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Verfahren zur Förderung der Verbrennung bzw. Vergasung bei Feuerungen,
insbesondere von Gaserzeugern. Die Erfindun- betrifft ein Verfahren, um bei der
Durchleitung, insbesondere von Gas undDampf, durch geschichteteßrennstoffe die Einwirkung
auf die Brennstoffe zu erhöhen. Insbesondere soll die Wirkung von Luft und Dampf,
die einem Gaserzeuger zugeführt werden, auf den Brennstoff erhöht werden.
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ä\Ian hat bereits bei einem Gaserzeuger vorgeschlagen, die Luft oder
die erzeugten Gase in schwingende Bewegung zu versetzen, um die Verbrennung zu fördern.
Die Zuführung dieser Stoffe erfolgt periodisch, damit die Gase auch in die toten
Räume des Gaserzeugers einzutreten gezwungen werden.
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ach der Erfindung soll die Wirkung der periodischen Unterbrechung
des auf die geschichteten Brennstoffe zur Wirkung zu bringenden Stoffe dadurch noch
weiter erhöht werden, daß diese Stoffe, also z. B. Luft und Dampf, bei einem Gaserzeuger
nicht durch eine einzige Leitung unter Erzeugung von Schwingungen zugeführt werden,
sondern durch mehrere Leitungen, wobei der Druck dieser Stoffe mittels Schwingungen
erzeugender Glieder so geändert wird, daß die Gasströme bei ihrer Einführung in
Schwingungen versetzt werden, deren Frequenz oder Schwingungsampli.tude verschieden
ist.- oder die eine Phasenverschiebung haben. Bei dieser Art der Einführung des
oder der Stoffe treten durch die Verschiedenartigkeit der Schwingungen erhebliche
Änderungen in der Wirkung der Stoffe auf den geschichteten Körper gegenüber der
Einführung des in Schwingungen versetzten Stoffes nur durch eine einzige Leitung.
Insbesondere entstehen bei Schwingungen verschiedener Frequenz Interferenzen, welche
Schwebungen hervorrufen. die eine kräftige Wirkung auf den geschichteten Körper
ausüben, so daß die Gewähr geleistet ist, daß die Ströme. die die Stolze durchdringen
sollen, auch in die weniger zugänglichen Zonen der Brennstoffschichten eindringen.
Auch kann hierdurch erreicht werden, daß die Erzeugnisse der Reaktion aus diesen
Zonen leichter austreten und den aktiven Stoffen- auf diese Weise schneller Platz
machen.
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Das Verfahren kann in der Weise ausgeführt werden, daß die Zuführungsleitungen
nacheinander derartig geschlossen werden, daß die Zufuhr durch einen Teil der Leitung
unterbrochen ist, während die Zufuhr durch die anderen Leitungen stattfindet. Diese
Art der Durchführung des Verfahrens eignet "sich besonders für Hochöfen. .-die durch
.-mehrere
Zuführungsleitungen gespeist werden, und für große Gaserzeuger,
bei denen Luft oder Dampf durch me:ire_e Zuführungaleitungen eingeführt wird. Es
wirkt hier also ein Gas an verschiedenen Stellen und zu verschiedenen Zeiten.
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B, :i Gaserzeugern insbesondere wird zweckmäßig zur Durchführung des
Verfahrens in rascher Aufeinanderfolge abwechselnd Luft allein und darauf ein. Gemisch
aus Luft oder Dampf in den Gaserzeuger eingeführt, während zeitweilig die Zufuhr
von Luft und Dampf vollständig unterbrochen wird. Hierdurch en'stehen die angestrebten
verschiedenen Schwingungen, durch die erreicht ist, daß die DeSChafferihLit des
erzeugten Gases sehr hochwertig wird. Insbesondere wird durch die. Zusammenwirkung
der verschiedenen Schwingungen die Bildung von Kaminen in der Brennstoffsäule vermieden,
durch welche die Gase unmittelbar aufsteigen können.
