am Ende auftretende Reihe von Schlägen im Gegensatz zu der dazwischenliegenden Reihe auf die entgegengesetzten Enden der Nadel zu verteilen. Es ist natürlich unerheblich, ob die von dem Steuerzylinder 7o abgeleiteten Vorschubbewegungen dem Nadelhafter 74 oder dem Hammer und dem Widerlager erteilt werden, da das Geraderichten in beiden Fällen dasselbe sein würde. Nadelhalter. Auf dem vorderen Ende des Schlittens 65 ist mittels der Schrauben 71, die durch Bohrungen des Schlittens hindurchgehen, die Platte 73 (Abb. 2) befestigt, von deren oberer Fläche der Klotz 74 (Abb. 3) emporragt. Letzterer ist auf seiner Oberseite mit einer unterschnittenen Nut versehen, in der die entsprechend gestaltete und gehärtete Büchse 75 sitzt, die in ihrer oberen Fläche die zur Aufnahme des Nadelschaftes dienende Tasche 76 von im wesentlichen v-förmigem Querschnitt aufweist. Die Büchse 75 wird in ihrer Lage durch eine Klemmschraube 77 (Abb. 2) gehalten. Eine der vier Kanten des Klotzes 74 ist weggeschnitten, um eine quer zur Tasche 76 verlaufende Nut 79 herzustellen, und an der angrenzenden Stirnseite des Klotzes ist mittels der Schrauben 8o die Anhalteplatte 8i befestigt, deren obere Kante etwas über die Oberseite der Büchse 75 vorragt und die mit der Nut 79 eine quer zur Tasche 76 verlaufende Führung zu einem nunmehr zu beschreibenden Zwecke bildet.
  • Der Klotz 7¢ mit der Büchse 75 dient dazu, den dicken Schaft ?a' der Nadel auf der einen Seite der Hammerbahn zu tragen, während das Widerlager einen Träger für den dünnen Schaft der Nadel auf deren anderer Seite darstellt.
  • Vorrichtung zur Dr-ehungder Nadel. Oberhalb der Tasche für den dicken N adelschaftteil in der Büchse 75 ist das umlaufende Reibrad 82 angeordnet, das einen nachgiebigen Überzug, beispielsweise aus Gummi oder Leder, aufweist. Dieses Reibrad ist auf dem Ende einer Welle 83 befestigt (Abb. i und 2), deren Achse etwas zu der Tasche 76 und zu der Bewegungsrichtung des Schlittens 65 schräg verläuft. Auf dem Schlitten 65 (Abb. i, 2 und q.) ist der Fuß 84 eines Lagerbockes 85 befestigt, der mit einer senkrechten Führung 86 (Abb. 2) für die Lagerbüchse 87 der Welle 83 versehen ist. Der Lagerbock ist oberhalb dieser Welle mit einer aufrecht stehenden Muffe 88 versehen, die an ihrem oberen Ende einen Schraubzapfen 89 init einer Verriegelungsmutter go aufweist. Zwischen letzterer und der Oberseite der Büchse 87 ist die Feder gi angeordnet, die einen Druck auf die Welle 83 ausübt und somit das Reibrad 82 in wirksamem Eingriff mit dem in der Tasche 76 liegenden Schaft n' hält. Der andere Endteil der Welle 83 ist mit einer längs verlaufenden Nut 830 (Abb. ro) versehen, in die ein Keil 92 eintritt, der mittels quer verlaufender Stifte 93 innerhalb einer Muffe 94 befestigt ist, die auf der Welle gleitend sitzt und mit einem Hals 95 versehen ist, der lose in eine Bohrung des schwingbaren Lagerbockes 96 paßt, welcher mittels des Querstiftes 97 (Abb. i und 2) innerhalb einer Gabel an dem oberen Ende der Stütze 98 schwingbar gelagert ist, die von dem Bett 5 emporragt. Auf dem abgesetzten äußeren Ende der Muffe 94 ist mittels der Mutter 99 das Stirnrad ioo befestigt, das gegen Drehung durch den Keil 92 gesichert ist und mit dem Zwischenrade ioi in Eingriff steht, das seinerseits mit dem antreibenden Zahnrade 1o2 in Eingriff steht. Letzteres ist auf dem äußeren Ende der Steuerwelle 7 befestigt.
  • Um das Einführen und Entfernen der Nadeln in die Tasche 76 zu ermöglichen, kann das Reibrad 82 entgegen der Wirkung seiner Feder gi zeitweise zurückgezogen oder gelüftet werden. Zu diesem Zweck ist auf der Welle 83 eine Muffe 83' befestigt, unter die der eine Arm 103 (Abb. 4) eines Bügelhebels greift, der auf dem Schraubzapfen 104 zwischen den in einem gewissen Abstande voneinander liegenden Lageraugen io5 des Bettes gelagert ist und dessen zweiter Arm io6 eine nach unten ragende Nase 107 besitzt. Die nach hinten und unten schräg gerichtete wirksame Kante der Nase kann mit der Nockenscheibe 1o8 in Eingriff treten, die auf der Steuerwelle 7 neben dem Steuerzylinder 70 befestigt und mit einem am Umfang sitzenden Nocken iog versehen ist, der den Hebelarm io6 anhebt und ihn für eine kurze Zeitdauer bei einer jeden Umdrehung der Steuerwelle angehoben hält, wodurch der Hebelarm 103 mit der Muffe 83' in Eingriff kommt und die Zurückziehung oder Lüftung des Reibrades verursacht wird. Hierdurch wird ein ausreichend freier Raum zum Entfernen der geradegerichteten Nadel und zum Einführen einer krummen Nadel an der Richtstelle geschaffen.
  • Um bei Abwärtsbewegung des Reibrades 82 die Berührung mit dem Nadelhalter 75, 76 zu verhindern, ist an dem Lagerbock 85 (Abb. ,4) mittels der Schraube i io, die durch einen Schlitz i i i hindurchgeht, die Anhalteplatte 112 (4bb. i und 2) einstellbar befestigt, deren Flansch 113 mit dem angrenzenden Ende der Lagerbüchse 87 in Eingriff treten kann, um deren Abwärtsbewegung unter der Wirkung der Feder g1 zu begrenzen.
