DE46309A - Verfahren und Vorrichtung zur Bildung und Beförderung der Borsten- oder Faserbündel bei der Herstellung von Bürsten und Besen - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Bildung und Beförderung der Borsten- oder Faserbündel bei der Herstellung von Bürsten und Besen

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DE46309A
DE46309A DE1886G4754 DEG4754 DE46309A DE 46309 A DE46309 A DE 46309A DE 1886G4754 DE1886G4754 DE 1886G4754 DE G4754 DEG4754 DE G4754 DE 46309 A DE46309 A DE 46309A
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Application number
DE1886G4754
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Original Assignee
J. V. GANE in Wien
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
Die Bildung und Beförderung der Borstenoder Faserbündel bei der mechanischen Herstellung von Bürsten und Besen zerfällt in vier Abtheilungen, und zwar in:
ι. Aufstellung der Borsten oder Fasern,
2. Theilung derselben in Streifen,
3. Bewegung der Streifen,
4. Bildung und Beförderung der Bündel.
Die hierzu erforderlichen Einrichtungen können
für sich oder in Verbindung mit der eigentlichen Bürstenherstellungsmaschine angeordnet sein. In den Zeichnungen ist ein Beispiel der letzteren Anordnung dargestellt.
Erste Abtheilung.
Die auf gleiche Länge geschnittenen Borsten oder Fasern werden in kleinen Päckchen auf einer auf einer Spindel V1 ruhenden Platte F1, Fig. ι, stehend aufgestellt. Die Platte kann mittelst Schraube W1 in jeder gewünschten Höhenlage festgestellt werden. Das Ganze wird von einer Glastafel X1 überdeckt, deren Rahmen sich um ein an der Spindel F1 angebrachtes Gelenk nach oben und unten und um die im Rahmenkopfstück Z1 geführte Spindel von Y1 nach rechts und links drehen läfst. Diese Glastafel kann mittelst der Mutter Jr1 am Gelenkende hoch und niedrig eingestellt werden; am anderen Ende wird sie von einer verstellbaren Stütze A2, Fig. 1 und 2, gehalten, gehoben oder gesenkt.
Die vordere Längswand B2 besteht aus zwei über einander liegenden Schienen, welche zwischen sich eine Führung für die die Borsten oder Fasern zusammenhaltenden bezw. abtheilenden Stäbe bilden. In dieser Führung ist nach der Seitenwand ^1 hin ein hin- und herbeweglicher Schieber C2 mit dem über die Platte F1 ragenden Prefsstab D2 angeordnet. Letzterer kann ganz in die Führung B2 hineingedreht werden, um die ganze Platte F1 für die Aufstellung der Fasern frei zu machen. Ferner ist ein Stabpaar zur Abtheilung und Festhalten der Streifen und ein zwischen dieselben einstellbarer Trennungsstab F2 angeordnet. Diese Stäbe, Fig. 3, 5 und 6, sind sowohl gegen einander bezw. aus einander schiebbar, wie zusammen mittelst eines in einer Führungshülse G2 gleitenden Armes von der Borstenplatte F1 ab, wie in die Borsten hineinbewegbar angeordnet.
Die der Seitenwand Z1 entgegengesetzte Wand des Plattenkastens F1 besteht aus einer aufrecht geführten, mit einer doppelten Reihe Nadeln besetzten Kette ohne Ende J2, Fig. 3, 7, 8, 9 und 16. Die hintere Längswand E2 des Plattenkastens F1 ist mittelst einer Schraube an Z1 befestigt und mittelst derselben in ihrer Längsrichtung verstellbar, wodurch die Breite des gebrochenen Kanals π regulirt werden kann. Sie wird von den Mitnehmern ex e2 durchzogen und festgehalten. Zwischen den Seitenstücken von E2 bewegen sich die Borstensperre H2, Fig. 3, und der Kamm I2.
