DE462064C - Verfahren zur Herstellung elektrischer Heizkoerper mit freiliegenden Heizspiralen, insbesondere fuer hohe Temperaturen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung elektrischer Heizkoerper mit freiliegenden Heizspiralen, insbesondere fuer hohe Temperaturen

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DE462064C
DE462064C DESCH80750D DESC080750D DE462064C DE 462064 C DE462064 C DE 462064C DE SCH80750 D DESCH80750 D DE SCH80750D DE SC080750 D DESC080750 D DE SC080750D DE 462064 C DE462064 C DE 462064C
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    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B3/00Ohmic-resistance heating
    • H05B3/10Heating elements characterised by the composition or nature of the materials or by the arrangement of the conductor
    • H05B3/16Heating elements characterised by the composition or nature of the materials or by the arrangement of the conductor the conductor being mounted on an insulating base

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  • Resistance Heating (AREA)

Claims (1)

  1. Elektrisches Widerstandsmaterial, das bei sehr hohen Temperaturen, besonders im Strahlofen usw.. verwendet wird, besitzt eine so geringe Festigkeit, daß sich die normalerweise hergestellten Widerstandsspiralen nur in kurzen Stücken selbst tragen können: außerdem dehnen und längen sie sich so erheblich, daß schließlich Windungsschlüsse entstehen und die Wicklung durchbrennt.
    ίο Man hat diesem Übelstande bislang abge-' holfen. indem man den Draht vollständig in den Heizkörper als Trägermaterial einbettete oder indem man einen Glasfluß aufbrachte, fler in einem besonderen Arbeitsgang im Glasurofen niedergeschmolzen wurde und dann den Heizdraht festhielt.-· Alle diese Verfahren sind jedoch teuer und umständlich, besonders beim Glasieren, wozu der Heizkörper erst wieder in die keramische Fabrik geschickt werden muß. Zuweilen treten dabei Beschädigungen des Heizdrahtes ' auf. Besonders leidet aber der Heizdraht darunter, daß bei dem bekannten Verfahren der Draht völlig eingedeckt wird, oder wenn · er nicht völlig eingedeckt "wird, wenigstens j an den auf dem Heizkörper aufliegenden Tei- j len. Das erstere Verfahren, das den Draht völlig· eindeckt, hat den Nachteil einer sehr großen Wärmekapazität: zudem springen erfahrungsgemäß leicht einzelne Teile der Masse ab. An dieser Stelle brennt der Draht dann nach kurzer Zeit durch. Er wird gewissermaßen von den Seitenteilen, die noch eingepackt sind, stark geheizt, ohne aber den Schutz vor Oxydation durch Luftzutritt zu genießen. Es ist dies ein Nachteil aller eingedeckten Körper, weshalb man allgemein zur Glimmerkonstruktion gegriffen hat. Bei dem weiteren Verfahren durch Anheften oder Anglasierer, nur am Rückenteil wird dieser eingepackte Rückenteil stärker erhitzt wie der außerhalb liegende. Vor zu starker Oxydation, also frühzeitiger Vernichtung, ist er jedoch durch den Glasfluß selbst geschützt, Unmittelbar an der Stelle jedoch, wo der Draht den Glasfluß verläßt, wird er außer von seiner Eigenwärme durch Wärmeleitung von dem eingedeckten Teile ebenfalls stark i erhitzt. Er hat jedoch keinen Oxydationsschutz. Daher brennen solche Heizkörper erfahrungsgemäß immer an dieser Stelle durch. Man muß also die Temperatur des Heizdrahtes so weit herabsetzen, daß an dieser Stelle keine unzulässige Temperatur auftritt. Damit ist aber das Strahlvermögen des übrigen großten Teiles der Wicklung wesentlich herabgesetzt, ohne aber an Lebensdauer des Ganzen irgend etwas zu gewinnen, da diese ja durch den empfindlichsten Teil bestimmt wird.
    Bei dem Verfahren nach der Erfindung werden nun diese X'achteile dadurch vermieden, daß der Heizdraht durch ein besonderes Bindemittel nur an einigen Punkten befestigt wird und auch dort nur so, daß er möglichst wenig in das Befestigungsmaterial eintaucht, also gewissermaßen nur mit Lücken angeheftet ist. Die Punkte a in Abb. ι und 2 veranschaulichen dieses Verfahren. Zunächst wird durch diegeringeEintauchtiefe des Drahtes in den Kitt erreicht, daß dieser an keiner Stelle überdeckt und überhitzt ist und somit an jeder Stelle frei ausstrahlen kann. Sofern jedoch durch die An-heftung eine etwas höhere Temperatur eintreten würde, wird die überschüssige Wärme sofort durch den Kitt an benachbarte Partien abgeführt, die kühler sind, da hier keine Kittung vorgenommen ist. Für einen horizontalen Heizkörper genügt es sogar, die punktweise Heftung am unteren Teil auszuführen und am oberen Teil des Heizkörpers auf eine Heftung zu verzichten, da die Wicklung hier von selbst aufliegt. Durch dieses Verfahren der punktweisen Heftung nach der Erfindung ist erreicht, daß der Heizdraht vollständig gleichmäßig abbrennt.
    Patextaxsvrccit :
    Verfahren zur Herstellung elektrischer Heizkörper mit freiliegenden Heizspiralen, insbesondere für hohe Temperaturen, dadurch gekennzeichnet, daß der Heizdraht durch ein besonderes Bindemittel" auf dem Heizkörper nur an einigen Punkten befestigt und ihm an diesen eine so geringe Eintauchtiefe in das Kittniarmal gegeben wird, daß eine fast vollständig freie Ausstrahlung gewährleistet ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1279246B (de) * 1962-10-23 1968-10-03 Gerhard Saalmann Heizelement
DE4031343A1 (de) * 1990-10-04 1992-04-09 Ako Werke Gmbh & Co Verfahren zum befestigen eines heizdrahtes an einem isoliertraeger und heizkoerper, insbesondere fuer eine glaskeramik-kochplatte
DE19602586A1 (de) * 1996-01-25 1996-07-18 Ksg Geraetetechnik Gmbh Stabförmiges Heizelement aus Quarzglas

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DE1279246B (de) * 1962-10-23 1968-10-03 Gerhard Saalmann Heizelement
DE4031343A1 (de) * 1990-10-04 1992-04-09 Ako Werke Gmbh & Co Verfahren zum befestigen eines heizdrahtes an einem isoliertraeger und heizkoerper, insbesondere fuer eine glaskeramik-kochplatte
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