DE457797C - Einrichtung zum Anlassen von Verbrennungs- bzw. Explosionsmotoren - Google Patents

Einrichtung zum Anlassen von Verbrennungs- bzw. Explosionsmotoren

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DE457797C
DE457797C DER67606D DER0067606D DE457797C DE 457797 C DE457797 C DE 457797C DE R67606 D DER67606 D DE R67606D DE R0067606 D DER0067606 D DE R0067606D DE 457797 C DE457797 C DE 457797C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02NSTARTING OF COMBUSTION ENGINES; STARTING AIDS FOR SUCH ENGINES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F02N3/00Other muscle-operated starting apparatus

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Output Control And Ontrol Of Special Type Engine (AREA)

Description

  • Einrichtung zum Anlassen von Verbrennungs- bzw. Explosionsmotoren. Es ist bekannt, Verbrennungs- oder Explosionsmotoren, z. B. bei Autos, durch ein geeignetes Schaltgetriebe, gegebenenfalls mittels Hebelübersetzung vom Wageninnern aus, Anderseits ist es bekannt, den Benzinmotor durch einen elektrischen Hilfsmotor anzulassen.
  • Da das Anwerfen des Benzinmotors lediglich durch den Handhebel Körperkräfte erfordert, anderseits das Anlassen des Benzinmotors lediglich durch einen Elektromotor eine große Akkumulatorenbatterie bedingt, vereinigt die Erfindung beide Anlaßarten, so daß für jede nur der halbe Kraftbedarf in Frage kommt. Hierbei tritt noch der weitere Vorteil ein, daß der Eingriff des Zahnkranzes am Motor mit dem Ritzet des Iiilfsmotors ohne Abnutzung erfolgt, indem der Hilfsmotor erst anläuft, nachdem durch den Handhebel das Ritzet eingeschaltet wurde.
  • Die vorliegende Erfindung vermeidet die vorerwähnten Nachteile, indem sie- zunächst auf mechanischem oder elektrischem Wege den Eingriff des Ritzels in den Zahnkranz veranlaßt und erst nach erfolgter Kupplung zwischen Ritzet und Zahnkranz. den Elektromotor .anläßt, so da.ß eine Beschädigung der Verzahnungen von Ritzet und Zahnkranz ausgeschlossen ist. Um die Größe der Akku: mulatorenbatterie so gering wie möglich zu halten, wird nach der Erfindung weiterhin das die vorerwähnte elektrische Kupplung schaltende Kontaktorgan mit dem Hebel vereinigt, der mit der Hand das Anwerfen dc-s Benzinmotors bewirkt, so daß beide Anwerfarten, mit der Hand und durch Hilfsmotor, sich ergänzen, also jede nur den halben Kraftbedarf oder einen anderen Teil desselben erfordert.
  • In der Zeichnung ist eine derartige Anordnung schematisch dargestellt. Der um den Drehpunkt i gelagerte Handhebel 2 ist z. B. durch Stange, Kette 3 o. dgl. in geeigneter Weise mit dem Schaltgetriebe 4. des Benzinmotors 5 verbunden. Mit dem Handhebel 2 ist nun zweckmäßig ein elektrischer Schalter vereinigt, über dessen Schaltfedern 6, ; der Stromkreis einer Batterie 8 geschlossen wird, in welchem sowohl die eigentlichen Wicklungen 9 des Elektromotors als auch die -'Wicklungen io einer Hilfsvorrichtung liegen, welch letztere lediglich den Eingriff des Ritzels i i des Elektromotors mit dem Zahnrad 12 des Benzinmotors regelt. Dieses erfolgt. indem die elektromotorische Kraft der Wicklungen io beim Einschalten des Stromes die -Wirkung der Feder 13 überwindet, welche das Ritzet i i außer Eingriff mit dein Zahnrad 12 des Benzinmotors hält. Die Welle t.l wird also längs verschoben und damit die Kupplung geschlossen, indem der Trieb i i unmittelbar in das Zahnrad 12 eingreift. Stehen die Zähne nicht gerade auf Lücke, so kommen sie in dem Augenblick in Eingriff, wenn das Zahnrad 12 durch Bewegung des Handhebels 2 gedreht wird. Die Kupplung zwischen Ritzet und Zahnrad erfolgt also in .jedem Fall während des Stillstandes des Ritzels, so daß ein Abnutzen der Zähn mit Sicherheit vermieden ist.
  • Mit der Welle 14 ist ein Schließkontakt 15 verbunden, der selbsttätig geschlossen wird, wenn die Kupplung zwischen Trieb i i und Zahnrad 12 erfolgt ist. Durch den Kontakt 15 wird dann der Stromkreis des Elektromotors g geschlosseri, so daß dieser anläuft, wobei die Welle 14 den Trieb i i dreht und den Benzinmotor 5 anläßt. Mit der Rückstellung des Handhebels 2 und der Unterbrechung der mit demselben gekuppehen el--ktrischen Kontakte 6, 7 werden sämtliche Stromkreise unterbrochen, und die Kraft der Feder i 3 zieht die Welle 14 zurück, so. daß das Ritzel i i vom Zahnkranz i z frei wird, also die Kupplung aufgehoben ist.
  • Durch die Vereinigung einer mechanischen Anwerfvorrichtung mit einem Elektroanlaßmotor braucht jede Anlaßart nur noch einen Teil der gesamten benötigten Kraft aufzubringen. Das Anlassen mittels Handhebels erfordert also nur noch eine kleine Kraft, so daß auch schwächliche Personen den Handhebel bedienen können, und anderseits kann die Akkumulatorenbatterie für den Elektroanlaßmotor bedeutend kleiner als bisher sein, nimmt also, weniger Platz ein und verbraucht weniger Strom. Durch die selbsttätige Einschaltung des Stromes für den Elek. troanlaßmotor in Abhängigkeit von der vollendeten Kupplung des Ritzels, also der Kupplung im Stillstand der Zähne, ist jede Beschädigung derselben vermieden.
  • Anstatt der Befestigung des Ritzels auf der Ankerwelle kann das Ritzel auch lose auf derselben vorgesehen und eine Anordnuag getroffen sein, nach welcher das Ritzel allein elektromagnetisch verschoben oder mechanisch durch die Bewegung des Handhebels, mit welchem der Antriebsmotor angewarfen wird, zum Eingriff mit dem Zahnkranz gelangt.