Bevor die Fasern auf der Platte F1, Fig. 1, aufgestellt werden, wird die Höhe der Glastafel X1 nach der Höhe, welche die Fasern auf den Bürsten haben müssen, geregelt, dann die
Platte V1 von der Platte X1 um ein Stück, welches der Länge der zu benutzenden Fasern entspricht, entfernt, der Schieber C2 ganz nach links geschoben, der Prefsstab -D2 in JS2 hineingedreht und die Glastafel X1 aufgeklappt. Nachdem die Fasern auf V1 aufgestellt sind, wird C2 herangeschoben und D2 in die Stellung quer über die Tafel V gedreht, wodurch die Fasern festgehalten werden. Hiernach kann die Theilung in Streifen vor sich gehen.
Zweite Abtheilung.
Die Theilung der Fasern in Streifen geschieht durch das Stabpaar und den dazwischen schiebbaren Trennungsstab F2, Fig. 3. Letzterer sitzt an einem oben und unten genutheten Stück, welches sich mit einem Arm iri der FUhrungshülse G2 vor- und zurückziehen läfst. Das Vorziehen wird durch einen an dem Arm befindlichen, in einem Schlitz der Führungshülse laufenden Vorsprung begrenzt.
In den Nuthen des Mittelstückes von F2 gleiten oben und unten das Schieberpaar, welches das Stabpaar trägt; diese Schieber werden von der Klemme/2, Fig. 6, zusammengehalten und mittelst des an f2 befindlichen Griffes f3 verschoben. Der Griff/3 dient zugleich als Riegel, indem er niedergedrückt, wie Fig. 6 zeigt, und zurückgeschoben in die ä'ufserste Stellung links, Fig. 3, die Borstensperre H2 mittelst des so festgestellten Stabpaares festhält.
Die Führungshülse G2 und damit der Trennungsstab F2, Fig. 3, kann mittelst zweier Stellschrauben, welche in dem am Gestell A befestigten Stück W2 arbeiten, parallel mit sich selbst verschoben werden, zum Zwecke, die Dicke der abzutrennenden Faserstreifen zu regeln.
Der zwischen den Seitenstücken von Ji2 angebrachte Sperrhaken H2, Fig. 3 und 18, wird durch eine Feder gegen die endlose Kette J2 gedrückt und strebt, die Oeffnung zum gebrochenen Kanal π zu sperren.
Die endlose Kette J- hat keinen Antrieb von der Maschine aus, sondern wird mittelst der auf den Achsen der Triebrollen sitzenden Knöpfe von Hand in Bewegung gesetzt oder folgt nach Besetzung ihrer Nadeln mit einem Faserstreifen der diesem anderweit ertheilten Fortbewegung zum Kamm /2 hin.
Die Abtheilung der Borsteh- oder Faserstreifen von der auf V1 zusammengepackten Borsten- oder Fasermasse geschieht, nach Regelung der Dicke des abzutrennenden Streifens, durch Einstellung der Führungshülse G2 bezw. des ganz zusammengeschobenen Stabpaares und Trennungsstabes F0 auf den der Dicke des Streifens entsprechenden Abstand von der Fläche der endlosen Kette J2 und nach Einstellung des gebrochenen Kanals π auf die der Dicke des Streifens entsprechende Breite, durch Verstellen des Stückes Ji2 mittelst der in Z1 arbeitenden Schraube, indem man den Griff an C2 mit der linken Hand, den Riegel f3 mit der rechten Hand erfafst, ihn zugleich etwas hebend, und so mit beiden Händen zusammen die ganze Masse von Borsten oder Fasern gegen die Kette J2 hin schiebt. Zugleich haben die Seitenstücke von H2 unter der Einwirkung ihrer Feder den Eingang zum gebrochenen Kanal geschlossen. Die drei Stäbe F2 werden nun mit der rechten Hand zurückgezogen und die Borsten oder Fasern mittelst Weiterschiebens von D2 in die Nadeln der Kette hineingedrückf. Darauf werden die drei Stäbe F2 in die Borstenmasse hineingestofsen und trennen einen Streifen von gewünschter Dicke ab. Nun werden beide Hände nach links bewegt, der mit G2 fest verbundene mittlere oder Trennungsstab bleibt stehen und hält den Borstenstreifen an der Kette J2 fest, die beiden äufseren Stäbe oder das Stabpaar schieben die übrige Masse der Borsten, sowie die Sperre H2 nach links zurück und werden in geeigneter Stellung durch Niederdrücken des Riegels f3 festgehalten. Hiernach wird der Borstenstreifen durch Bewegung der Kette J2 in den gebrochenen Kanal π eingeführt.
