DE457154C - Verfahren zur Ausscheidung von Stoerungen beim Empfang in der drahtlosen Telegraphie - Google Patents

Verfahren zur Ausscheidung von Stoerungen beim Empfang in der drahtlosen Telegraphie

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DE457154C
DE457154C DEG58578D DEG0058578D DE457154C DE 457154 C DE457154 C DE 457154C DE G58578 D DEG58578 D DE G58578D DE G0058578 D DEG0058578 D DE G0058578D DE 457154 C DE457154 C DE 457154C
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high frequency
wireless telegraphy
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DEG58578D
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03DDEMODULATION OR TRANSFERENCE OF MODULATION FROM ONE CARRIER TO ANOTHER
    • H03D7/00Transference of modulation from one carrier to another, e.g. frequency-changing
    • H03D7/14Balanced arrangements
    • H03D7/1416Balanced arrangements with discharge tubes having more than two electrodes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Noise Elimination (AREA)

Description

  • Verfahren zur Ausscheidung von Störungen beim Empfang in der drahtlosen Telegraphie. Den Gegenstand der Erfindung bildet ein Verfahren, welches gestattet, durch Modulation einer Hochfrequenzschwingung mittels Nieder- oder Mittelfrequenz eine gegen die ursprüngliche Hochfrequenz verschobene Frequenz zu erzeugen und dadurch eine Verbesserung des Empfanges in der drahtlosen Nachrichtenübermittlung in bezug auf Beseitigung von Störungen fremder Sender und bestimmter atmosphärischer Störungen zu ermöglichen.
  • Der Grundgedanke der Erfindung beruht darauf, daß durch die Modulation der ankommenden Hochfrequenz dem Empfangssystem Schwingungen einer anderen Frequenz zugeführt werden, als sie der ankommenden Welle entsprechen. Ein Ausführungsbeispiel soll die Erfindung näher erläutern. In der Abbildung ist eine Schaltung dargestellt, bei der zwei gegeneinandergeschaltete Elektronenröhren V1 und V. benutzt werden. Auf die Spule L1 wirkt die ankommende Hochfrequenz, z. B. die der Antenne A oder irgendeines anderen Empfangssystems, angenommen mit einer Frequenz von 2o ooo Perioden. Wie aus der Schaltung zu ersehen ist, wirkt diese Frequenz auf die Gitter der beiden Röhren V, und V., im gleichen Sinne. Auf die Spule L. wirkt außerdem ein kleiner Hilfsgenerator mit einer Frequenz von beispielsweise 3 ooo Perioden. Diese Schwingungen beeinflussen die beiden Gitter der Röhren Vl und V. in entgegengesetztem Sinne.
  • Dadurch, daß man auf dem nicht linearen Teil der Röhrencharakteristik arbeitet, entsteht bekanntlich im Ausgangskreis der beiden Röhren die im Rhythmus der Niederfrequenz modulierte Hochfrequenzschwingung. Eine modulierte Hochfrequenzschwingung kann aber dargestellt werden als Summe von zwei ungedämpften Schwingungen, deren Frequenzen gleich der Summe und der Differenz der Hochfrequenz und der modulierenden Frequenz sind. Für die angegebenen Zahlenwerte sind es. also die zwei Frequenzen 17000 und a3 ooo. Von diesen beiden Schwingungen wird in dem mit dem Anodenkreise gekoppelten Schwingungskreise I durch Abstimmung eine von den beiden modulierten Frequenzen stark hervorgehoben, und zwar zweckmäßig die niedrigere Frequenz. Diese Frequenz wird dem Empfänger E zugeführt und kann mit Hilfe eines überlagerers im Telephon T hörbar gemacht werden.
  • Es ist durch diese Frequ.enzverschiebung somit möglich, eine niedrigere Frequenz auf den Empfänger wirken zu lassen als die der ankommenden Welle. Dadurch läßt sich eine bessere S.elektionswirkung erzielen, da, wie eine Überlegung leicht zeigt, die prozentuale Differenz der niedrigeren Modulationsfrequenzen, welche durch die Empfangsfrequenz und eine Störfrequenz erzeugt werden, größer ist als die prozentuale Differenz der Empfangsfrequenz und der Störfrequenz an sich.
  • Dieses Verfahren ist besonders geeignet für den Empfang langer Wellen.
  • Gegenüber den bisher verwendeten Apparaturen hat der beschriebene Gegenstand den Vorteil, daß infolge der Gegeneinanderschaltung der Röhren V1 und V2 die ankommende Hochfrequenz (20000 gemäß dem Beispiel,) unterdrückt wird und auf diese Art ;eine reine Modulationswirkung entsteht, so daß der Kreis I nur von der durch Modulation entstandenen Frequenz (17 000 im Beispiel) erregt wird, denn die zweite Modulationsfrequenz (23 ooo) ist ja von der Resonanzfrequenz des Kreises i so verschieden, daß sie keine merkliche Einwirkung hervorrufen kann. Hätte man in bisher üblicher Weise eine einzige Röhre verwendet, der durch überla.gerung die beiden Frequenzen 2o ooo und 3 ooo zugeführt worden wären, so wäre im Ausgangskreise der Röhre die ankommende Frequenz von 2o ooo und noch eine Anzahl anderer Frequenzen stark ausgeprägt vorhanden. Es wäre somit viel schwerer, allein durch Selektion die Frequenz von 20 ooo aus dem Kreise I zu beseitigen, während die Frequenz 23 ooo bei der Schaltung gemäß der Erfindung -naturgemäß leicht zu beseitigen ist.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Ausscheidung von Störungen beim Empfang in der drahtlosen Telegraphie, insbesondere für den Empfang längerer Wellen, dadurch gekennzeichnet, daß durch ein Modulationsverfahren, bei welchem die ankommende Hochfrequenz unterdrückt wird, eine Frequenzverschiebüng im Empfangsapparat vorgenommen, die eine der verschobenen Frequenzen in seinem abgestimmten Kreis ausgesondert und erst dann dem Indikator (Telephon, Schreiber usw.) zugeführt wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die niedrigere der beiden Modulationsfrequenzen in dem abgestimmten Kreis ausgesondert wird.
  3. 3. Anordnung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine an der Empfangsstelle vorgesehene Niederfrequenzstromquelle zur Modulation der ankommenden Hochfrequenz.
DEG58578D 1923-02-24 1923-02-25 Verfahren zur Ausscheidung von Stoerungen beim Empfang in der drahtlosen Telegraphie Expired DE457154C (de)

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