DE461128C - Lampenfassung aus Isolationsmaterial - Google Patents
Lampenfassung aus IsolationsmaterialInfo
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- DE461128C DE461128C DEE31358D DEE0031358D DE461128C DE 461128 C DE461128 C DE 461128C DE E31358 D DEE31358 D DE E31358D DE E0031358 D DEE0031358 D DE E0031358D DE 461128 C DE461128 C DE 461128C
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01R—ELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
- H01R33/00—Coupling devices specially adapted for supporting apparatus and having one part acting as a holder providing support and electrical connection via a counterpart which is structurally associated with the apparatus, e.g. lamp holders; Separate parts thereof
- H01R33/965—Dustproof, splashproof, drip-proof, waterproof, or flameproof holders
- H01R33/9651—Dustproof, splashproof, drip-proof, waterproof, or flameproof holders for screw type coupling devices
Landscapes
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Description
Die Erfindung betrifft eine Lampenfassung,
aus Isolationsmaterial, deren Wesen in der Anordnung eines glockenförmigen,, ungeteilten,
mit Innengewinden zur Aufnahme des Lampenkörpers versehenen, mit einem Quersteg ein einheitliches Ganzes bildenden
Hohlkörpers besteht, dessen Quersteg die von der Glockenmündungsseite aus eingeführten metallenen Anschlußstücke
für die Zuleitungsdrähte in Bohrungen aufnimmt, von denen das eine in an
sich bekannter Weise als Mittelkontakt für die Lampe dient und mit den anderen ein
sich in das Gewinde für den Lampensockel einschmiegender Metallstreifen fest verbunden
ist.
Bei einer zweckmäßigen Ausführungsforro des Erfindungsgegenstandes greift der sich an
das Gewinde des Porzellankörpers einschmiegende Metallstreifen mit seinem abgebogenen
freien Ende in eine Aussparung des Fassungskörpers ein.
Die Lampenfassung gemäß der Erfindung weist gegenüber den bisherigen Lampenfassungen
den Vorteil der einfachen Bauart auf, die durch die Einteiligkeit des Isolierkörpers
und durch die Art und Weise der Anordnung der Metallteile in Bohrungen des Quersteges bedingt ist.
Sowohl der nach oben konisch sich verjüngende Mittelkontakt als auch der Seitenkontakt,
der sich an einen an das Gewinde für den Lampensockel einschmiegenden Metallstreifen
anschließt, ist aus der Glocke nach unten herausnehmbar, so daß die Leitungen
von unten bequem eingebunden werden können, was die Montage gegenüber den bisherigen
Lampenfassungen wesentlich vereinfacht.
Weitere Vorteile sind darin zu erblicken, daß ein Lockern der lose sitzenden Metallteile
nicht zu befürchten ist und daß die Fassung wenig und dabei verborgen liegende Metallteile
aufweist. Infolgedessen stellt sich nicht bloß die Fassung im Preise wohlfeil, wozu übrigens auch ihre Einteiligkeit des
Sockels beiträgt, sondern es wird auch eine erhöhte Sicherheit im Betriebe gewährleistet.
Die Zeichnung veranschaulicht eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes, und zwar zeigt:
Abb. ι die Untenansicht des Fassungskörpers ohne Metallteile,
Abb. 2 einen lotrechten Längsschnitt und Abb. 3 einen Grundriß.
Abb. 4 und 5 veranschaulichen die die Metallteile darstellenden Details.
Abb. 6 ist eine Unteransicht der die Metallteile enthaltenden Fassung,
Abb. 7 deren lotrechter Schnitt.
Abb. 8 zeigt eine Seitenansicht der Fassung in kleinerem Maßstabe mit dar übergeschobenem
Lampenschirm.
Die Fassung gemäß der Erfindung besteht aus einer Porzellanglocke ι (Abb. 1), die durch
einen wagerechten Quersteg 2 (Abb. 2) in einen weiteren Hohlraum 3 und in einen enge-
ren Hohlraum 4 unterteilt ist. Hohlraum 3 weist Schraubengewinde zur Aufnahme des
Lampenkörpers auf. Im Quersteg 2 ist eine zentrische., konische Bohrung 5 ausgebildet,
an die sich seitlich eine Mulde 7 anschließt. Seitlich von der Bohrung 5 ist, unter Beibehaltung
einer gewissen Wandstärke, eine in den Hohlraum 4 mündende Bohrung 6 vorgesehen,
an die sich seitlich gleichfalls eine Mulde 7' anschließt. Die zentrische Bohrung 5
dient zur Aufnahme der das nackte Drahtende aufnehmenden Hülse 10 (Abb. 4), und die
Bohrung 6 zur Aufnahme der das zweite Drahtende einspannenden Kontakthülse 13
(Abb. 5), während die seitlich angeordneten Feststellschrauben i23 12' in den Mulden 7, 7'
festsitzen. Abb. 7 veranschaulicht die in ihre Lager eingesetzten Kontakthülsen 10 und 13.
