DE459406C - Verfahren und Maschine zur Herstellung schraubenlinienfoermiger Wolframdrahtleuchtkoerper fuer elektrische Gluehlampen - Google Patents

Verfahren und Maschine zur Herstellung schraubenlinienfoermiger Wolframdrahtleuchtkoerper fuer elektrische Gluehlampen

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DE459406C
DE459406C DEP47661D DEP0047661D DE459406C DE 459406 C DE459406 C DE 459406C DE P47661 D DEP47661 D DE P47661D DE P0047661 D DEP0047661 D DE P0047661D DE 459406 C DE459406 C DE 459406C
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01KELECTRIC INCANDESCENT LAMPS
    • H01K3/00Apparatus or processes adapted to the manufacture, installing, removal, or maintenance of incandescent lamps or parts thereof
    • H01K3/02Manufacture of incandescent bodies
    • H01K3/04Machines therefor

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Wire Processing (AREA)

Description

  • Verfahren und Maschine zur Herstellung schraubenlinienförmiger Wolframdrahtleuchtkörper für elektrische Glühlampen. Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren und eine 'Maschine zum Wickeln von Drähten in Schraubenlinienform, wie solche namentlich für Leuchtkörper elektrischer Glühlampen verwendet «erden. Bisher wurden schraubenlinienförmig gewundene Leuchtkörper für elektrische Glühlampen meist dadurch hergestellt, daß der Draht, gewöhnlich @Volframdraht, um einen drahtförmigen Kern gewickelt wird. mit dem er dann ein gemeinsames Längsstück bildet. Nachdem Kern mit Wicklung auf die erforderlichen Längen geschnitten sind, wird der eigentliche Kerndraht aus den einzelnen Stücken durch Ätzung entfernt, so daß der gewundene '\@'olframdraht übrigbleibt, welcher nach entsprechender Reinigung nunmehr fertig zum Gebrauch ist.
  • Man hat Drahtschrauben aber auch schon in fortlaufender Länge mittels kurzer Wickeldorne hergestellt. Hierbei fand entweder ein sich drehender Dorn Anwendung, der von einer festgehaltenen Führungsdrahtschraube umgeben ist, zwischen deren Windungen der sich aufwickelnde Draht hindurchbewegt wird, oder es wird von einem feststehenden Dorne Gebrauch gemacht, auf den unter Vermittlung einer konaxial angeordneten, schraubenförinig ausgeschnittenen Drehhülse der von einer Vorratsspule zugeführte Draht aufgewickelt und verschoben wird. Praktische Bedeutung haben diese beiden Wicklungsarten mit kurzen Wickeldornen jedoch in der Glühlampenindustrie nicht gefunden, da das in diesem Falle zu verwickelnde Drahtmaterial nicht so starkdrähtig und federnd ist, daß die hergestellte Drahtschraube ohne Beschädigungsgefahr vom kurzen Wickeldorn fortgesetzt frei ablaufen kann.
  • Bekannt ist es endlich auch schon, kurze, als Leuchtkörper zu verwendende Drahtschrauben dadurch herzustellen, daß einem längsverschiebbaren Wickeldorne quer zu seiner Längsrichtung ein abgepaßtes Drahtstück zugeführt wird, das von Hand zwischen Klemmvorrichtungen eingespannt und in seiner Mitte am Dorn festgelegt wird, so daß bei gegenseitiger Verdrehung von Dorn und quer ausgespanntem Drahtstück letzteres auf den Dorn aufgewickelt wird. Durch die Festlegung des Dornes- am Mittelteil des ausgespannten, aufzuwickelnden Drahtes ergibt sich jedoch, daß nicht eine zusammenhängende kurze eingängige Drahtschraube, sonrlern zwei- in der Mitte des Drahtes. durch ein totes Zwischenstück miteinander verbundene parallele Drahtschrauben erzeugt werden.
