DE457533C - Hochfrequenz-Senderanlage mit Frequenzsteigerung - Google Patents

Hochfrequenz-Senderanlage mit Frequenzsteigerung

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DE457533C
DE457533C DEG55903D DEG0055903D DE457533C DE 457533 C DE457533 C DE 457533C DE G55903 D DEG55903 D DE G55903D DE G0055903 D DEG0055903 D DE G0055903D DE 457533 C DE457533 C DE 457533C
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DE
Germany
Prior art keywords
frequency
transmitter system
branch
machine
high frequency
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Expired
Application number
DEG55903D
Other languages
English (en)
Inventor
Mendel Osnos
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Telefunken AG
Original Assignee
Telefunken AG
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Publication date
Application filed by Telefunken AG filed Critical Telefunken AG
Priority to DEG55903D priority Critical patent/DE457533C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE457533C publication Critical patent/DE457533C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03BGENERATION OF OSCILLATIONS, DIRECTLY OR BY FREQUENCY-CHANGING, BY CIRCUITS EMPLOYING ACTIVE ELEMENTS WHICH OPERATE IN A NON-SWITCHING MANNER; GENERATION OF NOISE BY SUCH CIRCUITS
    • H03B19/00Generation of oscillations by non-regenerative frequency multiplication or division of a signal from a separate source
    • H03B19/03Generation of oscillations by non-regenerative frequency multiplication or division of a signal from a separate source using non-linear inductance

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Nonlinear Science (AREA)
  • Inverter Devices (AREA)