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Auf der Zeichnung ist in Abb. i eine Einrichtung zur Durchführung
des Verfahrens dargestellt, bei welcher zwei Dampf- oder Gasarten in einem Behälter
auf einen geschichteten festen Brennstoff wirken können.
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Abb.2 ist ein axialer Schnitt und Abb. 3 die Stirnansicht einer Scheite,
durch welche der wirksame Stoff i:i einer Leitung in intermittierende Bewegung gesetzt
wird.
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Abb. d zeigt ein mechanisch angetriebenes. vibrierendes Organ, durch
das in einem Gasstrom Oszillationen hervorgerufen werden.
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Abb. 3 zeigt die Ausbildung des, vibrierenden Organ als- Kolben.
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Abb. G ist ein Längsschnitt durch einen Luft- und Dampfinjektor.
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-- Abb. j =zeigt eine Vorrichtung, durch die -man den einem Ofen zuzuführenden
Gasstrom ändern kann.
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Abb. 8 zeigt eine Einrichtung zur Kontrolle der Vorrichtung nach Abb.
7 von einer Zentralstelle aus. -Abb.9 .zeigt den Teil einer Vorrichtung zur Änderung
der Kontrolle für die Vorrichtungen nach Abb. 7 und B.
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Bei der Ausführungsform der Einrichtung -nach Abb. i sind in einem
Behälter Brennstoffe aufgeschichtet, und in den Behälter werden Luft und Danipf
(furch die Leitungen :l und B eingeführt. In die Leitungen sind die Schieber C und
h eingeschaltet. 'die von je einer Kurbel I# und l: an@retrielien werden.
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Die Gase oder Dämpfe, die infolge tler Reäl:tionen eiltsteh,n. entweichen
durch die Leitung G, die -selbst (furch ixen Schiefer Il
beeinlußt wird.
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Die Erfindung besteht nun darin, (laß man in den Gasen oder Dämpfen
bei ihrem Eintritt ill don Behälter Pulsationen hervorruft durch das öffnen und
Schließen der Schie'-er C und L). die sich übrigens nicht ganz schließen können.
Die Gase oder Dämpfe werden -aus _ @leiii Behälter entweder durch den Druck ausetrieben,
den sie beim Eintritt in die Leitungen A und B haben, oder die Gase
werden ' aiii Austritt aus dein Rohr G angesaugt, oder I es werden beid,- Mittel
verwendet, um die . Gase d durch den lehälter zii treiben.
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Die Pulsationen können auch durch ab,-i wechselndes öffnen und Schließen
des Schiehers ff hervorgerufen werden, der in diesem I Fall durch eine Traasinission
oder irgendein anderes :Mittel angetrieben wird. Diese Pul-: sationen können auch
zusainnienwirken finit f solchen, die durch die Schieber C und D her-: vorgerufen
werden.
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Das öffnen der Schieber C und D kann j gleichzeitig erfolgen; die
Erfindung ketrifft aber auch die Anwendungsfälle. bei denen daran gelegen ist, daß
die Öffnungsbewegungen nicht gleichzeitig vor sich gehen, damit ;ich das gegenseitige
Verhältnis der eingeführten Luft oder des Dampfes ändern kann. Auch ist vorgesehen,
daß die in dieser Weise durch (las Öffnen der Schieber C, D_ und Il erzeugten Pulsationen
periodisch sein können und verschiedene Amplituden haben.
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In Alb. i ist nur ein Ausführungsbeispiel dargestellt. Es kann bei
der Erfindung nur ein einziges Gas eingeführt «-erden oder auch eine unhestinimte
Anzahl von Gase:. also mehr als zwei Gase. Auch können die durch den Schieber H
freigegehenen Ausgangsöffnungen cler Leitung G mehrfach angeordnet sein.
