DE45772C - Federndes und verstellbares Albumschlofs - Google Patents

Federndes und verstellbares Albumschlofs

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DE45772C
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DE
Germany
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lock
album
sleeve
pin
bracket
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT45772D
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English (en)
Original Assignee
E. PH. HlNKEL in Offenbach a. M
Publication of DE45772C publication Critical patent/DE45772C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B42BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
    • B42FSHEETS TEMPORARILY ATTACHED TOGETHER; FILING APPLIANCES; FILE CARDS; INDEXING
    • B42F13/00Filing appliances with means for engaging perforations or slots
    • B42F13/0006Covers for loose-leaf binders
    • B42F13/0026Covers for loose-leaf binders with locks or closures

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  • Toys (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 11: Buchbinderei.
Bekanntlieh gewinnen Photographie-Albums durch die Einlagen stets an Umfang, so dafs sich dieselben endlich mit gewöhnlichen Schlössern ohne Beschädigung der Einbanddecken nicht mehr schliefsen lassen. Man hat deshalb schon die verschiedensten Schlösser angewendet, welche nach Mafsgabe des Stärkerwerdens des Albums verstellbar sind. Ein solches ist auch das zu beschreibende Schlofs, welches neben seiner Verstellbarkeit noch den nicht zu unterschätzenden Vortheil hat, dafs es federt. Diese Eigenschaft macht es unnöthig, zum Zweck des Verschlusses die Einbanddecken fest zusammenzudrücken, da das Schlofs selbst, soweit dieses zur Schonung der Decken erforderlich ist, nachgiebt, ohne dafs hierdurch im Mindesten die Sicherheit des Verschlusses verliert.
In beiliegender Zeichnung, Fig. 1 bis 3, ist das Schlofs an einem Album dargestellt, während die Fig. 4 bis 7 dasselbe im Schnitt und in seinen einzelnen Theilen zeigen.
Die Einbanddecken sind an entsprechender Stelle mit den Beschlägen A und B versehen. An dem Beschlag B befinden sich in kurzer Entfernung von einander die Knöpfchen D D, Fig. i, 3 und 7, während an dem Beschlag A das eigentliche Schlofs mittelst in Knöpfen C gelagerter Zapfen ,drehbar angebracht ist. Das Schlofs besteht im wesentlichen aus zwei Theilen, dem mit dem Beschlag A in der erwähnten Weise in Verbindung gebrachten und durch Fig. 5 besonders dargestellten Stück E und einem zweiten, durch Fig. 6 für sich veranschaulichten Stück G. Das Stück E setzt sich zusammen aus dem mit dem Zapfen a a versehenen Mitteltheil b, der Spirale f und einer letztere umschliefsenden Hülse, welche an ihrem vorderen Ende kugelförmig gestaltet ist.
Die Spirale f, welche am einen Ende frei, am anderen dagegen mit dem Stück b fest verbunden ist, hat eine solche Stärke, dafs sie einem bestimmten Druck oder Zug gegenüber hinreichend widerstandsfähig ist, jedoch etwas federt. Das Schlofsstück G, Fig. 4 und 6, besteht aus einem vorn offenen, hinten geschlossenen Rohr von einer solchen lichten Weite, dafs die in E angebrachte Spirale f in demselben Aufnahme finden kann. Am offenen Ende von G ist innen ein Stift i befestigt, während die andere Seite von G mit einem Knopf K versehen ist. Der Hals h dieses Knopfes ist so stark, dafs er bequem den Zwischenraum der am Beschlag B angebrachten Knöpfchen DD passiren kann (Fig. 7). Schiebt man nun das Stück G unter Umdrehen in die Hülse E, so tritt der an ersterem befindliche Stift i zwischen die Windungen der Spirale f und schraubt sich mit dem Stück G um so weiter in die Hülse E ein, je länger man am Knopfe K dreht. Bei einer Umdrehung von G in entgegengesetzter Richtung schraubt sich dagegen der Stift i aus der Hülse E heraus und es tritt eine Verlängerung des von den beiden genannten Theilen gebildeten Schlosses ein, das somit jeder beliebigen Stärke des Albums angepafst werden kann.
