DE455604C - Selbsttaetige Waage fuer Mehl u. dgl. - Google Patents

Selbsttaetige Waage fuer Mehl u. dgl.

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DE455604C
DE455604C DEST39016D DEST039016D DE455604C DE 455604 C DE455604 C DE 455604C DE ST39016 D DEST39016 D DE ST39016D DE ST039016 D DEST039016 D DE ST039016D DE 455604 C DE455604 C DE 455604C
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01GWEIGHING
    • G01G21/00Details of weighing apparatus

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Supply Of Fluid Materials To The Packaging Location (AREA)

Description

  • Selbsttätige Waage für Mehl u. dgl. Es ist bei selbsttätigen- Waagen bekannt, die Hauptzuführungsschnecke und eine damit gegebenenfalls verbundene Nachfüllschnecke unter Anwendung einer entsprechenden Kupplung zusammen mit der Beendigung der Wägung stillzusetzen.
  • Demgegenüber besteht die vorliegende Erfindung vor allem darin, daß bei selbsttätigen Waagen der genannten Art, bei welchen die Zuführungsschnecke und ein damit verbundenes Rührwerk bei Beendigung der Wägung selbsttätig stillgesetzt werden, diese Schnecke achsial verschiebbar gelagert ist und die einen Hälften der Kupplungen mit der Antriebsscheibe einerseits und mit der Rührwerksscheibe anderseits trägt. Diese beiden letzteren Scheiben laufen dabei zweckmäßig auf im Lagerbock befestigten Büchsen, in welchen sich die Welle der Zuführungsschnecke führt. Die an sich bekannte Verbindung des ein- und auszurückenden Teiles mit der äußeren Verschlußklappe erfolgt dabei vorteilhaft durch einen mit dieser Klappe starr verbundenen Arm, der an einem Halsring der Zuführungsschnecke angreift. Die Zuführungsschnecke kann dabei entgegengesetzt ihrer Arbeitsbewegung drehbar angeordnet sein, so daß .der Inhalt des Gehäuses, in welchem die Zuführungsschnecke gelagert ist, mit etwa darin enthaltenen Fremdkörpern durch einen- am hinteren Ende des Gehäuses angeordneten, mit Abschlußorgan ausgestatteten Ablaufstutzen entfernt wird. Diese entgegengesetzte Bewegung der Zuführungsschnecke kann dabei entweder selbsttätig durch einen rechts und links laufenden Antrieb oder auch von Hand erfolgen. Im ersteren Falle wird das Vorgelege, welches die Antriebsscheibe in Bewegung setzt, so angeordnet, daß man durch eine entsprechende Ausrückvorrichtung, ähnlich wie bei Drehbänken, das Vorgelege rechts oder links laufen lassen kann. Auf diese Weise wird es ermöglicht, daß die Zuführungsschnecke entgegengesetzt ihrer Arbeitsdrehrichtung sich bewegt, so daß das im Gehäuse enthaltene Wägegut mit etwaigen Fremdkörpern durch den am rückwärtigen Ende des Gehäuses angeordneten, mit Abschlußorgan ausgestatteten Ablaufstutzen entfernt wird.
  • Eine Ausführungsform einer derartigen Absackwaage ist in dar Zeichnung in Ansicht bei Beginn der Wägung gezeigt.
  • Hierbei ist 17 die Zuführungsschnecke, deren Achse im Gehäuse 6 längsverschiebbar gelagert ist. Auf der Achse der Schnecke 17 sitzen außerhalb des Gehäuses 6 die Klauen 2o und i9 von Klauenkupplungen,` deren Gegenklauen der dauernd umlaufenden Antriebsscheibe 2 i und der Triebscheibe 22 für das Rührwerk angehören. Die Scheiben 21 und 22 sind auf Büchsen 23 bzw. 24 drehbar, welche im Lagerbock festsitzen und durch welche die Welle der Schnecke 17 geführt ist. Mit der Triebscheibe 22 ist durch Riemen 2 5 die Riemenscheibe 26 einer im Auslaufstutzen 18 drehbaren Welle 27 verbunden, welche innerhalb des Auslaufstutzens 18 die Auflockerbleche 28 und 29 trägt.