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Es kann auch der Fall eintreten, daß der eine der wirksamen Stoffe
den anderen mit sich reißt, z. B. wenn Luft und Dampf durch -einen Injektor eingeführt
werden. In diesem Fall kann man die Absperrorgane in den Weh des oder der einzuführenden
Stoffe einschalten -oder auch in den Weg der beiden einzuführenden Stoffe. Dic Absperrorgane
könnet. so bewegt werden, daß sie durch aufeinanderfolgende Pulsationen zugleich
die Gesamtmenge und (ins Verhältnis cler eingeführten Stoffe zueinander ändern.
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Die Erfindung beschränkt sich nicht atli eine Einrichtung mit beweglichen
Ab-sperrt ' #cliließ%-orricliorganen. Die UIffnun;,gs- und tungen (:(innen alle
oder zum Teil aus ll;;hnen. Drehschiebern o. d-=1. bestciten. die <furch mechanische
Transinission oder auf ir@@etule ine i \\'cist# an@<<trielx#n werih#11. 1),
.: I 1:acin-! drücl_;en der Stotte in den 14lt;slter t>:l,#r das :\nsau-cn kann
mittel: <@eci@meter. @'orrichtungen erfolgen. z. 11. (furch liiiektoren, Ejektoren.
bei welchen der Stoff. Gier (leg anderen mitreißt. durch 1'ulsationen wirken
kann.
11' endet man ani Eintritt und am Austritt des Behälter:
gleichzeitig Pulsationen an, so können diese beiden Pulsationen synchron sein itiit
einer I'liasenverschietung vc,n einer liall"en l',riode, damit das Ansaugen an einem
Lndc de: helizilters erfolgt, wenn ani anderen Lncle il-.,; Behäl.ers kein ge.iügender
Druck ist, so dali ini Innern des Beliä@ters ein gewisser Unterdruci; hervorgerufen
wird. Es kann auch die Phasenverschiebun- so gewählt «erden, daß das Ansaugen gegenüber
dem Eindrücken der Stolte etwas verzögert ist, damit die Gase oder Dämpfe Zeit finden.
durch den Behälter hindurchzutreten.
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lief den einzelnen Anwendungsgebieten werden die Phasenverschiebungen
gewählt, die jeweils am günstigsten sind. lief sehr schnellen Oszillationen und
sehr langen Stromkreisen erfolgt vorteilhaft die Regelung nach Maßgabe -der Länge
der zu erzeugenden Wellen.
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Wenn die Durchtrittsgeschwindigkeit des Stoffes abwechselnd unterbrochen
oder abgeändert wird. können die Hähne. Schieber o. dgl. auch kontinuierlich bewegt
werden. In Abb. 2 und 3 ist ein Ausführungsbeispiel dafür dargestellt. Eine umlaufende
Scheibe I tritt durch eine Leitung hindurch und wird durch eine Transmission L ständig
in Umdrehung versetzt. Die Scheibe ist mit Offnungen K versehen, die durch volle
Teile der Sch,ibe voneinander getrennt sind. Die Scheibe könnte auch überhaupt keine
vollen Teile haben, wenn der Durchgangsquerschnia für den Stoff einfach mehr oder
weniger geölznet -wird. Die Durchtrittsöffnungen der Scheibe haben vorteilhaft verschiedene
Größen und einen verschiedenen gegenseitigen Abstand, damit veränderliche Pulsationen
entstehen.
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Bei der Ausführungsform nach Abb.4 ist ein vibrierendes Organ angeordnet,
das aus einer Platte 111 besteht, die hin und her bewegt wird. - Die Platte kann
durch irgendein mechanisches Mittel angetrieben werden, parallel zu sich selbst
oder um eine Achse N schwingend, wie dies Ahb. .1 zeigt. Die Platte kann auch elastisch
sein, wobei sie an einer ihrer Seiten befestigt ist, und ihr Antrieb kann durch
einen abwechselnden magnetischen Kraftfluß erfolgen.