  • Vorrichtung zur Regelung des Hammerschlages. Wie am besten aus den Abb. 1, 2, 3 und 5 zu erkennen ist, ist auf dem Bett 5 neben einem der Lagerständer 22 mittels der Schrauben 114 der Fuß 115 eines Anschlagkörpers i 16 befestigt, der mit einer schräg verlaufenden und kreisförmig gekrümmten Schulter 117 versehen ist, auf die zu und von der sich hinweg die Anschlagschulter 42 auf der Welle 34 während der Hammerschwingung bewegt. Zwischen den Schultern 42 und r 17 ist ein keilförmig gestalteter, Abstand haltender Klotz 118 angeordnet, der an dem federnden Ende r i9 des Schwinghebels 120 sitzt, dessen anderes Ende in einem Schlitz eines runden Schaftes 121 mittels einer Schraube 122 befestigt ist. Der Schaft 121 sitzt passend in einer quer verlaufenden Bohrung 123 eines Bundes 124, der auf der Schwingachse 125 (Abb. i) 'befestigt ist, die an ihren beiden Enden in Buchsen 126 gelagert ist, welche mittels der Stellschrauben r27 in den in einem gewissen Abstande voneinander stehenden Ständern 128 eines Lagerbockes 129 (Abb. i und 12) befestigt sind. Der Fuß 13o dieses Lagerbockes ist mit quer verlaufenden Schlitzen 131 (Abb. 12) zur Aufnahme von Befestigungsschrauben 132 versehen. Der Schaft 121 ist innerhalb der Bohrung 123 mittels einer Stellschraube 133 (Abb. 5) achsial einstellbar befestigt. Mit einer flachen Fläche 134 kommt das Ende der Schraube 133 in Berührung.
  • Eine beliebige Einrichtung kann zur nachgiebigen Verbindung des Keilklotzes iiS mit dem Schwinghebel i2o benutzt werden; es ist jedoch von Wichtigkeit, daß diese Verbindung genügend starr ist, um den Keilklotz bei seiner Bewegung über die Fläche des Anschlages 117 zu bewegen, so daß soweit als möglich jeder Reibungswiderstand bei dieser Bewegung vermieden wird.
  • Wie im besonderen aus Abb. 5 zu ersehen ist, verläuft die Innenfläche des Klotzes 118 im wesentlichen konzentrisch zur Schwingachse 125, und die angrenzende Fläche des Anschlages 117 ist entsprechenderweise gekrümmt, so daß der Klotz 118 sich so nahe als möglich an dieser Fläche bewegen kann, ohne sie tatsächlich bei seiner unter dem Einfluß des Hebels 120 auftretenden Bewegung zu berühren.
  • Auf der Schwingachse 125 ist mittels Schraube 135 ein Klotz 136 befestigt, an dem ein seitlich vorragender Arm 137 sitzt (Abb.5 und r2), an dessen freiem Ende mittels einer Schraube 138 ein Tasterklotz 139 befestigt ist. Der Arm 137 ist auf fier Oberseite des Klotzes 136 mittels einer Schraube 14o befestigt, die durch einen Schlitz 141 im Arm 137 hindurchgeht. Mittels dieser Verbindung kann der Arm 137 radial zur Achse 125 eingestellt werden, so daß auch der Klotz 139 in der erforderlichen Weise mit der geradezurichtenden Nadel einstellbar ist. Aus Abb. 5 ist zu erkennen, daß die obere Fläche des Tasterklotzes 139 mit der Unterseite der Nadel ya in Berührung kommt, während letztere sich in ihrer Stellung zum Geraderichten befindet. Auf der Schwingachse 125 ist ferner ein Klotz 142 (Abb. i2) befestigt, auf dem mittels einer Schraube ein gebogener Arm 144 befestigt ist, der unter das nach außen abgebogene Ende 145 einer Winkelplatte 146 greift, die auf der äußeren senkrechten Fläche eines der aufrecht stehenden Ständer 128 mittels einer Schraube 147 befestigt ist; letztere erstreckt sich durch einen senkrechten Schlitz dieser Platte. Die Platte 146 bildet in Verbindung mit der Stange 144 einen Anschlag, um zu verhindern, daß der Tasterklotz 139 mit Bezug auf die Nadel zu weit emporgehoben wird, wobei diese Grenzlage durch Einstellung der Platte 146 auf den Ständern 128 verändert werden kann. Ein zweiter Anschlag 1461 (Abb. z) ist einstellbar auf der senkrechten Fläche eines der Lagerständer 22 mittels einer Schraube 1462 befestigt, die durch einen Schlitz 1463 hindurchgeht. Diese Platte besitzt an ihrem oberen Ende einen Ansatz 1q.64, der über den Hebel 12o greift. Der Tasterklotz 139 wird in Berührung mit der Unterseite der Nadel mittels einer schwachen Feder 148 (Abb. 5) gehalten, deren oberes Ende über den Hebel 12o faßt und deren unteres Ende auf dem Bett 5 mittels der Schraube 149 befestigt ist.
  • Der Tasterklotz 139 ist auf derjenigen Seite des Nadelwiderlagers 52 angeordnet, der der Bewegungsbahn des Hammers gegenüberliegt, und tritt mit derjenigen Seite der Nadel in Berührung, die gegenüber der liegt, auf die der Hammer einwirkt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Maschine zum Geraderichten von Nähmaschinennadeln, leichten Stangen o. dgl., bei der die Nadeln in achsialer Richtung einem \ adelhalter durch eine Nadelüberführungsvorrichtung zugeführt und durch einen Hammer gerichtet werden, sobald sie dem Nadelhalter übergeben und in der vorgeschobenen Lage festgehalten sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Hammerantriebsvorrichtung auf der einen Seite der Nadelachse liegt und der Hammerstiel quer zu der Nadelachse verläuft.
DES71029D 1924-11-15 1924-11-15 Maschine zum Geraderichten von Naehmaschinennadeln, leichten Stangen o. dgl. Expired DE455221C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DES71029D DE455221C (de) 1924-11-15 1924-11-15 Maschine zum Geraderichten von Naehmaschinennadeln, leichten Stangen o. dgl.

