DE458004C - Aufrichtbare, in der Laenge verstellbare Spritzleitung - Google Patents

Aufrichtbare, in der Laenge verstellbare Spritzleitung

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DE458004C
DE458004C DEW69059D DEW0069059D DE458004C DE 458004 C DE458004 C DE 458004C DE W69059 D DEW69059 D DE W69059D DE W0069059 D DEW0069059 D DE W0069059D DE 458004 C DE458004 C DE 458004C
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    • A62—LIFE-SAVING; FIRE-FIGHTING
    • A62C—FIRE-FIGHTING
    • A62C31/00—Delivery of fire-extinguishing material
    • A62C31/28—Accessories for delivery devices, e.g. supports

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  • Public Health (AREA)
  • Business, Economics & Management (AREA)
  • Emergency Management (AREA)
  • Fire-Extinguishing By Fire Departments, And Fire-Extinguishing Equipment And Control Thereof (AREA)

Description

  • Aufricbtbare, in der Länge verstellbare Spritzleitung. Gegenstand der Erfindung ist eine aufrichtbare, in der Länge verstellbare Spritzleitung, die insbesondere zum Löschen von Tankbränden durch Schaum bestimmt ist. Es sind aufrichtbare, in der Länge verstellbare Spritzleitungen bekannt, welche zum Schleudern eines Wasserstrahles auf einen Brandherd dienen. -Die Wurfweite eines Schaumstrahles kommt aber der eines Wasserstrahles nicht gleich. Man kann außerdem bei Tankbränden in der Regel den Löschschaum nicht in Form eines Strahles auf den Brandherd schleudern, weil der Schaumstrahl infolge seiner Reibung an der Luft in Flocken zerfällt, die sich auf der Oberfläche einer brennenden Flüssigkeit nur schwer zu einer zusammenhängenden Decke vereinigen. Infolgedessen muß man bei Tankbränden an den Brandherd viel näher herangehen, als wenn man einen welttragenden Flüssigkeitsstrahl auf ein Feuer schleudern will. Mit Rücksicht auf die starke Wärmestrahlung ist es jedoch nur schwer möglich, an einen brennenden Tank h°ranzukommen, und es muß-dahereine verhältnismäßig lange, den beim Löschen von Tankbränden gegebenen Bedingungen angepaßte aufrichtbare Spritzleitung vorgesehen werden die möglichst leicht und schnell mit ihrer Mündung über den Tankrand gebracht werden kann. Das leichte Heranbringen der Leitungsmündung an den Tankrand wird nach der Erfindung dadurch ermöglicht, daß eine lange Spritzleitung über einen in angemessener Entfernung vom Brandherde aufgestellten, mit einer Gleitrolle für das Rohr versehenen Bock vorgeschoben wird, und daß dabei das ziemlich erhebliche Gewicht der schräg aufwärts gegen den Tankrand vorgeschobenen Leitung waagebalkenartig ausgeglichen wird. Durch diese Anordnung wird zugleich eine wesentlich leichtere und einfachere Bauart der ganzen Vorrichtung möglich, weil es nicht, wie bei bekannten aufrichtbaren Spritzleitungen, notwendig ist, das Drehmoment des aufwärts gerichteten Rohres unmittelbar an dessen unterem Ende abzufangen. Die aufgerichtete Leitung wird in ihrer endgültigen Lage z. B. mittels einer auf ihr verschiebbaren Schelle und .einer Kette festgestellt, wobei der vordere Leitungsteil noch durch Streben unterstützt, werden kann. Im übrigen wird die Leitung mit Bezug auf ihren Unterstützungspunkt am Bock durch an sich bekannte Mittel, z. B. einen Wasserkasten mit veränderlicher Füllung, im Gleichgewicht gehalten. An ihrem oberen Ende trägt die aufrichtbare Leitung ein beweglich -angeor 1-netes Mundstück, das z. B. ein Strahlrohr oder ein Schaumabfallrohr an sich berannter Bauart sein kann.
  • Die Zeichnung veranschaulicht eine Ausfihhrungsform des Erfindungsgegenstandes. Abb. z zeigt das Rohr in aufgerichteter Lage in Seitenansicht.
