DE458963C - Verfahren zum mustergemaessen Bedrucken von Geweben mit Wachs, Wachsersatzmitteln o.dgl. - Google Patents

Verfahren zum mustergemaessen Bedrucken von Geweben mit Wachs, Wachsersatzmitteln o.dgl.

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DE458963C
DE458963C DEA47916D DEA0047916D DE458963C DE 458963 C DE458963 C DE 458963C DE A47916 D DEA47916 D DE A47916D DE A0047916 D DEA0047916 D DE A0047916D DE 458963 C DE458963 C DE 458963C
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    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41F—PRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F17/00—Printing apparatus or machines of special types or for particular purposes, not otherwise provided for
    • B41F17/003—Special types of machines for printing textiles
    • D—TEXTILES; PAPER
    • D06—TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06P—DYEING OR PRINTING TEXTILES; DYEING LEATHER, FURS OR SOLID MACROMOLECULAR SUBSTANCES IN ANY FORM
    • D06P5/00—Other features in dyeing or printing textiles, or dyeing leather, furs, or solid macromolecular substances in any form
    • D06P5/12—Reserving parts of the material before dyeing or printing ; Locally decreasing dye affinity by chemical means

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Description

Gegenstand des Patents 436 566 ist ein Verfahren zum Bedrucken von Geweben mit Wachs, Wachsersatzmitteln, Paraffin oder einem anderen Reservierungsmittel, wobei die Bedruckung in der Weise erfolgt, daß ein Gewebe beliebiger Länge mit dem Reservierungsmittel getränkt wird und bei der Bedruckung der Ware die bekannte feste Wachsschicht ersetzt.
Das Wesen der vorliegenden Erfindung besteht darin, daß die mit dem Reservierungsmittel getränkte Gewebebahn als endloses Band ausgeführt ist, das durch einen das flüssige Reservierungsmittel enthaltenden Behälter geleitet und in diesem regeneriert wird. Zweckmäßig wird dann eine besondere Kühlung vorgesehen, welche die mit dem Reservierungsmittel getränkte Gewebebahn nach Verlassen der Regeneriervorrichtung : kühlt,
ao indem z. B. die Bahn mehrfach über Führungsrollen hin und her geführt und hierbei gegebenenfalls einer besonderen Kühlwirkung, z. B. einem durch einen Luftventilator erzeugten Luftstrome o. dgl., ausgesetzt wird.
Das Verfahren gemäß der Erfindung ist auf der Zeichnung in zwei Ausführungsbeispielen veranschaulicht.
Abb. ι zeigt die Vorderansicht einer Ausführungsform, bei welcher die Druckform beweglich gelagert ist; Abb. 2 ist die Stirnansicht zu Abb. 1;
Abb. 3 ist die Vorderansicht einer zweiten Ausführungsform, bei welcher die Druckplatte feststeht und die Unterlagsplatte beweglich ist; Abb. 4 ist eine Stirnansicht zu Abb. 3.
Bei dem Ausführungsbeispiel der Abb. 1 und 2 wird die auf einer Walze 1 aufgewickelte, zu bedruckende Stoffbahn 2 über Walzen 3, 4 geführt, zwischen denen die Stoffbahn bei der dargestellten Anordnung wagerecht verläuft. Nach Verlassen der Walze 4 läuft die Stoffbahn auf der Aufwickelwalze 5 auf. Diese erhält ihre Drehung beispielsweise durch einen endlosen Trieb 6 von einer beliebigen Kraftquelle aus, und zwar absatzweise derart, daß die Fortbewegung immer um eine Rapportbreite (Druckformbreite) erfolgt, worauf der Antrieb unterbrochen wird, so daß die Stoffbahn 2 stillsteht, bis der Druckvorgang beendet ist. Die Mittel für eine derartige absetzende Vorwärtsbewegung sind der Technik bekannt; sie können in selbsttätig sich ein- und ausschaltenden Kupplungen, in einem Klinkenschaltwerk ο. dgl. bestehen.
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Die gleiche absetzende Bewegung' erhält die endlose Stoffbahn, z. B. Tuchbahn 7, welche mit dem Reservierungsmittel getränkt ist. Diese Stoffbahn wird über Rollen 8, 9, 10 geführt, wobei der zwischen den Rollen 9 und 10 verlaufende Teil der Stoffbahn parallel zu dem zwischen den Walzen 3 und 4 des zu bearbeitenden Stoffes 2 zu liegen kommt. Nach Verlassen der Rolle 10 wird die Stoffbahn 7 bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel einem in einem Behälter 11 enthaltenem Regenerierungsbade zugeleitet, in welchem die Bahn 7 wiederum mit dem Reservierungsmittel erneut getränkt wird. Nach Verlassen des Bades im Behälter 11 wird die Bahn 7 über eine Trommel 12 geleitet und dann zur Rolle 8 geführt. Die Trommel 12 erhält bei der dargestellten Anordnung von derselben Kraftquelle aus durch ein endloses Zugglied 13 ihren Antrieb wie die Walze 5, und zwar ebenfalls absatzweise mit den gleichen Unterbrechungen und den gleichen Schalthüben.
