DE457512C - Gasblinklichtapparat mit einer mit dem Membrangehaeuse verbundenen Hilfsleitung zum Ersatz der infolge Undichtigkeit waehrend der Ausserbetriebsetzung aus dem Gehaeuse entwichenen Gasmenge - Google Patents
Gasblinklichtapparat mit einer mit dem Membrangehaeuse verbundenen Hilfsleitung zum Ersatz der infolge Undichtigkeit waehrend der Ausserbetriebsetzung aus dem Gehaeuse entwichenen GasmengeInfo
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- DE457512C DE457512C DES74877D DES0074877D DE457512C DE 457512 C DE457512 C DE 457512C DE S74877 D DES74877 D DE S74877D DE S0074877 D DES0074877 D DE S0074877D DE 457512 C DE457512 C DE 457512C
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- G—PHYSICS
- G08—SIGNALLING
- G08B—SIGNALLING SYSTEMS, e.g. PERSONAL CALLING SYSTEMS; ORDER TELEGRAPHS; ALARM SYSTEMS
- G08B5/00—Visible signalling systems, e.g. visible personal calling systems or remote indication of seats occupied
- G08B5/40—Visible signalling systems, e.g. visible personal calling systems or remote indication of seats occupied using smoke, fire or coloured gases
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung an mit Gas betriebenen Blinklichtapparaten,
die aus einem Membrangehäuse bestehen, dessen zu einem Brenner führende Gasablaßleitung
in gewissen Zeitabständen durch ein von einer Feder oder einem. Magneten gesteuertes
Ventil geöffnet und geschlossen wird. Die Membran des Gehäuses ist für gewöhnlich
aus Leder hergestellt. Es hat sich nun herausgestellt, daß das nach Abschließen der Gaseinlaßleitung
zur Außerbetriebsetzung des Blinklichtapparates im Gehäuse zurückgebliebene Gas allmählich durch die Ledermembran
hindurchtritt. Beim Inbetriebsetzen des Apparates durch Öffnen des Gaseinlasses kann
infolgedessen ein Lichtsignal erst gegeben werden, nachdem das Membrangehäuse wieder
mit Gas gefüllt worden ist. Mit anderen Worten, der Apparat kann nicht sofort in
Betrieb genommen werden. Bei der Verwendung des Apparates, beispielsweise für Eisenbahnsignale,
ist dies ein ernstlicher Übelstand. Man hat versucht, diesen Nachteil durch eine dem Verlust der durch die Ledermembran
hindurchtretenden Gasmenge entsprechende Nachfüllung von Gas zu vermeiden. Es war jedoch nicht möglich, diese
Nachfüllung mit genügender Genauigkeit zu regeln, so daß ein anderer Übelstand auftritt,
der darin besteht, daß das Membrangehäuse allmählich mit so viel Gas gefüllt wird, daß
der Apparat in Wirksamkeit tritt und, wenn auch in verhältnismäßig großen Zeitabständen,
Lichtsignale aussendet. Dies ist besonders für Eisenbahnsignale unzulässig, weil
man dort unbedingt fordern muß, daß der Apparat kein Signal gibt, ohne von außen in
Betrieb gesetzt zu sein.
Nach der vorliegenden Erfindung wird ein in der genannten Beziehung vollständig zuverlässiger
Signalapparat erhalten. Die Erfindung besteht darin, daß das Membrangehäuse mit einem derart geregelten, ins Freie
oder in die Brennerleitung führenden Hilfsablaß
versehen ist, daß die über das zur Aufrechterhaltung der Gehäusefüllung erforderliche
Maß hinausgehende und daher ein vorzeitiges Inbetriebsetzen des Apparates verursachende
Gasmenge abgelassen wird. Mit Hilfe von in den genannten Ein- und Auslaßleitungen
angebrachten Drosselvorrichtungen kann das Membrangehäuse während der ganzen Zeit seiner Außerbetriebsetzung mit
Gas gefüllt gehalten werden. Der Apparat wird infolgedessen beim Öffnen des Hauptcinlasses
augenblicklich in Betrieb gesetzt,
ohne unzulässige Blinksignale während der Abschließungsperiode aussenden zu können.
In der Zeichnung sind in Abb. ι und 2 zwei
Ausführungsbeispiele der Erfindung äargestellt.
