DE456801C - Lokomotive mit Kondensationsbetrieb - Google Patents
Lokomotive mit KondensationsbetriebInfo
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- DE456801C DE456801C DEJ25926D DEJ0025926D DE456801C DE 456801 C DE456801 C DE 456801C DE J25926 D DEJ25926 D DE J25926D DE J0025926 D DEJ0025926 D DE J0025926D DE 456801 C DE456801 C DE 456801C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F22—STEAM GENERATION
- F22D—PREHEATING, OR ACCUMULATING PREHEATED, FEED-WATER FOR STEAM GENERATION; FEED-WATER SUPPLY FOR STEAM GENERATION; CONTROLLING WATER LEVEL FOR STEAM GENERATION; AUXILIARY DEVICES FOR PROMOTING WATER CIRCULATION WITHIN STEAM BOILERS
- F22D11/00—Feed-water supply not provided for in other main groups
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Description
- Lokomotive mit Kondensationsbetrieb. Die Erfindung betrifft eine besondere Anordnung der bei Kondensationslokomotiven notwendigen Kondensat- und 'K-esse@speisepumpe, wobei das von der ersteren geförderte Kondensat der Kesselspeisepumpe zugedrückt wird. Die Erfindung besteht darin, daß die als Kolbenpumpen ausgebildeten Kondensat-und Kesselspeisepumpe einer Kondensätionslokomotive unmittelbar miteinander gekuppelt und von einer gemeinsamen, mit dem Speisewasserbehälter in - Verbindung stehenden Wasserkämirier umgeben sind, die zugleich den Druckraum der Kondensat- und den Saugraum der Speisepumpe bildet.
- Die beiden Pumpen können auf diese Weise von derselben Kraftmaschine angetrieben werden. Durch diese Maßnahme fällt also der bisherige Antrieb der Kondensatpumpe durch Zahnräder, Kurbelgetriebe o. dgl. gänzlich fort. Weiterhin kommen auch die sonst üblichen Verbindungsrohre zwischen Kondensat- und Speisepumpe in Fortfall. Der Aufbau wird hierdurch wesentlich vereinfacht und erhöht demzufolge die Betriebssicherheit.
- Die Einrichtung gemäß vorliegender Erfindung gewährt noch weiterhin den Vorteil, daß die Kondensatpumpe ohne besondere Stopfbüchsen, die ja stets den wundesten Punkt bilden, ausgeführt werden kann. Für die Durchführung der Kolbenstange von der Kondensat- zur Speisepumpe genügt eine Abdichtung durch eine einfache Büchse, die gegebenenfalls in der Mitte noch eine Verbindung nach der unter atmosphärischem Druck stehenden Wasserkammer erhält, denn sowohl das Wasser in dieser als auch in der Speisepumpe wird stets verhindern, daß Luft in die Kondensatpumpe eindringt. Bei größerer Undichtheät wird schlimmstenfalls etwas Kondensat hindurchfließen, also ein Teil derselben Flüssigkeit, die die Kondensatpumpe fördert.
- Durch die Anordnung nach der Erfindung wird daher die Kondensatpumpe außerordentlich einfach und doch sehr betriebssicher ausfallen-und die Bauhöhe auf das äußerste begrenzt. Da der Kraftbedarf der Kondensatpumpe gegenüber der Speisepumpe nur ein geringer ist, wird es sogar möglich, die bisher handelsüblichen Dampfmaschinentypen von Speisepumpen für den Bau der Pumpenanlage heranzuziehen. Eine besondere Bedierlurig der Korldensatpumpe kommt vollständig in Wegfall.
- In der Abbildung stellt A eine schwungradlose Dampfmaschine dar, wie sie im Loko-Yriotivbau üblich ist; diese treibt durch die KKolbenstange die Speisepumpe B und die Kondensatpumpe C an. Die beiden Pumpen besitzen einen gemeinsamen Wasserraum D, der mit dem Kondensatvorratsbehälter .der Lokomotive verbunden ist. Der unter die Speisepumpe angebauten Kondensatpumpe fließt das Kondensatwasser durch die Rohrleitung F zu und wird hier von der Pumpe durch die Saug- und Druckventile nach dem Wasserraum D bzw. durch die Rohrleitung E nach dem unter atmosphärischem Druck stehenden Vorratsbehälter geführt.
- Die Speisepumpe fördert es aus der Wasserkammer bzw. aus dem Vorratsbehälter durch das Rohr G nach dem Kessel. H stellt den üblichen Windkessel dar.
- Aus der Abbildung geht klar hervor, daß eine besondere nachziehhare Stopfbüchse für die Kondensatpumpe nicht erforderlich ist. Nach unten ist die Pumpe durch einen Deckel abgeschlossen, während zwischen Speisepumpe und Kondensatpumpe eine einfache Büchse J genügt, die allenfalls einen Durchlaß nach dem Wasserraum D aufweist. Durch den unmittelbaren Anbau der Kondensatpumpe an die dasselbe Mittel fördernde Speisepumpe wird vollständiges Dichthalten gegen das Eindringen von Luft gewährleistet.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Lokomotive mit Kondensationsbetrieb, bei welcher Kesselspeise- und Kondensatpumpe als Kolbenpumpen ausgebildet sind und von derselben Dampfmaschine angetrieben werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Kondensat- (C) und die Kesselspeisepumpe (B) durch eine gemeinsame Kolbenstange unmittelbar miteinander gekuppelt und beide Pumpen von einer gemeinsamen, mit dem Speisewasserbehälter in Verbindung stehenden Wasserkammer (D) umgeben sind, die zugleich den Druckraum der Kondensat- und den Saugraum der Speisepumpe bildet.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEJ25926D DE456801C (de) | Lokomotive mit Kondensationsbetrieb |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DEJ25926D DE456801C (de) | Lokomotive mit Kondensationsbetrieb |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE456801C true DE456801C (de) | 1928-03-01 |
Family
ID=7202428
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEJ25926D Expired DE456801C (de) | Lokomotive mit Kondensationsbetrieb |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE456801C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4020176A (en) * | 1975-07-14 | 1977-04-26 | Polaroid Corporation | Highly fluorinated diazides and process therefor |
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- DE DEJ25926D patent/DE456801C/de not_active Expired
Cited By (1)
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