DE462866C - Vorrichtung zum Verstellen der Steigung von Propellerfluegeln - Google Patents

Vorrichtung zum Verstellen der Steigung von Propellerfluegeln

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DE462866C
DE462866C DEB121789D DEB0121789D DE462866C DE 462866 C DE462866 C DE 462866C DE B121789 D DEB121789 D DE B121789D DE B0121789 D DEB0121789 D DE B0121789D DE 462866 C DE462866 C DE 462866C
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propeller blades
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propeller
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DEB121789D
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E H RASMUS BECK DR ING
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E H RASMUS BECK DR ING
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64CAEROPLANES; HELICOPTERS
    • B64C11/00Propellers, e.g. of ducted type; Features common to propellers and rotors for rotorcraft
    • B64C11/30Blade pitch-changing mechanisms
    • B64C11/32Blade pitch-changing mechanisms mechanical
    • B64C11/36Blade pitch-changing mechanisms mechanical non-automatic

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)
  • Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Verstellen der Steigung von Propellerflügeln Die bisher bekannten Vorrichtungen zum Verstellen der Steigung von Propellerflügeln für Wasser- und Luftfahrzeuge bestehen in Getrieben, welche unmittelbar am Propeller oder ausschließlich zwischen Propeller und Motor angeordnet sind. Diese Vorrichtungen haben weiterhin das gemeinsame Kennzeichen, daß die Verstellung der Steigung bei Betätigung vom Motor aus nur bei umlaufendem Motor möglich ist, weshalb bei einigen Vorrichtungen noch besondere, von Hand zu betätigende zusätzliche Getriebe zur Verstellung der Steigung bei nichtlaufendem Motor, also im Start, vorgesehen sind. Durch die Anordnung der Getriebe am Propeller oder zwischen Propeller und Motor wird die Baulänge, also die Entfernung des Propellers vom vorderen Motorlager, vergrößert, wodurch die Belastung des vorderen Motorlagers erheblich ansteigt und gefährliche Kräfte bei einer Beschädigung oder gar beim Verlust eines Flügels auftreten. Die umfangreichen Getriebe beeinträchtigen die Schub-oder Zugwirkung des Propellers, da sie eine beträchtliche Flügelfläche verdecken.
  • Bei dem Erfindungsgegenstand besteht die neuartige Anordnung darin, daß das Getriebe sowohl vom Motor als auch von Hand, sowohl bei umlaufendem als auch bei stillstehendem Motor in gleicher Weise und mit gleicher Genauigkeit betätigt werden kann. Weiterhin ist das Getriebe so aufgebaut, daß es an beliebiger Stelle, beispielsweise zwischen Propeller und Motor, im Motorengehäuse selbst oder hinter dem Motorengehäuse angeordnet wenden kann. - Die Übertragung und Verstellung vom Getriebe auf den Propeller geschieht durch einfachste Elemente, wie Hebel oder Zahnräderpaar, wodurch die Baulänge zwischen Propeller und vorderem Motorlager nicht verändert wird. Diese Elemente; welche hinter de "#eller liegen, beeinflussen daher nicht de ungsverlauf und setzen somit die Schubwirkung des Propellers -nicht herab. Die Verstellung der Steigung geht von einem auf der Antriebswelle drehbar sitzenden Rad aus, das durch ein Element, Zahnsegment oder Hebelmechanismus mit den drehbaren Flügeln in Verbindung steht, und erfolgt bei zwei- und mehrflügeligen Propellern gleichzeitig und um genau das gleiche Maß.
  • Im Vergleich zu den bisher bekannten Mechanismen zum Verstellen von Propellerflügeln ist der vorliegende Erfindungsgegenstand, was Zahl der Elemente, Einbauweise, Betätigung und Betriebssicherheit anbelangt, der denkbar einfachste.