Da sich der Stift i gegen die Drahtwindungen legt, ist ein Verschieben des Stückes G in die Hülse E durch Zug oder Druck ohne
gleichzeitiges Umdrehen der schwächeren Hülse G nicht möglich.
Es wird also ein sicherer Verschlufs des Albums erreicht, da sich der Knopf K fest in den von den Knöpfchen D D gebildeten Zwischenraum drückt (Fig. ι und 2), anderntheils ist aber ein zu starkes, die Haltbarkeit des Einbandes und das Aussehen des Albums schädigendes Zusammendrücken der Einbanddecken verhindert.
Eine Abänderung dieses Albumschlosses ist noch durch Fig. ia bis 4a zur Darstellung gebracht.
An dem in den Knöpfen C drehbar gelagerten Bügel b befinden sich die drei Hülsen NN und12?, von denen die beiden äufseren Hülsen N N fest sind, die mittlere E mit einem Stift i im Innern (Fig. 2a und 4a) dagegen sich um ihre eigene Achse drehen kann.
Der zweite Schlofstheil besteht aus dem durch Fig. 3 a für sich dargestellten Bügel L, der in seiner Mitte zu einem Knopf K ausgebildet ist, an welchem mit dem einen Ende die Spirale F befestigt ist, die durch den Führungsstab s in ihrer jeweiligen Lage erhalten wird.
Wenn man diesen Bügel L mit seinen beiden Schenkeln in die Hülsen N, sowie mit der Spirale F in die Hülse E einsetzt und letztere umdreht, so greift der im Innern der Hülse E befindliche Stift i in die Schraubengänge der Spirale ein, so dafs beim fortgesetzten Umdrehen der Hülse E sich der Bügel L immer mehr in die Hülsen NiV einschiebt, wodurch sich die Entfernung zwischen dem Knopf K und dem Stück b in gleichem Verhältnifs vermindert. Bei einer Umdrehung der Hülse E in entgegengesetzter Richtung schiebt sich dagegen der Bügel L aus den Hülsen NN heraus, infolge dessen sich der Abstand zwischen dem Knopf K und dem Stück b stets vergröfsert. Man kann also durch Umdrehen der Hülse E dem Schlosse in gleicher Weise, wie bei der ursprünglichen Einrichtung, jede beliebige, der augenblicklichen Stärke des Albums gerade entsprechende Länge geben.
Der Deckelbeschlag B ist derselbe wie bei der vorher beschriebenen Anordnung. Bei Vollziehung des Verschlusses legt sich der Bügelknopf K zwischen bezw. vor die an dem Beschlag B befindlichen Knöpfchen DD, Fig. ia, wodurch die Einbanddecken des Albums zusammengehalten werden.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Ein gleichzeitig federndes und verstellbares Albumschlofs, bestehend aus einer an dem einen Deckel des Albums befestigten Spiralfeder (f), welche mit dem Vordertheil (G) des Schlosses derart durch den Stift i verbunden ist, dafs der Vordertheil federt und sich gleichzeitig durch Drehen vor- und zurückschieben läfst.
2. Das durch Patent - Anspruch > 1. gekennzeichnete Schlofs dahin modificirt, dafs der aus dem Stück b und den fest mit diesem verbundenen Hülsen JY, sowie der drehbar an demselben angebrachten Hülse E bestehende Schlofstheil mit dem den anderen Schlofstheil bildenden Bügel L mittelst der Schraubenfeder F und des Stiftes i derart in Verbindung gebracht ist, dafs sich durch Umdrehen der Hülse E der Bügel L in den Hülsen NN vor- oder zurückschieben läfst.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT45772D Federndes und verstellbares Albumschlofs Expired - Lifetime DE45772C (de)

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