DE457038C - Lade- oder Entladevorrichtung mit einem schuettelrutschenartig bewegten Bestandteil mund einem mit diesem gekuppelten und ihm gegenueber laengsverschiebbaren Mundstueck - Google Patents

Lade- oder Entladevorrichtung mit einem schuettelrutschenartig bewegten Bestandteil mund einem mit diesem gekuppelten und ihm gegenueber laengsverschiebbaren Mundstueck

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DE457038C
DE457038C DEE35705D DEE0035705D DE457038C DE 457038 C DE457038 C DE 457038C DE E35705 D DEE35705 D DE E35705D DE E0035705 D DEE0035705 D DE E0035705D DE 457038 C DE457038 C DE 457038C
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Gebr Eickhoff Maschinenfabrik u Eisengiesserei GmbH
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Gebr Eickhoff Maschinenfabrik u Eisengiesserei GmbH
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G65/00Loading or unloading
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B65G2814/00Indexing codes relating to loading or unloading articles or bulk materials
    • B65G2814/03Loading or unloading means
    • B65G2814/0301General arrangements
    • B65G2814/0326General arrangements for moving bulk material upwards or horizontally
    • B65G2814/0328Picking-up means
    • B65G2814/0335Shaking or vibrating conveyors

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

  • Lade- oder Entladevorrichtung mit einem schüttelrutschenartig bewegten Bestandteil und einem mit diesem gekuppelten und ihm gegenüber längsverschiebbaren Mundstück. Es ist eine Schüttelrutsche mit längsverschiebbarer Ladeschaufel bekannt, welche die Hinundherbewegungen der Rutsche bis auf ein kurzes Tragstück am Ende des einen Rutschenweges mitmacht; während dieses letzteren Wegstücks wird dieVerbindung zwischen Rutsche und Schaufelstück gelöst und letzeres durch ein von der Rutsche bewegtes besonderes Getriebe in einem verstärkten Maße vorgeschoben. Gemäß der Erfindung soll mit einem rutschenartig bewegten Teil, welcher eine Schüttelrutsche oder auch ein rutschenartig bewegter Bestandteil einer Lade- oder Entlademaschine sein kann, ein Mundstück ständig gekuppelt sein und außerdem während eines beliebigen Teiles des Rutschenweges gegenüber der Rutsche längsverschoben werden, was entweder durch ein mittels der Rutschenbewegung in Gang gesetztes, aber in beiden Bewegungsrichtungen selbstsperrendes Getriebe oder durch ein unabhängig von der Rutsche bewegtes Getriebe für das Mundstück bewirkt werden kann; das Mundstück vollführt also im vorliegenden Fall die Schüttelrutschenbewegungen in vollem Ausmaß mit und außerdem eine Verschiebebewegung gegenüber dem Schüttelrutschenteil während eines beliebigen, gegebenenfalls ganzen Teiles des Schüttelrutschenweges. In einem weiteren Gegensatz zu der zuvor erwähnten Vorrichtung ermöglicht die vorliegende Ausbildung außerdem eine Veränderung der Relativbewegung des Mundstücks in sehr weiten Grenzen sowohl hinsichtlich der Weglänge wie der Verschiebegeschwindigkeiten; infolgedessen ist es im vorliegenden Fall beispielsweise auch möglich, den Vorschub des Mundstücks gegenüber dem schüttelrutschenartig getriebenen Teil zu bewirken, solange das Mundstück noch nicht wieder in Eingriff mit dem aufzuladenden Gut gekommen ist.
  • Die Zeichnung veranschaulicht in Abb. t und :2 eine Ausführungsform der Vorrichtung im senkrechten Schnitt und in Draufsicht; Abb. 3 zeigt eine Einzelheit; Abb. 4. und 5 zeigen eine zweite Ausführungsform in Seitenansicht und Draufsicbt, Abb. 6 und 7 eine dritte Ausführungsform im Querschnitt und in Seitenansicht, Abb.8 und 9 eine vierte Ausführungsform in Seitenansicht und im Querschnitt und Abb. ro eine fünfte Ausführungsform in Seitenansicht.