Dritte Abtheilung.
Der mit zwei Reihen Nadeln besetzte, zwischen den Seitenstücken von J?o angeordnete Kamm I2, Fig. 3 und 16, hat die Aufgabe, die Borsten oder Faserstreifen von der Kette J2 zu empfangen, in den gebrochenen Kanal zu führen und die Borsten oder Fasern an dessen Mündung mit einem gewissen Druck zusammenzupressen. Der Kamm I2 erhält zu dem Zwecke sowohl eine Vorwärts- und eine Rückwärtsbewegung, wie nach rechts und links, und zwar mittelst eines auf einer hin- und herschiebbaren Achse L2, Fig. 1, fest, aber drehbar sitzenden Winkelhebels K2, dessen senkrechte Schenkel an eine waagrechte Achse des Kammes angreift. Diese Bewegungen werden von dem grofsen Hebel O aus vermittelst einer Stange P2, Fig. ι, und geeigneter Zwischenmechanismen hervorgebracht.
DieRechts- und.Linksschwingung des Kammes, zum Zwecke, die Zähne in die Borstenstreifen eindringen oder aus denselben heraustreten zu lassen, erfolgt durch die Schwingung des Winkelhebels K2, dessen waagrechter Schenkel auf dem Kopfe einer senkrechten Stange O2, Fig. 1, ruht und damit durch eine Zugfeder K2, Fig. 2, in Berührung gehalten wird, so dafs K2 den auf- und niedergehenden Bewegungen der Stange O2 folgen und I2 die gewünschte waagrechte Bewegung machen mufs. Diese Bewegungen werden von der Stange P2 mittelst der auf ihr befindlichen schiefen Ebene ausgeführt.
Die die Vor- und Rückbewegung des Kammes vermittelnde Achse L2 ist mit einer Druckfeder und einer geränderten Mutterschraube zur Regulirung derselben ausgerüstet und erhält ihre hin- und hergehende Bewegung durch Stange M2 und Kurbel N2, Fig. ι und 2, sobald sie keinen gröfseren Widerstand findet, als dem der Drucksfeder entspricht, da anderenfalls nur diese Feder zusammengedrückt wird. Die Kurbel N2 befindet sich mit ihrem nach unten ragenden Schenkel zwischen der Nase und der Stellschraube der Stange P2 und erhält derart eine hin- und hergehende Stofsbewegung mit einem durch den Abstand der Stellschraube von der Nase bestimmten todten Gang.
Beim Arbeiten hebt P2 zunächst O2, dreht X2 und zieht I2 mit seinen Nadeln aus den Borsten oder Fasern heraus, dann stöfst die Schraube in P2 an den unteren Theil des Hebels N2 und schiebt dadurch M2 L2 und J2 um ein der Einstellung der Stellschraube entsprechendes Stück rückwärts. Während des Rückganges von P2 senkt sich O2, die Feder k2 dreht .Hebel K2 und drückt die Nadeln von I2 in den Borstenstreifen hinein. Darauf stöfst die Nase an P2 gegen Hebel" n0 und zieht M2 L2 und den Kamm J2 vorwärts, bis die Mündung des Kanals π mit durch die Kraft der Feder auf L2 geprefsten Borsten oder Fasern gefüllt ist. In diesem Augenblicke bleibt der Kamm stehen und die noch weiter vorschreitende Stange M2 preist nur noch die Feder auf L2 zusammen. Der Lauf des Kammes wird durch die Schraube von P2, die Pressung der Borsten oder Fasern durch die Mutterschraube auf L0 geregelt. Der Hub von O2 wird durch einen Sperrriegel Q2, Fig. 1, begrenzt, wenn die Nadeln des Kammes aus dem Borstenstreifen herausgetreten sind.
Vierte Abtheilung.
Die Bildung der Bündel wird von der Daumenscheibe d3 aus durch Gegeneinanderbewegen des Trenners A3 und Gegentrenners B3, Fig. 2 und 19, und die Beförderung in die Achse des Einsetzers durch darauf folgendes Bewegen beider nach links vermittelst geeigneter Zwischenmechanismen bewirkt.