An die Hülse 13 schließt sich ein an die Innenwand des Hohlraumes anschmiegender
Metallstreifen 14 an, dessen Unterteil wellenförmig
gestaltet ist. Die Wellen 15 des Streifens legen sich genau in die Schraubengänge
der Glocke, und der Metallstreifen 14
•25 greift mit seinem nach oben gebogenen Ende in die Einkerbung 9 des Glockenrandes 8
(Abb. 2) ein. Durch Anziehen der Leitungsschnüre preßt sich sowohl die konische Kontakthülse
10 als auch Metallstreifen 14 gegen seinen Sitz ein und sitzt in seiner Lage fest,
ohne daß man diese kontaktgebenden bzw. zum Einbinden der Leitungen dienenden Metallteile
einkitten oder mittels besonders diesem Zwecke dienender Schrauben befestigen
müßte.
Die Kontakthülsen 10 und 13 werden durch
die zwischen ihnen verbleibende Zwischenwand voneinander isoliert.
In die Wandung des Hohlraumes 4 kann man die üblichen Schraubengewinde schneiden
oder eine "besondere Schraubenhülse 17
in den Hohlraum einlassen. Die Herstellung des Fassungskörpers erheischt kein besonderes
porzellantechnisches Verfahren, so daß es sich zur Massenerzeugung ganz besonders
eignet.
Die Lampenfassung gemäß der Erfindung befriedigt viel weitergehende Bedürfnisse der
Praxis als die aus Metall gefertigten Fassungskörper, weil sie sich ohne weiteres an
die äußeren Formen der üblichen wasserdichten Fassungen anpassen.
Bei der in der Zeichnung beispielsweise dargestellten Ausführungsform der Fassung
fehlt die übliche obere Wulst des Porzellankörpers.
Diese konische, glatte Ausbildung der Glocke hat den weiteren Vorteil im Gefolge,
daß man in Fabriken, Arbeitsstätten und überhaupt dort, wo der Zweckmäßigkeitsstandpunkt
vorherrschend ist, einen Emaillesturz ohne Schalenhalter unmittelbar auf die konische
Glocke aufsetzen kann (Abb. 8).
Die Zeichnung stellt den verwickeltesten Fall einer auch, als Gehänge verwendbaren Larapenfassung
dar. In allen anderen Fällen gestalten sich die Verhältnisse noch viel einfacher.
Claims (2)
- Patentansprüche:i. Lampenfassung aus Isolationsmaterial, gekennzeichnet durch einen glockenförmigen, ungeteilten, mit Innengewinden zur Aufnahme des Lampenkörpers versehenen, mit einem Quersteg ein einheitliches Ganzes bildenden Hohlkörper, dessen Quersteg die von der Glockenmündungsseite aus eingeführten metallenen Anschlußstücke für die Zuleitungsdrähte in Bohrungen (5 und 6) aufnimmt, von denen das eine in an sich bekannter Weise unmittelbar als Mittelkontakt für die Lampe dient und mit dem anderen ein sich in das Gewinde für den Lampensockel einschmiegender Metallstreifen fest verbunden ist.
- 2. Lampenfassung nach AnspruchΊ, dadurch gekennzeichnet, daß der sich in das Gewinde des Porzellankörpers einschmiegende Metallstreifen mit seinem abgebogenen, freien Ende in eine Aussparung des Fassungskörpers eingreift.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEE31358D DE461128C (de) | 1924-10-08 | 1924-10-08 | Lampenfassung aus Isolationsmaterial |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEE31358D DE461128C (de) | 1924-10-08 | 1924-10-08 | Lampenfassung aus Isolationsmaterial |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE461128C true DE461128C (de) | 1928-06-13 |
Family
ID=7075007
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEE31358D Expired DE461128C (de) | 1924-10-08 | 1924-10-08 | Lampenfassung aus Isolationsmaterial |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE461128C (de) |
-
1924
- 1924-10-08 DE DEE31358D patent/DE461128C/de not_active Expired
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