DE460766C - Glasglocke mit Kloeppelverschluss zur sterilen Entnahme von Catgut unmittelbar aus den Verpackungsglaesern - Google Patents

Glasglocke mit Kloeppelverschluss zur sterilen Entnahme von Catgut unmittelbar aus den Verpackungsglaesern

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DE460766C
DE460766C DEG69721D DEG0069721D DE460766C DE 460766 C DE460766 C DE 460766C DE G69721 D DEG69721 D DE G69721D DE G0069721 D DEG0069721 D DE G0069721D DE 460766 C DE460766 C DE 460766C
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    • A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61B—DIAGNOSIS; SURGERY; IDENTIFICATION
    • A61B17/00—Surgical instruments, devices or methods
    • A61B17/04—Surgical instruments, devices or methods for suturing wounds; Holders or packages for needles or suture materials
    • A61B17/06—Needles ; Sutures; Needle-suture combinations; Holders or packages for needles or suture materials
    • A61B17/06114—Packages or dispensers for needles or sutures
    • A61B17/06119—Packages or dispensers for needles or sutures of cylindrical shape

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Description

  • Glasglocke mit Klöppelverschlug zur sterilen Entnahme von Catgut unmittelbar aus denn Verpackungsgläsern. Gegenstand der Erfindung ist eine Glasglocke mit Klöppelverschluß zur sterilen Entnahme von Catgut und anderem chirurgischen Nähmaterial unmittelbar aus den Verpackungsgläsern.
  • Die Neuerung ist in den Abb. i und 2 in zwei Ausführungsbeispielen in Querschnittsdarstellungen veranschaulicht.
  • Es ist bekannt, zum Abdecken -von. Catgutbehältern Deckel oder Glasplatten mit sogenannten Klöppelverschlüssen zu verwenden. Diese sicherten aber nicht eine unbedingt zuverlässige Herausnahme des Catgutfadens aus dem Behälter ohne die Gefahr einer Infektion des Fadens an den nicht sterilen Rändern des Entnahmebehälters.
  • Beim Abwickeln des Fadens vom Knäuel kommt es nun trotz aller Vorsichtsmaßregeln vor, daß der Faden am Rande oder herunterhängend an der Außenseite des Entnahmebehälters, welche nicht keimfrei ist, anstößt und infiziert wird.
  • Dies kann aber sehr bedeutungsvoll für den Patienten, der mit einem solchen Faden behandelt wird, werden, weil die genähte Wundstelle dann eitern und unter Umständen den Tod des Patienten herbeiführen kann.
  • Zur Abstellung dieses Mißstandes hat man versucht, die Glasränder der bisher üblichen Entnahmebehälter mit sterilen Metallkappen abzudecken. Dies ist aber auch nur ein Notbehelf, der eine vollkommene Sicherheit gegen Infektion des Fadens an den Randwulsten der Behälter nicht bietet.
  • Gemäß vorliegender Erfindung wird nun auf den Versandbehälter a, in welchem der Catgutknäuel b in einer desinfizierenden Flüssigkeit c ruht, nach Abnahme des luftdicht schließenden Abschlußdeckels eine vorher steril gemachte Glocke d mit Klöppelverschluß e aufgesetzt, die entweder, wie Abb. i erkennen läßt, den ganzen Behälter a umschließt oder, wie Abb.2 erkennen läßt, nur zu einem Teil über den äußeren Rand und den oberen Teil der Seitenwandungen des Behälters a hinüberreicht.
  • Als besonderes Merkmal dieser Glocke ist die Einrichtung anzuführen, daß die obere Partie der Glocke nach innen in die Glocke eingesenkt ist, so daß die Glockendecke f beim Aufsetzen der Glocke d auf den Behälter a um ein gewisses Stück in den Behälter a hineinragt, während die Randwulst g, die infolge dieser Einsenkung der Glockendecke f entsteht, die Randkante h des Behälters a einerseits um ein entsprechendes Stück nach innen und andererseits vollständig nach außen überdeckt.
  • Bei der Ausführungsform nach Abb. i wird man den Behälter a und die Glocke d zweckmäßig auf eine Glasplatte i aufsetzen, während die Ausführungsform nach Abb.2 das Anfassen des Behälters a unterhalb der Glocke d gestattet.
  • Die Glockendecke f kann in an sich bekannter Weise mit kleinen Durchgangsöffnungen ausgestattet sein, damit beim Aufsetzen der Glocke auf den Behälter a die im Behälter a befindliche Flüssigkeit c durch diese Öffnungen hindurchtreten kann und dann die Glokkendecke f noch mit Flüssigkeit c' überdeckt, so daß das Ende des Catgutfadens l gegebenenfalls beim Umfallen in diese Flüssigkeitsmenge c' zurückfällt.
  • Nach Beendigung der Operation wird die Glocke gegebenenfalls wieder vom Behälter abgenommen und der Behälter wieder luftdicht verschlossen.
  • Durch diese Einrichtung wird es unmöglich gemacht, daß der Catgutfaden l an irgendeiner Randstelle des Behälters a zum Anliegen kommt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Glasglocke mit Klöppelverschluß zur sterillen Entnahme von Catgut tntnI.ne1-bar aus den Verpackungsgläsern, dadurch gekennzeichnet, daß die Glockendecke (f) in den Glockenmantel zurückgesenkt ist, sodaßeinerseits kappenförmigeWulste (g) entstehen, welche die Randpartien des Behälters (a) abdecken, während andererseits die im Behälter (a) befindliche Flüssigkeit (c), in welcher der Catgutknäuel (b) liegt, über die Glockenlocke (f ) hinübertreten kann.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2682267A (en) * 1952-03-06 1954-06-29 Samuel R Testa Dispensing container for fibrous material

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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