DE461747C - Belastungsregler fuer elektrisch angetriebene Grosskraftschleifer - Google Patents

Belastungsregler fuer elektrisch angetriebene Grosskraftschleifer

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DE461747C
DE461747C DEG70212D DEG0070212D DE461747C DE 461747 C DE461747 C DE 461747C DE G70212 D DEG70212 D DE G70212D DE G0070212 D DEG0070212 D DE G0070212D DE 461747 C DE461747 C DE 461747C
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02PCONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
    • H02P29/00Arrangements for regulating or controlling electric motors, appropriate for both AC and DC motors
    • H02P29/0016Control of angular speed of one shaft without controlling the prime mover
    • H02P29/0027Controlling a clutch between the prime mover and the load

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description

  • Belastungsregler für elektrisch angetriebene Großkraftschleifer. Die Belastung der Großkraftschleifer ist hauptsächlich abhängig von der Beschaffenheit des zu verarbeitenden Schleifholzes und von der Stoffqualität. Es sind Regler bekannt, welche diese Punkte berücksichtigen, z. B. dadurch, daß ein in der Stromzuführungsleitung zum AntrIebselektromotor des Großkraftschleifers eingebauter Transformator einen Teil des Betriebstromes aufnimmt und hiermit einen Servomotor steuert, welcher ein i. der Druckleitung der Anpreßorgane des Großkraftschleifers eingebautes Ventil derart regelt, daß dieses bei zu hoher Belastung mehr geschlossen, bei zu geringer Belastung mehr geöffnet wird.
  • Auch mit Fliehkraftreglern, welche von der Schleiferwelle- angetrieben werden, ist man bemüht, ein derartiges Ventil zu steuern und die Belastung, abhängig von der Drehzahl der Antriebsmaschine, zu regeln.
  • Diese -Belastungsregler haben aber dien .Nachteil, daß sie nicht feinfühlig genug arbeiten und daß außer der elektrischen Steuerung bzw. Fliehkratsteuerung auch hydraulische Einrichtungen für die Belastungsregelung erforderlich sind. Zweck der Erfindung ist, hier Abhilfe zu schaffen.
  • Auf der Zeichnung ist beispielsweise die Erfindung dargestellt, und zwar zeigt Abb. i die nach dem Schleifermobor führende Starkstromleitung mit dem Transformator, den von diesen gespeisten Servomotor und einen Stromerzeuger für den Antrieb des Vorschubmotors und zur Erregung der Schlüpfkupplung.
  • Abb. a zeigt den Vorschubmotor und die Schlüpfkupplung mit dem selbsttätigen Ankerstromreg ler.
  • In Abb. 3 isst ein Großkraftschleifer ,mit Vorschubvorrichtung im Prinzip dargestellt. Wenn man die drei Abbildungen an den mit Klammern verbundenen Punkten miteinander vereinigt, so ergibt sich das Gesamtbild der Belastungsregelanlage.
  • Die Einrichtung wirkt wie folgt: Fließt durch die nach dem Schleifermotor führende Starkstromleitung d ein Wechselstrom, so wird in den Wicklungen des Transfermators b ein Strom induziert. Dieser Strom wird .dem Staüor c des Servomotors zugeführt, welcher eine drehende Bewegung auf dem Robord ausübt. In der Wicklung des Rotors ist der verstellbare Regelwiderstand e eingeschaltet, welcher derart eingestellt werden kann, daß das Drehmomient des Rotors d der diesem entgegenwirkenden Feder f das Gleichgewicht hält. Diese Einrichtung ist im wesentlichen bekannt.
  • Mit der Welle des Rotors d ist die Schleifkurbel g des Widerstandes k fest verbunden. Steigt oder sinkt die Belastung des Schleifermotors, so dreht sich die Kurbel und schleift über den Kontakten des Widerstandes h und regelt damit den von der Stromquelle i nach dem Magnetfeld k der Schlüpfkupplung fließenden Strom. Der Anker. der Schlüpfkupplang ist mit dem mit konstanter Tourenzahl laufenden Elektromotorm gekuppelt, welcher seinen Betriebstrom :ebenfalls von der Stromquelle i erhält. Die Stromabnahmeb rsten n des Ankerst sind mit den Schleifringen o leitend verbunden und drehen sich mit dem Magnetfeld h der Schlüpfkupplung. An den Schleifringen o ist der selbsttätige Ankerstromregler angelegt, welcher ein unzulässiges Ansteigen der Stromstärke in der Wicklung des Ankers l verhindert. Dies kann dann eintreten, wenn eine Überlastung der Schlüpfkupplung durch zu starke Anspannung der Anpreßorgane p erfolgt, d. h. wenn der eingestellte, für die Fabrikation gwnsdgste Schleifdruck auf dem Stein g überschritten wird.