  • Unterhalb des Gehäuses 6 ist am rückwärtigen Ende desselben ein Auslaufstutzen 30 mit Schieber oder Klappe 3 i angebracht, durch welche man bei entgegengesetzter Drehung der Zuführungsschnecke 17 etwaige Fremdkörper entfernen kann. Klaue 2o wird von einem Führungsring 32 umfäßt, der oben und unten mit Nasen oder Kugeln versehen ist, damit ein möglichst reibungsloses Drehen Lies Kupplungsteiles 2o unter dem Füh-_ rungsring 32 ermöglicht wird. Führungsring 32 ist schwenkbar am Lagerbock angeordnet und mit einer am Hebel 35 angelenkten Zugstange 34 verbunden.
  • Unterhalb des Auslaufstutzens 18 befinden sich in bekannter Weise die innere Verschlußklappe 40 und die äußere Verschlußklappe 41. Erstere hat in der Mitte die bekannte kleine Streuöffnung, welche dazu dient, das Wägegut bei fast erreichtem Vollgewicht der Waage in kleinen Mengen zuzuführen. Sie hat ferner nach außen Mitnehmerstifte 42, wodurch beim Abwärtsdrücken des Handgriffes 43 die äußere Verschlußklappe 41 mitgenommen wird. Handgriff 43 und Klappenarm 44 mit der daran befestigten inneren Verschlußklappe 4o sind miteinander starr verbunden und ebenso wie die äußere Verschlußkla.ppe 4i um die Achse 45 drehbar.
  • Bei Beginn der Wägung drückt man den Handgriff 43 nach unten (in der Zeichnung ist derselbe bereits nach abwärts gedrückt), wobei die innere Verschlußklappe 40 und durch deren Mitnehmerstifte 42 die äußere Einlaufklappe 41 mitgenommen wird. Gleichzeitig drückt der Arm 35 die Zugstange 34 nach vorn, wodurch die Welle der Zuführungsschnecke 17 in der gleichen Richtung verschoben wird und die Klauen 20 und 19 in die Gegenklauen der Scheiben 21 und 22 eingerückt werden. Damit wird die Zuführungsschnecke 17 und die Auflockervorrichtung 28 und 29 des Auslaufstutzens 18 in Umdrehung versetzt. Es erfolgt in hekannter Weise zunächst Grobwägung und sodann nach Schließen der Abschlußklappe 40 Feinwägung, bis die Waage ihr Vollgewicht erreicht hat. In diesem Augenblick wird durch die hochsteigende Gewichtsschale die Stütze 5 i ausgelöst, wodurch die äußere Abschlußklappe 41, der Arm 35, die Zuführungsschnecke 17 mit den Klauen 2o und i9 wieder in ihre ursprüngliche Stellung zurückkehren.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Selbsttätige Waage für Mehl u. dgl., bei der die Zuführungsschnecke und das Rührwerk bei Beendigung der Wägung selbsttätig stillgesetzt werden, dadurch gekennzeichnet, daß diese Schnecke (17) achsial verschiebbar gelagert ist und die einen Hälften der Kupplungen mit der Antriebsscheibe (21) einerseits und mit der Rührwerkantriebsscheibe (22) anderseits trägt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebsscheibe (21) und die Rührwerkantriebsscheibe (22) auf im Lagerbock befestigten Büchsen (23, 24) laufen, in welchen sich die Welle der Zuführungsschnecke (17) führt.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die an sich bekannte Verbindung des ein- und auszurückenden Teiles mit -der äußeren Verschlußklappe durch einen mit dieser Klappe (41) starr verbundenen Arm(35) erfolgt, der an einem Führungsring (32) der Zuführungsschnecke (17) eingreift.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch i bis 3, gekennzeichnet durch einen am hinteren Ende der Schnecke (17) und unterhalb derselben angeordneten, mitAbächlußorgan (31) ausgestatteten Auslaufstutzen (3o), so daß durch Rückwärtsdrehen der Schnecke der Inhalt des Gehäuses (6) xnit etwa darin enthaltenen Fremdkörpern .entfernt werden kann.
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