DE459731C - Fahrbare Vorrichtung zum Entladen von Fahrzeugen - Google Patents

Fahrbare Vorrichtung zum Entladen von Fahrzeugen

Info

Publication number
DE459731C
DE459731C DEH105223D DEH0105223D DE459731C DE 459731 C DE459731 C DE 459731C DE H105223 D DEH105223 D DE H105223D DE H0105223 D DEH0105223 D DE H0105223D DE 459731 C DE459731 C DE 459731C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
unloading
sliding frame
vehicle
unloaded
mobile device
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEH105223D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Application granted granted Critical
Publication of DE459731C publication Critical patent/DE459731C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G65/00Loading or unloading
    • B65G65/30Methods or devices for filling or emptying bunkers, hoppers, tanks, or like containers, of interest apart from their use in particular chemical or physical processes or their application in particular machines, e.g. not covered by a single other subclass
    • B65G65/34Emptying devices
    • B65G65/40Devices for emptying otherwise than from the top
    • B65G65/44Devices for emptying otherwise than from the top using reciprocating conveyors, e.g. jigging conveyors

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Loading Or Unloading Of Vehicles (AREA)

Description

  • Fahrbare Vorrichtung zum Entladen von Fahrzeugen. Es sind bereits Vorrichtungen zum Entladen von mit Massengütern, wie Erde usw., beladenen Fahrzeugen vorgeschlagen worden, bei welchen eine in Querrichtung zu verschiebende Räumwand das Ladegut vom Fahrzeug seitlich herunterstieß.
  • Indessen waren diese Vorrichtungen alle derart ausgebildet, daß die beladenen Wagen nur an einer ganz bestimmten Stelle entladen werden konnten. Da die Entladung hierbei jeweils in Silos oder auf die Aufgabestelle von Fördereinrichtungen stattfand, erfüllten solche Einrichtungen auch völlig ihren Zweck, konnten jedoch da nicht in Betracht kommen, wo es sich darum handelte, an beliebiger Stelle Wagen mit Schüttgut rasch zu entladen und die Entladevorrichtung rasch und leicht von einer Entladestelle zur andern verbringen zu können.
  • Man hat zwar auch schon frei fahrbareVorrichtungen dieser Art vorgeschlagen, indessen handelte es sich hierbei um Entladeeinr ichtungen, welche nur eine allmähliche und unzulängliche Entladung derWagen gestatteten; außerdem enthielten dieselben keinerlei mechanische Antriebseinrichtung und mußten entweder noch mit einer solchen in Verbindung gebracht oder aber von Hand bewegt werden, «-as natürlich äußerst unwirtschaftlich ist. Insbesondere besaßen aber diese bekannten Vorrichtungen den Nachteil, daß sie infolge der Eigenarten ihrer Bauart und Wirkungsweise das Fördergut nach jener Seite des beladenen Wagens hin abluden, auf welcher sie auch aufgestellt waren, so daß jedesmal nach dem Abladen die Entladevorrichtung erst aus dem Schüttgut befreit werden mußte, was natürlich im Großbetrieb viel zu zeitraubend und umständlich wäre.
  • Ein rasches und restloses Abladen kann nun mit der Vorrichtung gemäß der Erfindung dadurch erzielt werden, daß auf einem Kraftfahrzeug in einem Führungsgestell ein in Bezug auf das zu entladende Fahrzeug wagerecht verschiebbares, vom Antriebsmotor desKraftfahrzeuges aus zweckmäßig mittels Seilzuges bewegtes Schiebegestell gelagert ist, bei dessen Verschiebung über den Laderaum des Fahrzeuges hin die am hinteren Ende des Schiebegestells angebrachte Räumwand das abzuladende Material von der Entladevorrichtung hinweg seitlich vom Fahrzeug herunterstößt.
  • Eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes ist in beiliegender Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt Abb. i eine teilweise Seitenansicht eines mit der Vorrichtung versehenen Lastkraftwagens.
  • Abb. 2 zeigt eine Draufsicht hiervon.
  • Abb. 3 zeigt den neben einem zu entladenden Materialeisenbahnwagen aufgestellten Lastkraftwagen mit der Entladevorrichtung in Wirkungsstellung.
  • Abb. 4 zeigt einen Querschnitt nach Linie IV-IV in Abb. i.
  • Abb.5 zeigt in größerem Maßstabe einen senkrechten Schnitt durch einen Teil der Entladevorrichtung.