  • Abb. 2 ist die Vorderansicht des beim Aufrichten des Rohres benutzten, das aufgerichtete Rohr stützenden Bockes, und Abb. 3 zeigt den oberen Teil des aufrichtbaren Rohres, welches in diesem Falle mit einem beweglichen, einstellbaren Strahlrohr versehen ist.
  • In der Zeichnung ist a ein beträchtlich über den Erdboden hervorragender, mit einer leicht brennbaren Flüssigkeit gefüllter Tank. Über den oberen Rand dieses Tanks ist das aufrichtbare, aus Rohrschüssen zusammengesetzte Rohr b geführt. In der eingestellten Lage wird das Rohr durch die nebeneinanderstehenden Stützen c, c' gehalten, die mit ihrem oberen Ende in geeigneter Weise an das Rohr b angelenkt sind und an ihrem unteren Ende Fußplatten e bzw. e' tragen, die das Einsinken der Stützen in den Erdboden verhindern. An Stelle von nur zwei Stützen c, c' könnten selbstverständlich auch mehr Stützen, z. B. drei, angewendet werden, die nach erfolgter Aufstellung eine Pyramide bilden.. Der Spitzenwinkel der aufgerichteten Stützen richtet sich nach .der Höhe, bis zu der das Rohr b geführt werden muß. Letzteres ruht außer auf den Stützen c, c' auch noch auf einem Bock f, der mit Seitenstützen g versehen sein kann und in seinem oberen Teile eine Rolle k trägt. Soll das Rohr aufgerichtet werden, so wird dasselbe zunächst iri schräger Richtung über die Rolle la hochgeschoben, und nachdem sein vorderes Ende die gewünschte Höhe erreicht hat, wird es mittels der Stützen c, c' festgestellt. Zur weiteren Sicherung des Rohres in aufgerichteter Stellung kann auf dem Rohr noch eine verschiebbare Schelle s angeordnet sein, die mittels einer Druck- oder Klemmschraube t festgestellt werden kann und durch Ketten 2a mit dem Bock f in Verbindung steht. Um das Aufrichten des Rohres.zu erleichtern, trägt dasselbe an seinem unteren Ende, an dem der Zuleitungsschlauch i befestigt werden kann, einen als Gegengewicht dienenden Wasserkasten k, der mit einem Ausgleichsventil l versehen ist, um nach Bedarf einen Teil der Wasserfüllung ablassen und so die Wirkung des Gegengewichtes regeln zu können. Gemäß Abb. i ist an dem oberen Ende des aufrichtbaren Rohres b mittels eines Gelenkes m ein Rohr n pendelnd befestigt, welches am unteren Ende geschlossen ist und eine Anzahl Öffnungen o für den Schaumaustritt besitzt, die von nach oben offenen becherförmigen Gebilden p oder um das Rohr herumlaufenden, oben offenen schalenförmigen Gebilden q überdeckt sein können. Gewöhnlich wird der Schaum aus den unteren Öffnungen des Rohres n austreten und so aus geringer Höhe auf die brennende Flüssigkeitsoberfläche über den Rand der becherförmigen Gebilde oder Schalen herabgleiten. Taucht das Rohr n jedoch in den Inhalt des Tanks a ein so findet der Schaumaustritt aus den der brennenden Oberfläche am nächsten liegenden Öffnungen o statt.
  • Soll das aufrichtbare Rohr für gewisse Zwecke zum Verspritzen von Wasser oder auch zum Verspritzen von Schaum dienen, so kann es an Stelle des Schaumabfallrohres n gemäß Abb.3 an seinem oberen Ende mit einem Strahlrohr y versehen sein, welches bei in angelenkt ist und in jeder eingestellten Lage stehen bleibt.

Claims (1)

  1. PATGNTANSPRUCII: Aufrichtbare, in der Länge versteilbare Spritzleitung, insbesondere zum Löschen von Tankbränden durch Schaum, dadurch gekennzeichnet, daß dieselbe waagebalkenartig auf einem eine Rolle (h) für den Leitungsvorschub tragenden Bock (f, g) ruht, auf dem sie in der endgültigen Lage z. B. mittels einer auf der Leitung verschiebbaren Schelle (s) und einer Kette (u) feststellbar ist, wobei die Leitung mit Bezug auf ihren Unterstützungspunkt am Bock durch an sich bekannte Mittel, z. B. einen Wasserkasten mit veränderlicher Füllung, im Gleichgewicht gehalten wird.
DEW69059D 1925-04-07 1925-04-07 Aufrichtbare, in der Laenge verstellbare Spritzleitung Expired DE458004C (de)

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