Description

Bei der Anordnung nach dem Hauptpatent 456 573 wird die Leistung des Generators auf einen zwischen Generator und Antenne liegenden, den Frequenzumformer enthaltenden Kreis übertragen, der mittels Einstellung der Abstimmorgane derart doppelwellig ausgebildet ist, daß sich in ihm sowohl die Grundwelle als auch die Nutzwelle stark entwickeln können. Damit die im genannten Kreis zirkulierende Oberwelle, insbesondere die Nutzwelle, nicht in die Maschine gelangen, wird der erwähnte Kreis durch einen zur Maschine parallelen Zweig vervollständigt, der für die genannte Oberwelle als eine Überbrückung von geringem Widerstand dient.
In beiliegender Abb. 1 ist die einfachste prinzipielle Schaltung (sie entspricht der Abb. 2 des Hauptpatents) wiedergegeben.
ao Hier bedeutet g die Hochfrequenzmaschine, Cn den den Überbrückungszweig bildenden Kondensator, Ld die Eisendrossel, die infolge ihrer Sättigung durch den Strom der Grundfrequenz die gewünschte Nutzfrequenz erzeugt, Ci einen Abstimmkondensator, L1 eine Abstimminduktanz, die (oder deren einer Teil) auch zugleich zur Kopplung mit der Antenne dienen kann, A die Antenne und La ihre Verlängerungsspule.
Nun sind bei der Bemessung der Konstanten des doppelwelligen Kreises die drei folgenden Bedingungen zu erfüllen:
Erstens soll für die Grundwelle der Schwingungsvorgang sich möglichst günstig abspielen, z. B. so, daß die Maschinenklemmenspannung, ihrem absoluten Betrag nach, gegenüber dem Leerlaufwerte sich nicht wesentlich ändert, oder so, daß die Dynamo möglichst nur Wattstrom liefert, oder daß der Betrieb möglichst stabil ist usw.
Zweitens soll die gewünschte Oberwelle (Nutzwelle) möglichst stark zur Entwicklung gebracht werden; dazu ist nötig, daß der ganze Schwingungskreis für diese Oberwelle, abgesehen von Ohmschen Verlusten, entweder einen vollkommenen oder etwas kapazitiven Kurzschluß bildet. Damit aber die anderen Oberwellen möglichst abgedrosselt
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Mendel Osnos in Berlin,
werden, muß für sie der resultierende Widerstand dieses Kreises im wesentlichen induktiv oder, wenn auch für einzelne Wellen kapazitiv, so doch so groß sein, daß sich auch in diesem Fall keine beträchtliche Schwingung der unerwünschten Frequenz entwickeln kann.
Drittens muß die Maschine vor sämtlichen Oberwellen, sowohl vor den Nutzwellen als ίο auch vor den anderen möglichst geschützt werden.
Diese drei zu erfüllenden Bedingungen sind nicht immer gut miteinander verträglich. Es können Fälle vorkommen, daß, wenn der Kondensator Cp der Überbrückung mit Rücksicht auf die eine oder die zwei von den erwähnten Bedingungen bemessen ist, die übrigen Bedingungen nicht leicht erfüllt werden können.
Um der Schwierigkeit abzuhelfen, wird gemäß der vorliegenden Erfindung in die Anlage ein Freiheitsgrad eingeführt, und zwar dadurch, daß man im doppelwelligen Kreise eine aus einem kapazitiven und einem induktiven Zweige bestehende Schleife in Reihe mit der Eisendrossel (in bezug auf den grundfrequenten Strom) einführt. Man kann dann den Kondensator C„ des Überbrückungszweiges einfach nur mit Rücksicht auf die je nach der Forderung der ersten erwähnten Bedingung zu bemessenden grundfrequenten wattlosen Strom dieses Zweiges dimensionieren. Die Einstellung der erforderlichen Größe des grundfrequenten Stromes im Zweige der Eisendrossel sowie eines genügend großen Nutzfrequenzstromes im ganzen doppelwelligen Kreise wird dann durch die Einstellung der erwähnten Schleife sowie die Nachregelung von übrigen im Zweige der Eisendrossel noch etwa vorhandenen Abstimmorganen ohne Mühe erreicht. Abb. 2 zeigt eine derartige Schaltung. Hier besteht die nach der Erfindung in Reihe mit der Eisendrossel einzuschaltende Schleife aus einer Kapazität Ca und einer »Selbstinduktion La.
Für die Grundfrequenz hat der resultierende Widerstand des Abstimmgliedes Ca, La einen geringen induktiven Charakter, so daß der Belastungszweig leicht für diese Frequenz induktiv gemacht werden kann. Für die Nutzoberwelle dagegen kann der gesamte im allgemeinen mehrwellige Kreis nunmehr als Kurzschluß oder als kleiner kapazitiver Widerstand abgestimmt werden.
In ähnlicher Weise läßt sich die Verbesserung gemäß der Erfindung auch bei anderen Schaltungen des Hauptpatents anwenden.
Auf diese Weise entsteht z. B. aus der Schaltung nach Abb. 4 des Hauptpatents die Schaltung nach Abb. 3 der beiliegenden Zeichnung. Hier liegt wiederum das in Frage kommende Abstimmglied L0, Ca im Belastungszweige in Reihe mit der Eisendrossel. Den Belastungszweig kann man hier so bemessen, daß er für die Grundfrequenz einen kapazitiven Charakter hat, wenn die Drossel L1, so bemessen ist, daß ihr nacheilender Strom für die Grundfrequenz größtenteils oder ganz den voreilenden Strom des Kondensators Cv und des Belastungszweiges deckt oder diesen sogar etwas überschreitet.
Unter Umständen kann man in ähnlicher Weise, wie dies im Hauptpatent beschrieben ist, zur Kopplung mit der Antenne nicht die AbstiniminduktanzL; verwenden, sondern eine andere im Schwingungskreise vorhandene Induktanz, in welcher die gewünschte Nutzwelle stark entwickelt ist, z. B. eine Kopplungsinduktanz Lk in beistehender Abb. 4.
In sämtlichen beschriebenen Schaltungen liegt die Parallelkapazität Cn an einer Spannung, die angenähert der Maschinenspannung gleicht. Es kann jedoch vorkommen, daß die Kondensatoren für eine viel höhere Spannung gebaut sind, so daß sie in den genannten Schaltungen nicht voll ausgenutzt werden. Um dieses zu vermeiden, kann man die Kondensatoren von Cn entweder indirekt vermittels spannungserhöhender Transformatoren anschließen, oder, was noch besser ist, die Kapazität C1 in den Maschinenstrom legen. Man kann dann C1 und evtl. auch L0 so bemessen, daß die Spannung von Cp genügend groß wird. Ein Ausführungsbeispiel ist in Abb. 5 dargestellt. Die hohe Spannung an C„ wird hier dadurch erreicht, daß in bezug auf die Grundwelle der Maschine der Kreis, bestehend aus Li, Ld, C1, und (La, Ca) einen induktiven, der Zweig L0, Ct (einschließlich der too Induktanz der Maschine) einen kapazitiven Widerstand bildet. Dasselbe Prinzip läßt sich auch bei den anderen beschriebenen Schaltungen verwenden.
In allen oben beschriebenen Ausführungsbeispielen ist die Antenne unmittelbar induktiv oder galvanisch mit dem die Eisendrossel enthaltenden doppelwelligen Kreis gekoppelt. Natürlich kann diese Kopplung auch in bekannter Weise über einen oder mehrere zur xio Unterdrückung von schädlichen Nebenwellen in der Antenne dienende Säuberüngskreise erfolgen.

Claims (4)

  1. Patentansprüche:
    ι . Hochfrequenz-Senderanlage mit Frequenzsteigerung in einer Stufe mittels gesättigter Eisendrosseln nach Patent 456 573, dadurch gekennzeichnet, daß zur Vermehrung der Freiheitsgrade für die Abstimmung im doppelwelligen Kreise eine aus einem kapazitiven und induk- t
    tiven Zweige bestehende Schleife in Reihe mit der Eisendrossel (in bezug auf den grundfrequenten Strom) eingeführt ist.
  2. 2. Hochfrequenz - Senderanlage nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Antenne (oder ein ihr vorangehender Säuberungskreis) mit einem Zweige der die Induktanz (LJ und die Kapazität (C,) enthaltenden Schleife gekoppelt ist.
  3. 3. Hochfrequenz - Senderanlage nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kapazität des Überbrükkungszweiges (C1,) an eine wesentlich höhere Spannung als die der Maschine angeschlossen ist.
  4. 4. Hochfrequenz - Senderanlage nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Kreis (gebildet aus Li, Ld, Cp und der Schleife Ca, La) einen induktiven, der Zweig dagegen (gebildet aus L0, einschließlich der Maschineninduktanz, und C{) einen kapazitiven Widerstand in bezug auf die Grundfrequenz der Maschine bildet.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEG55903D 1922-02-19 1922-02-19 Hochfrequenz-Senderanlage mit Frequenzsteigerung Expired DE457533C (de)

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