  • Überschreitet nun der Ank -erstrom die mit dem zur Relaisspuley parallel geschalteten Widerstands eingestellte Höchststromstärke, so werden die Kontakte t durch das Stromschlußstück aa leitend verbunden, und der Sperrmagnet v wird von dem von der Stromquelle! fließenden Strom erregt, wodurch der Anker angezogen und die Sperrklinke w in die Zähne des Sperrades x gelegt wird. Steigt nun der Ankerstrom 'weiter an, so wird auch der Kontakt y geschlossen und dadurch der Schaltmagnet z erregt, wodurch der Anker mit der Schaltklinke i angezogen und . das Sperradx um einen Zahn vorwärts gerückt wird. Da dieser Stromkreis mit denn. Unterbrecher 2 ausgerüstet ist, wiederholt sich .der Schaltvorgang so lange, als der Kontakt y geschlossen bleibt.
  • Das Sperradx ist mit einer Uhrfeder gekuppelt, welche beim Vorrücken durch die Klinke i gespannt wird. Die Sperrklinke w verhindert eine vorzeitige Entspannung. Mit dem Sperrad x ist die Schleifkurbiel 3 verbunden, welche bei der Drehung des Sperrrades auf den Kontakten des Ankerwiderstandes q. schleift und in den Stro:mkneis des Ankers L der SchlüpfkupplungWiderstand einschaltet. Dadurch sinkt die Stromstärke, und das Stromschlußstück a gibt zunächst den Kontakt y frei, wodurch der Schaltmagnet z ausgeschaltet und die Klinke i in die Ruhestellung gebracht wird. Sinkt die Stromstärke weiter, so gibt das S.tromschlußstü.ck tt auch die Kontaktei frei, und der Sperrmagnet v läßt seinen Anker mixt der Sperrklinke w in die Ruhelage zurückschnellen.
  • Die im Sperrad x eingehettete und durch den beschriebenen Schaltgang gespannte Uhrfeder dreht nun dieses mit der Schleifkurbel3 so weit zurück, bis die Höchststromstärke wieder erreicht ist und der Sperrmagnet v den Rücklauf in der vorbeschriebenen Weise wieder hemmt. Damit der Rücklauf langsam erfolgt, ist mit dem Sperrad x eine Verzögerungseinrichtung zweckentsprechend verbunden. Der in dem Ankerstromkreis eingeschaltete Strommesser 5 dient zur Anzeige des Drehmoments der Schlüpfkupplung, und der Maximalautomat 6 verhütet gefährliche Überlastung der Anpreßorgane und des Schleifsteines.
  • Das Magnetfeld k der Schlüpfkupplung ist mit der Schneckenwelke 7 fest gekuppelt, welche sich in den Lagern 8 dreht. Dile mit der Schneckenwelle 7 festverbundenen Schnekken 9 treiben die Schneckenräder io und diese die Anpreßketten p, welche das Holz an den Stein g pressen.
  • Wird nun :eine höhere Belastung :des Schleifers gewünscht, so schwächt man das Drehm,oment dies Rotors cl des Servomotors durch Verstellen des Widerstandes e, so daß die Zugkraft der Feder/ .das Drehmoment überwiegt und mit der Schleifkurbel g den. in den Stromkreis der Feldwicklung der Schlüpfkupplung eingeschalteten Widerstand h teilweise ausschaltet. Das Magnetfeld h der Schlüpfkupplung wird hierdurch verstärktund kuppelt daher den Anker l fester :ohne jeg- liche, mechanmsche Reibung und äußerst feinfühlig. Dadurch wird :entweder die Drehzahl des Magnetfeldes h erhöht, oder das Drehmoment wird größer; es kann aber auch beides gleichzeitig eintreten, je nachdem der Vorschub des Schleifholzes und die Steinbelastung es erfordern.
  • Der Anker L der Schlüpfkupplung dreht sich stets mit ganz bedeutend höherer Drehzabl als deren Magnetfeld /z. Durch die höhere Belastung des Schleifers erhält nun wied3r der Stator c dies Servomotors von dem Transforniator b einen stärkeren Strom, und dadurch wird das Gleichgewicht mit der Zugkraft der Feder/ wiederhergestellt.
  • Soll der Schleifer geringer belastet werden, so wird das Drehmoment des Servo:mators mit dem Widerstand e verstärkt, wodurch dein Magnetfeld k der Schlüpfkupplung Widerstand vorgeschaltet und dieses geschwächt wird.
  • Mit dem in Abb. i dargestellten Servomotor nebst Widerstand g und Stromquelle l können mehrere Schlüpfkupplungen der mit einem Antriebsmotor gekuppelten Großkraftschleifer gesteuert und deren Belastung beliebig geregelt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Belastungsregler für elektrisch angetriebene Großkraftschleifer, dadurch gekennzeichnet, daß .die zum Antrieb der Anpreßorgane des Schsefers erforderliche Kraft vom Vorschubmotor (in) mittels einer elektromagnetischen Schlüpfkupplung, bestehend aus dem mit dem Motor (m) gekuppelten Anker (L) und dem mit der Welle (7) der AnpreBorgane des Schleifers gekuppelten Magnetfeld (k), reibungsfrei übertragen wird, so daß die am Servomotor durch Widerstand (e) eingestellte Belastung des Schleifermotors konstant gehalten wird. a. Regelung der Schlüpfkupplung nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß der Erregerstrom des Magnetfeldes (k) in Abhängigkeit vom Betriebstrom des Schleifermotors geregelt wird, während ein im Ankerstromkreis der S,chlüpfkupplung eingeschalteter Maxiimalstrounregler--selbsttätig Widerstand (q.) ein- und ausschaltet, falls das an einer Relaisspule (r) eingestellte Drehmoment der Sehlüpfkupplung überschritten wird.
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