DE461337C - Verfahren zur Herstellung von Stirnraedern mittels eines die Schaltbewegung des Werkstuecks bewirkenden Abwaelzfraesers - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Stirnraedern mittels eines die Schaltbewegung des Werkstuecks bewirkenden AbwaelzfraesersInfo
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- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23F—MAKING GEARS OR TOOTHED RACKS
- B23F23/00—Accessories or equipment combined with or arranged in, or specially designed to form part of, gear-cutting machines
- B23F23/02—Loading, unloading or chucking arrangements for workpieces
- B23F23/06—Chucking arrangements
-
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- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23F—MAKING GEARS OR TOOTHED RACKS
- B23F21/00—Tools specially adapted for use in machines for manufacturing gear teeth
- B23F21/12—Milling tools
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-
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- B23F—MAKING GEARS OR TOOTHED RACKS
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- B23F5/20—Making straight gear teeth involving moving a tool relatively to a workpiece with a rolling-off or an enveloping motion with respect to the gear teeth to be made by milling
- B23F5/22—Making straight gear teeth involving moving a tool relatively to a workpiece with a rolling-off or an enveloping motion with respect to the gear teeth to be made by milling the tool being a hob for making spur gears
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Description
Die meisten bisher bekannten Zahnradfräseinrichtungen, die unter Verwendung von
schneckenförmigen Fräsern nach dem Abwälzverfahren arbeiten, haben das gemeinsame
Merkmal, daß Fräser und Werkstück zwangläufig in ein Übersetzungsverhältnis gebracht werden. Dies bedingt recht umständliche und daher auch kostspielige Antriebsvorrichtungen
für die Erzeugung der Schaltbewegung des Werkstücks.
Es ist auch bereits bekannt, Zahnräder nach dem Abwälzverfahren in der Weise herzustellen,
daß der Fräser dem Arbeitsstück die Schaltbewegung in der Richtung der Fräserachse selbst erteilt, wobei also ein
eigenes Schaltgetriebe für die Umfangssteuerung des zu schneidenden Rades entfällt.
Gegenstand vorliegender Erfindung betrifft eine besondere Ausbildung dieses Verfahrens
zwecks Erzielung größerer Teilgenauigkeit beim Fräsen von Rädern aus dem Vollen heraus. Abb. 1 und 2 veranschaulichen die
grundsätzliche Arbeitsweise. Solange der in das Rad 1 vom Fräser 3 gefräste Bogen A B
kleiner ist als der Bogenabstand der Schneidkanten zweier aufeinanderfolgender Fräserzähne
(2 und 4), übernimmt die Führungsschnecke 5 die Steuerung des Rades 1. Ist
hingegen der Bogen A B hinreichend groß geworden, so wird die Führungsschnecke 5
überflüssig und muß durch Verschiebung des Zahnrades 1 in der Richtung der Fräserachse
außer Eingriff gebracht werden. Denn im Gegensatz zum Fräsen von Zahnstangen, wo
die Führungsschnecke bereits bekannt ist, bedarf es beim Fräsen von Zahnrädern endlicher
Zähnezahl des ganzen Eingriffsbogens, um das Zahnprofil richtig auszufräsen.
Die Führungsschnecke 5 ermöglicht also das Anfräsen eines vollen Radkranzes, bietet
jedoch noch keine Gewähr für eine richtige Teilung des fertiggefrästen Rades. Wird
nämlich, wie Abb. 3 zeigt, das Zahnrad 1 langsam gegen den Fräser 3 axial verschoben, so
beginnt dieser zuerst an der äußeren Umfangskante des Rades 1 zu arbeiten, überträgt
also seine Gangteilung nicht auf den Teilkreis, sondern auf den Kopfkreis des Zahnrades 1.
Bei normaler Modulteilung würde die Zähnezahl um zwei ganze Zähne zu groß ausfallen.
Dieser Übelstand läßt sich jedoch leicht beseitigen, wenn man dem zu fräsenden Rade
entweder einen konischen Anlauf (6) gibt, oder wenn man vor das Rad eine auf den
Durchmesser des Teilkreises abgedrehte Scheibe (7) setzt.