  • Die Verstellung des Rades, welches mit den Flügeln durch Zahnsegmente oder Hebelmechanismen verbunden ist, wird von einem aus mehreren Rädern bestehenden, von der Antriebswelle betätigten Getriebe bewirkt, wovon mindestens eins auf der Antriebswelle festsitzt. Eine '.N7ebenwelle, auf welcher zwei Räder angeordnet sind, erfährt von Hand oder - mechanisch eine axiale Verschiebung. Infolge eines in der Nabe des einen Zahnrades angebrachten Dralles erfährt die Nebenwelle gleichzeitig eine der Größe der axialen Verschiebung entsprechende vor- oder nacheilende, - schraubenförmige Drehung, welche auf das andere durch Keil oder Vierkant mitgenommene Rad übertragen wird. Die Drehung dieses Rades wird von dem auf der Antriebswelle drehbar sitzenden Rad aufgenommen und auf das die Verstellung der Propellerflügel bewirkende Element (Zahnsegment oder Hebelmechanismus) übertragen. Je nach dem Maß und Drehsinn der Verschiebung der Nebenwelle ruft die entstehende vor- oder nacheilende Drehung derselben eine Vergrößerung oder Verkleinerung der Steigung aller Flügel hervor.
  • In .der Zeichnung ist als beispielsweise Ausführungsform die Verstellvorrichtung für einen zweiflügeligen Propeller für Luftfahrzeuge dargestellt.
  • Der Fuß a des Flügels b wird vermittels der geteilten Mutter c in die Nabe d verschraubt; der Zapfen e des Fußes a besitzt einen Bund f, welcher sich unter Zwischenschaltung von Kugeln oder Scheiben g leicht drehbar gegen die Mutter c legt. Für die Drehung der Flügel sind hier beispielsweise Zahnsegmente h vorgesehen, welche in das auf der Antriebswelle i sitzende Rad h, das mit dem Rad m fest verbunden ist, eingreifen. Das Getriebe b besteht in der einfachsten Form aus vier Rädern und der Nebenwelle. Das Rad l ist mit der Antriebswelle i fest verbunden; das mit dem Segmentrad h starr verbundene Rad m sitzt drehbar auf derselben und üst gegen Verschieben durch das Lager n gesichert. Zur Nebenwelle o gehören die Zahnräder p und q, welche in den Lagern r und s gegen Verschieben gesichert sind. Die Nebenwelle o erfährt von Hand oder mechanisch durch den beispielsweise angedeuteten Hebelmechanismus t eine axiale Verschiebung, welche durch den in der Nabe des Rades p angebrachten Drall u in eine vor- oder nacheilende schraubenförmige Drehung verwandelt wird. Das Rad q, welches durch den Keil v von der Nebenwelle o mitgenommen wird, nimmt nur die Drehung auf und überträgt sie auf das lose auf der Antriebswelle i sitzende Rad m, welches mit dem Rad k beispielsweise fest in Verbindung steht. Jede axiale Verschiebung der Welle o, gleichgültig, ob in der Ruhe oder in der Bewegung, hat eine Vergrößerung oder Verkleinerung der Propellersteigung zur Folge.
  • Der Verstelldruck auf die Nebenwelle kann durch Wahl der Lage des Druckmittelpunktes am Flügel auf ein Minimum beschränkt werden. Das die Verstellung bewirkende Getriebe kann sowohl in unmittelbarer Nähe des Propellers ,als auch an jeder beliebigen Stelle zwischen Propeller und Kraftquelle angeordnet werden.
  • Die Anwendung der Erfindung ist in der Hauptsache für Luftschiff- und Flugzeugpropeller gedacht, kann aber auch für Bootspropeller Anwendung finden und hier als Umsteuermechanismus dienen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Verstellen der Steigung von Propellern mit zwei oder mehreren in der Nabe drehbar belagerten Propellerflügeln, gekennzeichnet durch eine axial verschieblicheVorgelegewelle (o) mit einem in der Nabe mit Drall (u) versehenen Vorgelegerad (p), dem durch Verschiebung der Vorgelegewelle von Hand oder maschinell eine vor- oder nacheilende Drehung aufgezwungen wird, die durch ein Getriebe _ auf die Propellerflügel (b) übertragen wird und deren Verstellung bewirkt. a. Vorrichtung -nach Anspruch i, gekennzeichnet durch in auf der Antriebswelle (i) drehbar gelagertes Zahnrad (m), das durch Zahnsegmente (h, k) oder Hebelmechanismen mit den einzelnen Propellerflügeln (b_) verbunden ist und über ein Vorgelege (p- q)_ mit .:axial verschieblicher Welle (o) von der Antriebswelle (i) mit gleicher Drehzahl wie diese angetrieben wird, wobei durch Verschiebung der Vorgelegewelle.(o) infolge .des in der Naheeines Vorgeiegexades (p).angebraöhten Dralles (u) dem zweiten ,durch Keil (v) oder Vierkant mitgenommenen Vorgelegerad (q) eine vor- oder nacheilende Drehung aufgezwungen wird, die auf das die Verstellung der Propellerflügel wirkende, lose auf der Antriebswelle sitzende Rad (m) übertragen wird.
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