DE458687C - Vorrichtung zur Ein- und Ausschaltung von elektrischen Gefahrmeldeanlagen - Google Patents

Vorrichtung zur Ein- und Ausschaltung von elektrischen Gefahrmeldeanlagen

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DE458687C
DE458687C DESCH81181D DESC081181D DE458687C DE 458687 C DE458687 C DE 458687C DE SCH81181 D DESCH81181 D DE SCH81181D DE SC081181 D DESC081181 D DE SC081181D DE 458687 C DE458687 C DE 458687C
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Germany
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door lock
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B45/00Alarm locks
    • E05B45/06Electric alarm locks

Landscapes

  • Burglar Alarm Systems (AREA)

Description

Die vorliegende Erfindung hat den Zweck, elektrische Gefahrenmeldeanlagen mit dem Schließen und Öffnen der Tür durch die zum Türschloß und einem Kontaktschloß gehörigen Schlüssel einzuschalten bzw. in Vorbereitungssteilung zu bringen, so daß der Türkontakt eine Auslösung des Gefahrenmelders hervorruft, wenn die Tür mittels Dietrichs geöffnet oder gewaltsam erbrochen wird, während die Gefahrenmeldeanlage sich zwangläufig ausschaltet und eine Auslösung des Gefahrenmelders unterbleibt, wenn die Tür in normaler Weise mit den zugehörigen Schlüsseln geöffnet wird.
Von bekannten Vorrichtungen dieser Art unterscheidet sich die Erfindung dadurch, daß die Gefahrenmeldeanlage von beiden Seiten der Tür, von außen und auch von innen, nur nach Zusperren des Türschlosses einge-
ao schaltet bzw. in Vorbereitungsstellung gebracht werden kann und die Ausschaltung vor dem Öffnen der Tür von außen oder von innen mit dem zum Kontaktschloß gehörigen Schlüssel zwangläufig erfolgt, gleichviel, ob die Einschaltung von innen oder von außen vorgenommen wurde.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel dargestellt. Es zeigt: Abb. 1 die Vorderansicht der Vorrichtung vor Einschaltung der Gefahrenmeldeanlage, Abb. 2 die Seitenansicht zur Abb. i, Abb. 3 die Vorderansicht der Vorrichtung nach Einschaltung der Gefahrenmeldeanlage, Abb. 4 die Seitenansicht zur Abb. 3.
Die Vorrichtung besteht aus einem Türschloß α, einem Kontaktschloß b und einer Kontaktschiene c.
Das Kontaktschloß b ist unterhalb des Türschlosses α in einem entsprechenden Abstand davon an der Tür befestigt, und zwar derart, daß der Riegel d vom Kontaktschloß b nicht in den Türstock eingreift, sondern frei nach oben sich bewegen kann. Zwischen dem Türschloß α und dem Kontaktschloß b ist die Kontaktschiene c beweglich angeordnet, welche an ihrem unteren winkelförmig ausgebogenen Ende auf dem Riegel d mittels Schraube e befestigt ist und mit ihrem oberen Teil sich flach an das Türschloß α anlegt. Zur Führung der Kontaktschiene c dienen die Bügel/ und g. Zwecks Einführung des Türschloßschlüssels h von der Innenseite der Tür ist die Kontaktschiene c mit einem entsprechenden Ausschnitt / versehen. Auf der Kontaktschiene c ist oberhalb des Ausschnittes i eine seitlich vorstehende Leiste k befestigt, die von einem Anschlagstift Z nach oben begrenzt ist. Der Anschlagstift I, der mit dem Schloßriegel m vom Türschloß α fest verbunden ist, tritt durch das Türschloß a hindurch, welches an dieser Stelle mit einem länglichen Ausschnitt« versehen ist, so daß der Anschlagstift Z zwangläufig mit dem
Schloßriegel m vor- und rückwärts sich bewegen kann. Außerdem ist auf der Kontaktschiene c eine Hartgummiwalze ο befestigt, durch welche in Arbeitslage ein Kontakt der beiden Kontaktfedern p und qu hergestellt wird, die an der Tür zwischen dem Türschloß α und dem Kontaktschloß b befestigt sind. Als Kontaktschloß ist ein sogenanntes Sicherheitsschloß verwendet, das mit einem to Dietrich oder falschen Schlüssel nicht gesperrt werden kann.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende:
Bei Abschluß der Tür von außen oder von innen wird zunächst das Türschloß α zugesperrt, wodurch der auf dem Schloßriegel m befestigte Anschlagstift I seitlich sich so weit verschiebt, daß die Kontaktschiene c, die in Ruhelage durch die Leiste k festgehalten wird, nach oben freie Bahn erhält. Erst nachdem das Türschloß α zugesperrt wurde, kann auch das Kontaktschloß b zugesperrt werden, wobei der Riegel d verschoben und die auf ihm befestigte Kontaktschiene c so weit gehoben wird, daß das Schlüsselloch vom Türschloß α von der Kontaktschiene c abgedeckt wird und die beiden Kontaktfedern p und qu von der Hartgummiwalze 0 zusammengedrückt werden. Nachdem ein Kontakt der beiden Kontaktfedern p und qu hergestellt ist, befindet sich die Gefahrenmeldeanlage in Vorbereitungsstellung, d. h. der Stromkreis ist erst dann vollständig geschlossen, wenn der im Türstock in bekannter Weise eingelassene Türkontakt r oder ein anderer in dem gesicherten Raum untergebrachter und zum Türkontakt r parallel geschalteter Gefahrenkontakt j sich schließt.
Erfolgt nun in dieser Stellung ein Einbruch mittels Dietrichs oder Nachschlüssels zum Türschloß α oder durch gewaltsames Öffnen der Tür, so schließt sich der Türkontakt r, und der Gefahrenmelder kommt zur Auslösung bzw. das Läutwerk W ertönt: Pol der Batterie B1 Läutwerk W, Türkontakt r, Kontaktfedern p und qu, +-Pol der Batterie B.
Will dagegen der Inhaber eines auf vorstehende Weise gesicherten Raumes die Tür von außen mit dem zum Türschloß α gehörigen Schlüssel h aufsperren, so stößt der Schlüssel Ii mit seiner Schaftspitze an die durch das Kontaktschloß b gehobene Kontaktschiene c, welche das Schlüsselloch vom Türschloß α abdeckt, wodurch verhindert wird, daß der Schlüssel h genügend tief eingeführt werden kann. Das Einführen des Türschloßschlüssels h ist deshalb so lange unmöglich, bis das Kontaktschloß b aufgesperrt wurde und damit die Kontaktschiene c in die Ruhelage gebracht ist, wodurch auch der Kontakt der beiden Kontaktfedern ρ und qu unterbrochen wird. Ebenso kann auch die Tür von innen nicht geöffnet werden, bevor das Kontaktschloß b aufgesperrt wurde und die Kontaktschiene c in die Normalstellung gebracht ist, da die Kontaktschiene c das Schlüsselloch vom Türschloß α abdeckt und dadurch das Einführen des Schlüssels h verhindert wird. Es muß daher zuerst immer das Kontaktschloß b auf- bzw. zurückgesperrt werden, wodurch die Kontaktschiene c in die Ruhelage kommt und der Kontakt der beiden Kontaktfedern p und qu wieder geöffnet wird. Gleichzeitig kommt die Kontaktschiene c mit ihrem Ausschnitt i über das Schlüsselloch vom Türschloß σ zu stehen, so daß sich der Schlüssel h von außen und von innen einführen läßt und die Tür geöffnet werden kann.
Die Ausschaltung der Gefahrenmeldeanlage erfolgt daher vor dem öffnen der Tür von außen oder von innen zwangläufig mit dem zum Kontaktschloß b gehörigen Schlüssel, gleichviel, ob die Einschaltung von außen oder von innen vorgenommen wurde. Auch bei Einschaltung bzw. Vorbereitungsstellung der Gefahrenmeldeanlage (durch Ansprechen eines Kontaktes r oder s) kommt der Gefahrenmelder W nicht zur Auslösung, da ein Kontakt der beiden den Stromkreis vervollständigenden Kontaktfedern p und qu erst möglich ist, nachdem das Türschloß α zugesperrt wurde und der auf dem Türschloßriegel w befestigte Anschlagstift I die Kontaktschiene c freigegeben hat; es kann also erst nach Abschluß der Tür das Kontaktschloß b zugesperrt werden, wodurch die Kontaktschiene c gehoben und ein Kontakt der beiden Kontaktfedern ρ und qu hergestellt wird.
Anderseits ist die Auslösung des Gefahrenmelders im Falle eines Einbruchs viel sicherer gewährleistet als bei bekannten Vorrichtungen dieser Art, da der Riegel d vom Kontaktschloß b nicht in den Türstock eingreift und deshalb auch das Kontaktschloß b dem Einbrecher kein Hindernis bildet. Aus diesem Grunde wird es auch öfter gelingen, Einbrecher bei ihrer Arbeit zu überraschen, insbesondere bei Fernalarmanlagen, welchem Zweck die Vorrichtung hauptsächlich dienen soll.

