DE461987C - Verfahren zur elektrolytischen Abscheidung von metallischem Chrom - Google Patents

Verfahren zur elektrolytischen Abscheidung von metallischem Chrom

Info

Publication number
DE461987C
DE461987C DEL65126D DEL0065126D DE461987C DE 461987 C DE461987 C DE 461987C DE L65126 D DEL65126 D DE L65126D DE L0065126 D DEL0065126 D DE L0065126D DE 461987 C DE461987 C DE 461987C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
chromic acid
metallic chromium
solutions
finely divided
chromium
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEL65126D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ELEKTRO CHROM GmbH
Original Assignee
ELEKTRO CHROM GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by ELEKTRO CHROM GmbH filed Critical ELEKTRO CHROM GmbH
Priority to DEL65126D priority Critical patent/DE461987C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE461987C publication Critical patent/DE461987C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Landscapes

  • Electrolytic Production Of Metals (AREA)

Description

  • Verfahren zur elektrolytischen Abscheidung von metallischem Chrom In dem Patent 398 054 ist ein Verfahren zur Abscheidung metallischen Chroms unter Schutz gestellt, welches dadurch gekennzeichnet ist, daß die Abscheidung aus Lösungen von 3- und 2wertigen Oxyden, die man bei der Elektrolyse von Chromsäuren oder chromsauren Salzen als Absclieidungsprodukte vor dem Eintritt der Metallabscheidung erhält und die Chromsäure oder Chromare gar nicht oder nur noch in geringfügigen Mengen enthalten oder ihnen gleichwertiger Produkte stattfindet.
  • In dem genannten Patente ist ausgeführt tZeile ; i bis 75j, daß man die kathodischen Abscheidungsprodukte auch in, verschiedener Weise auf chemischem Wege herstellen kann. Als ein solcher Weg ist in dem Zusatzpatent 4o6665 ein Verfahren unter Schutz gestellt, welches dadurch gekennzeichnet ist, daß diese Lösungen durch Schmelzen von Chromsäure oder chromsauren Salzen (Chromaren, Bichromaten) bis zur Reduktionstemperatur und Auslaugen oder Auflösen der Schmelze mit Wasser hergestellt werden.
  • Es ist bekannt, daß organische Stoffe, wie z. B. Zellstoff, Leder, Papier u. dgl., durch Chromsäure dermaßen stark oxydiert werden, daß sie in fein verteiltem Zustand, unter der Einwirkung der genannten Säure, zu brennen bzw. zu verkohlen anfangen. In ähnlicher Weise werden auch Eiweißkörper (Albumine, Pepsin. Peptonc# usw. ) von (ler Chromsäure unter Oxydation angegriffen. Die Heftigkeit dieses Angriffes, wenn die Körper in fein verteiltem Zustand sind, macht sie zu Reduktionsmittehl für die Chromsäure geeignet. Die dabei eintretende Reduktion der Chromsäure selbst ist mitunter so weitgehend, daß niedere Oxydationsstufen als die 3wertige Stufe des Chroms erreicht werden, wie aus der Stromspannungskurve derartiger Lösungen, insbesondere die Herabsetzung von Spannung und Stromstärke, mit welcher die Chromabscheidung einsetzt; erkannt werden kann.
  • Als ganz besonders wirksam haben sich die genannten organischen Verbindungen, in fein verteilter Form, gezeigt, wenn sie der Chromsäure beim Schmelzen gemäß Patent 4o6665 zugesetzt werden. In diesem Falle leistet auch fein verteilter Kohlestaub ähnliche Dienste.
  • Außer den organischen Stoffen hat sich auch als Zusatz zu den Schmelzen der Chromsäure gemäß Patent 4o6665 der Zusatz von feinem Aluminium- oder Magnesiumstaub als nützlich erwiesen. Da eine elektrolytische Abscheidung dieser beiden Metalle, welche sich in der Schmelze größtenteils oxydieren, nicht möglich ist, stören diese Metalle im Bade nicht.