Die Daumenscheibe ^3 wirkt auf einen Hebel R2 , welcher mittelst Lenkstange S2 einen Hebel T2 bewegt, der an seinem Kopf zu einem Zapfen ausgebildet ist. Derselbe trägt ein Lagerstück mit daran befestigtem Trenner A3 und gleitet in einer Führung t2. Parallel zum Hebel T2 ist Hebel V2 angeordnet, welcher von einer Zugfeder C3 nach rechts gezogen wird; derselbe trägt in gleicher Weise den Gegentrenner B3 und gleitet mit dessen Lager in . einer Führung V2.
Die Einstellung des Hebels T2 zum Hebel V2 geschieht durch die verstellbaren Gelenke U2 V3 ; die Bewegung der Hebelköpfe T2 und V2 und damit der Trenner A3 und JS3 gegen einander kann dadurch auf einen näheren oder entfernteren Abstand geregelt werden. Zu dem Zwecke greift Gelenk U2 einerseits an einen kleinen, auf dem Zapfen der Stange S2 angeordneten Hebel an und umfafst andererseits mit einer Gabel einen Kurbelzapfen des Stellhebels V3.
Der vordere Theil dieses Stellhebels ist als Feder ausgebildet und greift in eine feine Verzahnung am Hebel V2 ein. Je nachdem der Stellhebel mehr nach links oder rechts eingehakt wird, wird die Gabel den Kurbelzapfen bei der Schwingung des Hebels R2 früher oder später berühren, also früher oder später den Hebel V2 und damit den Gegentrenner B3 nach links stofsen bezw. den Lauf des letzteren bis zum Anstofsen an A3 abkürzen oder verlängern.
Die Führung t2 gleitet in der Schleife oder Coulisse X2 am Gestell B, die Führung V2 in der Schleife Y2 am Gestell A. Die Köpfe des Trenners und Gegentrenners gleiten in der am Gestell B befestigten Führung Z2, Fig. 2, 16 und 17, welche sich in dem Einsetzer fortsetzt. Diese Führung schliefst den gebrochenen Kanal π ab. Sie kann mehr oder weniger von demselben entfernt und mittelst der Führung Z2 eingestellt werden, um.für die Abtrennung eines gröfseren Borstenbündels Raum zu schaffen und die Verwendung eines dickeren Trenners zu ermöglichen.
Der Trenner A3, Fig. 13, 14, 15 und 19, zwängt sich in den im gebrochenen Kanal stehenden, vom Kamm gegen Z2 geprefsten Borstenstreifen, trennt so ein Bündel ab. Der Gegentrenner, Fig. 10, 11, 12 und 19, bewegt sich durch den Einsetzer hindurch, schliefst mit seinem gespaltenen Kopf den zum Einsetzer führenden offenen Schlitz des gebrochenen Kanals ab und dringt mehr oder weniger tief in den gebrochenen Kanal hinein, je nachdem die Vorbewegung von v2 durch ein an der Schleife Y2 ' befindliches Sperrexcenter später oder früher aufgehalten wird. Das vom Trenner abgetheilte Bündel wird von seiner Spitze in dem Spalt des Gegentrenners festgehalten. In diesem Augenblick ist der hinterste Theil der Gabel U2 mit dem Kurbelzapfen an V3 in Berührung gelangt. Der Gegentrenner beginnt sich mit dem Trenner nach links zu bewegen und beide führen das zwischen ihren Köpfen gehaltene Bündel zur Achse des Einsetzers. Je nach Einstellung des Hebels V3 zur Stange U2 und Hebel R2 dringt Trenner A3 hierbei mehr oder weniger tief in den Einsetzer ein.
Die Rückbewegung beider erfolgt ebenfalls gleichzeitig, bis die Führung V2 dem Sperrexcenter an Y2 begegnet und gesperrt wird,
was in dem Augenblick stattfindet, wo der Kopf B3 den Schlitz des gebrochenen Kanals schliefst. Der Gegentrenner steht also still, während Trenner A3 weiter, und zwar so weit zurückgeht, bis seine Spitze das Vorbewegen des Borstenstreifens durch Kamm Z2 nicht mehr behindert.