  • Gemäß der Erfindung gelingt es nun auch, kurze Leuchtkörperstücke von Schraubenlinienform und Gebrauchslänge ohne ein unterteilendes Zwischenstück und ausgehend von einer mit einem Wickelkopf zusammenwirkenden, fortlaufend abzuwickelnden Drahtspule, somit in ununterbrochenerArbeitsfol.ge, herzustellen. Zu diesem Zwecke wird erfindungsgemäß: das freie Ende eines gleichachsig zum längsbeweglichen Dorn vorbewegten Wolframdrahtes zunächst seitlich vom Dorn festgelegt, dann der Draht auf den Dorn aufgewickelt und vor dem freien Ende des Dornes durch eine daselbst angeordnete Abschneidevorrichtung maschinell abgeschnitten, worauf der Dorn aus der Drahtschraube nach rückwärts herausgezogen und diese schließlich gegebenenfalls noch in die endgültige Gebrauchsform des Glühkörpers, gebogen oder geknickt wird. Zweckmäßig wird der Dornträger als Drehtisch ausgebildet, an dem Klauenpaare befestigt sind, die zwischen sich je einen längsverschiebbaren Dorn aufnehmen. Diese Klauenpaare ergreifen das freie Ende des aufzuwickelnden Drahtes und halten es nach der Erzeugung der Drahtschraube so lange fest, bis die Drahtschraube durch Drehung des Drehtisches in die Biegestellung der Maschine gelangt und dort in die Gebrauchsform des Leuchtkörpers gebracht wird.
  • In der Zeichnung ist eine Maschine gemäß der Erfindung in einem Ausführungsbeispiele veranschaulicht.
  • Abb. i zeigt in Draufsicht die wichtigsten Teile der Maschine.
  • Abb. 2 ist eine Vorderansicht zu Abb. i. Die Abb. 3 und 4 zeigen in Stirnansicht und senkrechtem Mittelschnitte den zum Wickeln des Leuchtkörperdrahtes dienenden Kopf.
  • Abb.5 ist ein senkrechter Längsschnitt durch den Drehtisch und die an diesen angeschlossenen Teile der :Maschine.
  • Abb. 6 ist eine Seitenansicht der Ab-Schneidevorrichtung für den fertig gewickelten Leuchtkörper.
  • Abb. 7 zeigt in Seitenansicht und vergrößertem Maßstabe die Vorrichtung zum Knicken des Leuchtkörpers.
  • Ahb. 8 veranschaulicht einen Leuchtkörper vor und nach dem Knicken.
  • Im vorliegenden Beispiele ist die Maschine, wie Abb. i zeigt, mit zwei entgegengesetzt -zueinander arbeitenden Vorrichtungen A zur Zuführung des auf die üblichen Spulen io aufgewickelten Wolframdrahtes io' ausgestattet.
  • Die beiden Zuführvorrichtungen A bilden einen Teil der Einrichtung zum Wickeln des Drahtes und arbeiten zusammen mit den Vorrichtungen B zum Vorbringen und Zurückziehen des Dornes 22, von denen im vorliegenden Falle vier vorgesehen sind, die, um 9o° gegeneinander versetzt, auf einem Drehtisch C angeordnet sind. Jedem Wickelkopf A ist eine Abschneidevorriclitung D zugeordnet. Die Maschine besitzt ferner zwei gleichfalls einander gegenüber angeordnete Einrichtungen E zum Knicken oder Biegen der abgeschnittenen Leuchtdrahtschrauben, die durch Drehung des Tisches C dieser Vorrichtung E zugeführt werden. Hierbei ist die Anordnung getroffen, daß während der Einwirkung der Knick- oder Biegevorrichtung E auf bereits fertig gewundene Drahtschrauben andere Dorne in Eingriff mit den Wickelköpfen A gebracht und somit gleichzeitig weitere Drahtschrauben gewickelt werden.
  • Wie aus, den Abu. i und 2 hervorgeht, sind die den Draht io' tragenden Spulen io auswechselbar in je einem Bock i i gelagert, welcher von dem sogenannten Wickelkopfe 12 getragen wird. Der Draht iö geht durch eine Öffnung 13 (Abb. 3 und q.) in der äußeren Stirnwand des Wickelkopfes 12 etwas exzentrisch hindurch, so daß er mit seinem freien Ende aus letzterem herausragt, und wird innerhalb dieses Kopfes, durch einen federbelasteten Bolzen 1q., der sich gegen einen verstellbaren: Anschlag 1d.' anlegt, exzentrisch festgehalten. Jede einem Wickelkopfe 12 gegenüberliegende Vorrichtung B zur Vor- und Zurückbewegung des Dornes 22 besitzt u. a. ein Klauenpaar 15, 16. Die Klauen 15, 16 sind bei 17 (Abb. 2) auf einem vom Drehtische C getragenen Gestell gelagert und an einem Ende mit je einer Rolle 18 bzw. i9 ausgestattet, auf die ein zweiseitiges Keilstück 2o. einzuwirken vermag. Eine zwischen den Klauenschenkeln befestigte Feder 2o' drückt die genannten Rollen gegen das Keilstück 2o.
