DE457519C - Elektroflaschenzug - Google Patents
ElektroflaschenzugInfo
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- DE457519C DE457519C DEB121631D DEB0121631D DE457519C DE 457519 C DE457519 C DE 457519C DE B121631 D DEB121631 D DE B121631D DE B0121631 D DEB0121631 D DE B0121631D DE 457519 C DE457519 C DE 457519C
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Links
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
- B66D—CAPSTANS; WINCHES; TACKLES, e.g. PULLEY BLOCKS; HOISTS
- B66D3/00—Portable or mobile lifting or hauling appliances
- B66D3/18—Power-operated hoists
- B66D3/20—Power-operated hoists with driving motor, e.g. electric motor, and drum or barrel contained in a common housing
- B66D3/22—Power-operated hoists with driving motor, e.g. electric motor, and drum or barrel contained in a common housing with variable-speed gearings between driving motor and drum or barrel
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Connection Of Motors, Electrical Generators, Mechanical Devices, And The Like (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen Flaschenzug, welcher bei geeigneter Ausgestaltung
auch als Winde oder als Laufkatze verwendet werden kann. Es handelt sich um diejenigen eng zusammengebauten Flaschenzüge,
bei welchen eine Trommel für ein Seil vorhanden ist, in welcher wesentliche Teile
des Flaschenzuges untergebracht sein können, sei es der Motor, der Motor und das Getriebe
ίο oder das Getriebe. Insbesondere kommt diejenige
Ausführungsart in Betracht, bei welcher die Trommel des Flaschenzuges im Innern die Feldwicklungen trägt und der
Motoranker sich ganz innerhalb der Trommel befindet, so daß die Trommel also einen
Teil des Motors bildet.
Das Wesen der Erfindung beruht darin, daß die Trommel in ihrer Mitte an einem
ringförmigen Träger abgestützt ist, um welchen sich andere Stützteile herumbauen
können. Man vermeidet hierdurch eine Abstützung der Trommel an den Trommelenden durch zwei Kugellagerkränze o. dgl. und erhält
eine gute Zugänglichkeit des gesamten Getriebes sowie überhaupt aller am oder im
Flaschenzug angeordneten Teile.
Als Ausführungsform der Erfindung, und zwar beispielsweise, ist der wichtigste Fall
gegeben, bei welchem die Trommel selbst einen Teil des Motors bildet.
Auf der Zeichnung zeigt
Abb. ι einen Längsschnitt durch den Flaschenzug in schematischer Darstellung und Abb. 2 einen senkrechten Schnitt durch die Mitte der Trommel von links gesehen.
Auf der Zeichnung zeigt
Abb. ι einen Längsschnitt durch den Flaschenzug in schematischer Darstellung und Abb. 2 einen senkrechten Schnitt durch die Mitte der Trommel von links gesehen.
ι ist die Trommel des Flaschenzuges, welche die Feldwicklungen 2 im Innern enthält,
und 3 ist der Motoranker mit der Welle 4.
Die Trommel 1 hat in der Mitte eine kreisförmige Aussparung 24, in welche vier Rollen
17 eingreifen; diese Rollen können auch durch Kugellager, das heißt Lager mit Kugelkränzen,
ersetzt sein. Die Achsen der Rollen werden durch zwei kreisförmige Ringe 8, 7 gefaßt, welche um die ganze Trommel herumgehen,
und die Befestigung des Aufhängehakens oder der Öse 18 erfolgt an diesen
Ringen 8, 7 durch Bolzen 19, 19.
Es ist ersichtlich, daß auf diese Weise die Trommel in ihrer Mitte durch die Rollen
oder Kugellager 17 gehalten wird, und daß die Trommel Drehbewegungen ausführen
kann.
Die Trommel ist an ihrem linken Ende mit einem Einsatz 10 versehen, welcher das innere
Zahnrad 11 enthält, in welches das letzte Ritzel des Getriebes in bekannter Weise eingreift.
Außerdem befindet sich links ein Flansch 12, und an diesen Flansch setzt sich
das übrige Übersetzungsgetriebe an, welches von dem Ritzel 25 des Elektromotors angetrieben
wird und in der Kappe 13 untergebracht ist, so daß das Getriebe ständig unter
Ul laufen kann. Das letzte Übersetzungsrad, welches in den Innenzahnkranz 11 eingreift,
geht mit seiner Welle (nicht gezeichnet) natürlich durch den Flansch 12 hindurch.
Auf der andern Seite der Trommel ist ein zweiter ringförmiger Flansch 16 angeordnet,
und die Flansche 12 und 16 werden durch
Stangen 5 verbunden, die links mit Gewinde in den Flansch 12 hineinragen, während rechts
eine Verschraubung durch die Muttern 23, 23 erfolgt. Röhrenförmige Abstandshalter 6, 6
sichern den Abstand gegenüber den Ringen 8,7·
Die beiden Stangen 5, 5, das heißt die obere und die untere, sind so lang gestaltet, daß sie
auch noch einen weiteren flanschartigen Träger 26 fassen, während die beiden entsprechenden,
in der wagerechten Schnittlinie liegenden Stangen 5', 5', von denen in Abb. 2
nur die linke gezeichnet ist, ohne weiteres auf den Ringflansch 16 drücken.
Die Ringe 8, 7 legen sich seitlich dicht an die entsprechend ausgebildete Aufhängeöse 18
an.