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Auf der Zeichnung ist diese vibrierende Platte in einer am äußeren
Umfange der Leitung vorgesehenen Kammer untergebracht, die mit der Leitung oder
dem Behälter in Verbindung steht, in welchem die Reaktionen vor sich gehen. Dies
ist vorgesehen, um das vibrierende Organ gegen physikalische oder chemische Einwirkungen
der Körper zu schützen, welche die Reaktionen hervorrufen, und insbesondere auch
deshalb, um . die Kaminor durch einen hühlwasserinantel o. dgl. höhl zti halten.
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In _1h1>. ; ist das vibrierende Organ als ein I@ollien I' ausgebildet.
der durch eine Transinission (_) angetriehen wird und in einem Zvlinder spielt.
der wie die Kammer in Abb.4 außerhalb der Bahn der wirksamen Stoffe angeordnet ist.
Die vibrierenden Organe können aber auch in der Bahn der Gase oder Dämpfe sellia
angc°@?rdnet sein, und zwar an ir<,encleine@i- Stelle de: Kreislaufs oder des
Behälters.
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Die Erfindung ist nicht auf diese Arten von vibrierenden Organen beschränkt,
und man kann auch jedes andere \littel anwenden, durch welches die wirksamen Stoffe
in Vibration versetzt werden. Die vibrierenden Organe können auch wie die obengenannten
Schließvorrichtungen durch die Strömung der Gase selbst angetrieben werden. Das
vibrierende Organ kann daher auch eine Art Pfeife oder Sirene sein.
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Die Erfindung eignet sich für alle Gaserzeuger, bei welchen Luft und
Wasserdampf unter Pulsationen und abwechselnd mit Luftüberschuß oder Wasserüberschuß
so eingeführt werden, daß der Dampf uni so inniger in die Poren der Stoffe eindringen
kann, als die vorangegangene Pulsation mehr mit Luft beladen und insbesondere erhitzt
war.
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Ferner eignet sich die Erfindung für Wassergaserzeuger, bei welchen
durch die Einführung des Dampfes mittels der aufeinanderfolgenden Pulsationen der
Dampf wirksamer auf die Koksteilchen einwirkt. Auch eignet sie sich für Hochöfen,
bei welchen durch die Pulsationen die vielgestaltigen Reaktionen kesser zustande
kommen.
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- Die --vibrierende Bewegung der porösen Körper selbst erleichtert
den Durchtritt der Gase vom Innern an die Außenflächen der Körper, und umgekehrt.
'Man muß daher der vibrierenden Bewegung der Gase eine derartige Frequenz geben,
daß die porösen Körper mitschwingen können.
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Hierzu ist die erste Bedingung, daß die Abmessungen der porösen Körper
richtig gewählt werden, wenn diese aus vielen einzelnen Elementen bestehen. Diese
Elemente müssen dann mit der gleichen Frequenz schwingen. Den Gasen muß dann eine
Vibration von solcher Frequenz gegeben werden, daß eine Resonanz mit den Schwingungen
beseht. welche die porösen Körper ausführen können.
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Als Beispiel kann ein Gaserzeuger dienen. bei dem Luft durch Dampf
eingeführt wird, ohne daß jedoch die Erfindung auf diese Ausführungsform beschränkt
ist.
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" In Abb. 6 ist ein Injektor i für Luft dargestellt, bei dem die Luft
durch Dampf eingeführt wird. der durch das Rohr 2 zuströmt.
Der
Durchgangsquerschnitt dieses Rohres wird durch einen Schieber oder Hahn 3 gesteuert.
Die Luft wird durch das Rohr 4 zugeführt, dessen Durchgangsquerschnitt durch einen
Schieber 5 gesteuert wird. Die Mündung des Rohres ¢ am Behälter i kann durch eine
Rückschlagklappe 6 -wieder verschlossen werden, -wenn der Druck im Behälter i größer
wird als der Druck in der Leitung 4, z. B. wenn die Zuführung unterbrochen ist.
Hierdurch ist vermieden, daß Gas aus dem Gaserzeuger in die Luftleitung zurückströmt.