  • Das dargestellte Ausführungsbeispiel zeigt eine auf einem Lastkraftwagen angeordnete Entladevorrichtung, und zwar ist vom Lastkraftwagen nur der zurr Verständnis der Erfindung unbedingt erforderliche Teil dargestellt: i sind -die Haüptlängsba;lken des Fahrgestells, an welchen seitlich die Stützbalken 2 befestigt sind. An diesen Stützbalken sind horizontale Führungsrollen 3 und vertikale Führungsrollen 4 angeordnet, in welchen das aus Profileisen zusammengesetzte Schiebegestell 5 längsverschiebbar ruht. Nebstdem sind über die ganze Breite des Schiebegestells sich erstreckende, wagerechte Führungsrollen 6 angeordnet, deren Achsen in Schlitzen 7 der seitlichen Stützbalken 2 geführt sind, so daß diese Führungsrollen .nach oben ausweichen können. An dem über das hintere Ende des Fahrgestells herausragenden Ende ist das Schiebegestell verbreitert, und zwar annähernd auf die Länge der an diesem Ende beweglich angebrachten Räumwand B. An der Rückseite dieser Räumwand sind senkrechte U-Eisen 9 befestigt, welche in senkrechten U-Eisen io gleiten, die ihrerseits am Querbalken i i des Schiebegestells angebracht sind. An den äußeren Stützbalken io sind mit Handkurbeln 13 versehene Spindeln 12 angeordnet, welche von Muttern an der Räumwand 8 umfaßt werden, so daß mittels dieser Spindeln die Räumwand gehoben, gesenkt und hierdurch genau der Höhe des Ladebodens des zu entladenden Fahrzeuges angepaßt werden kann. An der Unterkante der Räumwand ist ein Gleitblech 14 angeordnet, und an der Vorderseite der Räumwand sitzen in bestimmten Abständen schnabelartige Vorsprünge 15 aus kräftigen Bandeisen, welche ein Vorlockern des Förderguts beim Entladen bewirken und vor allem durch das auf ihnen lastende Fördergut die Räumungswand beim Vorschub niederdrücken und verhindern, daß dieselbe durch das vor ihr hergeschobene Fördergut angehoben wird. Um ein Anstoßen oder Hängenbleiben der schnabelartigen Vorsprünge an Längsleisten oder Fugen des Ladebodens ztü verhindern, sind dieselben an ihrer Unterkante etwas aufwärts gebogen. Der Antrieb des Schiebegestells erfolgt vom Motor des Lastkraftwagens aus; welcher mittels (nicht gezeichneten) Zahnradvorgeleges eine hinter dem Schiebegestell im Fahrgestell angeordnete Seiltrommel 16 antreibt. Auf der Seiltrommel 16 laufen zwei Seile 17 und 18, wovon ersteres über die Führungsrolle i9 am hinteren Ende des Schiebegestells läuft und letzteres unmittelbar nahe dem Räumungsende, des Schiebegestells angreift.
  • Die Wirkungsweise der beschriebenen Vorrichtung ist folgende: Der Lastkraftwagen wird derart neben den mit Schüttgut, _ z. B. mit Kies, beladenen Eisenbahnwagen W gefahren, daß die käumungswand hart neben dem Ladeboden, parallel zu dessen Längskante, steht; nachdem die Seitenschilde des Wagens W heruntergeklappt worden sind. Die Unterkante der Räumungswand wird durch Drehen der Handkurbeln 13 genau auf die Höhe des Ladebodens. eingestellt, und der Lastkraftwagen wird, um ein Ausweichen desselben zu verhindern, mit vorgesehenenVerbindungsmitteln oder durch ein-Seil o.dgl. fest mit dem Eisenbahnwagen verbunden. Hierauf wird die Seiltrommel 16 gedreht, und zwar in dem Sinne, daß sich das Seil 17 aufrollt, also entsprechend der Pfeilrichtung in Abb. 2. Hierdurch wird das Schiebegestell über 'demEisenbahnwagen hingestoßen, und die Räumwand 8 schiebt das ganze Fördergut über die gegenüberliegende Längsseite des Wagens herunter. Alsdann wird'die Seiltrommel zurückgedreht, so daß das sich aufwickelnde Seil 18 das Schiebegestell' in die-Ruhelage zurückführt. Handelt es sich um einen sehr langen Eisenbahnwagen, so kann die Entladevorrichtung mit entsprechender Seitenverschiebung längs des Eisenbahnwagens mehreremal angesetzt werden, bis der ganze Wagen entladen ist.
  • Um auch längere Eisenbahnwagen auf einen Hub entladen zu können, kann die Räumwand seitlich mittels Scharniere aasgelenkte Verlängerungen besitzen, welche beim Entladen aufgeklappt und beim Fahren des Lastkraftwagens zurückgeklappt werden, um den Straßenverkehr nicht zu gefährden.
  • Anstatt in Längsrichtung des Fahrgestells könnte die Entladevozrichtung auch in der Querrichtung arigeor dnet sein.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Fahrbare Vorrichtung zum Entladen von Fahrzeugen mittels einer in Querrichtung der Fahrzeuge zu verschiebenden Räumwand, dadurch gekennzeichnet, daß auf einem Kraftfahrzeug in I einem Püh= rungsgestell ein in bezüg auf das zu entladende Fahrzeug wagerecht.- verschiebbares, vom Antriebsmotor des Kraftfahrzeuges aus zweckmäßig mittels Seilzuges bewegtes Schiebegestell gelagert ist.
  2. 2. Vorrichtung gemäß Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß die Räumungswand senkrecht verschiebbar und einstellbar am Schiebegestell angeordnet, um die Unterkante derselben der Höhe des Bodens des zu entladenden Fahrzeuges entsprechend einstellen zu können.
DEH105223D 1926-01-12 1926-01-30 Fahrbare Vorrichtung zum Entladen von Fahrzeugen Expired DE459731C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH459731X 1926-01-12