Claims (3)

  1. PATENT-ANSPRÜGi£E: i. Verfahren zur elektrolytischen Abscheidung metallischen Chroms aus, Lösungen von 3- und 2wertigen Oxyden des Chroms nach Patent 398 o5q., dadurch gekennzeichnet, daß diese Lösungen durch Reduktion der Chromsäure, durch fein verteilte Cellulose, Papier, Leder oder ähnliche organisierte Körper, oder durch Eiweißkörper, wie Albumine; Pepsin, Peptone, bzw. durch Gemenge der genannten Körper vorgenommen wird.
  2. 2. Ausführung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die genannten Stoffe oder feien verteilte Kohle der Schmelze von Chromsäure oder chromsauren Salzen (Chromaten, Bichromaten) zugesetzt werden.
  3. 3. Abänderung des Verfahrens nach Anspruch 2, ,dadurch gekennzeichnet, daß der Schmelze fein verteiltes Aluminium oder Magnesium, sei es gleichzeitig mit oder ohne die im Anspruch i genannten Stoffe, zugesetzt wird.
DEL65126D 1926-02-19 1926-02-19 Verfahren zur elektrolytischen Abscheidung von metallischem Chrom Expired DE461987C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEL65126D DE461987C (de) 1926-02-19 1926-02-19 Verfahren zur elektrolytischen Abscheidung von metallischem Chrom

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEL65126D DE461987C (de) 1926-02-19 1926-02-19 Verfahren zur elektrolytischen Abscheidung von metallischem Chrom

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE461987C true DE461987C (de) 1928-06-30

Family

ID=7281269

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEL65126D Expired DE461987C (de) 1926-02-19 1926-02-19 Verfahren zur elektrolytischen Abscheidung von metallischem Chrom

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE461987C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE616812C (de)
DE698197C (de) ren Legierungen
DE461987C (de) Verfahren zur elektrolytischen Abscheidung von metallischem Chrom
DE1947535B1 (de) Verfahren zum Aufschluss von Metalle und Sulfidschwefel enthaltenden Ausgangsstoffen
DE2239581C3 (de) Lösung und Verfahren zum Aufbringen von Überzügen auf Zink oder Zinklegierungen
DE1816351B2 (de) Verfahren zur Gewinnung von Zink aus sulfidischen Erzen
DE2830920A1 (de) Verfahren zur verarbeitung metalle enthaltender abfallgemische
DE966015C (de) Verfahren zum Entfernen der Oberflaechenschichten, beispielsweise Oxydschichten, bei Titanmetallen
DE1900466A1 (de) Salzbad zur Entzunderung von Metallen,insbesondere von Eisen und Eisenlegierungen
DE268657C (de)
DE680359C (de) Verfahren zur Verhinderung des Sinterns von magnetisierbarem Metallpulver waehrend der Gluehung
DE677189C (de) Herstellung von Borcarbiden
DE624234C (de) Verfahren zur Herstellung und Auffrischung von Zementationsbaedern
DE523505C (de) Verfahren zum Reinigen von Metalloberflaechen
DE683848C (de) Verfahren zum Verfluessigen von Steinkohlenteerweichpech
DE850368C (de) Verfahren zum elektrolytischen Entrosten und/oder Entzundern von Gegenstaenden aus Eisen oder Eisenlegierungen
DE648899C (de) Verfahren zur Herstellung eines fuer Rostschutzoelanstriche geeigneten Pigments
DE366717C (de) Verfahren zur Abscheidung des Vanadins aus solches enthaltenden Erzen, Huettenprodukten usw.
DE386469C (de) Verfahren zur Herstellung von Metallsalzen synthetischer Gerbstoffe
DE688152C (de) Gegen Zersetzung bestaendige Salpeterschmelzbaeder
AT138009B (de) Verfahren zur Heißbearbeitung, insbesondere zum Schmelzen und Gießen, von Magnesium, Magnesiumabfällen und Magnesiumlegierungen.
DE643787C (de) Verfahren zur Herstellung der Carbonyle des Molybdaens und Wolframs
DE879545C (de) Herstellung von Tantal- und Niobcarbiden
DE825597C (de) Verfahren zum anodischen Entnickeln
DE202523C (de)