Claims (2)

  1. Patentansprüche:
    i. Vorrichtung zur Ein- und Ausschaltung von elektrischen Gefahrenmeldeanlagen, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Türschloß (α) und einem Kontaktschlo'ß (b) eine Kontaktschiene (c) beweglieh angeordnet ist, welche zwecks Einschaltung der Gefahrenmeldeanlage durch
    den Riegel (d) vom Kontaktschloß (b) so weit gehoben wird, daß gleichzeitig das Schlüsselloch vom Türschloß (a) abgedeckt wird, wodurch das Einführen des Türschloßschlüssels (A) von innen wie auch von außen so lange unmöglich ist, bis das Kontaktschloß (b) wieder aufgesperrt wurde und dadurch auch die Kontaktschiene (c) in die Ruhelage kommt, so daß die Ausschaltung der Gefahr enmeldeanlage vor dem Öffnen der Tür von außen oder von innen zwangläufig mit dem zum Kontaktschloß (b) gehörigen Schlüssel erfolgt, gleichviel, ob die Einschaltung von innen oder von außen vorgenommen wurde.
  2. 2. Vorrichtung zur Ein- und Ausschaltung von elektrischen Gefahrenmeldeanlagen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Türschloß (a) mit einem = Anschlagstift (I) versehen ist, der sich zwangläufig mit dem Schloßriegel (m) vor- und rückwärts bewegt, so daß die Kontaktschiene (c) durch den Anschlagstift (Z) gehalten wird und deshalb die Gefahrenmeldeanlage erst eingeschaltet werden kann, nachdem das Türschloß (α) zugesperrt wurde.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DESCH81181D 1926-12-24 1926-12-24 Vorrichtung zur Ein- und Ausschaltung von elektrischen Gefahrmeldeanlagen Expired DE458687C (de)

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DE458687C true DE458687C (de) 1928-04-21

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DE (1) DE458687C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3402405A (en) * 1966-01-03 1968-09-17 Manuel Contreras Self-locking burglar alarm system

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US3402405A (en) * 1966-01-03 1968-09-17 Manuel Contreras Self-locking burglar alarm system

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