DE458546C - Verfahren zur Herstellung von Hueten - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Hueten

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DE458546C
DE458546C DEH103793D DEH0103793D DE458546C DE 458546 C DE458546 C DE 458546C DE H103793 D DEH103793 D DE H103793D DE H0103793 D DEH0103793 D DE H0103793D DE 458546 C DE458546 C DE 458546C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A42HEADWEAR
    • A42CMANUFACTURING OR TRIMMING HEAD COVERINGS, e.g. HATS
    • A42C3/00Miscellaneous appliances for hat-making, e.g. for making wire forms for hat-frames; Apparatus for changing the form or size of finished hats

Landscapes

  • Woven Fabrics (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von Hüten. . Die Verwendung nahtloser Gewebestücke zu Hüten ist zwar an sich bekannt. Aber entweder wurde hierbei die eigentliche Hutform .erst durch Pressen erreicht oder aber durch Überziehen :des nahtlosen Gewebestükkes über eine steife Form. Außerdem sind auch Hüte bekannt, die aus schlauchartig geflochtenen Litzen gebildet sind; die durch nachträgliches bestimmtes Umformen die Hutform bilden.
  • Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist nun ein neues Verfahren zur Herstellung von Hüten, die aus einem nahtlosen Gewebe gebildet sind. Erfindungsgemäß wird auf einem Jacquardwebstuhl ein mehrlagiges nahtloses Hohlgewebe von entsprechender Form bandartig gewebt, dabei einerends offen gelassen, andrerends mittels der jacquardmaschine verengt und abgebunden und durch einseitiges Aufklappen des Hohlgewebes die Hutform gebildet.
  • Auf der Zeichnung ist schematisch ein Ausführungsbeispiel des Verfahrens zur Herstelqung eines solchen Hutes veranschaulicht. Nach dehnselben wird auf einem Jacquardwebstuhl mit vierfac'lier Kette ein Hohlgewebe nach Art der Abb. i und 2 hergestellt; indem der Schuß z. B. von der obersten Kettenlage i zur untersten 2, von da zur Lage 3, von hier zu q. und wieder zurück zu i geführt wird.
  • An einem Ende a wird das Hohlgewebestück vexengt und abgebunden und dadurch geschlossen, am weiteren Ende b offen. gelassen. Es entsteht so ein mehrlagiges Hohlgewebe von umrissener Form, das sich auf der einen, nach der Abb. i rechten Seite aufklappen läßt und dann. eine hutartige Hohlform gemäß Abb. 3 bildet.
  • Wie aus Abb. z ersichtlich, können solche Hutformen bandartig fortlaufend aneinander auf einem Jacquardwebstehl gewebt werden. ZUerden dann die einzelnen in sich geschlossenen Hohlgewebestücke von bestimmter Form aus den freien, nicht angebundenen Kettenfäden ausgeschnitten und einseitig geöffnet, so halten dieselben auch an dem verengten und abgebundenen Ende fest zusammen, ohne einer Naht zu bedürfen. Zweckmäßig werden die Formen dann noch gewendet, so daß die -Außenseite -und damit die vorstehenden Enden der Kettenfäden des verengten, abgebundenen Endes nach innen zu liegen kommen.
  • Statt in vier Lagen könnte das Weben auch nur doppelt oder in mehr als vier lagen erfolgen.
  • Als Material kann jedes für die Herstellung eines Gewebes geeignete Fasergut verwendet werden, z. B. Hanf, Ramie, Viskose, Baumwolle oder gemischte Fasern. Es können auch noch Musterungen in solche Hutformen eingewebt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren . zur Herstellung von Hüten, dadurch gekennzeichnet, da.ß auf einem Jacquardwebstuhl ein mehrlagiges nahtloses Hohlgewebe bandartig gewebt, dabei einerends offen gelassen, andrerends mittels der Jacquardmaschine verengt und abgebunden und durch einseitiges Aufklappen dieses Hohlgewebes die Hutform gebildet wird.
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