Das einfachste und beste Mittel zur Erzielung genauer Teilung ist in Abb. 4 dar-
gestellt. Es wird besonders dann mit Vorteil angewendet werden, wenn es sich um die
Herstellung mehrerer gleichartiger Zahnräder handelt. Diese Räder (8, 9, io) werden
mit einem bereits gefrästen Rad (Steuerrad) 11 auf einen Dorn gespannt. Beim Annähern
an den Fräser 3 erfaßt dieser bzw. die Führungsschnecke 5 zunächst das Steuerrad,
welches beim weiteren Vorschub den ganzen Radsatz steuert, so daß jedes einzelne Rad
ohne weitere Hilfsmittel verläßlich genau geteilt wird. Auch hier wird die Führungsschnecke nach Erzielung einer genügend
großen Frästiefe im Rade 8 durch Verschiebung des Radsatzes in der Richtung der Fräserachse außer Eingriff gebracht.
Bei Fräsern mit kleiner Zahnteilung sowie überhaupt in allen jenen Fällen, wo das zu
bearbeitende Material zu Beginn der Arbeit ein genügend rasches Eindringen des Fräsers
ermöglicht (z. B. Holz in der Richtung der Fasern, Vulkanfiber o. dgl.) ist die Führungsschnecke
5 ganz überflüssig.
Von den zahlreichen Möglichkeiten, das vorbeschriebene Verfahren praktisch anzuwenden,
sei im folgenden nur eine hervorgehoben: Die Zahnradfräsvorrichtung für Drehbänke. Sie bezweckt, kleineren Betrieben
die Herstellung von Zahnrädern nach dem Abwälzverfahren zu ermöglichen.
Wie aus Abb. ß auf Blatt 2 ersichtlich ist, werden die zu schneidenden Räder 8, 9,
10 usw. mit dem bereits geschnittenen Steuerrad 11 auf dem Dorn 12 gleichachsig
festgespannt, der zwischen den Körnerschrauben 13 und 14 ohne axiales Spiel drehbar
gelagert ist. Die Nabe 16 des Schwenkbügels 15 ist geschlitzt und kann auf den Zapfen
17 des Schwenkbügelhalters 18 (Abb. 5) mittels der beiden Schrauben 28 festgespannt
werden. Zwischen dem Schwenkbügelhalter 18 und dem Unterteil 19 ist das Keilstück 20
angeordnet, das mit einem Muttergewinde versehen ist, in das die Handradspindel 21
eingreift. Die Spindel 21 ist in der Nabe 22 drehbar, jedoch nicht längsverschiebbar mit
dem Schwenkbügelhalter 18 verbunden und trägt die Teilscheibe 23. Die kräftige
Schraube 24, die mit dem Unterteil 19 starr verbunden ist und durch ein genau passendes
Loch des Schwenkbügelhalters 18 hindurchgeht, verhindert eine horizontale Verschiebung
der Teile 18 und 20 gegeneinander; eine Verdrehung dieser beiden Teile um die Achse
der Schraube 24 kann durch entsprechende Profilgebung der Gleitflächen leicht vermieden
werden. Wird die Mutter 25 gelockert, so kann durch Drehung der Handradspindel 21 das Keilstück 20, das den Bolzen 24 mit
einem Langloch umfaßt, verschoben werden, wodurch der Schwenkbügelhalter 18 gegenüber
dem Unterteil 19 in verschiedene Höhenlagen gebracht wird. Die an dem
Schwenkbügelhalter 18 angebrachte Einteilung 26 ermöglicht im Verein mit der Teilscheibe
23 eine sehr genaue Höheneinstellung von 18 gegen 20. Der Unterteil 19 wird an
Stelle des Messerhalters auf dem Oberschlitten einer Drehbank befestigt, für dessen
Schraube in dem Unterteil 19 ein Langloch 27 vorgesehen ist. Wird nun der Schwenkbügelhalter
18 nach erfolgter Höheneinstellung mit der Mutter 25 fest gegen den Unterteil
angezogen, so bildet er mit dem Oberschlitten der Drehbank ein starres Stück, so
daß zusätzliche, unter Druck arbeitende Führungen vollständig vermieden und damit
Fehlerquellen in der Bearbeitung auf ein Mindestmaß beschränkt sind.