Da das Seil bekanntlich rechts und links von der Mitte der Trommel aus gleichmäßig
auf- und abgewickelt wird, so sind die zu beiden Seiten der Ringe 8,7 wirkenden Kräfte
gleich groß. Sollten kleine Übergewichte oder Schwankungen auftreten, so werden diese
as durch die Ringe 7, 8 auf die Aufhängeöse 18
übertragen.
Die Ringe 7, 8 dienen außerdem zur Befestigung der Ausgleichsrolle 21, die an einem
durchgehenden Bolzen 20 aufgehängt ist. Wie Abb. 2 zeigt, ist zwischen der Aufhängeöse
18 und der oberen Stange 5 Spiel vorgesehen, so daß diese Stange also nicht als
Träger für das Gewicht des Flaschenzuges und für die Last dient, sondern hierzu dienen
lediglich die Bolzen 19, 19. Im übrigen wird die Gesamtlast der Trommel und das Gewicht
der zu hebenden Gegenstände durch die Rollen oder Kugellager 17 aufgenommen.
Der Zusammenhang der einzelnen Teile ergibt sich am besten bei einer Schilderung der
beim Auseinandernehmen des Flaschenzuges auftretenden Vorgänge:
Nimmt man die beiden Muttern 23, 23 der oberen und unteren Stange 5 ab, so kann man
dann die Wand 26 und damit den an dieser angeordneten elektrischen Teil des Flaschenzuges
abziehen.
Nimmt man die entsprechenden Muttern der Stangen 5', 5' ab, so kann man die linke
Wand 12 mit dem gesamten Getriebe abziehen, wobei auch die Stangen 5 und 5' mit
herausgezogen werden, da diese Stangen ja j mit Gewinde in die Wand 12 eingeschraubt |
sind. Damit wird auch der Flansch 16 frei, ! da der äußere Schutzmantel 9 auf diesem im
allgemeinen nur aufgelegt zu sein braucht. j Es bleiben demnach nur die Ringe 8, 7 mit
ihren vier Rollen, die Innenverzahnung 11 und die Aufhängeöse 18 hängen. Diese Aufhängeöse
kann man leicht dadurch lösen, daß man die durch Splinte o. dgl. gesicherten Bolzen
19, 19 herauszieht, worauf alsdann nach Ausstoßen der Achsen der Rollen 17 die Trommel
vollkommen frei wird.
Will man den Flaschenzug in eine Laufkatze umwandeln, so braucht man nur die öse
abzunehmen und sie durch ein Fahrwerk zu ersetzen, wenn man die öse nicht direkt in
ein Fahrwerk einhängt.
Das Herausnehmen des Ankers wird dadurch ermöglicht, daß man Schräubchen,
welche die Wandung 14 mit der rechten Fläche der Trommel 1 verbinden, herausschraubt.
Claims (6)
1. Elektroflaschenzug, insbesondere derjenigen Art, bei welchem die Trommel die
Feldwicklungen für den Elektromotor trägt, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstützung
der Trommel an ihrem äußeren Umfang zwischen den beiden Seilwicklungen erfolgt.
2. Elektroflaschenzug nach Anspruch τ, dadurch gekennzeichnet, daß die Trommel
durch Rollen, Rollenlager oder Kugellager abgestützt ist, welche in die Trommel umgreifenden
Abstützteilen gelagert sind.
3. Elektroflaschenzug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstützteile
als Ringe ausgebildet sind, an denen die Aufhängeöse (18) befestigt ist.
4. Flaschenzug nach den Ansprüchen τ und 2, dadurch gekennzeichnet, daß seitliehe
Flansche (12, 16) durch an sich bekannte
Längsstangen (S, 5') mit röhrenförmigen Abstandshaltern (6, 6) zusammengehalten
werden, die den Abstand zwischen diesen Flanschen und der mittleren Tragvorrichtung (8, 7) aufrechterhalten.
5. Flaschenzug nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß einige dieser
Stangen (5) so lang ausgebildet sind, daß sie eine besondere Wand (26) zur Aufnahme
elektrischer Schaltgeräte tragen können.
6. Flaschenzug nach den Ansprüchen r bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die no
beiden Ringe (8, 7) den Zapfen (20) für die Ausgleichsrolle (21) tragen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB121631D DE457519C (de) | 1925-09-04 | 1925-09-04 | Elektroflaschenzug |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB121631D DE457519C (de) | 1925-09-04 | 1925-09-04 | Elektroflaschenzug |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE457519C true DE457519C (de) | 1928-03-19 |
Family
ID=6995563
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB121631D Expired DE457519C (de) | 1925-09-04 | 1925-09-04 | Elektroflaschenzug |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE457519C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE969911C (de) * | 1950-03-28 | 1958-07-31 | Demag Zug Gmbh | Anordnung eines Apparatesatzes an oder in einer gekapselten Blockwinde |
| DE2924616A1 (de) * | 1979-06-19 | 1981-01-29 | Maschf Augsburg Nuernberg Ag | Elektromotorische antriebsvorrichtung fuer eine offset-rotationsdruckmaschine |
-
1925
- 1925-09-04 DE DEB121631D patent/DE457519C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE969911C (de) * | 1950-03-28 | 1958-07-31 | Demag Zug Gmbh | Anordnung eines Apparatesatzes an oder in einer gekapselten Blockwinde |
| DE2924616A1 (de) * | 1979-06-19 | 1981-01-29 | Maschf Augsburg Nuernberg Ag | Elektromotorische antriebsvorrichtung fuer eine offset-rotationsdruckmaschine |
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