  • In der Schüttelrutsche r, Abb. r und 2, führt sich längsverschiebbar ein Schaufelstück s; letzteres weist auf der Unterseite seines einen Randes eine Zahnstange in auf. Auf der Unterseite der Rutsche r ist ein Bodenstück n mit einer wagerechten Achse f befestigt, die außerdem noch durch einen an der Rutsche r angeordneten Bügel h gehalten wird. Auf der Achse f sitzt ein Zahnrad N, welches mit der Zahnstange in des Schaufelstücks s im Eingriff steht. Die Außenseite des Zahnrades z ist mit Zacken oder Kerbungen t versehen, in welche ein auf der Nabe des Zahrades z achsial verschiebbares Schneckenrad e unter dem Druck einer Feder g eingreift; die Spannung der Feder g ist mittels einer sie übergreifenden Kappe h und einer auf der Achse f befindlichen Mutter i einstellbar. In das Schneckenrad e greift eine Schnecke d ein, deren Wedle d mit einem Klinkengetriebe c, cl versehen ist. Der Arm c dieses Klinkengetriebes führt sich mittels eines Schlitzes an einer verstellbaren Stange-b, welche ihrerseits an einem ortsfest aufgestellten Gestell p gelagert ist. Die Schüttelrutsche r führt sich auf Rollen o. Das gesamte Triebwerk z, m, e, a bewegt sich mit der Rutsche r ständig hin und her, und infolgedessen vollführt auch das Schaufelstück s die Schüttelbewegungen der Rutsche r; durch den Hinundhergang der Welle d wird ferner der Klinkenhebel c schwingend hin und her bewegt, und hierdurch wird die Welle d, j e nach der Einstellung des Klinkenzahnes im einen oder anderen Drehsinn gedreht, und die Schnecke a treibt das Schneckenrad e :und dieses das Zahnrad z, und infolge des Eingriffs des Zahnrads z in die Zahnstange m wird das Schaufelstücks gegenüber der Rutsche r zusätzlich in der einen oder anderen Richtjung während des Rutschenganges vorgeschoben. Stößt hierbei das Schaufelstück s auf einen zu starken Widerstand, welcher entsprechend stärker ist als der Druck der Feder g auf das Schneckenrad e, so gleiten die Verzahnungen t aufeinander, ohne daß das Zahnrad z mitgenommen wird, und hierdurch ist das Getriebe gegen Überlastung gesichert. Das Maß des Kupplungsdruckes kann durch Einstellung der Feder g geregelt werden. Ferner kann das Maß der Schaufelrelativbewegung durch Verstellung der Stange b geändert werden.
  • Soll das Schaufelstück von Hand vorgeschoben oder zurückgeschoben :werden, so genügt es, das Schneckenrad e von Hand, gegebenenfalls durch Lockerung der Mutter i, außer Eingriff mit dem Zahnrad z zu bringen und die Zahnradwelle f mittels einer auf diese aufgesetzten Kurbel u, s (Abb. 3) im einen oder anderen Sinne zu drehen.
  • Es kann aber auch ein beschleunigtes Zurückholen des Schaufelstücks s mechanisch erfolgen, beispielsweise durch die in Abb.4 und 5 veranschaulichte Ausführungsart. In diesem Fall ist der Schneckenwelle d ein Vorgelege i, 2, 3, 4 vorgeschaltet, und zwar sitzen die Zahnräder i und :2 auf der Schnekkenwelle d und die gestuften Zahnräder 3 und 4 auf einer Welle dl, an welcher in diesein Fall das Klinkengetriebe c, cl angreift. Für den Vorwärtsgang des Schaufelstücks s wird ein das Zahnrad i mit der Welle d kuppelnder Keil 5 heraufgezogen, und die Welle dl überträgt ihre Drehbewegung mittels der Zahnräder 3 und 2 auf die Welle d und das Schneckengetriebe a und e und wie zuvor auf das Zahnrad z und die Zahnstange in; soll die Schaufel beschleunigt mechanisch zurückgeholt werden, so wird das Stirnrad :2 ausgeschaltet, und die Drehbewegung der Wedle d' überträgt sich mittels der Stirnräder 4 und i im umgekehrten Drehsinn und beschleunigt auf die Schneckenwelse d.
  • An Stelle des Zahnrades z und der Zahnstange in kann, wie Abb. b und 7 veranschaulichen, beispielsweise auch ein Kettenrad z' und eine Gallsche Kette ml Verwendung finden, welche an dem Schaufelstück s befestigt ist.