Die Handhabung der Vorrichtung ist folgende: Der Schwenkbügel 15 wird auf den
Zapfen 17 aufgesteckt und so weit nach abwärts gedreht, bis die Umfangskreise von
Fräser 3 bzw. Führungsschneeke 5 und Radsatz 11, 8, 9, 10 sich berühren. Nun werden
die beiden Klemmschrauben 28 festgezogen, die Mutter 25 gelüftet und das Keilstück 20
durch Betätigung der Schraubenspindel 21 so weit nach rechts verschoben, bis die Zeigermarken
auf den Skalen 26 und 23 die gewünschte Frästiefe anzeigen. Gleichzeitig wird durch Betätigung des Planzuges der
Drehbank der Radsatz vom Fräser zurückgezogen. Nun wird die Mutter 25 wieder festgezogen, dem Fräser die Arbeitsbewegung
erteilt und der Radsatz langsam vorwärts gesteuert, wobei ein Rad nach dem andern
durchgefräst wird. _ Für die richtige Winkeleinstellung zwischen Fräser- und Werkstückachse
steht die Gradeinteilung des Supportdrehteiles zur Verfugung. Die axiale
Steuerung des Radsatzes kann bei Stirnrädern mit geraden Zähnen oder bei Schraubenrädern
mit großem Steigungswinkel durch die Querzugspindel des Supports erfolgen; bei Schraubenrädern mit kleinerem Steigungswinkel
erfolgt die axiale Steuerung entweder mit dem entsprechend schräg gestellten Oberschlitten oder aber wiederum
mit dem Querzug des Supports, wobei jedoch mit dem Längszug oder mit dem Oberschlitten
die richtige Lage des Radsatzes gegenüber Fräser und Führungsschneeke
zeitweise nachgestellt werden muß. Die Einstellung des Schwenkbügels und des Keil-Stückes
braucht für eine Serie gleichartiger Räder natürlich nur einmal zu erfolgen.
Claims (3)
- Patentansprüche:i. Verfahren zur Herstellung von Stirnrädern mittels eines die Schaltbewegung des Werkstückes bewirkenden Ab-wälzfräsers, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks Herstellung einer genauen Teilung durch den Abwälzfräser das Werkstück entweder einen bis zum Teilkreis abfallenden konischen Anlauf erhält oder statt dessen mit einer gleichachsig angeordneten Kreisscheibe vom Durchmesser des Teilkreises oder mit einem bereits fertigen Zahnrad gleicher Teilung verbunden wird.
- 2. Vorrichtung für Drehbänke zum Fräsen von Zahnrädern nach dem Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das in einem Schwenkbügel drehbar gelagerte Werkstück durch Schwenken um einen mit dem Supportdrehteil mittelbar verbundenen Dorn (17) zu dem auf der Drehbankspindel gelagerten Fräser einstellbar ist.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Einstellung der Frästiefe durch Höheneinstellung des Domes (17) mittels eines verschiebbaren Keiles (20) erfolgt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.IiERLtN'. GEDRUCKT IN Dtrti
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT461337X | 1925-05-30 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE461337C true DE461337C (de) | 1928-06-20 |
Family
ID=3674572
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEZ15973D Expired DE461337C (de) | 1925-05-30 | 1926-04-20 | Verfahren zur Herstellung von Stirnraedern mittels eines die Schaltbewegung des Werkstuecks bewirkenden Abwaelzfraesers |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE461337C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0852982A1 (de) * | 1997-01-09 | 1998-07-15 | Zexel Corporation | Verfahren zum Drehen des Werkstückes während des Abwalzfräsers, und Zahnrad |
-
1926
- 1926-04-20 DE DEZ15973D patent/DE461337C/de not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0852982A1 (de) * | 1997-01-09 | 1998-07-15 | Zexel Corporation | Verfahren zum Drehen des Werkstückes während des Abwalzfräsers, und Zahnrad |
| US5938380A (en) * | 1997-01-09 | 1999-08-17 | Zexel Corporation | Method for rotationally driving gear material when hob machining is performed, and gear |
| US6186710B1 (en) | 1997-01-09 | 2001-02-13 | Zexel Corporation | Method for rotationally driving gear material when hob machining is performed and gear |
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