Die Stärke der Borsten- oder Faserbündel wird durch die Breite des Kanals, durch den Abstand der Trennerspitze, durch den Druck des Kammes, durch das Eindringen des Kopfes B3 in den gebrochenen Kanal und durch die Führung Z2 zur Zuführung π verstellbarem Schieber ^2, Fig. 16 und 17, geregelt. Die Höhe der Borsten oder Fasern wird durch die kleine Deckplatte F3 bestimmt.
Die Antriebsmechanismen der einzelnen Theile sind bei der Verbindung derselben mit anders gearteten BUrstenherstellungsmaschinen oder bei Aufstellung der beschriebenen Einrichtungen als gesonderter Apparat zweckentsprechend abzuändern.

Claims (4)

Patent-Ansprüche :
1. Ein Verfahren zur Bildung und Beförderung der Borsten- oder Faserbündel bei der Herstellung von Bürsten und Besen, darin bestehend, dafs von einer stehend aufgestellten Borsten- oder Fasermasse nach und nach Streifen abgetheilt, stehend abseits geführt und senkrecht zur Längsrichtung allmälig in stehende Bündel getrennt werden, wonach die Trennungsvorrichtung zugleich zur Beförderung der stehenden Bündel zur Borsten- oder Fasereinsetzungsvorrichtung für die Bürsten- oder Besenrücken benutzt werden kann.
2. Zur Ausführung des unter Anspruch 1. gekennzeichneten Verfahrens die gleichzeitige Anordnung:
a) eines im Gestell und einer Förderkette J2 entlang vor- und rückwärts bewegbaren dreitheiligen Trennungsstabes F2, Fig. 3 und 5, mit gegen den mittleren Theil parallel verschiebbaren äufseren Theilen zum Einstofsen in die gegen die Förderkette vorgeschobene Borsten- oder Fasermasse, so dafs die vor der Kette stehende Masse in Streifenform abgetrennt .und festgehalten und die übrige Masse mittelst des äufseren Stabpaares zurückgedrängt werden kann;
b) einer endlosen, mit zwei Reihen Nadeln besetzten Kette J2, Fig. 3, 7 bis 9 und 16, welche die Borstenstreifen zu einer gebrochenen Zuführung π befördert und einem dort vor- und rückwärts und rechts und links bewegbaren Kamm I2 zuführt, der die Borstenstreifen von der Kette J2 abnimmt, zur Mündung der Zuführung bringt und dort fest zusammenprefst;
c) eines Sperrhakens H2, Fig. 3 und 18, welcher zur Sperrung der Zuführung π von einer Feder gegen die endlose Kette J2 gedrängt und zur Oeffnung desselben behufs Durchlassens des abgetheilten Borstenstreifens von dem Stabpaar zurückgezogen und festgehalten wird;
d) eines spitzen Trenners A3 und mit gespaltenem Kopf versehenen Gegentrenners B3, Fig. 10 bis 15 und 19, welche von dem Streifenende ein Bündel abtrennen, zwischen sich klemmen und fortbewegen oder zugleich zur Borsten- oder Fasereinsetzungsvorrichtung für die Bürsten- oder Besenrücken befördern.
3. Eine Vorrichtung zur Regelung der Gegeneinanderbewegung des unter Anspruch 2.d) gekennzeichneten Trenners A3 und Gegentrenners B3, bestehend aus einem am Getriebe des Trenners angeordneten gegabelten Zwischengelenk U2, Fig. 19, und einem am Getriebhebel F2 des Gegentrenners angeordneten verstellbaren Federhebel V3 mit in die Gabel von U2 ragendem Kurbelzapfen, welcher Kurbelzapfen je nach Einstellung des Federhebels v3 früher oder später an den Gabelsteg anstöfst, die Gegeneinanderbewegung hemmt und die gemeinsame Linksbewegung bedingt.
4. Eine FUhrungsstange Z2 mit zur. Zuführung π verstellbarem Schieber ^2, Fig. 16 und 17, zum Regeln der Stärke der vom Trenner A3 und Gegentrenner B3 abgetrennten Bündel.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DE1886G4754 1886-12-06 Verfahren und Vorrichtung zur Bildung und Beförderung der Borsten- oder Faserbündel bei der Herstellung von Bürsten und Besen Pending DE46309A (de)

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