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Wenigstens bei großen Gaserzeugern erscheint es zulässig, daß man
in den Schacht zugleich Luft mittels einer Pumpe oder eines Ventilators unter Druck
einführt und ein Gemisch aus Luft und Dampf durch einen Ejektor. Hierbei ist vorausgesetzt,
daß die Luft unter Druck durch die Leitung 4 einströmt.
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.Nach der Erfindung mündet das Rohr 4 in den Injektor, anstatt daß
es, wie üblich, unabhängig davon ist. Die Schieber 3 und 5 werden von einer Welle
7 aus gesteuert, auf der die Kurvenscheiben 8 und 9 o. dgl. so angeordnet sind,
daß während einer Periode der Schieber 3 geöffnet und der Schieber 5 geschlossen
ist. Unter dem obengenannten Vorbehalt wird dabei Dampf eingeführt. Während einer
anderen Periode ist der Schieber 3 geschlossen und der Schieber 5 geöffnet, und
es erfolgt dann nur die Einführung von Luft. Während einer weiteren Periode sind
die Schieber 3 und 5 gleichzeitig geöffnet, und durch den Dampf wird die Luft aus
der Leitung 4 mitgerissen, -wodurch eine sehr kräftige Pulsation entsteht. Eine
Periode kann schließlich dafür vorbehalten sein, daß die Schieber 3 und 5 beide
geschlossen sind, damit der Druck in den unteren Zonen des Gaserzeugers abnimmt.
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Soll die Luft nicht unter Druck durch (las Rohr 4 . eingeführt -werden,
so strömt sie durch-die Öffnung io ein, die in die Außenluft mündet und durch .eine
selbsttätige Klappe oder ein Ventil 11 gesteuert wird. Diese Absperrorgane haben
auch den Zweck. das Rückströmen von Luft oder Gas durch den Injektor zu verhüten.
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Die Luftzuführungsöffnung io kann auch .zugleich mit dem Rohr 4 angeordnet
sein und die Luft in den Ejektor einströmen lassen. wenn das Rohr 4 durch den Schieber
5 abgesperrt ist.
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Um das Einströmen der Luft unter dem Einfluß der pulsierenden Bewegung
des Daln`pfes zu erleichtern, ist in der Verlängerung des Ejektors ein verhältnismäßig
weites Rohr r:z -vorgesehen. Wird die Einführung des- Dampfes plötzlich- unterbrochen,
so entsteht, in::dem Körper x- des -,Ejcktors .und. in dem Rohr 12 ein Unterdruck,
und das Ventil l i öffnet sich, so daß als Folge -der Dampfeinführung Luft in den
Behälter i und 12 eingeführt -wird, die den Ejektor anfüllt und darin verbleibt
und dabei zurückgedrückt wird, sobald der Schieber 3 den Wiedereintritt des Dampfes
zuläßt. Der Dampf treibt daher beim Eintritt einen Luftstrom vor sich her.
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In Abb.7, 8, 9 sind Ausführungsformen der Einrichtung dargestellt,
wie sie oben beschrieben sind, bei denen die Stoffe in einen Behälter durch eine
Reihe von Leitungen eingeführt werden, die konvergieren, divergieren oder an verschiedenen
Punkten des Behälters münden.
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Als Beispiel könnte man einen Hochofen erwähnen; für die verschiedenen
Anwendungsgebiete sind aber die einzelnen Ausführungsformen sehr verschieden. Insbesondere
gilt dies für einen großen Gaserzeuger, bei dem Luft und Wasserdampf zugleich durch
mehrere am Umfang des Gaserzeugers vorgesehene Öffnungen unter Druck eingeführt
werden und dabei auch noch durch ein mittleres kegliges Einführungsrohr und selbst
bei diesem Rohr noch durch mehrere Abzweigungen, durch die Luft und Dampf in verschiedenen
Richtungen eingeführt -wird. Diese Einführung kann dabei zugleich in konvergierenden
und divergierenden Richtungen erfolgen.