In Abb. ι bezeichnet ι einen Blinklichtapparat
bekannter Bauart mit einem Membrangehäuse 2, das mit einer Membran 3 und einem selbsttätig wirkenden Magnetventil. 4
versehen ist, welches in. bestimmten Zeitabständen die zum Brenner 5 führende Leitung
6 öffnet und schließt. Die zum Membrangehäuse 2 führende Haupteinlaßleitung 7
ist mit einem Abschlußorgan 8 und einem einstellbaren Drosselorgan 9 versehen, das zur
Einstellung der Art der Lichtsignale dient. Wenn dieses Absperrorgan 8 zum Außerbetriebsetzen
des Apparates geschlossen ist, wird das Membrangehäuse 2 durch eine mit einem regelbaren Drosselorgan 11 versehene
Leitung 10 mit Gas nachgefüllt. 12 bezeichnet
eine Umgangsleitung zum Dauerbrenner mit einem Drosselorgan 13.
Nach der Erfindung ist nun am Membrangehäuse 2 eine besondere Ablaßleitung 14 mit
einem Drosselorgan 15 angeordnet, die bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel in die
Hauptbrennerleitung 6 einmündet. ■ Die Leitung 14 kann auch in das Freie oder in die
Leitung des Dauerbrenners 5 einmünden. Durch richtige Einstellung der Drosselorgane
11 und 15 kann der Gaseinlaß durch die Leitung
10 und der Gasablaß durch die Leitung 14 derart geregelt werden, daß nur eine unbedeutende
Gasmenge durch die Ablaßleitung 14 ausströmt. Das Membrangehäuse 2
wird infolgedessen gut mit Gas gefüllt gehalten, so daß ein augenblickliches Inbetriebsetzen
beim öffnen des Haupteinlasses 7 ertnöglicht ist, ohne daß der Druck im Membrangehäuse
derart gesteigert zu werden braucht, daß ein unzulässiges Lichtsignal bei geschlossenem Ventil 8 erzeugt werden kann.
Das Ventil 8 kann bei der Verwendung des Apparates für Eisenbahnsignale aus einem
Elektromagnetventil bestehen, welches beispielsweise bei der Annäherung eines Zuges
an einem Wegübergang zur Abgabe eines Warnungssignals selbsttätig geöffnet wird.
Abb. 2 stellt eine ähnliche Vorrichtung wie Abb. ι dar. Der hauptsächliche Unterschied
besteht nun darin, daß mehrere der Leitungen und Drosselorgane in das Innere des Apparatgehäuses
2 verlegt sind. 7 bezeichnet wie vorher die Haupteinlaßleitung mit dem beispielsweise
als Magnetventil ausgebildeten Abschlußorgan 8, 9 die Drosselvorrichtung
des Haupteinlasses, 10 die besondere Gaseinlaßleitung mit der Drosselvorrichtung 11
und 12 die Gasleitung mit der Drosselvorrichtung 13 des Dauerbrenners 5. 14 bezeichnet
die besondere Gasablaßleitung vom Membrangehäuse 2 mit der Drosseleinrichtung 15. Diese Ablaßleitung 14 kann bei
dieser Ausführungsform auch in die Zuflußleitung 6 des Brenners 5 einmünden.
Claims (1)
- Patentanspruch:Gasblinklichtapparat mit einer mit dem Membrangehäuse verbundenen Hilfsleitung zum Ersatz der infolge Undichtigkeit während der Außerbetriebsetzung aus dem Gehäuse entwichenen Gasmenge, dadurch gekennzeichnet, daß das Membrangehäuse (2) mit einem derart geregelten ins Freie oder in die Brennerleitung (6) führenden Hilfsablaß (14) versehen ist, daß die über* das zur Aufrechterhaltung der Gehäusefüllung erforderliche Maß hinausgehende und daher ein vorzeitiges Inbetriebsetzen des Apparates verursachende-Gasmenge abgelassen wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| SE457512X | 1925-06-20 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE457512C true DE457512C (de) | 1928-03-19 |
Family
ID=20310164
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES74877D Expired DE457512C (de) | 1925-06-20 | 1926-06-12 | Gasblinklichtapparat mit einer mit dem Membrangehaeuse verbundenen Hilfsleitung zum Ersatz der infolge Undichtigkeit waehrend der Ausserbetriebsetzung aus dem Gehaeuse entwichenen Gasmenge |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE457512C (de) |
-
1926
- 1926-06-12 DE DES74877D patent/DE457512C/de not_active Expired
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