DE46412C - Nach Belieben steuerbarer Frictionshammer mit frei fallendem Hammerbär - Google Patents
Nach Belieben steuerbarer Frictionshammer mit frei fallendem HammerbärInfo
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- DE46412C DE46412C DENDAT46412D DE46412DA DE46412C DE 46412 C DE46412 C DE 46412C DE NDAT46412 D DENDAT46412 D DE NDAT46412D DE 46412D A DE46412D A DE 46412DA DE 46412 C DE46412 C DE 46412C
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- Germany
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- hammer
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- Expired - Lifetime
Links
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21J—FORGING; HAMMERING; PRESSING METAL; RIVETING; FORGE FURNACES
- B21J7/00—Hammers; Forging machines with hammers or die jaws acting by impact
- B21J7/20—Drives for hammers; Transmission means therefor
- B21J7/36—Drives for hammers; Transmission means therefor for drop hammers
- B21J7/42—Drives for hammers; Transmission means therefor for drop hammers operated by rotary drive, e.g. electric motors
- B21J7/44—Drives for hammers; Transmission means therefor for drop hammers operated by rotary drive, e.g. electric motors equipped with belts, ropes, cables, chains
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Massaging Devices (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Der auf beiliegender Zeichnung im Princip dargestellte Frictionshammer erhält seinen Antrieb
durch die beiden (feste und lose) Riemscheiben a CL1 von einer Transmission. Diese
Rieffischeiben sitzen auf einer excentrisch gelagerten Welle b, welche zwischen ihren beiden
Lagern eine Druckrolle d und aufserhalb derselben ein kräftiges Schwungrad c trägt.
Lose auf einer zweiten, im Hammergestell gelagerten Welle g sitzt die Leitrolle e, deren
äufserste linksseitige Tangentialebene mit der Mittelebene des Hammerbärs h zusammenfällt.
An diesem letzteren ist nun ein Riemen oder Band oder ähnlicher biegsamer Gegenstand f
befestigt und über die Leitrolle e zwischen dieser und der Druckrolle d geführt, welcher
Riemen f als verbindendes Glied zwischen dem in Bewegung zu setzenden Hammerbär und der
treibenden Kraft dient.
Drückt man nun auf den Handhebel k, so hebt sich die Stange / und mit ihr die beiden
Excenterhebel m und Wi1 , und wird dadurch
die Druckrolle d fest an den Riemen f und durch diesen an die Leitrolle e geprefst.
Hierdurch wird letztere gezwungen, an der rotirenden Bewegung der Druckrolle d theilzunehmen,
der Riemen f walzt sich zwischen beiden durch und der Bär h wird gehoben.
Wird der Handhebel k dann rückwärts bewegt, so wird dadurch die Druckrolle d von
dem Riemen f und der Leitrolle / entfernt, wodurch der Riemen von den beiden losgelassen
wird, die Schwerkraft in Wirksamkeit tritt und das Fallen des Hammerbärs h erfolgt.
Dabei rotirt die lose auf ihrer Welle g sitzende Leitrolle e in der umgekehrten Drehungsrichtung wie vorhin.
Die Rotationsrichtung der Leitrolle ist somit ■ sowohl beim Auf- wie beim Niedergange stets
dieselbe wie die des Riemens. Durch jeweiliges Andrücken der Druckrolle d auch während des
Fallens des Hammerbärs wird der Riemen f wieder erfafst und hochgezogen, so dafs der
Hammerbär in jeder Stellung sanft aufgefangen werden kann.
Ein Balancier n, welcher an einer Seite mit der Stange I eine scharnierartige Verbindung
hat und an der anderen Seite eine Stange ο trägt, welche sich in ihrem unteren Ende im
Hammerbär h führt, dient mittelst verschiebbaren Knaggens ρ als Bewegungsmittel für den
Hub; denn wenn der Hammerbär bei angeprefster Druckrolle den Knaggen so erreicht,
so wird die betreffende Seite des Balanciers gehoben, die entgegengesetzte Seite gesenkt und
die Druckrolle, sowie der Riemen dadurch frei, wodurch wieder ein Fallen des Hammerbärs
bewirkt wird. Soll derselbe dagegen eine gewisse Zeit lang oben festgehalten werden, so
drückt man so lange den Handhebel k herunter. Durch Verstellung des Knaggens ρ ist
daher der Hub in gewissen, durch die Gröfse der Maschine bedingten Grenzen variabel.
Um ein möglichst elastisches Anheben des Hammerbärs zu erzielen, ist zwischen dem Befestigungspunkt
des Riemens f und dem Hammerbär h ein Gummibuffer q (kann auch
durch eine Feder ersetzt werden) in aus der Zeichnung ersichtlichen Weise eingeschaltet.
Um Stöfse in der Transmission und den Betriebsmechanismen des Hammers zu vermeiden,
ist die Riemenzuführung anzuordnen, wie die Zeichnung zeigt. Während alsdann die
Druckrolle d angeprefst ist, wird die Spannung des Treibriemens vermindert und das Heben
des Bars allein durch die dem Schwungrad c innewohnende lebendige Kraft bewirkt, und
zwar mit abnehmender Geschwindigkeit, wodurch der günstigste Nutzeffect erzielt wird.
Während des darauf folgenden Fallens des Bars ist natürlich die Druckrolle d auf ihren Anfangsstandpunkt
zurückgekehrt, der Treibriemen ist wieder gespannt und sammelt während dieser Zeit das Schwungrad c für den nächsten
Hub wieder neue lebendige Kraft an. Durch den Umstand, dafs also die ganze Arbeit des
Hebens des Hammerbärs durch das Schwungrad ausgeführt wird, werden oben erwähnte
Stöfse vermieden und eine ökonomische Kraftausnutzung erzielt. Selbstredend ist der Betrieb
des Hammers auch umgekehrt möglich, wenn die Leitrolle seitlich verschiebbar und
die Druckrolle d alsdann als fest angenommen wird, durch Anpressen der Leitrolle e gegen
die Druckrolle d.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Ein Riemen-, Seil- oder dergleichen Fallhammer mit freifallendem Hammerbär, welcher durch Friction angehoben wird, gekennzeichnet durch eine angetriebene Druck- und eine lose Leitrolle, welch erstere durch Andrücken an letztere einen zwischen beiden hindurchgeführten Riemen oder dergleichen erfafst und mitnimmt, sowie beim Zurückbewegen loslä'fst, wodurch das Heben und Fallenlassen eines daran befestigten Hammerbärs bewirkt wird und die lose Leitrolle sich jedesmal in der Richtung des Riemens oder dergleichen bewegt.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE46412C true DE46412C (de) |
Family
ID=321524
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT46412D Expired - Lifetime DE46412C (de) | Nach Belieben steuerbarer Frictionshammer mit frei fallendem Hammerbär |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE46412C (de) |
-
0
- DE DENDAT46412D patent/DE46412C/de not_active Expired - Lifetime
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