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE459731C true DE459731C (de) 1928-05-11

Family

ID=4515691

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEH105223D Expired DE459731C (de) 1926-01-12 1926-01-30 Fahrbare Vorrichtung zum Entladen von Fahrzeugen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE459731C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1229000B (de) * 1964-09-19 1966-11-17 Leipzig Inst Foerdertech Vorrichtung zur seitlichen Entnahme stueckigen Schuettgutes, z. B. Briketts, aus Behaeltern, z. B. offenen Wagen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1229000B (de) * 1964-09-19 1966-11-17 Leipzig Inst Foerdertech Vorrichtung zur seitlichen Entnahme stueckigen Schuettgutes, z. B. Briketts, aus Behaeltern, z. B. offenen Wagen

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2029636A1 (de) Umsetzvorrichtung
DE19510858C2 (de) Container zum Transport von Gütern
DE614629C (de) Be- und Entladevorrichtung an Lastkraftwagen
DE644715C (de) Eisenbahnfahrzeug mit Drehbuehne zum Aufbringen von Strassenfahrzeugen
DE102017000413B4 (de) Transportfahrzeug
DE102015118313B4 (de) Entladevorrichtung für ein Fahrzeug mit einer Ladefläche
EP3145784B1 (de) Schüttgutverladewagen
DE1277038B (de) Fahrzeug fuer die Befoerderung grosser Einzellasten
DE202018101542U1 (de) Vorrichtung zum Transport von kastenförmigen Bauteilen, insbesondere Fertiggaragen
AT252303B (de) Zweiachsiges Schienenfahrzeug für den Transport von Straßenfahrzeugen
DE1260995B (de) Kraftfahrzeuge
DE1927654A1 (de) Vorrichtung zum Umsetzen von Fahrzeug-Transportbehaeltern
DE587100C (de) Ladevorrichtung fuer den Behaelterverkehr
DE477645C (de) Einrichtung zum Querverschieben und Kippen des Ladekastens von Lastwagen, insbesondere Lastkraftwagen
DE935171C (de) Als Muldenselbstentlader benutzbares Mehrzweckfahrzeug fuer landwirtschaftliche und gewerbliche Zwecke
DE511448C (de) Eisenbahnwagen-Schaukelkipper
DE935532C (de) Kraftfahrzeuganhaenger
DE800739C (de) Vorrichtung an Wagenkippern zur Entleerung von Eisenbahnwagen ohne aufklappbare Stirnwaende
DE402008C (de) Vorrichtung zum Befoerdern und Entladen von Massengut
EP3254895A1 (de) Ladungsfixierungsgurtsystem für lastkraftwagen, oder lastkraftwagenanhänger
DE1845380U (de) Lade-vorrichtung fuer lkw mit einem auf dem motorwagen angeordneten hebezeug, z. b. saeulen-drehkran.
DE915319C (de) Aufgabebandstrasse
CH117917A (de) Vorrichtung zum Entladen von Fahrzeugen.
DE1193882B (de) Einrichtung zum Umladen von abnehmbaren Wagenkaesten vom Schienenfahrzeug auf ein Strassenfahrzeug oder umgekehrt
DE448852C (de) Selbstentlader