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In Abb. 7 stellt 13 die Rast eines Hochofens dar, dessen Winddüse
durch die Leitung 14 mit der Heißwindringleitung 1 5 verbunden ist.
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In die Leitung 14 ist ein Hahn 16 eingeschaltet, an dessen Stelle
auch ein Schieber oder ein anderes Absperrorgan treten kann. Dargestellt ist ein
kugelförmiger, Hahn ähnlich dem Boecker-Hahn. der mit feuerfester Masse umkleidet
ist, wie dies bei den Vorrichtungen für Hochöfen üblich ist. In Abb.7 ist teilweise
im Schnitt der Hahn in der Offenlage gezeichnet. An einen Zapfen 17 des Hahnes 16
ist die Kurbelstange 18 angelenkt, durch die der Hahn geöffnet oder geschlossen
werden kann. Die Kurbelstange 18 ist am anderen Ende an den Zapfen i9 einer Kolbenstange
2o angelenkt, deren Kolben 21 sich in einem Zylinder 22 verschieben kann, der längs
der Leitung 14 befestigt ist.
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Der Zylinder ist mit einer Flüssigkeit gefüllt, die durch kleine Röhrchen
23 und 24 ein- und austritt, so daß durch die Bewegung der Flüssigkeit in den Röhrchen
der Kolben 21 verschoben wird und sich der Hahn 16 öffnet oder schließt. -Bei jeder
Winddüse ist eine ähnliche Vorrichtung angeordnet, und alle Röhrchen 23 und.24 münden
in der in Abb. 8 dargestellten Zetltralstelle: . _.. ._-, ......: . .-... ... _
..._ ___:.
Dort münden die Röhrchen 23 und 24. all den beiden Enden
eines Zylinders. in dein ein Kolben 26 spielt. Die Kolbenstange 2; des Kolbens wird
gemäß Abb. 8 durch eine Kur- , venscheibe 28 gesteuert, die auf der Welle 2c befestigt
ist.
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\aturlich sind an der Zentralstelle, die in der Nähe des Hochofens
gelegen sein kann. dort, -%vo man eine Transinis_ion hat, ebensoviel Zylinder vorgesehen
wie @@-inddiiseli. die geöffnet oder geschlossen «-erlen niii-ssen. In besondern
Fällcli können auch mehrere . Winddüsen o. dgl. in demselben Sinne oder in entgegengesetztem
Sinne betrieben werden, also durch den gleichen Zylinder und den gleichen Kolben
25 bzW. 26.
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Die Wirkungsweise dieser Einrichtung ist folgende: Bei jeder Umdrehung
der Welle 29 wird der Hahn 16 infolge der Steuerung durch die Kurvenscheibe 28 geöffnet
oder geschlossen oder geöffnet oder geschlossen gehalten während einer Reihe v an
Perioden, von denen jede mit einer Teildrehung der Welle 29 zusammenfällt.
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Sind beispielsweise sechs Röhrchen und sechs Winddüsen vorgesehen,
so werden für jede Umdrehung acht Perioden gewählt. Bei der einen Periode wird in
die 'Winddüse gleichzeitig Luft vinöeführt, bei einer anderen Periode sind sämtliche
Hähne geschlossen. Während der anderen sechs Perioden wird jeder Hahn fünfmal geöffnet
und einmal ge-
schlossen. Alle möglichen Kombinationen können hier nicht angeführt
werden. Es ist jedoch auch der Fall denkbar, daß die Luft in die Rast eintritt,
wenn die Hähne auf einer Seite geöffnet und auf der anderen, wo der Zug des Hochofens
wirkt, geschlossen sind.
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Der Luft kann auch zur Einführung die Bewegung eines Zyklons gegeben
werden, indem man nacheinander die Zuführungsleitungen zu den einzelnen Winddüsen
schließt und öffnet.