Unterhalb des zwischen den· Rollen 9 und 10 verlaufenden Teiles des mit dem Reservierungsmittel getränkten Bandes 7 ist eine elastische Platte 14 unbeweglich gelagert. Oberhalb des zwischen den Walzen 3 und 4 verlaufenden Teiles der zu bedruckenden Stoffbahn 2 ist die Druckform 15 senkrecht bewegbar und wird beispielsweise in seitlichen Pfosten 16 geführt. Die Druckform enthält an ihrer Unterseite den gemusterten Metallstempel und wird in irgendeiner Weise erhitzt. Auf der Oberseite der Druckform 15 sitzt eine Stange 17, an der gelenkig ein um den Zapfen 18 schwingender Handhebel 19 angreift. Mittels des letzteren kann die Druckform 15 aus der dargestellten Ruhelage nach abwärts gesenkt werden, wobei der erhitzte Metallstempel sich gegen die Stoffbahn 2 legt und diese gegen die mit dem Reservierungsmittel getränkte Bahn 7 derart drückt, daß das Reservierungsmittel (Wachs, Wachsersatzmittel, Paraffin o. dgl.) aus der Bahn 7 in das Gewebe 2 eindringt. Während dieses Arbeitshubes des Druckstempels 15 stehen die Stoffbahnen 2 und 7 still. Nach Beendigung des Druckvorganges wird der Handhebel 19 wieder angehoben; es erfolgt eine selbsttätige Weiterschaltung der beiden Bahnen 2 und 14 um eine Rapportbreite.
Da das Verfahren nach dem Hauptpatent gestattet, in einem einzigen Arbeitsgang eine Anzahl von Gewebebahnen gleichzeitig zu behandeln, kann die Aufwicklung auf der Walze ι derart erfolgen, daß gleichzeitig die entsprechende Anzahl von Gewebebahnen 2 bei jeder Schaltbewegung abgezogen wird.
Bei der schematischen Darstellung des Ausführungsbeispieles der Abb. 3 und 4 ist die zu bedruckende Gewebebahn zwischen den Trommeln 1 und 5 geradegeführt. Die oberhalb der Gewebebahn 2 befindliche Druckform 15 ist unbeweglich gelagert. Die mit dem Reservierungsmittel getränkte endlose Bahn 7 läuft wiederum über Rollen 8, 9, 10 und durch einen das Regenerierbad enthaltenden Behälter 11. Nach Verlassen dieses Behälters ist bei dem Ausführungsbeispiel der Abb. 3 die Bahn 7 über mehrere Rollen 20, 21,· 22 geführt, um einen größeren Kühlweg zu schaffen. Zur Steigerung der Kühlwirkung kann die Hinundherführung der Bahn 7 beliebig wiederholt werden. Gegebenenfalls kann die Kühlwirkung durch künstliche Mittel, z. B. durch einen Ventilator o. dgl., gesteigert werden.
Bei der Ausführungsform nach Abb. 3 ist die elastische Unterlagsplatte 14 auf und ab bewegbar. Zu diesem Zwecke erhält sie in geeigneter Weise seitliche Führungen. An der Unterseite des die elastische Platte tragenden Rahmens ist eine Stange 23 befestigt, an deren unterem Ende unter Zwischenschaltung eines einfachen oder mehrfachen Gelenks 24 ein um Zapfen 25 schwingbarer Handhebel 26 angreift. Beim Niederdrücken des Handhebels 26 wird mittels der Stange 23 die elastische Unterlagsplatte 14 angehoben und preßt die mit dem Reservierungsmittel getränkte Bahn 7 und das Arbeitsgut 2 gegen die Unterseite der Druckform 15. Es erfolgt wiederum durch die Erhitzung des Reservierungsmittels ein Eindringen des letzteren in die Bahn 2.
Statt der Handeinstellung mittels des Handhebels 19 nach Abb. 1 und 2 bzw. des Handhebels 26 nach Abb. 3 und 4 kann auch eine maschinelle Bewegung der Druckform 15 bzw. der Unterlagsplatte 14 eingeleitet werden. Der Antrieb für die Bewegung der Druckform bzw. der Unterlagsplatte müßte in Wechselwirkung mit der Schaltbewegung der beiden Stoffbahnen 2 und 7 erfolgen, derart, daß während dieser Schaltbewegung die Druckform bzw. die Unterlagsplatte stillsteht und während des Stillstandes der beiden Bahnen 2 und 7 die Druckform bzw. die elastische Platte ihren Arbeitshub vollzieht.
Gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung können die Druckform und die Unterlagsplatte gleichzeitig einen Arbeitshub erhalten, wobei sie sich einander nähern und die beiden Bahnen 2 und 7 zwischen sich festpressen.

Claims (2)

  1. Patentansprüche:
    i. Verfahren zum mustergemäßen Bedrucken von Geweben mit Wachs, Wachsersatzmitteln, Paraffin oder einem ahnliehen Reservierungsmittel nach Patent 436 566, dadurch gekennzeichnet, daß die
    mit dem Reservierungsmittel getränkte Gewebebahn als endloses Band ausgeführt ist, das durch einen das flüssige Reservierungsmittel enthaltenden Behälter geleitet und in diesem regeneriert wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die mit dem Reservierungsmittel getränkte Gewebebahn nach Verlassen der Regeneriervorrichtung gekühlt wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DEA47916D 1926-06-05 1926-06-05 Verfahren zum mustergemaessen Bedrucken von Geweben mit Wachs, Wachsersatzmitteln o.dgl. Expired DE458963C (de)

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