  • Wie Abb. 5 zeigt, ist das Keilstück 2o auf einer Platte 21 verschiebbar gelagert, die den auswechselbaren Dorn 22 hält. Der Dorn 22 ragt durch eine Öffnung 23 in dem Ende der Klaue 16, und zwar genau zentrisch zum Wickelkopf 12, hindurch und wird nach Fertig-Stellung der Wicklung des Drahtes io' zurückgezogen, so daß der gewickelte Draht zurückbleibt. Das Zurückziehen des Dornes 22 erfolgt durch eine Scheibe 2.4, welche eine Kurvennut 25 aufweist, in welche eine Rolle 26 eingreift. In der den Dorn 22 tragenden Platte 2i ist ein Doppelzapfen 26" befestigt, dessen freies Ende die in der Nut 25 laufende Rolle 26 trägt, und dessen mittlerer Teil als Gleitlager 26' ausgebildet ist, durch welches ein Bolzen 21' des Keilstückes 2o hindurchgebt. Der Bolzen 21' trägt an seinem freien Saide. einen Anschlag 22', an dein eine Druckfeder 27 anliegt, so daß das Keilstück 20 nach vorn gedrückt wird und das Klauenpaar ständig auf Schließen beeinflußt. Wie ohne weiteres klar, kann die Platte 21 mit dein Dorn 22 so lange unabhängig vom Keilstück 2o zurückgezogen werden, bis sich das Gleitlager 26' an den Anschlag 22' anlegt, worauf (las Keilstück 2o an der weiteren Zurückbewegung der Platte 21 teilnimmt.
  • Für einen Satz zusammenarbeitender Vorrichtungen der -Maschine ist der Arbeitskreislauf wie folgt: Wenn der Drehtisch C eine solche Stellung einnimmt, daß die zum Durchtritt des. Dornes 22 dienende öffnung 23 der Klaue 16 genau in Richtung der öffnung 13 des den zu wickelnden Draht tragenden Wickelkopfes 12 liegt, so wird letzterer auf die Klauen zu bewegt, wodurch das herausstehende Ende des etwas exzentrisch gehaltenen Drahtes parallelachsig zum längsbeweglichen Dorn vorgeschoben und zwischen die Klauenenden eingeschoben wird, die sich sodann infolge Verstellens des Keilstückes 2o sofort schließen und somit das dicht neben dem zentrischen Dorn liegende Drahtende erfassen. Gleichzeitig wird die Platte 21 vorbewegt, was zur Folge hat, daß der von ihr gehaltene Dorn 22 durch die öffnung 23 der Klaue 16 hindurchgeschoben und gleichzeitig zentrisch in die üffnung 13 des Wickelkopfes 12 eingeschoben wird. Der von den beiden Klauen 15 und 16 erfaßte Teil des Drahtes 1o' bildet (las eine gestreckte Ende des herzustellenden Leuchtkörpers. Der Wickelkopf 12 wird sodann in Umdrehung versetzt, um den Draht 1ö auf den Dorn aufzuwickeln, und gleichzeitig gleichmäßig zurückgezogen, bis die richtige Länge der schraubenlinienförmigen Wicklung erhalten ist. Sobald die Wicklung auf die erforderliche Länge 1i; rgestellt ist, wird die Drehung des Wickelkopfes 12 angehalten, so daß das Aufwickeln aufhört, doch wird die Zurückbewegung des Wickelkopfes fortgesetzt, um das andere gestreckte Ende des Leuchtkörpers zu bilden. Hierauf hört auch die Zurückbewegung des Wickelkopfes auf, und es werden jetzt zwei Schneidscheiben 69, 70 angetrieben, welche den fertig gewickelten Draht abschneiden. Nach der Beendigung des Schnittes, d. h. nach dem Auseinanderbewegen der beiden Schneidscheiben, erhält der Drehtisch C eine Dreliung von 9o°, und zwar in Richtung entgegengesetzt der L:hrzeigerbewegttag, wie in Abb. 1 durch einen Pfeil veranschaulicht ist, Während ungefähr des ersten Drittels dieser Drehbewegung des Tisches C uni 9o° dreht ;ich die N utenscheibe 24 mit und bleibt sodann stehen, während der Drehtisch C :ich weiterdreht, wobei die Rolle 26 einen weiter einwärts gelegenen Teil der Kurvennut 25 passiert, wodurch der Dorn 22 zurückbewegt wird, so daß der Leuchtkörper nur noch an seinem einen Ende von den Klauen 15 und 16 gehalten wird, bis er in die Knick- oder Biegevorrichtung B gelangt, in welcher Stellung das Gleitlager 26' durch Einwirkung auf den Block 22' das Keilstück 2o zurückzieht. Infolge des Zurückziehens des Keilstückes 20 wird den Klauen 15, 16 ermöglicht, sich unter dem Einflusse der Feder 20' zu öffnen und den Leuchtkörper freizugeben.
