DE463611C - Vorschubvorrichtung fuer Aufschnittschneidemaschinen - Google Patents

Vorschubvorrichtung fuer Aufschnittschneidemaschinen

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DE463611C
DE463611C DEB129276D DEB0129276D DE463611C DE 463611 C DE463611 C DE 463611C DE B129276 D DEB129276 D DE B129276D DE B0129276 D DEB0129276 D DE B0129276D DE 463611 C DE463611 C DE 463611C
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DEB129276D
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CORNELIS FRANCISCUS MARIA VAN
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CORNELIS FRANCISCUS MARIA VAN
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
    • B26DCUTTING; DETAILS COMMON TO MACHINES FOR PERFORATING, PUNCHING, CUTTING-OUT, STAMPING-OUT OR SEVERING
    • B26D7/00Details of apparatus for cutting, cutting-out, stamping-out, punching, perforating, or severing by means other than cutting
    • B26D7/06Arrangements for feeding or delivering work of other than sheet, web, or filamentary form
    • B26D7/0616Arrangements for feeding or delivering work of other than sheet, web, or filamentary form by carriages, e.g. for slicing machines

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Processing Of Meat And Fish (AREA)

Description

  • Vorschubvorrichtung für Aufschnittschneidemaschinen Um den Schlittenhub einer Aufschnittschneidemaschine zum Schneiden von Fleisch, Wurst, Schinken, Käse o. dgl. voll ausnutzen zu können, hat man bereits versucht, die Schaltung des Fleischtisches in die Nähe der Totpunktslage des Schlittens, d. h. kurz vor und nach dessen Bewegungsumkehr zu verlegen. Um dies zu. erreichen, konnte der übliche verstellbare Anschlag am Maschinengestell zur Durchführung der Schaltbewegung an der Vorschubspindel nicht zur Anwendung kommen. Man mußte vielmehr besondere Antriebsgestänge vorsehen, welche die Schaltbewegung von dem Schlittenantrieb ableiteten.
  • Die Erfindung bezweckt, derartige umständliche Einrichtungen zu vermeiden, und besteht darin, daß die Bewegung des Vorschuborgäns bzw. der Vorschubspindel mittels zweier Schaltelemente von der Maschine aus herbeigeführt wird, die derart zusammenarbeiten, daß ihre Bewegungen im gleichen Drehsinne auf das Vorschuborgan zur Wirkung kommen.
  • Die Erfindung ist auf der Zeichnung in einer beispielsweisen Ausführungsform dargestellt.
  • Abb. i zeigt eine schematische Gesamtansicht der Maschine.
  • Abb.2 zeigt .die Vorschubvorrichtung in größerem Maßstabe.
  • Abb.3 ist eine Seitenansicht zu Abb.2. Bei der dargestellten Maschine ist auf dem Maschinengestell 23 der Schlitten i hin und her beweglich geführt. Die zu schneidende Ware wird auf dem Fleischtisch 4 gelagert und bei. der Bewegung des Schlittens i gegen das umlaufende Messer 24 geführt. Der Fleischtisch 4 erhält nach jedem Schneiden einer Scheibe eine Vorschubbewegung quer zum Schlitten i, um die zu schneidende Ware um eine neue Scheibendicke vor das Messer zu führen. Die Vorschubbewegung wird in üblicher Weise von der in Lagern 2 des Schlittens i gelagerten Vorschubspindel 3 abgeleitet, und zwar in der Regel mittels eines am Fleischtisch angreifenden Muttersegments, das in die Gewindestange der Vorschubspindel bzw. des Vorschuborgans eingreift.
  • Zur Bewegung der Vorschubspinde13 ist am Maschinengestell 23 ein Anschlag, z. B. in Form einer einstellbaren Führung 7, vorgesehen. In dieser Führung bewegt sich zumindest in der Nähe der einen Totpunktslage des Schlittens i eine Rolle 6, welche am schwingbar auf der Vorschubspinde13 gelagerten Hebel 5 befestigt ist. Dieser Hebel trägt gleichzeitig an einem Zapfen 2 i die von der Feder i g belastete Schaltklinke 20, welche bei Bewegung des Schalthebels 5 entgegengesetzt zum Sinne des Uhrzeigers das auf der Vorschubspindel3 sitzende Schaltrad 18 in gleichem Sinne verdreht. Diese Verdrehung erfolgt, während sich die Rolle 6 von rechts nach links in das gebogene Ende der Führung 7 einschiebt.