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Sind beispielsweise sechs Röhrchen vorgesehen, die mit a, b, c,
d, e, f bezeichnet werden sollen, außerhalb der völligen öffnungs-und Schließungsperioden,
so würde man vorteilhaft z. B. die Röhrchen a, b während einer Periode schließen,
während die vier anderen geöffnet sind. Darauf kämen die Röhr- ' chen
b, c, sodann c, d usw. an die Reihe. -Man kann auch a, b schließen,
darauf c, -d und dar- i auf e, f, was den Vorteil hätte, wie oben angegeben
wurde, daß man mit drei Zylindern und drei Kolben an der Zentralstelle auskommt.
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Die Hähne 16 kann man auch von Hand schließen und sie unabhängig von
dem Kolben machen, mit dem sie verbunden sind. Es können auch die Leitungen 23 und
24 durch rille Leituni 30 miteinander verbunden sein, in die ein Hahn 31
eingeschaltet ist. Wird der Hahn 31 geöffnet, so kann der Kolben 21 durch die Flüssigkeit
nicht mehr angetrieben «-erden. Man kann daher dann den Hahn 16 vnn Hand drehen.
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Der Betrieb d. r Zuführungsleitungen für (li@- Winddüsen kann den
verschiedenen Detriel>sverhältnis_en des Hochofens natürlich aligepaOt werden.
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Auch kann niail auf derselben Welle melirere Kurvenscheiben anordnen.
'Man kann die De«-rgung einer Welle mit Kurvenscheibe von anderen Kurvenscheiben
ableiten.
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Um dieser Bedingung leicht zu genügen, kann die in Abb. 9 schematisch
_ dargestellte Vorrichtung Verwendung finden. Die Kolbenstange 2o wird nicht unmittelbar
durch die Kurvenscheibe gesteuert, sie ist vielmehr an einen Hebel 32 angelenkt.
der um die Achse 33 schwingt. Mit diesem Hebel wirkt eine Kurvenscheibe 34 zusammen,
die auf der Welle 3 5 sitzt. 'Man kann leicht die Achse 33 senken oder entfernen,
wenn man die Welle 33 längsverschieben will, um über die Hebel eine andere parallele
Kurvenscheibe zu bringen, oder wenn man die Welle 35 zurückziehen oder auswechseln
will. 1Ian kann dann die Welle 33 wieder an ihren Platz setzen, so daß sie entsprechend
den Bewegungen der Kolben gedreht wird.
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Bei den beschriebenen Ausführungsformen ist angenommen worden, daß
der Kolhen 21 durch die Bewegung einer Flüssigkeit angetrieben wird, die Wasser
oder öl sein kann. Die Erfindung beschränkt sich aber nicht auf die beschriebenen
Ausführungsbeispiele, insbesondere kann die Bewegungsübertragung von der Zentralstelle
aus auf die Winddüsenzuleitung mechanisch, elektrisch. mittels Druckluft oder Dampfes
erfolgen.
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Im letzteren Fall ist die Anordnung von Kolben und Zylindern in derZentralstelle
nicht durchaus erforderlich, es können auch doppelte Hähne oder Schieher vorgesehen
sein, wenn man Druckiuft oder Dampf in eine der Leitungen 23 und 2.4 einführt und
die anderen Leitungen mit dein Auslaß in Verbindung setzt.
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Diese Schieber oder Hähne können an der Zentralstelle durch Kurvenscheiben
o. dgl. gesteuert werden, vorausgesetzt, daß die Bewegungen, wie oben beschrieben,
in einem bestinnnten Rhythmus erfolgen. Auch kann die Anzahl der Röhrchen 23, 24
auf die Hälfte herabgesetzt werden, wenn in einem einzigen Rohre die Druckflüssigkeit
auf die gleiche Seite des Kolbens wirkt, durch den der Hahn geöffnet oder geschlossen
wird, und wenn durch eine auf den Hahn 16 oder auf mit ihm verbtnidene bewegliche
Teile wirkende Feder
der Hahn in seine Anfangsstellung zuriiclcgebracht
wird, sobald der Druck nicht mehr auf den Kolben wirkt.