  • Infolge der Drehung des Drehtisches C um 9o° ist das: nächste Klauenpaar 16, 17 gegenüber dem Wickelkopfe 12 in Stellung gekominen. Jetzt wird die Nutenscheibe 2,4 zurückgedreht, wodurch der Teil größten Durchinessers der Kurvennut 25 auf die zu diesem Klauenpaare gehörende Rolle 26 einwirkt, so daß das betreffende Keilstück 2o vorgeschoben wird, und infolgedessen diese Klauen über dem vorgeschobenen Drahtende fest geschlossen werden.
  • Bei der Zurückdrehung der Nutenscheibe wird die Platte 21 des gegenüber der Knickvorrichtung E in Stellung befindlichen Klauenpaares so weit zurückgezogen, daß auch das Keilstück 2o mitgenommen wird, wodurch infolge selbsttätigen öffnens des Klauenpaares der in der Knickv or riclitung befindliche Leuchtkörper freigegeben, in letzterer geknickt und schließlich durch einen Preßluftstrom in eine Auslaufrinne geblasen wird. Während also ein fertig gewundener Leuchtkörper geknickt oder gebogen wird, wird gleichzeitig ein weiterer Leuchtkörper gewickelt.
  • Wie bereits erwähnt, erhalten die Wickelköpfe 12, sobald die ihnen gegenüber in Stellung gebrachten Klauenpaare das Drahtende erfaßt haben, einen Umlauf und gleichzeitig eine der Steigung der herzustellenden Schraube entsprechende Zurückbewegung. Ist die `'Wicklung des Drahtes 1o' hergestellt, so hört der Umlauf des Wickelkopfes auf, doch wird seine axiale Zurückbewegung noch fortgesetzt, um das andere gestreckte Ende des Leuchtkörpers (siehe A.bb. 8) freizulegen. Diese Bewegung der Wickelköpfe kann durch irgendeinen entsprechend ausgebildeten Antrieb erhalten werden.
  • In der Hauptsache dient zum Antriebe der einzelnen Vorrichtungen und Teile der Maschine eine quer über die Maschine sich erstreckende Welle 55 (Abb. 1 und 2), die einen ununterbrochenen antrieb erhält. Von dieser Welle ist der schrittweise Antrieb für den Drehtisch C in an sich bekannter Weise wie folgt abgeleitet: Der Drehtisch C sitzt auf einer senkrechten Hülse ioi, die in einem vom Maschinengestelle K getragenen Bocke 86 gehalten ist und an ihrem unteren Ende ein Malteserrad io8 trägt; das mit radialen, um 9o° versetzten Schlitzen 1o7 ausgestattet ist. Auf der Welle 55 ist ein Kegelrad 54 befestigt, das mit einem zweiten, auf einer senkrechten Welle 51 aufgekeilten Kegelrade 53 in Eingriff steht. Diese Welle trägt eine verschiebbar aufgesetzte, jedoch mit ihr auf Drehung gekuppelte Scheibe 103, die einen Stift 104 besitzt, der beim Anheben der Scheibe in eine Bohrung eines auf der Welle 51 lose aufsitzenden Armes io5 eingreift. Letzterer trägt an seinem Ende eine Rolle io6, die beim Umlaufe des Armes 105 in einen Schlitz 107 des Malteserradea io8 eingreift, somit letzteres und mithin den Drehtisch um 9o° dreht.
  • Zur Vor- und Zurückbewegung der Nutenscheibe 24 dient folgende Einrichtung: Die Nutenscheibe 24 ist auf einer in der Hülse ioi gehaltenen Welle 85 befestigt, die durch das Maschinenbett K hindurchgeht und an ihrem unteren Ende eine Kurbel 87 (Abb. i und 2) trägt, an die ein Winkelhebel 88 angelenhi ist. Das andere Ende dieses Winkelhebels ist an eine Welle 89 angeschlossen, die gleichfalls durch das Maschinenbett K hindurchgeht und an ihrem oberen Ende einen Arm 9o trägt. An dein freien Ende des Armes 9o ist eine Rolle 9i angeordnet, die mit einer Kurvenscheibe 92, aufgekeilt auf der Welle 55, in Eingriff steht. Eine Feder 93 drückt das ganze Hebelsystem und mithin die Rolle gi -in Anlage an die Kurvenscheibe 92.
