DE459149C - Aufschrifttafel fuer Eisenbahnwagen o. dgl. - Google Patents

Aufschrifttafel fuer Eisenbahnwagen o. dgl.

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DE459149C
DE459149C DEP52323D DEP0052323D DE459149C DE 459149 C DE459149 C DE 459149C DE P52323 D DEP52323 D DE P52323D DE P0052323 D DEP0052323 D DE P0052323D DE 459149 C DE459149 C DE 459149C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
signs
door
label
labeling
housing
Prior art date
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Expired
Application number
DEP52323D
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English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
GEORG DUDENHOEFFER
RICHARD GUSTAV POLENZ
Original Assignee
GEORG DUDENHOEFFER
RICHARD GUSTAV POLENZ
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Publication date
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Publication of DE459149C publication Critical patent/DE459149C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61DBODY DETAILS OR KINDS OF RAILWAY VEHICLES
    • B61D49/00Other details

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Aufschrifttafel für Eisenbahnwagen o. dgl., bei der für die verschiedensten Aufschriften und Vordrucke verschiedenartige, durch eine Verschlußvorrichtung in einem Gehäuse verschließbare Drehtafeln feststellbar untergebracht .sind, und besteht darin, daß die Aufschriftflächen der Drehtafeln feststehend oder herausschiebbar sind, wobei die drehbaren Flächen so' angeordnet sind, daß sie bei geöffneter Verschlußvorrichtung auswechselbar sind und in verschlossenem Zustand eine in sich geschlossene vordere Abschluß- oder Anschluß wand bilden.
In der Zeichnung ist die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar zeigen:
Abb. ι eine perspektivische Ansicht einer verschlossenen Aufschrifttafel mit ausge-
ao zogenem Schieber.
Abb. 2 eine Teilansicht der geöffneten Aufschrifttafel,
Abb. 3 einen Querschnitt durch die geschlossene Aufschrifttafel,
as Abb. 4 einen Querschnitt durch die geöffnete Aufschrifttafel in größerem Maßstabe nach der Linie A-B der Abb. 5,
Abb. 5 einen Längsschnitt durch die geöffnete Tafel nach der Linie C-D der Abb. 4.
In einem an Wagen o. dgl. anbringbaren Blech- oder Holzgehäuse a, dessen Vorderwand durch eine feststehende Platte b und eine größere Anzahl dreh- und feststellbarer Schilder c gebildet ist, ist ein Schieber d gelagert, der seitlich zum Teil herausziehbar ist.
Der Schieber d, dessen herausziehbarer Teil eine gegen das Gehäuse aufklappbare Tafel d1 mit am unteren Ende angebrachtem Kasten d" besitzt, bietet Raum für Aufschriften, Zettel und Ersatzschilder c o. dgl. Die Rückseite der Klappe d1 sowie die von der Klappe überdeckte Vorderseite des Schiebers d sind mit schwarzem Anstrich und Stiften e versehen, so daß diese beiden Flächen zum Beschreiben mittels Kreide und zum Anheften von Zetteln verwendbar sind. Die Vorderseite der Klappe d1 dient nur als Schreibtafel und ist für die Vermerke bei Ankunft eines Wagens vorgesehen. Die gegeneinander gerichteten inneren Flächen, die nur bei aufgeklappter Tafel d1 zugänglich sind, haben den Zweck, Geheimmeldungen, Doppelbezeichnungen, Meldungen für das Ausland usw. aufzunehmen, die teils aufgeschrieben, teils angeheftet werden können. Der Kasten d" ist zur Mitführung von zur Aufschrifttafel gehörenden Gebrauchsgegenständen, wie Kreide, Schilder c o. dgl., bestimmt. Bei geschlossener Klappe d1 befindet sich der Kasten d- zwischen Schieber und Klappe und ist durch Verschließen der Klappe d1 mittels einer Gittertür f, die die Klappe feststellt und etwaige Aufschriften
sichtbar schützt, unzugänglich. Die Gittertür, die nach oben aufklappbar ist, fällt beim Schließen in ein Schnappschloß g bekannter Art, für dessen Öffnen das Bahnpersonal den Schlüssel besitzt. Im herausgezogenen sowie eingeschobenen Zustande kann der Schieber d am Gehäuse festgestellt werden. Die Feststellung des herausgezogenen Schiebers erfolgt mittels geeigneten Riegelverschlusses ίο und des eingeschobenen mittels eines Schnappschlosses g, das mit einem Handgriff versehen ist.
Während der Schieber d als Schreibtafel und Zettelhalter sowie als Kasten ausgebildet ist, stellt die Vorderwand des Gehäuses a einen rahmenartig umgebenen Zettel- und Schilderhalter dar. Der Zettelhalter b ist auf Schienen h in der Mitte des Gehäuses fest angebracht, während die Schilder c zu beiden Seiten des Zettelhalters b und unterhalb oder oberhalb desselben dreh- und feststellbar befestigt sind. Der Zettelhalter b besteht aus einer Platte mit Stiften i, auf die die Zettel aufgedrückt werden. Die Schilder c sind Blechplatten mit beiderseitigen, in ihrer Mittelachse liegenden Drehzapfen c1, die in nach rückwärts gekrümmten Schlitzen k von Schienen h lagern, die wie für die Befestigung des Zettelhalters b auch an beiden Seiten des Gehäuses α vorgesehen sind. Durch die Schlitze k, die nach dem Gehäuseinnern offen sind, sind die Schilder c nach innen herausnehmbar. In ihrer senkrechten Stellung sind sie aber feststellbar, und erfolgt ihre Feststellung durch eine Klappgittertür I, die, in zugeklapptem Zustand ebenfalls durch ein Schnappschloß g verschließbar, die ganze Vorderwand schützend überdeckt. Die senkrechten Schenkel der Tür / legen sich von außen auf die beiden Seitenkanten der Schilder c auf und verhindern somit deren Drehung. Damit die Schilder aber auch durch die während der Fahrt eines Wagens hervorgerufenen Erschütterungen nicht aus den Schlitzen k herausspringen können, werden dieselben von hinten her durch Schienen m überdeckt, die die Schilder c mit ihren Zapfen c1 dauernd in den abfallenden Teil des Schlitzes k verweisen. Die Schienen m sind mit ihrem oberen Ende am verlängerten oberen Ende η der beiden mittleren Schenkel der Gittertür I und mit ihrem unteren Ende an einem Gelenkhebel m1 (Abb. 3) angelenkt, , legen sich also bei geschlossener Tür von '. innen an die Schilder c an und stehen bei ge- ! öffneter Tür im Abstand der Länge der oberen Schenkelenden η und der Hebel m1 von den Schildern ab. Dieser Abstand ist so bemessen, daß sich das breiteste der Schilder c bequem drehen läßt. Die Schienen m sind zweckmäßig U-förmig ausgebildet, damit sie ! mit ihren Flanschen die Schiene h übergreifen und an die seitlich der Mittelschenkel an die Schiene h angrenzenden Schilder c heranj reichen können. Die Mittelschenkel der Tür j sind durch eine Leiste 0 verbreitert, deren , Kanten so umgebogen sind, daß sie bis an die seitlich und unterhalb des Zettelhalters b ! angebrachten Schilder c heranreichen. Die Schilder werden also mit ihren an den Zettelhalter b angrenzenden Enden zwischen den Leisten 0 und der Schiene m eingespannt, so daß sie in dem durch die Schienen h gebildeten Rahmen unverrückbar festsitzen.
Die Schilder haben zweckmäßig drei bis vier Breiten und tragen auf der Vorderseite auf verschiedenfarbigem Untergrund schwarze oder andersfarbige Aufschriften in Emaille, Malerei o. dgl., wie beispielsweise: »Eilgut« schwarz auf weißem Grunde, »Säure, vorsichtig verschieben« schwarz auf rotem Grunde, »feuergefährlich« rot auf weißem Grunde usw., während die Rückseite aller Schilder schwarz bzw. einfarbig ist, so daß, wenn nur einige der Schilder c mit der Vorderseite nach vorn eingestellt sind, diese in einem gleichmäßig getönten Feld und somit auffällig erscheinen.
Um einen Wagen vor seinem Abgang zu beschriften und ihn mit allen erforderlichen Vermerken zu versehen, wird die Tür Z angehoben, der den Weg bestimmende Zettel auf die Platte b aufgedrückt, die entsprechenden Schilder c, die rückseitig mittels kleiner Aufschrift gekennzeichnet und somit leicht auffindbar sind, mit der die Wagenladung und sonstigen Hinweise führenden Vorderseite nach vorn gedreht und hierauf die Tür / in das Schloß g fallen gelassen. Damit sind sämtliche Vermerke hinter Verschluß, und zwar in üblicher Weise sichtbar, bei vollständig feststehenden, also nicht klappernden Schildern.
Meldungen, die verdeckt mitgeführt werden sollen, werden im Zwischenraum zwischen dem Schieber d und der Klappe d1 angeheftet oder aufgeschrieben und der Schieber in eingeschobenem Zustande mittels des Schnappschlosses g, das mit einem Handgriff verbunden ist, verschlossen. Bei Ankunft des Wagens wird der Schieber d herausgezogen, auf seine Meldungen hin untersucht und dann die weiteren Bestimmungen für den Wagen auf der Vorderseite der Klappe d1 durch Aufschreiben derselben vermerkt. Der Schieber wird dann bei geschlossener Tür / in der ausgezogenen Stellung mittels geeigneten Riegelverschlusses am Gehäuse festgestellt. Die übrigen Vermerke verbleiben bis zur weiteren Verfügung über den Wagen ebenfalls unter Verschluß. Alle Verschlüsse können nötigenfalls durch Bleiverschluß gesichert werden.