  • Beim Rückgang des Schlittens i gleitet die Rolle 6 von links nach rechts in der Führung 7 entlang. Dadurch erfährt der Schalthebel eine Drehbewegung im Sinne des Uhrzeigers, bei der die Klinke 2o über die Zähne des Schaltrades 18 gleitet, ohne dieses zu verdrehen. Um jedoch auch bei dieser Rückwärtsbewegung eine Weiterschaltung der Vorschubspindel zu erzielen, ist folgende Einrichtung getroffen.
  • An den Schalthebel 5 ist der Zahnbogen 8 angesetzt, der in ein vom Lager 2 2 mittels des Zapfens io gehaltenes Zahnrad 9 eingreift. Dieses Zahnrad steht in Eingriff mit dem lose auf der Vorschubspindel 3 sitzenden Zahnrad i i, an dessen Nabe sich seitlich von den Zähnen die Anschläge i-- und 13 befinden. Letztere können auf ihren gegenseitigen Abstand-voneinander eingestellt werden. Die Anschläge 12 und 13 liegen in der Bahn des Zapfens 14 des lose auf der Vorschubspindel 3 sitzenden Hebels 15, der an seinem Ende eine von der Feder 17 belastete Schaltklinke 16 trägt. Dieser Hebel 15 mit seiner Schaltklinke 16 erfährt bei Bewegung des Schalthebels 5 im Sinne des Uhrzeigers eine entgegengesetzte Drehung, da ja die Bewegung des Schalthebels 5 durch das Zwischenrad 9 umgekehrt wird. Die Schaltklinke 16 wirkt also beim Rückgang des Schalthebels 5 im gleichen Sinne auf das Schaltrad 18 und damit auf die Vorschubspindel 3 ein wie die Klinke 2o bei der umgekehrten Bewegung des Schalthebels 5. Es wird somit beim Vor- und Rückwärtsgang des Schalthebels 5 eine Bewegung im gleichen Drehsinn auf die Vorschubspindel 3 übertragen.
  • Die Anordnung und Ausbildung der Teile für die Vorschubvorrichtung kann eine beliebige sein. Maßgebend ist nur die Anwendung von zwei Schaltklinken, die bei entgegengesetzten Bewegungen des Schalthebels im gleichen Sinne auf die Vorschubspindel einwirken.
  • Die Führung 7 kann mittels der Stellstange 25 nach recliLts oder links verlegt werden, wodurch der Anschlag des Schalthebels 5 und damit die Drehung der Vorschubspindel3 vergrößert bzw. verkleinert, d. h. der Vorschub des Fleischtisches 4 geändert werden kann. Auch kann z. B. die Regelung des Vorschubes mittels einer auf der Spindel 3 lose angeordneten, einstellbaren Kurvenscheibe herbeigeführt werden, welche die Klinken 2o, 16 aus den Zähnen des Schaltrades 18 zur bestimmten Zeit ausheben kann.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Vorschubvorrichtung für Aufschnittschneidemaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegung der Vorschubspindel (3) mittels zweier Schaltklinken (2o und 16) von der Maschine aus derart erfolgt, daß. ihre Bewegungen die Spindel (3) im gleichen Drehsinne schalten.
  2. 2. Vorschubvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Schaltklinke (2o) nahe dem Ende des Rückganges des Schlittens und die zweite (16) während des Anfanges des Hinganges des Schlittens auf die Vorschubspindel (3) einwirkt.
  3. 3. Vorschubvorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch ,gekennzeichnet, daß beide Klinken mittels eines gemeinsamen Schalthebels (5) bewegt werden.
  4. 4. Vorschubvorrichtung nach Anspruch.-» dadurch gekennzeichnet, daß die eine Schaltklinke (2o) am Schalthebel (5) sitzt, die andere (16) dagegen mittelbar über -einen am Schalthebel befestigten Zahnbogen (8), ein am Maschinengestell gelagertes Zwischenrad (9) und ein mit dem Schaltelement (16) in Verbindung stehendes Zahnrad (i i) gesteuert .wird.
  5. 5. Vorschubvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Zahnrad (i i) zum Mitnehmen der Schaltklinke (16) einstellbare Anschläge (12, 13) trägt.
DEB129276D 1927-01-19 1927-01-19 Vorschubvorrichtung fuer Aufschnittschneidemaschinen Expired DE463611C (de)

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