  • Die Abschneidevorrichtung weist zwei Schneidscheiben 69 und 7o (Abb. 6) auf, die auf Armen 71 bzw. 72, aufgekeilt auf in einem Lagerhocke 75 gehaltenen Wellen 73 und 74., befestigt sind. Die Welle 74 trägt ferner ein Zahnrad 76, welches, mit einem auf der Welle 73 befestigten Zahnrade 77 in Einriff steht. Am anderen Ende der Welle 74 greift ein Kurbelarm 78 an, der unter Verinittlung eines Gelenkes 79 an einen Hebel 8o angeschlossen ist. Der Hebel 8o ist bei 81 in einem Lagerhocke 82 drehbar gelagert, der vom Maschinenbette K getragen wird. Der Hebel 8o ist in einem Zwischenpunkte mit einer Rolle 83 ausgestattet, auf die eine auf der Welle 55 befestigte Kurvenscheibe 84 (siehe auch Abb. 2) einwirkt. Eine zwischen dem Hebel 8o und dein Maschinenbette 11 befestigte Feder (nicht dargestellt) dient zum Andrücken der Rolte 83 an die Kurvenscheibe 84, so daß bei Umdrehung der letzteren der Hebel 8o aus- bzw. zurückgeschwungen wird, welche Bewegung auf die Wellen 73, 74 und somit auf die Schneid-Scheiben 69 und 70 übertragen wird. In der durch unterbrochene Linien dargestellten Stellung der Schneidscheiben erfolgt das Abschneiden des Drahtes io'.
  • Die Vorrichtung zum Knicken oder Biegen des fertig gewickelten und abgeschnittenen Leuchtkörpers ist wie folgt eingerichtet: Eine auf der Welle 55 befestigte Kurvenscheibe iog (Abb. i und 2) wirkt auf eine Rolle iio ein, die auf einem Zapfen i i i sitzt und an die Kurvenscheibe iog durch eine Feder iio' angedrückt wird. Zwei Arme zig und 113 sind durch den Bolzen i i i gelenkig miteinander verbunden und in Böcken 114 bzw. i 15 drehbar gelagert. Jeder der Arme i-12 und 113 dient -zum Antriebe einer Vorrichtung zum Knicken oder Biegen der Leuchtkörper. Im nachfolgenden wird nur eine dieser Vorrichtungen beschrieben. Der Arm 113 (Abb. i) ist an seinem äußeren Ende an eine senkrechte Stange 116 (siebe auch Abb. 7) angeschlossen, deren oberes Ende mit einem Doppelhebel 117 gelenkig verbunden ist, welcher bei 118 drehbar gelagert und mit einem drehbar befestigten Gliede i i g an seinem anderen Ende ausgestattet ist. Das andere Ende des Gliedes i i9 ist an einem Gleitstücke i2o angelenkt, welches in einem Führungsgestelle 121 gleitet und an seinem unteren Ende ein Werkzeug zum Knicken des Leuchtkörpers trägt. Der gewickelte Leuchtkörper wird nach Freigabe durch die Klauen 15 und 16 auf einem nachgiebig gelagerten Ambosse i23 und einer Unterstützungsbacke 124 abgelegt. Der Amboß 123 wird von einem Blocke 125 getragen, der in .einer Ausbohrung oder Führung des Gestelles 121 gleitet und auf einer Feder 126 aufruht. Das Werkzeug, im vorliegenden Falle als einfacher, blattförmiger Stempel i22 ausgebildet, wird zunächst nach abwärts bewegt, um dein Leuchtkörper die in Abb. 8 (unteres Bild) veranschaulichte Form zu geben, und dann gehoben. Für das Abstreifen des gegebenenfalls, am Werkzeuge 122 haftenden Leuchtkörpers ist ein Abstreifer 127 vorgesehen. Nach dem erfolgten Formen des Leuchtkörpers wird ein Preßluftstrom durch eine Düse 128 (Abb. i) auf diesen gerichtet, tim ihn in eine Auslaufrinne 129 zu blasen. -

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Herstellung schraubenlinienförmiger Wolfraindrahtleuchtkörper für elektrische Glühlampen mit Hilfe eines der Gebrauchslänge des Leuchtkörpers entsprechenden längsbeweglichen Wickeldornes, der hernach aus der fertig gewickelten Drahtschraube nach rückwärts herausgezogen wird, dadurch gekennzeichnet, daß ein parallelachsig zum längsbeweglichen Dorne (22) zugeführter und mit seinem jeweilig freien Ende durch selbsttätig gesteuerte Klauen (15, 16) festgeklemmter Wolfraindraht (io') zunächst auf den Dorn (22) aufgewickelt und dann durch eine vor dem freien Ende des Dornes angeordnete Schneidvorrichtung (D) maschinell abgeschnitten wird, daß nun der Dorn aus der Drahtschraube nach rückwärts -herausgezogen und letztere schließlich gegebenenfalls noch in bekannter Weise in die endgültige Gebrauchsform gebogen oder geknickt wird.