  • Anstatt daß die Bewegung des Schaufelgetriebes von der Bewegung der Schüttelrutsche abgeleitet wird, kann, wie Abb.8 und 9 veranschaulichen, das Getriebe auch seinen Antrieb von einem .an der Rutsche r befestigten Motor x erhalten, welcher beispielsweise ein Druckluftmotor oder Elektromotor sein kann; denn auch in diesem Fall vollführt das Schaufelstück die sie kennzeichnende Bewegungsart, nämlich die Hinundherbewegungen zwaxtgl,äufig mit der Rutsche, sofern, wie zuvor und wie in Abb. 8 und 9 dargestellt, das Getriebe für das Schaufelstück ein in beiden Richtungen ein in sich selbstsperrendes Getriebe ist, und das Schaufelstück vollführt ferner zusätzlich zu jenen Schüttelrutschenbewegungen, in diesem Fall nach Maßgabe des motorischen Antriebs, eine zusätzliche achsiale Verschiebung gegenüber der Rutsche.
  • Abb. io veranschaulicht die Ausbildung der Vorrichtung als Verlademaschine für Massengut; es bezeichnet hier y den die Schüttelrutschenbewegung erzeugenden und an den Bestandteil rl angreifenden Motor und d, a, e, z und na die Getriebeteile zur Erzeugung der Schaufelrelativbewegung wie bei den voraufgehenden beschriebenen Ausführungsformen. Grundsätzlich gleich würde die Ausbildung der Vorrichtung als Entladevorrichtung sein, nur daß .sich in diesem Fall das Schaufelstück s unterhalb des Kutschenstücks rl befinden würde und dem Rutschenstück r1- das auszutragende Gut, beispielsweise Bergeversatz, zugeführt werden würde.
  • In den Ausführungsbeispielen wirkt als selbstsperrendes Getriebe die Schnecke a und das Schneckenrad e; statt dessen bzw. anstatt dieser Bestandteile nebst der Zahnstange m. und des Zahnrades z könnte beispielsweise als gleichfalls selbstsperrendes Getriebe auch eine flachgängige Schraubenspindel mit Mutter o. dgl. Verwendung finden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Lade- oder Entladevorrichtung mit einem schüttelrutschenartig bewegten Bestandteil und einem mit diesem gekuppelten und ihm gegenüber längsverschiebbaren Mundstück, gekennzeichnet durch ein die Längsverschiebungen des Mundstücks bewirkendes und das Mundstück ständig mit dem schüttelrutschenartig bewegten Teil kuppelndes, beispielsweise in beiden Bewegungsrichtungen selbstsperrendes Getriebe. a. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Getriebe ausrückbar ist, so daß die Längsverschiebungen des Mundstücks auch von Hand erfolgen können. 3. Vorrichtung nach Anspruch i oder a, dadurch gekennzeichnet, daß das Mundstück in der einen oder anderen oder in beiden Bewegungsrichtungen auf eine andere Geschwindigkeit umschaltbar ist. 4. Vorrichtung nach Anspruch i oder a oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der durch das Getriebe bewirkte Verschiebeweg veränderlich ist. 5. Vorrichtung nach Anspruch i bis 4., gekennzeichnet durch eine das Getriebe gegen Überlastung sichernde Schlupfkupplung. 6. Vorrichtung nach Anspruch i bis 5 mit einem seinen Antrieb durch die Schüttelrutschenbewegung empfangenden Getriebe. 7. Vorrichtung nach Anspruch i bis 5 ni;it einem seinen Antrieb von einem besonderen Motor empfangenden Getriebe.
DEE35705D 1927-05-22 1927-05-22 Lade- oder Entladevorrichtung mit einem schuettelrutschenartig bewegten Bestandteil mund einem mit diesem gekuppelten und ihm gegenueber laengsverschiebbaren Mundstueck Expired DE457038C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE913396C (de) * 1951-12-25 1954-06-10 Bergtechnik G M B H Ladevorrichtung fuer Schuettgut mit einem vorschiebbaren hin und her gehenden Ladegeraet

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE913396C (de) * 1951-12-25 1954-06-10 Bergtechnik G M B H Ladevorrichtung fuer Schuettgut mit einem vorschiebbaren hin und her gehenden Ladegeraet

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