Claims (3)

  1. Patentansprüche:
    ι. Aufschrifttafel für Eisenbahnwagen o. dgl., bei der für die verschiedensten Aufschriften und Vordrucke verschiedenartige, durch eine Verschluß vorrichtung in einem Gehäuse verschließbare Drehtafeln feststellbar untergebracht sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufschriftflächen der Drehtafeln (b, c, d1) feststehend oder herausschiebbar sind, wobei die drehbaren Flächen so angeordnet sind, daß sie bei geöffneter Verschlußvorrichtung auswechselbar sind und in verschlossenem Zustande eine in sich geschlossene vordere Abschluß- oder Anschlußwand bilden.
  2. 2. Aufschrifttafel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die herausschiebbaren Aufschriftflächen als Klapptür mit Behälter ausgebildet sind.
  3. 3. Aufschrifttafel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehschilder (c) gegen Herausgleiten durch Schienen (m) gesichert sind, die mit dem oberen Ende an der oberen Verlängerung (n) der Mittelschenkel der Verschlußtür
    (I) angelenkt sind und unter Führung des unteren Schienenendes mittels Gelenkhebel (»i1) bei geschlossener Tür von innen an die Schilder heranreichen und bei geöffneter Tür so weit von den Schildern abgerückt sind, daß deren Drehung um ihre Achse möglich ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEP52323D 1926-02-19 1926-02-19 Aufschrifttafel fuer Eisenbahnwagen o. dgl. Expired DE459149C (de)

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