  2. 2. Vorrichtung zur Herstellung schraubenlinienförmiger Wolframdrahtleuchtkörper nach Anspruch i, gekennzeichnet durch auf einem Drehtische (C) befestigte, zwischen sich je einen längsverschieblichen Wickeldorn (22) aufnehinende Klauenpaare (15, 16). die in geschlossenem Zustande das freie Ende des auf den Dorn aufzuwickelnden Drahtes festhalten und es nach der Erzeugung der Drahtschraube so lange halten, bis die Drahtschraube durch Drehung des Drehtisches (C) in die Biegestellung (E) der Maschine gelangt und dort in die Gebrauchsform des Leuchtkörpers gebracht ist.
  3. 3. Maschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Wickeldorn (22) am äußeren Ende einer auf dem Drehtische (C) längsverschiebbar gelagerten Platte (21) befestigt ist, zu deren Hinundherbewegung ein in der Platte sitzender Doppelzapfen (26") dient, welcher mit einer auf seinem oberen Ende angeordneten Rolle (26) in der Fiihrungsnut (25) einer drehbaren Nutenscheibe (2.1) läuft. a..
  4. Maschine nach Anspruch 2 und 3. gekennzeichnet durch den durch eine Ouerbohrung des mittleren Teiles (26') desDoppelzapfens (26") hindurchgeführten Bolzen (21'), der am einen Ende zum Öffnen und Schließen eines Klauenpaares (15, 16) ein Keilstück (2o) und am andern Ende einen sich gegen die Feder (27) stützenden Anschlag (22') trägt, welcher von dem die Rückwärtsbewegung der Platte (21) bewirkenden Doppelzapfen (26") mitgenommen wird, sobald der Wickeldorn (22) aus der fertigen Drahtschraube herausgezogen ist, und dann mittels des Bolzens (2i') das Keilstück (2o) rückwärts bewegt, so daß sich die Klanen (15, 16) öffnen und den fertigen Leuchtkörper freigeben.
  5. 5. Maschine nach Anspruch 2 und 3, gekennzeichnet durch eine aus einem Hebelgestänge (87, 88, 89, 9o) und aus einer ununterbrochen umlaufenden Kurvenscheibe (92) bestehende Antriebseinrichtung für die i\Tutenscheibe (2d.), welche der Nutenscheibe mittels der Achse (85) eine von der Drehung des Drehtisches (C) unabhängige hin und her pendelnde Drehbewegung erteilt.
  6. 6. Maschine nach Anspruch 2 mit Drahtspulen tragenden Wickelköpfen, dadurch ekennzeichnet, daß der Draht (io') durch' eine Längsbohrung des Wickelkopfes (12) hindurchgeführt ist und in dieser durch einen federnden Bolzen (14) und durch einen verstellbaren Anschlag (1d.') zentriert und gehalten wird, während sein freies Ende aus einer zentralen Öffnung (13) am Stirnende des Wickelkopfes (12) herausragt.
  7. 7. Maschine nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch zum Abschneiden des fertig gewickelten Leuchtkörpers dienende gegeneinander- und auseinanderschwingende Schneidscheiben (69, 70), die an je einem Ende zweier Schwingarme (71, 72) befestigt sind und durch auf den Achsen (73, 74) der Schwingarme sitzende, mittels eines angelenkten Hebelgestänges (78, 79. 80) und einer Kurvenscheibe (84') hin und her bewegte Zahnräder (77, zwangläufig miteinander gekuppelt sind.
DEP47661D 1924-03-07 Verfahren und Maschine zur Herstellung schraubenlinienfoermiger Wolframdrahtleuchtkoerper fuer elektrische Gluehlampen Expired DE459406C (de)

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