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DES71029D DE455221C (de) 1924-11-15 1924-11-15 Maschine zum Geraderichten von Naehmaschinennadeln, leichten Stangen o. dgl.

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE455221C true DE455221C (de) 1928-01-28

Family

ID=7502190

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DES71029D Expired DE455221C (de) 1924-11-15 1924-11-15 Maschine zum Geraderichten von Naehmaschinennadeln, leichten Stangen o. dgl.

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE455221C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2155127C2 (de) Vorrichtung zum Entgraten von Hohlkörpern aus Kunststoff
DE455221C (de) Maschine zum Geraderichten von Naehmaschinennadeln, leichten Stangen o. dgl.
DE426776C (de) Maschine zum Geraderichten von Drahtstuecken, insbesondere von Naehmaschinennadeln
DE455470C (de) Maschine zum Geraderichten von Nadeln
DE603990C (de) Naehmaschine zur Herstellung von Bueschelwerk auf Geweben
DE233173C (de)
DE249901C (de)
DE126916C (de)
DE892414C (de) Naehmaschine zur Herstellung von Noppen
DE196523C (de)
DE636915C (de) Kettenstich-Schuhnaehmaschine
DE834563C (de) Abschneidevorrichtung fuer Draht oder aehnliches Behandlungsgut
AT117577B (de) Maschine zum Einsetzen von Ösen od. dgl.
DE210439C (de)
DE567167C (de) Maschine zum Einsetzen von Schnuerhaken o. dgl.
DE308390C (de)
DE289764C (de)
DE513905C (de) Verfahren und Naehmaschineneinrichtung zum Durchschneiden blinder Fadenketten
DE264095C (de)
DE614060C (de) Kettenstich-Hohlsaumnaehmaschine
DE362046C (de) Maschine zum Einziehen eines Bandes in Knoepfe und andere Gegenstaende
DE269279C (de)
DE567052C (de) Maschine zum Einsetzen von Schnuerhaken
DE864524C (de) Schuhzwickmaschine
DE269875C (de)