Claims (1)

  1. PATRNTANSPRÜCHR: i. Einrichtung zum Anlassen von Verbrennungs- bzw. Explosionsmotoren, insbesondere bei Autos, dadurch gekennzeichnet, daß die elektromotorische Anw: rfvorrichtung (g, 11, 12) nur in Verbindung mit der Handandrehvorrichtung (2, 3) benutzt werden kann, also allein nicht zum Anwerfen genügt. z. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltorgane für beide Anlaßvorrichtungen miteinander gekuppelt sind.
DER67606D 1926-05-04 1926-05-04 Einrichtung zum Anlassen von Verbrennungs- bzw. Explosionsmotoren Expired DE457797C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE955642C (de) * 1954-05-08 1957-01-03 Auto Union G M B H Andrehvorrichtung fuer Klein-Brennkraftmaschinen
EP0157880A4 (de) * 1983-09-13 1986-02-10 Mitsubishi Electric Corp Vorrichtung zum starten von verbrennungsmotoren.

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE955642C (de) * 1954-05-08 1957-01-03 Auto Union G M B H Andrehvorrichtung fuer Klein-Brennkraftmaschinen
EP0157880A4 (de) * 1983-09-13 1986-02-10 Mitsubishi Electric Corp Vorrichtung zum starten von verbrennungsmotoren.

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